The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

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Nun ich fand Gothic 3 und Risen auf jeden Fall besser. Risen 2 und 3 waren auch gut, die hatten aber dann schon die selben Mainstream-Infizierungen. Sogar TW2 hat mir besser gefallen, zumindest vom Anfang her. Bin leider etwas enttäuscht worden von TW3 vielleicht auch zu unrecht.

LoL...
Mal davon abgesehen das The Witcher 3 und Gothic 3 gewisse spielerische und gestalterische Paralellen haben ist The Witcher 3 mindestens im Gesamtkonzept um den Faktor 10 besser als es Gothic 3 je war und bei besserer Pflege geworden wäre. Gothic 3 litt unter weit mehr Designschwächen als es in TW3 der Fall ist. Ich denke dabei nur mal an die extrem schwache Story, so gut wie 0 markante und ausgearbeitete NPCs, völlig unausgereifte Balance, ein miserabel schlechtes Kampfsystem, generisch wirkende Quests, welche wie aus einem MMO geklaut wirkten und eine deutlich weniger glaubhaft existent wirkende Spielwelt gegenüber der von The Witcher 3.
Gleiches gilt in etwas abgeschwächten Maße auch für Risen 1.

Das einzige wo Gothic 3 wirklich punkten konnte war bei der Charakterentwicklung, der Magie, dem Anreitz die der Erkundung mit entsprechenden Belohnungen und einer abwechslungsreich gestalteten Spielwelt.
Und das sage ich nicht einfach so ohne entsprechende Vergleiche, oder aus Abneigung. Ich habe sehr gerne Gothic 1 und 2 gespielt, habe auch Risen 1 relativ gerne 2 mal durchgespielt und Gothic 3, sowie Risen 2 und 3 durchgespielt.
Es ist einfach so, rein pragmatisch, sachlich und neutral, Gothic 3 und Risen waren und sind einfach keine Konkurenz zu TW3, TW3 macht fast alles genauso gut oder aber meist sogar besser als es G3 oder R1 je gemacht haben und grade wen man die positiven Aspekte von Gothic mochte sollte einem TW3 eigentlich entgegen kommen und man etwas damit anfangen können, sofern man nicht jeglicher Objektivität entsagt hat, wie das bei dir der Fall zu sein scheint.
 
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bringt doch nichts sich jetzt darüber zu streiten, Geschmackssache einfach.
Es geht schließlich auch darum, welches Feeling dir das Spiel vermittelt, da hats bei mir leider nicht so gefunkt wie beim ersten.

Was mich neben dem häufigen abgammeln und der schwammigen Steuerung am meisten stört, ist, dass die Welt mit dem voranschreiten der Geschichte Stück für Stück ausstirbt, bis am Ende nur noch *Furz* bahahah NPCs übrig bleiben sozusagen, aber das wurde schonmal im TW3 Thread erwähnt.
 
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bringt doch nichts sich jetzt darüber zu streiten, Geschmackssache einfach.
Es geht schließlich auch darum, welches Feeling dir das Spiel vermittelt, da hats bei mir leider nicht so gefunkt wie beim ersten.

Was mich neben dem häufigen abgammeln und der schwammigen Steuerung am meisten stört, ist, dass die Welt mit dem voranschreiten der Geschichte Stück für Stück ausstirbt, bis am Ende nur noch *Furz* bahahah NPCs übrig bleiben sozusagen, aber das wurde schonmal im TW3 Thread erwähnt.

Was ist denn "häufiges Abgammeln"?

Und welches (Open World) Spiel hat das mit dem "Aussterben" der Welt besser gehandhabt bisher? Mir fällt leider keines ein...


Mal ganz ehrlich, Gothic und Risen sind einfacher schlechter im Vergleich zu Witcher 3 und zwar in jeglicher (!) Hinsicht. Sei es World Building, Art Design, Narrative Design, Quest Design, Choice&Consequence, Storytelling, Character Writing, Combat Design, Kameraführung/Cutscenes und natürlich - last but not least - der Technik.

