Test eines Core i5-2400 Sandy Bridge

Abwarten und Tee trinken, die haben sicher nicht Jahre investiert um weiter hinterherzulaufen. In einigen Szenarios, wo der zusätzliche Integercore zur Geltung kommt, sehe ich den Bulldozer vorne. Im Stromverschleudern auch ^^.
Aber wie gesagt: womit vergleichen? Mit dem 2008 eingeführten Nehalem? Mit dem 2011 erscheinenden Sandy Bridge oder ende 2011 erscheinenden Ivy Bridge. Und was vergleichen wir? Performance oder Effizienz?
Ich glaube, dass sich der Bulldozer an den Nehalem heranwagt, ihn aber nicht durchgehend überholen kann. Da die Leistung seither eh kaum gestiegen ist, jedoch die Effizienz, läge der Bulldozer somit auf Niveau 3 Jahre alter Intelprozessoren und rennt beim Energieverbrauch mal wieder hinterher. Aber dafür ist er günstiger :ugly:

Wenn ich mich jetzt aber nicht GANZ schwer täusche, dann hinkt AMD mit den Phenom II aber auch eine Struckturgröße hinter Intel hinterher, was sie mit BD wieder gleichziehen.

Unter dem Gesichtspunkt find ich´s eigentlich garnicht schlecht wie sich der Phenomm 2 (45nm) gegen den core-i7 (32nm) schlägt. Die ganze Logic muss ja auf mehr Platz untergebracht werden, was die LAtenzen negativ beeinflusst, und auch ansonsten die ganze Anordnung deutlich schwerer macht als bei ner kleineren Strucktur.

Zusätzlich hat man wohl auch nen Nachteil in Cache und Logic, da man einfach mehr Platz braucht als die Konkurrenz.


Was BD angeht, so ist der zusätzliche Integercore wohl nicht nur in gewissen Situationen ein Vorteil, sondern in VERDAMMT vielen. Egal was du mit Fließkommazahlen machst, du hast immer auch Integerberechnungen dabei, und wenns nur die Schleife durchzählen ist etc. Beim BD kann der Core der sich grad mit dem Integerteil einer Schleife beschäftigt die FP-Einheit an den anderen freigeben, der eventuell grad genau diese braucht und so bei DP nicht 2 Taktzyklen minimum braucht, sondern nur einen für sein Ergebnis.

So ergeben sich sehr sehr viele Szenarien in denen die variable Zuteilung der FP-Einheit vorteile bringt, ebenso wie eine vollwertige Integer-Einheit mit der gesamten vorangestellen Logic zum abarbeiten der Befehlen etc.

Nen echten Schachpunkt seh ich eingentlich nur im L2 Cache, wobei die vollassoziativ ist.... Also man muss wirklich gespannt sein, wie sich das in der Realität bewährt, aber die Chancen der Architektur sehen wirklich sehr sehr gut aus muss man sagen.

Und nein das ist jetzt kein Fanboy geplapper. Ich hab selbst ne Vorlesung über Mircoprozessorarchitektur gehört an der Uni und kan daher einige Sachen besser einordnen und auch Potentiale wie vollassoziativen Cache, aber auch Nachteile in gewissem Rahmen deutlich besser einordnen
 
Das erinnert mich irgendwie an die Gerüchte zu Fermi, da hat teilweiße auch viel dafür gesprochen, dass Fermi kaum schneller ist, als die 5870 und siehe da, satte 15-25% sind es geworden!!! ;)

Noch deutlich davor bevor die HD 5870 erschienen ist hiess es aber das Fermi dass Ueberding wird. Da spekulierten einige kurz nach dem Release der HD 5870 dass Fermi locker 50% schneller wird.:schief:
 
Wenn ich mich jetzt aber nicht GANZ schwer täusche, dann hinkt AMD mit den Phenom II aber auch eine Struckturgröße hinter Intel hinterher, was sie mit BD wieder gleichziehen.

Unter dem Gesichtspunkt find ich´s eigentlich garnicht schlecht wie sich der Phenomm 2 (45nm) gegen den core-i7 (32nm) schlägt. Die ganze Logic muss ja auf mehr Platz untergebracht werden, was die LAtenzen negativ beeinflusst, und auch ansonsten die ganze Anordnung deutlich schwerer macht als bei ner kleineren Strucktur.

Nehalem ist auch noch 45nm, nur die "neuen" i7's (Clarkdale) und Gulftown (980X) sowie alle i5s und i3s sind 32nm.

