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Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus
Aber du musst zuerst den Erweiterten Autopilot schon kaufen, der kostet auch schon über 3000 Nur FSD allein geht nicht. Auf meiner Rechnung ist FSD noch mit 3000 ausgewiesen, der EAP 2.100. Macht zusammen 5100.. der Preis hat sich also in 4 Jahren mehr als verdoppelt. Das was man dafür bekommt nicht unbedingt
Aber du musst zuerst den Erweiterten Autopilot schon kaufen, der kostet auch schon über 3000 Nur FSD allein geht nicht. Auf meiner Rechnung ist FSD noch mit 3000 ausgewiesen, der EAP 2.100. Macht zusammen 5100.. der Preis hat sich also in 4 Jahren mehr als verdoppelt. Das was man dafür bekommt nicht unbedingt
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Zum Thema Batterien/ Garantieen. Das wird noch interessant werden. Ich finde es ja schon grundsätzlich erstaunlich, dass 30 % "weniger Reichweite toleriert werden müssen. Der Gebrauchtwagenkauf in dem Segment dürfte unter diesem Gesichtspunkt deutlich leiden, niemand kauft sich einen wirtschaftlichen Totalschaden gebraucht, wenn man das rechtssicher nicht ausschließen/garantieren kann.
Um den Zustand der Batterie nach ein paar Jahren bahnt sich Diskussionsbedarf an. Denn die exakte Feststellung des Energiegehaltes ist nicht definiert.
Zum Thema Batterien/ Garantieen. Das wird noch interessant werden. Ich finde es ja schon grundsätzlich erstaunlich, dass 30 % "weniger Reichweite toleriert werden müssen. Der Gebrauchtwagenkauf in dem Segment dürfte unter diesem Gesichtspunkt deutlich leiden, niemand kauft sich einen wirtschaftlichen Totalschaden gebraucht, wenn man das rechtssicher nicht ausschließen/garantieren kann.
Um den Zustand der Batterie nach ein paar Jahren bahnt sich Diskussionsbedarf an. Denn die exakte Feststellung des Energiegehaltes ist nicht definiert.
Der Gebrauchtwagenkauf in dem Segment dürfte unter diesem Gesichtspunkt deutlich leiden, niemand kauft sich einen wirtschaftlichen Totalschaden gebraucht, wenn man das rechtssicher nicht ausschließen/garantieren kann.
Möchte man meinen, nicht wahr? Aber wenn man sich mal auf mobile.de umschaut, oder auch bei meinem Autohändler ums Eck, dann sieht man sehr viele E-Autos auf dem Hof stehen.
Ich finde es ja schon grundsätzlich erstaunlich, dass 30 % "weniger Reichweite toleriert werden müssen. Der Gebrauchtwagenkauf in dem Segment dürfte unter diesem Gesichtspunkt deutlich leiden, niemand kauft sich einen wirtschaftlichen Totalschaden gebraucht, wenn man das rechtssicher nicht ausschließen/garantieren kann.
Man kann es aber auch einfach so machen, dass man sich den Zustand des Akkus vor dem Kauf attestieren lässt. Niemand muss ein Auto mit einem Akku kaufen, der "bloß" noch 70% seiner ursprünglichen Kapa hat. Abgesehen davon dürfte vielen auch ein Auto reichen, dass eben keine 350km sondern nur noch 245km Reichweite hat, sehr viele Pendler oder auch Einkaufskutschen fahren keine Riesenstrecken und kommen damit immer noch locker hin. Das niemand sowas kaufen würde oder das es da ein unkalkulierbares Risiko gäbe halte ich für ne reine Stammtischparole.
Außerdem dürfte man davon ausgehen, dass die 30% im Normalfall erst nach einer erheblich längeren Laufzeit auftreten als vom Hersteller garantiert. Kein Hersteller ist so dumm es da drauf im großen Stil ankommen zu lassen. Natürlich gibt es da immer mal nen Ausreißer, aber Garantiezeiten werden normal so gewährt, dass man statistisch auf der sehr sicheren Seite ist.
Btw Verbrenner verlieren im Laufe ihres Lebens bei hohen Laufleistungen irgendwann Leistung, der Verbrauch steigt auch. Da macht sich auch niemand nen Kopf drüber.
Möchte man meinen, nicht wahr? Aber wenn man sich mal auf mobile.de umschaut, oder auch bei meinem Autohändler ums Eck, dann sieht man sehr viele E-Autos auf dem Hof stehen.