Alles was Gothic vor 10 Jahren schon konnte macht Witcher 3 mindestens so gut oder besser, von ein paar ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Aber es sollte auch klar sein, dass bei Witcher 3 die Stoßrichtung ganz klar das Storytelling ist und dem alles andere mehr oder weniger untergeordnet wird. Bei Gothic/Risen war das nicht ganz so extrem der Fall, sei es jetzt, weil man andere Schwerpunkt gesetzt hat oder weil die Technik damals noch nicht so weit war (bzw. die Fähigkeiten und das Budget gefehlt haben).

Also ob es letztlich den eigenen Geschmack bzw. die eigenen Spielevorlieben trifft, ist dann natürlich noch mal eine ganz andere Geschichte, das sollte klar sein. Ich mag persönlich auch kein Mario oder Zelda, gönne es aber jedem, der darauf steht... ;)



Hab ja gesagt, dass sie leider auch für den Mainstream zurechtgestutzt wurden.
So ein Unfug. Schwierigkeitsgrade haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Mainstream zu tun. Schon ein Baldurs Gate und andere Oldschool RPGs, die jetzt sicher nicht zum Mainstream gehören, hatten verschiedene Schwierigkeitsgrade. Das macht man einfach dafür, um verschiedenen persönlichen Vorlieben entgegen zu kommen. Und niemand hält einen davon ab, einfach gleich von Anfang an den schwierigsten Grad auszuwählen...

Aber ich gewinne langsam den Eindruck, dass für dich alles, was nicht genau so gehandhabt wird, wie es in Gothic gehandhabt wurde, zum Mainstream zählt... :P
 
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Was mich neben dem häufigen abgammeln und der schwammigen Steuerung am meisten stört, ist, dass die Welt mit dem voranschreiten der Geschichte Stück für Stück ausstirbt

Wäre es umgekehrt, dann wäre das für mich ein großer Kritikpunkt. Ich erkunde gerne die Welt und säubere sie von Monstern und Banditen. Aber sie sollen dann auch wegbleiben. Denn nach dem Säubern möchte ich mich dann auf Story und Quests konzentrieren ohne unterwegs wiederkehrende Gegnerscharen erledigen zu müssen.
 
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Mal ganz ehrlich, Gothic und Risen sind einfacher schlechter im Vergleich zu Witcher 3 und zwar in jeglicher (!) Hinsicht. Sei es World Building, Art Design, Narrative Design, Quest Design, Choice&Consequence, Storytelling, Character Writing, Combat Design, Kameraführung/Cutscenes und natürlich - last but not least - der Technik.

TW3 hat die Messlatte ganz schön hoch gelegt.
Spiele wie Skyrim und DA:I welche ich beide je zwischen 50-100h gespielt habe, wirken jetzt schon richtig schlecht dagegen.
Der Witcher ist in so vielen Belangen für mich Referenz geworden, das ich mich schon frage wie mich ein anderes Open World RPG je wieder begeistern soll.:)
 
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Spiele wie Skyrim und DA:I welche ich beide je zwischen 50-100h gespielt habe, wirken jetzt schon richtig schlecht dagegen.

Ja, das stimmt. Plötzlich sehen die RPGs die man davor so gespielt hat, ganz schön alt aus ;)
 
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Wäre es umgekehrt, dann wäre das für mich ein großer Kritikpunkt. Ich erkunde gerne die Welt und säubere sie von Monstern und Banditen. Aber sie sollen dann auch wegbleiben. Denn nach dem Säubern möchte ich mich dann auf Story und Quests konzentrieren ohne unterwegs wiederkehrende Gegnerscharen erledigen zu müssen.

Mir gehts nicht um die Monster.