Und das AMD jetzt nach 3(!) Jahren es möglicherweise schafft, mit 32nm CPUs auf die Leistung von Intels "alten" 45nms zu kommen ist schon schwach, aber was wollen sie machen. Kein Geld = wenig Forschung = wenig Innovation = langsamere Prozzis.

Davon abgesehen, stellt sich immer die Frage, wer die Leistung braucht. Ich hab einen PII940BE und bin damit seit einem Jahr glücklich, nur hin und wieder bei Photoshop und Videokonvertierung vermisse ich einen Nehalem, aber dafür war mein PC auch 300€ billiger als ein Intel Pendant.
 
Noch deutlich davor bevor die HD 5870 erschienen ist hiess es aber das Fermi dass Ueberding wird. Da spekulierten einige kurz nach dem Release der HD 5870 dass Fermi locker 50% schneller wird.:schief:
Nach dem Launch der HD5870 gab es haufenweiße Gerüchte wie Potent doch Fermi ist. Klar anfangs waren so meist so, dass Fermi der Hammer sei soll, später hingegen kaum der Eindruck auf, dass Fermi komplett versagt hat (ca. 5-10% höhere Leistung als 5870 aber einen extrem hohen Stromverbrauch) und wie man sieht es es dann doch nicht so schlimm gekommem - Die GTX480 ist mit einem guten Abstand vor der 5870, warum das so ist, bzw. wem geschuldet, na das wissen wir doch alle...! :ugly: :lol:

Das sollte nur zur veranschaulichung dienen, das Gerüchte eben nur Gerüchte sind. :)
aber was wollen sie machen. Kein Geld = wenig Forschung = wenig Innovation = langsamere Prozzis.
Eben genau das ist ja das schlimme.
Intel hat doch viel mehr Geld, welches sie natürlich in die Forschung von neuen Architekturen und Fertigungsprozessen investieren können, dadurch haben sie immer einen Vorteil gegenüber AMD, was man in den letzten Jahren ja auch deutlich gesehen hat.

AMD hat viel viel weniger Geld zur Verfügung (sie haben ja noch eine Menge Schulden, was jeden Monat in Zinsen und Raten mündet), folglich kann AMD auch weniger Geld in die Forschung und Entwicklung stecken.
Das ist aber zwingend nötig, damit sie wieder eine gute CPU-Architektur auf den Markt bringen → welche sich auch dann wieder gut verkauft → was dann wieder in mehr Geld, bzw. Gewinn mündet, mit dem sie Teile ihrer Schulden begleichen → weniger Rate + Zinsen. ;)

Man dreht sich da praktisch im Kreis, was für Dilemma für AMD. :(
 
Wer nen gut taktbaren I7 sein Eigen nennt der braucht die SB nicht wirklich, für den Laptop aber durchaus sinnvoll und vermutlich auch sehr leise!
Die integrierte GPU würde mir VOLL langen.
 
Ich denke dass Bulldozer mit Nehalem mithalten kann, Performance und Effizienz techisch.;)
mit Nehalem vielleicht, ja. Das ist ja auch eine Stromschleuder ^^. auch wenn er die 130W Tdp erst bei 3.6 ghz ausreizt

inzwischen hatten wir aber schon 2 neue CPUs von Intel und kurz nach dem Bulldozer kommt ja die 3. nämlich Ivy Bridge
Wenn ich mich jetzt aber nicht GANZ schwer täusche, dann hinkt AMD mit den Phenom II aber auch eine Struckturgröße hinter Intel hinterher, was sie mit BD wieder gleichziehen.
Nicht wirklich: Intel hat schon 3 bald 4 Jahre einen HighK Prozess, der ist also viel ausgereifter. Außerdem kommt der Bulldozer in 32nm, auch etwas das Intel zu der Zeit schon knapp 2 Jahre fertig hat. Eigentlich ist der Rückstand von AMD immer 1 Jahr gewesen, aber wenn AMD dann erst 32nm hat und Intel schon den 22(!)nm Ivy Bridge fertig hat, was durchaus noch im Jahr 2011 sein wird, hat AMD nicht gleichgezogen, sondern sogar 1 Jahr verloren und der Rückstand ist fast 2(!) Jahre.
Unter dem Gesichtspunkt find ich´s eigentlich garnicht schlecht wie sich der Phenomm 2 (45nm) gegen den core-i7 (32nm) schlägt. Die ganze Logic muss ja auf mehr Platz untergebracht werden, was die LAtenzen negativ beeinflusst, und auch ansonsten die ganze Anordnung deutlich schwerer macht als bei ner kleineren Strucktur. Zusätzlich hat man wohl auch nen Nachteil in Cache und Logic, da man einfach mehr Platz braucht als die Konkurrenz.
Der Phenom verliert aber auch DEUTLICHST gegen einen Core i7 in 45nm und auch gegen den 45nm Core 2 Quad. Obwohl beide mehr Transistoren, mehr Power pro core haben und pro clock und auch noch höhere Clockrates vertragen



