Wenn man sich den Unterschied ansehen will ich hatte den Test schonmal gemacht, einmal auf der CPU konvertiert in h.264 und einmal mit GPU-Hilfe:
http://extreme.pcgameshardware.de/f...-cuda-etc-vergleiche-gesucht.html#post4005751
Zum Thread hier: Es hat bei der Kernskalierung auch einen entscheidenden Einfluss, welches Material man mit welchen Einstellungen rendert.
Wenn man eine Dokumentation mit mittlerer Qualität rendert und auch der Bildinhalt genretypisch eher ruhig ist können die 6 Kerne nicht viel ausspielen gegenüber einem 4 Kerner, einfach weil eine hohe Parallelisierung nur dann einen Vorteil hat wenn auch entsprechende brachiale Gewalt in den einzelnen Threads gefordert ist. Bei einfachem Material und einfachen Einstellungen ist das selten der Fall, daher ist die maximale Auslastung relativ gering und mehr Kerne bringen wenig mehr Leistung.
Wenn man aber hochauflösendes Material hat das sehr viel Bewegung/Übergänge usw aufweist (schwierig zu konvertieren) und dazu Einstellungen wählt die sehr rechenintensiv sind (viele ref-Frames, genaues Subpixel-Refinement, exakte und weitflächige Motion-Estimation usw.) kann man normalerweise beinahe beliebig viele Kerne zu 99-100% auslasten - und dann ist der 6-Kerner wirklich annähernd 50% schneller als der 4er bei gleichem Takt.
Übrigens: Wenn du deinen Film quasi in Echtzeit rendern kannst ist entweder die Auflösung/das Quellmaterial sehr klein oder deine Einstellungen sehr niedrig was die geringe Auslastung erklärt.
Nur um mal ne Größenordnung anzugeben: für 45 Minuten 1080p Film in höchster (sinnvoller) Qualität benötige ich je nach Material ganz grob 10 Stunden und mehr Renderzeit auf meiner CPU...