Ja und da bleiben sie ja auch aus genannten Gründen stehen. Außerdem handelt es sich dabei größtenteils um Kleinstwagen. Aus irgendwelchen Gründen will die gebraucht keiner haben. Dazu dann noch der Preisverfall und wie gesagt, dass größte Manko, Thema Batterie. Bei Mietakkus wird es noch schwieriger. Das schreckt natürlich ab.
Eine Auswertung von ADAC und DAT zeigt: Elektroautos werden auf dem Gebrauchtwagenmarkt zur echten Alternative. Beim Kauf gibt es jedoch einige Dinge zu beachten.
Man kann es aber auch einfach so machen, dass man sich den Zustand des Akkus vor dem Kauf attestieren lässt. Niemand muss ein Auto mit einem Akku kaufen, der "bloß" noch 70% seiner ursprünglichen Kapa hat.
Abgesehen davon dürfte vielen auch ein Auto reichen, dass eben keine 350km sondern nur noch 245km Reichweite hat, sehr viele Pendler oder auch Einkaufskutschen fahren keine Riesenstrecken und kommen damit immer noch locker hin. Das niemand sowas kaufen würde oder das es da ein unkalkulierbares Risiko gäbe halte ich für ne reine Stammtischparole.
Na wer bereit ist mit solchen Verlusten ein Gebraucht E zu kaufen und das gar das Risiko einzugehen, dass Teile oder der ganze Akkus getauscht werden muss kann das ja gerne machen, ich denke viele Käufer wird man für diese Anforderung nicht finden.
Außerdem dürfte man davon ausgehen, dass die 30% im Normalfall erst nach einer erheblich längeren Laufzeit auftreten als vom Hersteller garantiert. Kein Hersteller ist so dumm es da drauf im großen Stil ankommen zu lassen. Natürlich gibt es da immer mal nen Ausreißer, aber Garantiezeiten werden normal so gewährt, dass man statistisch auf der sehr sicheren Seite ist.
Lässt man mal die Jahreswagen von Geschäftsleuten weg, kaufen sich viele Autos für deutlich längere Zeiträume und da ist solch ein Reichweitenverschleiß nicht gerade optimal, dass muss man wissen, wenn die Reichweite eh schon auf Kante genäht ist. Ist ja nicht so das man bei 130-140 kmh auf der Autobahn, was auf nicht wenige Pendler zutrifft, auf jene Kilometer kommt, wie wir wissen.
Btw Verbrenner verlieren im Laufe ihres Lebens bei hohen Laufleistungen irgendwann Leistung, der Verbrauch steigt auch. Da macht sich auch niemand nen Kopf drüber.
Die Frage ist doch dann eher, wie sehen die Preise bei geringerer Reichweite aus? Jedes fehlende % ca. 1000€ weniger, wäre ok.
Der A6 etron könnte mir fast gefallen, allerdings kommt der erst in 2 Jahren raus und dann muss der auch erst mal 3 Jahre rumdüsen, bevor der ne Option wird.
Es gibt verschiedene Anbieter. Der ÖAMTC bietet das für seine Mitglieder an, kostet wohl 99€, ist jetzt natürlich nur für Österreicher interessant. Der TÜV Rheinland will sowas ab Herbst anbieten... es gibt schon Mittel und Wege und der Gag ist, bis die jetzt seit 2020 vermehrt auf den Markt kommenden E-Autos als Gebraucht im großen Stil auf den Gebrauchtmarkt kommen, wird dir vermutlich jede Werkstatt sowas messen können.
Na wer bereit ist mit solchen Verlusten ein Gebraucht E zu kaufen und das gar das Risiko einzugehen, dass Teile oder der ganze Akkus getauscht werden muss kann das ja gerne machen, ich denke viele Käufer wird man für diese Anforderung nicht finden.
Warum sollte da ein Risiko bestehen, dass man alles tauschen muss? Wenn der Akku noch eine bestimmte Kapa hat und die einem ausreicht, dann ist doch alles gut. Es ist ja nicht so, dass, selbst wenn man nur noch 70% Kapa hat, es einen Schlag lässt und die Kapa nur noch 20% beträgt.
Jeder muss eben für sein Anforderungsprofil wissen wieviel Reichweite nötig ist und ich denke, außerhalb der Stammtische ist das auch jedem bewusst.