Was BD angeht, so ist der zusätzliche Integercore wohl nicht nur in gewissen Situationen ein Vorteil, sondern in VERDAMMT vielen. Egal was du mit Fließkommazahlen machst, du hast immer auch Integerberechnungen dabei, und wenns nur die Schleife durchzählen ist etc. Beim BD kann der Core der sich grad mit dem Integerteil einer Schleife beschäftigt die FP-Einheit an den anderen freigeben, der eventuell grad genau diese braucht und so bei DP nicht 2 Taktzyklen minimum braucht, sondern nur einen für sein Ergebnis.
Das dachte man beim Pentium 4 auch. Was nämlich über den P4 nicht sooo bekannt ist, ist dass teile der Architektur mit der doppelten Taktfrequenz liefen, etwa auch die Integereinheiten (also beim 3ghz p4 schon mit 6 ghz) - gebracht hat es letztlich nur hohen Stromverbrauch und bei aktiviertem HT geringe Vorteile.[/QUOTE]


Und nein das ist jetzt kein Fanboy geplapper. Ich hab selbst ne Vorlesung über Mircoprozessorarchitektur gehört an der Uni und kan daher einige Sachen besser einordnen und auch Potentiale wie vollassoziativen Cache, aber auch Nachteile in gewissem Rahmen deutlich besser einordnen
Ich bin da heute der letzte der dir gelaber unterstellt ^^. Du schreibst eh recht fundiert. Ich würd das mit der einen Vorlesung allerdings nicht so an die Große Glocke hängen, ich hab schon recht viele davon hinter mir... Aber du schreibst wenigstens, als hättest du ahnung. Auch wenn die Profs an der Uni oft zu weit von der Materie entfernt sind, als dass sie es wirklcih selbst "wüssten" und plappern oft nur das nach, was sie von den Herstellern erfahren haben.

Eben genau das ist ja das schlimme.
Intel hat doch viel mehr Geld, welches sie natürlich in die Forschung von neuen Architekturen und Fertigungsprozessen investieren können, dadurch haben sie immer einen Vorteil gegenüber AMD, was man in den letzten Jahren ja auch deutlich gesehen hat.

AMD hat viel viel weniger Geld zur Verfügung (sie haben ja noch eine Menge Schulden, was jeden Monat in Zinsen und Raten mündet), folglich kann AMD auch weniger Geld in die Forschung und Entwicklung stecken.
Das ist aber zwingend nötig, damit sie wieder eine gute CPU-Architektur auf den Markt bringen → welche sich auch dann wieder gut verkauft → was dann wieder in mehr Geld, bzw. Gewinn mündet, mit dem sie Teile ihrer Schulden begleichen → weniger Rate + Zinsen. ;)

naja, das ist schon lang nicht mehr AMDs Problem: sie brauchen kein Geld mehr für die Forschung von Prozesstechnologien, weil dieser Unternehmensbereich ausgegliedert wurde. AMDs richtiges Problem ist das völlig vertrottelte Marketing. Selbst zu der Zeit, wo man ÜBERLEGENE CPUs hatte, hat man es nicht geschafft die Marktanteile zu erhöhen (und NEIN, das lag nicht allein an den Intel Deals mit Media Markt, sondern war hauptsächlich schlechtes Marketing und schlechte Organisation usw). Vorallem in Unternehmen nimmt man eher noch Intel + Intel (Mobo+CPU) Kombinationen, die zwar teurer sind als AMD, aber DEUTLICH zuverlässiger. Da AMD kein eigener Boardhersteller ist, wird das so schnell nicht anders sein. Intel hat nicht nur zusätzliche Milliarden, sondern, völlig zu Recht, in vielen Bereichen den besseren Ruf.

