Porsche2000
Freizeitschrauber(in)
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen
Da bin ich anderer Ansicht. Gothic 3 hatte keine sonderlich gute Story, aber Piranha Bytes hat es dennoch mal wieder geschafft, diesem Spiel ihren typischen und unvergleichbaren Charme zu verleihen, den ich bei anderen Spielen einfach nicht so zu genießen weiß. Abgesehen von den vielen Bugs, die ja jetzt alle der Vergangenheit angehören und der schwachen Story, ist Gothic 3 noch immer eines der besten Rollenspiele überhaupt. Die Spielwelt ist glaubwürdiger als in jedem Witcher. Alles wurde komplett von Hand modelliert, jede Pflanze von Hand platziert. Und Gothic 3 versteht es trotz seiner schwachen Story aufgrund der tollen Erzählweise zu fesseln.
Aber warum ist die Welt so glaubwürdig? Weil nicht wie bei TW3 die Monster wie dahinplatzierte "Computerspielgegner" wirken, die man aus dem Weg räumen muss und die Lebensenergie und Punkte über deren Köpfe schwebend ablesen kann. Das alles wirkt wie in einem Hack n Slay. Bei Gothic 3 reagieren und verhalten sich Tiere eher wie Tiere und dienen als Bestandteil einer lebendigen Welt. Nicht unbedingt als Gegner oder Monster. Hinzu kommt, dass jede Kreatur so wie auch in Risen wirklich glaubhaft designt wurde ohne zu viel Fantasy-Kitsch. Das Gameplay ist auch nicht so unnötig verkorkst wie in The Witcher, wo man von Tastenkombinationen erschlagen wird. Gothic 3 ist eben trotz seiner Schwächen ein roher Diamant und besitzt durchaus Stärken, die man in anderen Rollenspielen vermisst.
Und da es ein deutsches Spiel ist, sind auch die Synchronsprecher besser, ganz bedonders bei Gothic 1 fällt das direkt auf. Die sind für mich immer von absoluter Wichtigkeit, um eine Atmosphäre zu erzeugen.
LoL...
Mal davon abgesehen das The Witcher 3 und Gothic 3 gewisse spielerische und gestalterische Paralellen haben ist The Witcher 3 mindestens im Gesamtkonzept um den Faktor 10 besser als es Gothic 3 je war und bei besserer Pflege geworden wäre. Gothic 3 litt unter weit mehr Designschwächen als es in TW3 der Fall ist. Ich denke dabei nur mal an die extrem schwache Story, so gut wie 0 markante und ausgearbeitete NPCs, völlig unausgereifte Balance, ein miserabel schlechtes Kampfsystem, generisch wirkende Quests, welche wie aus einem MMO geklaut wirkten und eine deutlich weniger glaubhaft existent wirkende Spielwelt gegenüber der von The Witcher 3.
Gleiches gilt in etwas abgeschwächten Maße auch für Risen 1.
Das einzige wo Gothic 3 wirklich punkten konnte war bei der Charakterentwicklung, der Magie, dem Anreitz die der Erkundung mit entsprechenden Belohnungen und einer abwechslungsreich gestalteten Spielwelt.
Und das sage ich nicht einfach so ohne entsprechende Vergleiche, oder aus Abneigung. Ich habe sehr gerne Gothic 1 und 2 gespielt, habe auch Risen 1 relativ gerne 2 mal durchgespielt und Gothic 3, sowie Risen 2 und 3 durchgespielt.
Es ist einfach so, rein pragmatisch, sachlich und neutral, Gothic 3 und Risen waren und sind einfach keine Konkurenz zu TW3, TW3 macht fast alles genauso gut oder aber meist sogar besser als es G3 oder R1 je gemacht haben und grade wen man die positiven Aspekte von Gothic mochte sollte einem TW3 eigentlich entgegen kommen und man etwas damit anfangen können, sofern man nicht jeglicher Objektivität entsagt hat, wie das bei dir der Fall zu sein scheint.
Da bin ich anderer Ansicht. Gothic 3 hatte keine sonderlich gute Story, aber Piranha Bytes hat es dennoch mal wieder geschafft, diesem Spiel ihren typischen und unvergleichbaren Charme zu verleihen, den ich bei anderen Spielen einfach nicht so zu genießen weiß. Abgesehen von den vielen Bugs, die ja jetzt alle der Vergangenheit angehören und der schwachen Story, ist Gothic 3 noch immer eines der besten Rollenspiele überhaupt. Die Spielwelt ist glaubwürdiger als in jedem Witcher. Alles wurde komplett von Hand modelliert, jede Pflanze von Hand platziert. Und Gothic 3 versteht es trotz seiner schwachen Story aufgrund der tollen Erzählweise zu fesseln.
Aber warum ist die Welt so glaubwürdig? Weil nicht wie bei TW3 die Monster wie dahinplatzierte "Computerspielgegner" wirken, die man aus dem Weg räumen muss und die Lebensenergie und Punkte über deren Köpfe schwebend ablesen kann. Das alles wirkt wie in einem Hack n Slay. Bei Gothic 3 reagieren und verhalten sich Tiere eher wie Tiere und dienen als Bestandteil einer lebendigen Welt. Nicht unbedingt als Gegner oder Monster. Hinzu kommt, dass jede Kreatur so wie auch in Risen wirklich glaubhaft designt wurde ohne zu viel Fantasy-Kitsch. Das Gameplay ist auch nicht so unnötig verkorkst wie in The Witcher, wo man von Tastenkombinationen erschlagen wird. Gothic 3 ist eben trotz seiner Schwächen ein roher Diamant und besitzt durchaus Stärken, die man in anderen Rollenspielen vermisst.
Und da es ein deutsches Spiel ist, sind auch die Synchronsprecher besser, ganz bedonders bei Gothic 1 fällt das direkt auf. Die sind für mich immer von absoluter Wichtigkeit, um eine Atmosphäre zu erzeugen.
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