Bezüglich abgammeln, hab ich germerkt, dass TW3 ziemlich gerne abschmiert, wenn man während eine Cutscene im Hintergrund bei Steam zB. eine Nachricht bekommt, da minimeirt sich dann das Spiel, Sound läuft weiter, Entscheidungen treffen kann man auch, aber wenn man versucht mit f5 zu retten, schmiert es sofort ab.

TW3 ist solide keine Frage, aber wie gesagt, es zählt mehr dazu.
Als Messlatte im RPG Bereich seh ich es auf keinen Fall, für mich gibt es auch keine Messlatte, entweder das Spiel passt oder es passt nicht, es muss sich nicht in allen Punkten mit anderen Spielen messen können wenn es überzeugt.
Hier gehts ja fast schon zu wie in einem Auto-Thread, BAM Bremsweg ist 5m kürzer als bei dem ! Das ist die neue Messlatte ! Beschleunigung 1sek von 0-100 ! OMG das ist die neue Messlatte an der sich jeder messen muss ! wenn juckts wenn das Feeling nicht rüberkommt ?
Aber wie gesagt, das ist Geschmackssache und es bringt wirklich garnichts, sich darüber zu streiten.
 
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Nein nein das ist schon ernsthafte Kritik, da man bei der Entwicklung im Gamedesign grundlegende Fehler begangen hat, die ich ja bereits aufgezählt habe.

Ich habe mir ein solides, in sich stimmiges RPG vorgestellt ähnlich wie Gothic, wo man nicht alle paar Minuten von einer Cutscene aus dem Spiel gerissen wird und einem keine Casual-Elemente aufgesetzt werden. Sowie eine selbsterklärende Steuerung ohne unnötige Verkomplizierungen.
[...]
Also ich bin da eher der Perfektionist und alles, was nicht meinen Ansprüchen gerecht wird, ist grundsätzlich kein Meisterwerk.

Und die Steuerung von Gothic läuft wesentlich angenehmer von Hand als die in TW3. Das überhaupt zu vergleichen ist ein Witz. Ich weiß echt nicht, was alle an der Steuerung von Gothic auszusetzen haben. Wer mit den paar Tasten nicht klarkommt, da läuft irgendetwas verkehrt.
Also um ehrlich zu sein fand ich die Steuerung von Gothic 1/2 grauenhaft und die wahrscheinlich größte Schwäche im Spiel, "selbsterklärend" war sie schon gar nicht - das sind eher die Shootersteuerungen der TES-Reihe. Kannst du mir mal verraten, was du daran gut fandest?^^
Sie war hakelig, konnte durch vorgefertigte Animationen nicht unterbrochen werden (was bei Fehlbetätigung oftmals zum unverschuldeten Ableben des Charakters führte und allgemein sehr unpräzise war), sie war verglitcht und die Maus als analoges Steuermedium wurde quasi gar nicht genutzt - auch im Inventar, normalerweise kommen bei dem Argument die Konsolenport-Verschwörer aus ihren Löchern gekrochen. Nur gibt es hier keine Konsole...
Die Steuerung hat fast verhindert, dass ich das Spiel überhaupt gespielt habe.
Es ist ja okay, dass man etwas Eigenständiges macht - aber auf der anderen Seite hat es auch keinen Sinn, ein Auto mit würfelförmigen Rädern zu konstruieren. Das ist zwar eigenständig, aber in allen anderen Punkten einfach schlecht. Ich kann jedenfalls nicht verstehen, dass jemand die Steuerung der Gothic-Teile lobt. Die anderen Aspekte, okay. Aber die Steuerung?
gRU?; cAPS
 
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Mir gehts nicht um die Monster.

Bezüglich abgammeln, hab ich germerkt, dass TW3 ziemlich gerne abschmiert, wenn man während eine Cutscene im Hintergrund bei Steam zB. eine Nachricht bekommt, da minimeirt sich dann das Spiel, Sound läuft weiter, Entscheidungen treffen kann man auch, aber wenn man versucht mit f5 zu retten, schmiert es sofort ab.