Man kann das ganze jetzt nicht so schwarz/weiß sehen und sagen AMD befinde sich aufgrund der Geldschwierigkeiten in einer Teufelsspirale. Das stimmt nämlich nicht-> nur ein kleiner Teil der Ausgaben geht für die Entwicklung der CPU drauf, AMD hätte sehr wohl das geld für eine überlegen Architektur, aber es mangelt AMD an vielen vielen anderen Stellen, die sich Intel jetzt 20+ Jahre im Hintergrund aufgebaut hat
 
Zuletzt bearbeitet:
Die GTX480 ist mit einem guten Abstand vor der 5870, warum das so ist, bzw. wem geschuldet, na das wissen wir doch alle...! :ugly: :lol:
Genau! ATi :ugly:
Wenn die nicht so sparsame Karten bauen würden, wäre die GTX 480 der Überrenner für alle User! Naja vllt auch nur für die Tauben aber das ist ja Unwichtig ;D
 
Genau! ATi :ugly:
Wenn die nicht so sparsame Karten bauen würden, wäre die GTX 480 der Überrenner für alle User! Naja vllt auch nur für die Tauben aber das ist ja Unwichtig ;D

Sie wäre der Überrenner, für einen kleinen Teil der PC-Gemeinde. Da ist man mit einer effizienteren Karte am Markt wohl besser bedient.
 
inzwischen hatten wir aber schon 2 neue CPUs von Intel und kurz nach dem Bulldozer kommt ja die 3. nämlich Ivy Bridge
Ivy Bridge muss erstmal kommen. Auf die Versprechen zwecks neuen Fertigungsverfahren geb ich nicht mehr viel nach dem TSMC debackel mit dem 40nm Prozess und das GF mal locker flockig den 32nm gekickt haben, weil ses nicht gebacken bekommen haben. Vorallem bei so großen und komplizierten Chips wie CPU/GPU muss man einfach extrem viel beachten, selbst QM wird immer wichtiger je kleiner die Struckturen werden. Und Schankungen in der Fertigung hat man immer drin, diese werden halt nur prozentual immer schlimmer.

Nicht wirklich: Intel hat schon 3 bald 4 Jahre einen HighK Prozess, der ist also viel ausgereifter. Außerdem kommt der Bulldozer in 32nm, auch etwas das Intel zu der Zeit schon knapp 2 Jahre fertig hat. Eigentlich ist der Rückstand von AMD immer 1 Jahr gewesen, aber wenn AMD dann erst 32nm hat und Intel schon den 22(!)nm Ivy Bridge fertig hat, was durchaus noch im Jahr 2011 sein wird, hat AMD nicht gleichgezogen, sondern sogar 1 Jahr verloren und der Rückstand ist fast 2(!) Jahre.
Wenn ich mich recht erinnere setzt AMD beim 45nm Prozess auf einen leicht fortschrittlichere Technik als Intel, kann mich jetzt aber nicht mehr genau dran erinnern was jetzt anders war. Und wie oben schon geschrieben, der 22nm Prozess muss erstmal wirklich laufen. Keine Ahnung ob die den WIRKLICH schon am laufen haben. Denn so kurz nach SB gleich wieder ne neue Generation, ja auch wenns nur nen schrink ist, halte ich doch für etwas unwahrscheinlich.

Spielt aber im Prinziep keine große Rolle ob AMD jetzt ein oder zwei Jahre in der Fertigung hinterher sind. Intel hat nicht mehr viel Luft nach unten. Diesen Technologievorsprung wird Intel nicht mehr lange Vorteile bringen, höchstens 10-20 Jahre noch, dann ist einfach das Ende des physikalisch machbaren schon erreicht mit Selizium.

Ich hoffe daher das AMD sich bereits um GaAs und andere Alternativen kümmert. Selizium ist einfach bald ausgereizt.

Der Phenom verliert aber auch DEUTLICHST gegen einen Core i7 in 45nm und auch gegen den 45nm Core 2 Quad. Obwohl beide mehr Transistoren, mehr Power pro core haben und pro clock und auch noch höhere Clockrates vertragen
Naja, gegen nen Core2 stehen die Phenom2 eigentlich ganz gut da. Auch sollte man bedenken, das halt intel den deutlich besseren Compiler hat und bis vor kurzem nicht alle Optimierungen für andere Hersteller aktiviert hat, was ja ihnen ja nun untersagt wurde. Da ist nen Leistungszuwachs bei AMD wohl einfach wegen dem Compiler zu erwarten.
Dazu kommt noch, das sich AMD von den Cachegrößen von Intel losgelöst hat, was ich nicht unbedingt als geschickt ansehe, da wenn Software optimiert wird, dann wohl auf die Cachegrößen von Intel, und damit verspielt AMD alle theoretischen Vorteile. Ich vermute auch das im Compiler bereits einige Optimierungen auf Intels Cachegrößen drin sind, die dann halt bei AMD auch wieder nix bringen.

Leider fährt AMD mit BD wieder die gleiche Schiene. Ich hoffe das mit der Compiler Regelung AMD damit aber dennoch einen Leistungsgewinn erzielt. Der einzigste richtige Schritt wäre allerdings der, das AMD einen eigenen Compiler auf dem Niveau von Intel bereitstellt, der halt genau auf ihre Hardware optimiert ist. Ganz kann ich nicht verstehen, warum dies nicht gemacht wird. Genauso mit dem SDK für die ATI Karten für OpenCL und DirectCompute.

Das dachte man beim Pentium 4 auch. Was nämlich über den P4 nicht sooo bekannt ist, ist dass teile der Architektur mit der doppelten Taktfrequenz liefen, etwa auch die Integereinheiten (also beim 3ghz p4 schon mit 6 ghz) - gebracht hat es letztlich nur hohen Stromverbrauch und bei aktiviertem HT geringe Vorteile.
Doch an sowas konnt ich mich noch dunkel erinnern. Wenn ich mich aber richtig weiter erinnere war damals doch das Problem, das es eben immer wieder zu bottelnacks kam, wodurch die theoretische Mehrleistung halt unterbunden wurde. (Wars nicht was mit der Decodierung etc der Befehle?)

Ich bin da heute der letzte der dir gelaber unterstellt ^^. Du schreibst eh recht fundiert. Ich würd das mit der einen Vorlesung allerdings nicht so an die Große Glocke hängen, ich hab schon recht viele davon hinter mir... Aber du schreibst wenigstens, als hättest du ahnung. Auch wenn die Profs an der Uni oft zu weit von der Materie entfernt sind, als dass sie es wirklcih selbst "wüssten" und plappern oft nur das nach, was sie von den Herstellern erfahren haben.
Danke, ich hab mir auch überlegt, ob ichs schreiben soll....
Aber ich wollt halt auch nicht das gleich der erste daher kommt und alles als Schwachsinn abstempelt und dann darfste lang und breit die Sachen erklären.

Ich hatte aber sehr großes Glück das unser Prof überhaupt nicht weit weg ist von der Realität. In der Uni haben wir selbst nen Reinraum, in dem Chips produziert werden. Klar nicht im 40nm Bereich oder so, aber im ~140nm wars glaub ich. Nagel mich darauf aber bitte nicht fest. Wir nutzen das dort halt um Detektoren zu bauen und glaub fürn LHC haben wir Chips entwickelt, die die Daten aus dem Detektor vorselektieren, weil sonst die Datenflut zu groß wäre.

FPGA´s werden auch sehr zahlreich dort genutzt, und das haben wir auch in der Vorlesung gemacht, also auf nem FPGA nen ich glaub es war nen 8 oder 16 bit Prozessor entwickelt, also so richtig mit Nand und nor Gattern :ugly:

Ich darf sogar behaupten, das meiner funktioniert hat, leider bin ich knapp an Position 3 für den schnellsten vorbeigeschrammt und hab keine Auszeichnung bekommen -.- wies mich angekotzt hat... Aber egal. Die funktionierenden Chipsdesigns hätte man auf jedenfall so auch in Silizium bauen können, war auch geplant wurde dann aber mangelnder Kapazitäten nicht durchgeführt.

Einen ganz verrückten hatten wir auch dabei, der hat sogar ne Pipeline integriert in seinem Design :ugly: Das war in der Standartvorgabe nicht enthalten, aber ziemlich krasser Mehraufwand. Hat aber sogar funktioniert:daumen:


naja, das ist schon lang nicht mehr AMDs Problem: sie brauchen kein Geld mehr für die Forschung von Prozesstechnologien, weil dieser Unternehmensbereich ausgegliedert wurde. AMDs richtiges Problem ist das völlig vertrottelte Marketing. Selbst zu der Zeit, wo man ÜBERLEGENE CPUs hatte, hat man es nicht geschafft die Marktanteile zu erhöhen (und NEIN, das lag nicht allein an den Intel Deals mit Media Markt, sondern war hauptsächlich schlechtes Marketing und schlechte Organisation usw). Vorallem in Unternehmen nimmt man eher noch Intel + Intel (Mobo+CPU) Kombinationen, die zwar teurer sind als AMD, aber DEUTLICH zuverlässiger. Da AMD kein eigener Boardhersteller ist, wird das so schnell nicht anders sein. Intel hat nicht nur zusätzliche Milliarden, sondern, völlig zu Recht, in vielen Bereichen den besseren Ruf.
Naja, sie haben aber auch teils einfach die leicht bessere Leistung/Watt.