Fenstermodus ohne Rand spielen dann schmiert es auch bei Cutscenes nicht ab wenn man paralell auf Steam unterwegs ist. ;)

TW3 ist solide keine Frage, aber wie gesagt, es zählt mehr dazu.
Als Messlatte im RPG Bereich seh ich es auf keinen Fall, für mich gibt es auch keine Messlatte, entweder das Spiel passt oder es passt nicht, es muss sich nicht in allen Punkten mit anderen Spielen messen können wenn es überzeugt.
Hier gehts ja fast schon zu wie in einem Auto-Thread, BAM Bremsweg ist 5m kürzer als bei dem ! Das ist die neue Messlatte ! Beschleunigung 1sek von 0-100 ! OMG das ist die neue Messlatte an der sich jeder messen muss ! wenn juckts wenn das Feeling nicht rüberkommt ?

Klar gibt es Messlatten an denen man RPGs untereinander bemessen kann, wäre das nicht der Fall würde es auch keinen ersichtlichen Fortschritt geben. Was man allerdings nicht untereinander messen kann ist die Geschichte eines Spiels, die passt oder passt einem halt nicht.
Aber bei der Gestaltung der Spielwelt, der grafischen Qualität, Abwechslungsreichtum und Inzinierung von Quests kann man schon Vergleiche ziehen und sagen etwas ist besser als ein anderes Spiel und grade, bzw. vor allem bei der Gestalltung und Glaubwürdigkeit der Spielwelt hat The Witcher 3 definitiv eine neue Messlatte gelegt die deutlich über dem liegt was man bisher so präsentiert bekam.
Keine Spielwelt wirkte nachweislich je so glaubwürdig und abwechslungsreich gestaltet wie es TW3 geschaft hat.
 
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Ja, das stimmt. Plötzlich sehen die RPGs die man davor so gespielt hat, ganz schön alt aus ;)

Jap, ich kenne zwar die Schwächen von Skyrim (langweilige Story) und DA:I (langweilige Sammelquests), aber wenn man mal TW3 spielt merkt man erst wie groß die Kluft ist.
Der Witcher (wohlgemerkt nur Teil 3, die Vorgänger fand ich nicht soo überragend) hat mich für andere Spiele verdorben, God damn you.:)
 
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TW3 hat die Messlatte ganz schön hoch gelegt.
Spiele wie Skyrim und DA:I welche ich beide je zwischen 50-100h gespielt habe, wirken jetzt schon richtig schlecht dagegen.
Der Witcher ist in so vielen Belangen für mich Referenz geworden, das ich mich schon frage wie mich ein anderes Open World RPG je wieder begeistern soll.:)

Das finde ich nicht. Die unterschiedlichen Universen von Bioware, Bethesda, Piranha Bytes, CD Projekt, From Software etc vermitteln einfach unterschiedliche Feelings. Dark Souls z.B. wird überall hochgelobt, aber mir gefällt das Feeling überhaupt nicht. Und wenn ich mir einen Teil aus der Mass Effect Franchise hole, dann möchte ich das einzigartige Feeling von Mass Effect und nicht das Feeling von Risen, Fallout oder The Witcher. Die allgemein hohe Qualität von The Witcher 3 ist unbestritten, aber eine Referenz kann es im RPG-Bereich nicht geben, wenn man die Vielfalt und Abwechslung im Genre der Action-Rollenspiele zu schätzen weiß.
 
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Die allgemein hohe Qualität von The Witcher 3 ist unbestritten, aber eine Referenz kann es im RPG-Bereich nicht geben, wenn man die Vielfalt und Abwechslung im Genre der Action-Rollenspiele zu schätzen weiß.

Spiele wie Mass Effect sind zweifelsohne sehr unterhaltsam, aber auch ein Stück weit anders aufgebaut als The Witcher. Mit Witcher könnte ich Skyrim, Dragon Age, Gothic und evtl noch Dark Souls vergleichen. Dort ist TW für mich (zusammen mit Dark Souls) der Primus.
ME schlägt für mich mit Schusswaffen, Raumschiffen und Aliens in eine andere Kerbe.