Das mit den Boards ist auch durchaus richtig, wobei man aber auch sagen muss, die ganzen öffentlichen Stellen, die schreiben halt nen Komplettsystem mit Service aus. Das können nur wenige Hersteller liefern, und die haben halt Erfahrung mit Intel, sprich da ist der Umstieg nicht so einfach einfach aufgrund mangelnder Erfahrungswerte und auf der anderen Seite halt Intell ganz sicher bei den Herstellern halt auch finanzielle Anreize geschaffen nur auf Intel zu setzen:daumen2:

Man kann das ganze jetzt nicht so schwarz/weiß sehen und sagen AMD befinde sich aufgrund der Geldschwierigkeiten in einer Teufelsspirale. Das stimmt nämlich nicht-> nur ein kleiner Teil der Ausgaben geht für die Entwicklung der CPU drauf, AMD hätte sehr wohl das geld für eine überlegen Architektur, aber es mangelt AMD an vielen vielen anderen Stellen, die sich Intel jetzt 20+ Jahre im Hintergrund aufgebaut hat
Ja, Intel ist einfach länger im Geschäft und ist einfach zich mal so groß wie AMD, die können in der Forschung und dem Marketing halt ganz anders operieren. Zudem haben sie halt nen Ruf weg in der wissenschaftlichen Welt, und wie ich traurigerweise erfahren musste, ist man da teils doch extrem eingefahren und engstirnig was Neuerungen anbelangt. Was bisher gut funktioniert hat, wird wieder eingesetzt etc.
 
Ivy Bridge muss erstmal kommen. Auf die Versprechen zwecks neuen Fertigungsverfahren geb ich nicht mehr viel nach dem TSMC debackel mit dem 40nm Prozess und das GF mal locker flockig den 32nm gekickt haben, weil ses nicht gebacken bekommen haben. Vorallem bei so großen und komplizierten Chips wie CPU/GPU muss man einfach extrem viel beachten, selbst QM wird immer wichtiger je kleiner die Struckturen werden. Und Schankungen in der Fertigung hat man immer drin, diese werden halt nur prozentual immer schlimmer.
Klar, aber das hat man bei Intel schon längst alles bedacht, die waren noch nie außer Plan und hätten Verzögerungen auch schon längst bekannt gegeben, immerhin ist es in einem knappen Jahr zur Einführung der 22nm Technik

Wenn ich mich recht erinnere setzt AMD beim 45nm Prozess auf einen leicht fortschrittlichere Technik als Intel, kann mich jetzt aber nicht mehr genau dran erinnern was jetzt anders war.
Nein, AMD ist bei der Fertigung noch deutlich zurück. Es wäre auch noch viel trauriger, wenn sie trotz überlegenem Prozess so weit hinten liegen. Du meinst die Mischform aus SOI und anderen Techniken, ist aber von Intel schon seit Jahren abgelegt weil es weitere Fortschritte behindert hätte
Und wie oben schon geschrieben, der 22nm Prozess muss erstmal wirklich laufen. Keine Ahnung ob die den WIRKLICH schon am laufen haben. Denn so kurz nach SB gleich wieder ne neue Generation, ja auch wenns nur nen schrink ist, halte ich doch für etwas unwahrscheinlich.
Warum nicht? es war beim Sockel 1156 auch so da kamen wenige Monate nach den 45nm Prozessoren auch die 32er raus und die existieren jetzt parallel -> so wirds auch beim Ivy Brige ablaufen.
Spielt aber im Prinziep keine große Rolle ob AMD jetzt ein oder zwei Jahre in der Fertigung hinterher sind. Intel hat nicht mehr viel Luft nach unten. Diesen Technologievorsprung wird Intel nicht mehr lange Vorteile bringen, höchstens 10-20 Jahre noch, dann ist einfach das Ende des physikalisch machbaren schon erreicht mit Selizium.
Was vermutlich der Grund ist warum Intel hier schon längst andere Verfahren im Betrieb hat und warum man derzeitige Prozessoren nicht mehr nur in SIO sondern Hafnium gefertigt werden ;)
Ich hoffe daher das AMD sich bereits um GaAs und andere Alternativen kümmert. Selizium ist einfach bald ausgereizt.
siehe Oben, Intel hat das schon vor 10 Jahren bekannt gegeben und, dass man mit anderen Materialien arbeiten müsse, was ja der grundlegende Vorteil von der 45nm Technik von Intel ist: 70% weniger Leckströme als beim Konkurrenten

Naja, gegen nen Core2 stehen die Phenom2 eigentlich ganz gut da. Auch sollte man bedenken, das halt intel den deutlich besseren Compiler hat und bis vor kurzem nicht alle Optimierungen für andere Hersteller aktiviert hat, was ja ihnen ja nun untersagt wurde. Da ist nen Leistungszuwachs bei AMD wohl einfach wegen dem Compiler zu erwarten.
Ich kann nicht für alle Programme sprechen, aber die Programme die wir hier am Institut kürzlich recompiliert haben, haben absolut keinen Unterschied. Also daran liegts mal nicht, der Phenom 2 ist einfach schwächer.
Dazu kommt noch, das sich AMD von den Cachegrößen von Intel losgelöst hat, was ich nicht unbedingt als geschickt ansehe, da wenn Software optimiert wird, dann wohl auf die Cachegrößen von Intel, und damit verspielt AMD alle theoretischen Vorteile. Ich vermute auch das im Compiler bereits einige Optimierungen auf Intels Cachegrößen drin sind, die dann halt bei AMD auch wieder nix bringen.
Auch dieser Vorteil ist verschwindend gering, die angepassten Cachegrößen mit einer besseren Architektur machen viel mehr her. Also hat hier AMD schon das richtige gemacht

Leider fährt AMD mit BD wieder die gleiche Schiene. Ich hoffe das mit der Compiler Regelung AMD damit aber dennoch einen Leistungsgewinn erzielt. Der einzigste richtige Schritt wäre allerdings der, das AMD einen eigenen Compiler auf dem Niveau von Intel bereitstellt, der halt genau auf ihre Hardware optimiert ist. Ganz kann ich nicht verstehen, warum dies nicht gemacht wird. Genauso mit dem SDK für die ATI Karten für OpenCL und DirectCompute.
Wie schon weiter oben beschrieben, wird das nicht viel bringen. Es liegt einzig und allein an der Architektur selbst. Das Wort "einzigste" gibt es übrigens nicht.
Warum das nicht gemacht wird: weil es 1. wenig Sinn macht und 2. die AMD bzw ATI Softwareingenieure einfach nicht denen von Intel und Nv das Wasser reichen können.

Doch an sowas konnt ich mich noch dunkel erinnern. Wenn ich mich aber richtig weiter erinnere war damals doch das Problem, das es eben immer wieder zu bottelnacks kam, wodurch die theoretische Mehrleistung halt unterbunden wurde. (Wars nicht was mit der Decodierung etc der Befehle?)
ja es gab da einige Bottlenecks im P4 design, aber das ist ja jetzt Geschichte ^^. Es gab nachträglich mal einige Befehle die man integrieren konnte die im P4 offiziell nie vorgestellt wurden, doch gewisse Programme deutlich beschleunigten. War allerdings dann erst zu Zeiten aufgekommen, als der Core 2 schon anstand und man dessen Leistungssprung wohl möglichst groß aussehen lassen wollte und deshalb den P4 bzw P-D nicht weiter "beschleunigte" bzw seine Bremsen löste


FPGA´s werden auch sehr zahlreich dort genutzt, und das haben wir auch in der Vorlesung gemacht, also auf nem FPGA nen ich glaub es war nen 8 oder 16 bit Prozessor entwickelt, also so richtig mit Nand und nor Gattern :ugly:
Erinner mich bloß nicht, das waren schreckliche Zeiten. Unser Prof, ein alter Germane der mal ein großes Tier bei Siemens gewesen scheint (nach seinen Erzählungen) wollte das auch von uns. Ja und beim Test dann auch natürlich... von Hand.

Einen ganz verrückten hatten wir auch dabei, der hat sogar ne Pipeline integriert in seinem Design :ugly: Das war in der Standartvorgabe nicht enthalten, aber ziemlich krasser Mehraufwand. Hat aber sogar funktioniert:daumen:
Mich hat das auch begeistert, allerdings "lebte" ich zu gerne, als dass ich jetzt den besten Prozessor baue. Das hat dann mein bester Freund gemacht, ich währenddessen die Frau fürs Leben gefunden :ugly:
Wärs anders gelaufen wär ich vielleicht jetzt ein stinkreicher Millionär (ohne Freunde) :D . Vorausgesetzt meinen Müll hätte noch niemand vorher erfunden und designed gehabt und ich hätte einen Abnehmer gefunden ^^



Naja, sie haben aber auch teils einfach die leicht bessere Leistung/Watt.