Zudem finde ich die Quests in TW3 qualitativ besser als die Bioware Pendants.
 
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Das finde ich nicht. Die unterschiedlichen Universen von Bioware, Bethesda, Piranha Bytes, CD Projekt, From Software etc vermitteln einfach unterschiedliche Feelings. Dark Souls z.B. wird überall hochgelobt, aber mir gefällt das Feeling überhaupt nicht. Und wenn ich mir einen Teil aus der Mass Effect Franchise hole, dann möchte ich das einzigartige Feeling von Mass Effect und nicht das Feeling von Risen, Fallout oder The Witcher. Die allgemein hohe Qualität von The Witcher 3 ist unbestritten, aber eine Referenz kann es im RPG-Bereich nicht geben, wenn man die Vielfalt und Abwechslung im Genre der Action-Rollenspiele zu schätzen weiß.

Ich sehe das ähnlich, allerdings unterscheide ich da zwischen einzelnen Elementen und gesamten Spiele. Es ist imo sehr gut möglich, einzelne Elemente zu vergleichen bzw. untereinander zu bewerten. Nahmen wir z.B. das "World Building", also wie die Spielwelt aufgebaut und entworfen ist. Da ist imho Witcher 3 Spielen wie Skyrim und Dragon Age weit überlegen. Auf einem ähnlich hohen Niveau ist da eigentlich nur Red Dead Redemption (und das ist bekanntlich kein RPG). Ähnliches gilt fürs Storytelling, das imo in Witcher 3 der Konkurrenz im Genre (und generell in Videospielen) weit voraus ist, zumindest wenn wir mal von "cineastischen, modernen 3D Spielen" reden (also ohne z.B. textlastige isometrische Spiele wie Pillars of Eternity). Da übertrifft ein Witcher 3 Spiele wie Skyrim und Dragon Age um Längen und lässt imo selbst Mass Effect hinter sich zurück, das bisher hier das Feld angeführt hat.

Nehmen wir z.B. mal Dark Souls. Das hat einzelne Elemente, die wirklich sehr gut sind, so z.B. das Kampfsystem und vielleicht noch die generelle Atmosphäre. In Punkto Storytelling, Questdesign, Choice&Consequence usw. kann es hingegen nicht wirklich mit vielen anderen RPGs mithalten (unter anderem ein Grund, warum Dark Souls für mich gar kein "richtiges" RPG ist, sondern eher ein Action Adventure mit RPG Elementen).

Das Besondere an Witcher 3 ist imo, dass sich eigentlich alle Elemente im Spiel auf sehr hohem bis überragenden Niveau befinden. Es leistet sich so gut wie keine Schwächen im Vergleich zur Konkurrenz und übertrifft andere Spiele in vielen einzelnen Elementen. Und daher macht das Spiel auch so viel Spaß, wenn man auf das Setting und generell story-getriebene moderen Action-RPGs steht. Und daher ist das Spiel imo in diesem Genre auch ein Meisterwerk. :)
 
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Der einzige Schwachpunkt von TW3 ist ihmo das Charaktersystem. Es nervt, dass man nur eine bestimmte Anzahl an Fähigkeiten mitnehmen kann, das schränkt schon enorm ein.
Auf der anderen Seite ist das Kampfsystem eher spielmechanikorrientiert - das ist richtig gut gemacht.
Selbst das Minispiel Gwent ist einfach verdammt gut geworden. Ein Freund von mir, welcher sehr gern Hearthstone spielt und mit Magic aufgewachsen ist, wartet schon auf ein Spinoff für Tablets und dergleichen^^
Selbst über das Minispiel hat sich CDPR extrem viele Gedanken gemacht - auch, wenn die Balance hier und da hinkt - z.B. bei Avallach... :ugly:
Damit ist es dem Würfelpoker der vergangenen Spiele eigentlich in jedem Punkt überlegen. Ich hab quasi die letzten 5 ingame-Stunden nur mit Gwent verbracht und ich bereue nichts :D
gRU?; cAPS
 
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Ich spiel jetzt 50h, und davon ca 2 Minuten das Kartenspiel.;)
 
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Ich spiel jetzt 50h, und davon ca 2 Minuten das Kartenspiel.;)

Ich spiele TW3 jetzt fast 100 Stunden und bestimmt 4-5 Stunden davon gingen für Gwent drauf...