Das mit den Boards ist auch durchaus richtig, wobei man aber auch sagen muss, die ganzen öffentlichen Stellen, die schreiben halt nen Komplettsystem mit Service aus. Das können nur wenige Hersteller liefern, und die haben halt Erfahrung mit Intel, sprich da ist der Umstieg nicht so einfach einfach aufgrund mangelnder Erfahrungswerte und auf der anderen Seite halt Intell ganz sicher bei den Herstellern halt auch finanzielle Anreize geschaffen nur auf Intel zu setzen:daumen2:
Da ich lange in diesem Bereich gearbeitet habe, kann ich dir versichern, dass es durchaus andere Anreize gab, als die Vertraglichen zusicherungen der beiden Firmen (AMD, Intel) die inetwa gleich hoch waren.
Der Mehraufwand, den AMD Systeme durch ihre Instabilität bereiteten und die Mehrkosten sorgten dafür, dass selbst das Energietechnisch ineffizienteste System von Intel effizienter war als das von AMD. Zusätzlich kam es ja auch auf den Ruf an: welcher PC Hersteller will schon den Ruf haben, man baue PCs die schnell oder oft kaputt gehen. Das kam aber in der Regel mit AMD+Dritthersteller Kombinationen deutlich häufiger vor als Intel+Intel. Naja und Firmen kaufen von Firmen mit gutem Ruf... das ist halt so eine Spirale aber man kann nicht raus

Ja, Intel ist einfach länger im Geschäft und ist einfach zich mal so groß wie AMD, die können in der Forschung und dem Marketing halt ganz anders operieren. Zudem haben sie halt nen Ruf weg in der wissenschaftlichen Welt, und wie ich traurigerweise erfahren musste, ist man da teils doch extrem eingefahren und engstirnig was Neuerungen anbelangt. Was bisher gut funktioniert hat, wird wieder eingesetzt etc.
Niemand kann es sich in dem Arbeitsbereich leisten, eine instabile oder nicht völlig korrekt funktionierende Komponente einzusetzen. Das ist bei Intel, weil die viel mehr Geld haben zu testen, deutlich besser abgesichert. So gerne ich AMD Prozessoren in meinen Spielepcs hatte, im Arbeitscomputer gab es und gibt es bis heute nur Intels.
 
Auch sollte man bedenken, das halt intel den deutlich besseren Compiler hat und bis vor kurzem nicht alle Optimierungen für andere Hersteller aktiviert hat, was ja ihnen ja nun untersagt wurde. Da ist nen Leistungszuwachs bei AMD wohl einfach wegen dem Compiler zu erwarten.

Es wird auch weitehin optimierungen geben die den AMD CPUs verwehrt bleibt, nicht weil intel das absichtlich macht, sodern weil die Software sonst auf AMD CPUs sofort abstürzen würden

mfg
 
Also....wenn dann das Preis/Leistungsverhältnis auch noch stimmt bei den Sandy-Bridge Prozzis, dann ist das der nächste Prozessor für meinen HTPC im Wohnzimmer..:hail:....!


Greets Winpo8T
 
angenommen der GPU Takt lag bei 850 Mhz (da kein Turbo aktiv, wie bei CPU) dannkann durch den Takt auf 1350 (mit Turbo) die Leistung nochmals um 58% steigen.

Dazu kommt, dass es ein 2 Shader Modell ist, die Notebook Sandy Bridge CPU kommen mit 12 Shadern, genau wie einige Desktopmodell was bedeutet dass bis 300% der gezeigten Leistung zu erwarten ist.

The major difference between mobile Sandy Bridge and its desktop countpart is all mobile SB launch SKUs have two graphics cores (12 EUs), while only some desktop parts have 12 EUs (it looks like the high-end K SKUs will have it). The base GPU clock is lower but it can turbo up to 1.3GHz, higher than most desktop Sandy Bridge CPUs. Note that the GPU we tested in Friday's preview had 6 EUs, so mobile Sandy Bridge should be noticeably quicker as long as we don't run into memory bandwidth issues.

Even if we only get 50% more performance out of the 12 EU GPU, that'd be enough for me to say that there's no need for discrete graphics in a notebook - as long as you don't use it for high-end gaming.

Intel's Core 2011 Mobile Roadmap Revealed: Sandy Bridge Part II - AnandTech :: Your Source for Hardware Analysis and News
 
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