Das ist übrigens Gwent für Profis mit einem anständigen Deck (Halbfinalspiel in der Meisterschaft in Novigrad)... :P

gwe.jpg

Dafür bin ich jetzt auch der lokale Gwent-Meister. :D



Selbst über das Minispiel hat sich CDPR extrem viele Gedanken gemacht - auch, wenn die Balance hier und da hinkt - z.B. bei Avallach... :ugly:
Finde ich eigentlich nicht. Man kann auch ohne Avallach prima gewinnen. Spione generell sind halt sehr mächtig, aber man kann das auch mit anderen Karten kompensieren. Außerdem gibt es ja generell keine Karte, die der Gegner nicht auch haben kann. ;)
 
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[...]
Finde ich eigentlich nicht. Man kann auch ohne Avallach prima gewinnen. Spione generell sind halt sehr mächtig, aber man kann das auch mit anderen Karten kompensieren. Außerdem gibt es ja generell keine Karte, die der Gegner nicht auch haben kann. ;)

Ich sag ja nicht, dass man ohne ihn nicht gewinnen kann. Aber Avallach ist einfach OP. Man kann ihn nicht decoyen, nicht rezzen man bekommt wirklich GAR NICHTS davon, da er auch noch 0 Wert besitzt. Das ist schon übermächtig, finde ich. Man bekommt einfach 2 Karten auf die Hand, komplett sicher und ohne jegliche Nachteile.
gRU?; cAPS
 
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Ich sag ja nicht, dass man ohne ihn nicht gewinnen kann. Aber Avallach ist einfach OP. Man kann ihn nicht decoyen, nicht rezzen man bekommt wirklich GAR NICHTS davon, da er auch noch 0 Wert besitzt. Das ist schon übermächtig, finde ich. Man bekommt einfach 2 Karten auf die Hand, komplett sicher und ohne jegliche Nachteile.
gRU?; cAPS
Yennefer ist ähnlich gut. Die gibt 7 Basispunkte, kann als Held nicht aus dem Spiel genommen werden und belebt eine bereits gespielte Karte zurück.

Avallac'h alleine ist nicht viel wert, wenn der Rest des Decks nicht viel her gibt. Hat man hingegen ein gutes Deck, ist Avallac'h zwar eine sehr gute Karte, aber nicht wirklich viel stärker als andere bzw. er ist für einen Sieg nicht nötig. Zumal ich ich meinem Northern Kingdoms Deck noch 2 andere Spione habe und immer auch einen Decoy bereithalte und gegnerische Spione zu klauen. Ich gebe dir allerdings dahingehend recht, dass generell Spione sehr wichtige bzw. wertvolle Karten sind, die oft Spiele entscheiden können, wenn der Rest vom Deck gut ist. ;)
 
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Yennefer ist ähnlich gut. Die gibt 7 Basispunkte, kann als Held nicht aus dem Spiel genommen werden und belebt eine bereits gespielte Karte zurück.

Avallac'h alleine ist nicht viel wert, wenn der Rest des Decks nicht viel her gibt. Hat man hingegen ein gutes Deck, ist Avallac'h zwar eine sehr gute Karte, aber nicht wirklich viel stärker als andere bzw. er ist für einen Sieg nicht nötig. Zumal ich ich meinem Northern Kingdoms Deck noch 2 andere Spione habe und immer auch einen Decoy bereithalte und gegnerische Spione zu klauen. Ich gebe dir allerdings dahingehend recht, dass generell Spione sehr wichtige bzw. wertvolle Karten sind, die oft Spiele entscheiden können, wenn der Rest vom Deck gut ist. ;)

Naja ein wirklich schlechtes Deck zu haben ist auf Grund der stark limitierten Karten schon fast nicht möglich und im Grunde gewinnst du daher schon wenn du es schafst einen deutlich höheren Count an Karten, als der Gegner, zu erreichen.
Ich hab jetzt zum Beispiel noch nicht wahnsinnig viele Hero-Karten im Besitz (ca. 3-4 pro Fraktion) und spiel ansonsten mit vielen Standard Karten. Trotzdem habe ich selten Probleme die Gegner mit den Nördlichen Reichen zu schlagen, einfach weil 2 Spione + Finte + Yennefer + Heilerin des Grünen Fähnlein (gespielte Karte beleben) eine enorm starke Kombination ist. Da ist es dann meistens nicht mehr so entscheidend ob der Rest der Karten irgendwo vom Wert her zwischen 4-8 rumdümpelt, da man fast zwangsläufig Frost, Nebel, Regen zieht, sowie Horn und so viele Schwächen ausgleichen kann. Das einzige wo man wirklich viele gute Karten braucht ist wenn der Gegner sehr viele Helden-Karten besitzt, dann brauchst du wirklich ein gutes Deck weil du Helden weder durch Wettereffekte, noch durch Karten die gegnerische Karten zerstören können kontern kannst, da entscheidet am Ende wirklich fast nur der Umstand wer die Karten mit den höheren Werten besitzt und es durch Spione schaft sich die höhere Anzahl an Karten zu sichern.
 
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Naja ein wirklich schlechtes Deck zu haben ist auf Grund der stark limitierten Karten schon fast nicht möglich und im Grunde gewinnst du daher schon wenn du es schafst einen deutlich höheren Count an Karten, als der Gegner, zu erreichen.
Ich hab jetzt zum Beispiel noch nicht wahnsinnig viele Hero-Karten im Besitz (ca. 3-4 pro Fraktion) und spiel ansonsten mit vielen Standard Karten. Trotzdem habe ich selten Probleme die Gegner mit den Nördlichen Reichen zu schlagen, einfach weil 2 Spione + Finte + Yennefer + Heilerin des Grünen Fähnlein (gespielte Karte beleben) eine enorm starke Kombination ist. Da ist es dann meistens nicht mehr so entscheidend ob der Rest der Karten irgendwo vom Wert her zwischen 4-8 rumdümpelt, da man fast zwangsläufig Frost, Nebel, Regen zieht, sowie Horn und so viele Schwächen ausgleichen kann. Das einzige wo man wirklich viele gute Karten braucht ist wenn der Gegner sehr viele Helden-Karten besitzt, dann brauchst du wirklich ein gutes Deck weil du Helden weder durch Wettereffekte, noch durch Karten die gegnerische Karten zerstören können kontern kannst, da entscheidet am Ende wirklich fast nur der Umstand wer die Karten mit den höheren Werten besitzt und es durch Spione schaft sich die höhere Anzahl an Karten zu sichern.
Stimmt, aber wie gesagt hängt das eben sehr vom Deck des Gegners ab. Richtig gute Gegner mit guten Decks findet man nur während der Questreihen zu Gwent. Die sind dann allerdings teilweise richtig gut. Für das Gwentturnier in Novigrad braucht man dann ein richtig gutes Deck, sonst geht da wenig... ;)

Die ganzen Händler, mit denen man spielen kann, sind eher leichte Beute. Allerdings lohnt es sich trotzdem, mit jedem, den man findet, Gwent zu spielen, weil man für jedes gewonnene Spiel eine neue Karte bekommt aus dem Deck des Gegners (allerdings nur beim ersten Sieg). So kann man sich nach und nach sein Deck aufbauen.
 
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