BTW es ist auch bei einigen Herstellern möglich defekte Batteriezellen tauschen zu lassen.
Lässt man mal die Jahreswagen von Geschäftsleuten weg, kaufen sich viele Autos für deutlich längere Zeiträume und da ist solch ein Reichweitenverschleiß nicht gerade optimal, dass muss man wissen, wenn die Reichweite eh schon auf Kante genäht ist. Ist ja nicht so das man bei 130-140 kmh auf der Autobahn, was auf nicht wenige Pendler zutrifft, auf jene Kilometer kommt, wie wir wissen.
Wenn mein Reichweitebedarf ausreichend gedeckt ist, dann kann ich doch mit so einem Verlust gut leben. Als Beispiel, ich pendle jeden Tag 140km, davon 110km Autobahn. Mein Auto hat eine Reichweite von angegebenen 330km. Im Alltag bewegt sich die reale Reichweite je nach Fahrweise, Wetter usw zwischen 220km und 420km. D.h. die Akkukapazität könnte um ~35% fallen, bevor ich im Worst Case Probleme bekomme. Da ich aber sowohl daheim, als auch im Geschäft laden kann, könnte sie theoretisch sogar um ~70% fallen, bevor gar nichts mehr geht. D.h. selbst wenn die Reichweite nach 160.000km um 30% gefallen wäre (was eher unwahrscheinlich ist), könnte ich noch locker flockig 100.000km drauf fahren, bevor es ernsthaft blöd wird.
Viele fahren deutlich geringere Entfernungen am Tag und da ist es sogar noch entspannter.
Andere haben andere Profile und da könnte es dann kritischer werden, klar, aber es ist beileibe nicht so, dass "niemand" ein gebrauchtes E-Auto brauchen könnte, selbst wenn die Kapa geringer ist als zu Anfang.
Und da haben wir es wieder, schön, dass du daheim und auf Arbeit laden kannst, dass trifft auf den Gros der Fahrer nicht zu und für die ist es dann kriegsentscheidend, im geschilderten Szenario im zwei-tages Rhythmus laden zu fahren, mit entsprechenden Wartezeiten, zu horrenden Preisen, vor allem wenn es schnell, bzw. nicht quälend langsam sein soll. Und wenn man das dann so auf Kante näht, sind 30 % REICHWEITENVERLUST unter Garantiebedingungen^^ sehr wohl ein reales Hindernis. Und Reichweite ist kein Stammtischthema, sondern den Nutzer sehr wichtig, von daher auch entsprechend ernst zu nehmen. Ohne entsprechende, rechtssichere Methoden Restkapazitäten von E-Autos beim Weiterverkauf feststellen zu können, macht daher im Grundsatz aber auch aus oben stehenden Gründen ein Gebrauchtkauf nur wenig Sinn, beziehungsweise ist unter den Gesichtspunkten eher noch nicht zu empfehlen.
Und da haben wir es wieder, schön, dass du daheim und auf Arbeit laden kannst, dass trifft auf den Gros der Fahrer nicht zu und für die ist es dann kriegsentscheidend, im geschilderten Szenario im zwei-tages Rhythmus laden zu fahren, mit entsprechenden Wartezeiten, zu horrenden Preisen, vor allem wenn es schnell, bzw. nicht quälend langsam sein soll.
Also bezüglich horrenden Preisen fällt mir aktuell nicht der Strom zuerst ein...
Das Gros der Fahrer wird auch eben nebenher laden, zumindest wenn das Ladenetz weiter so wächst wie es das tut.
Ich habe im Herbst mal im Selbstversuch weder daheim, noch im Geschäft geladen für eine Woche, sondern nur da wo ich ohnehin war, sprich beim Einkaufen, beim Schwimmbad, in der Stadt usw. und bin dennoch die Woche durch gekommen, ohne dass ich nur einmal irgendwohin extra zum Laden musste oder gar darauf warten. Umdenken ist da angesagt, das alte Tankstellendenken muss man einfach hinterfragen oder auch aufgeben. Ich bin, seit ich das Auto habe im Alltag nie irgendwohin gefahren um dann da zu Laden und nebenher zu warten.
Einzig auf Urlaubsfahrten o.ä. muss man gezielt einen Ladepunkt anfahren und dann halt die 20 Minuten warten bis es weiter geht. Für jemand, der meint ein Rennen gewinnen zu müssen vielleicht kritisch, wenn man es nüchtern betrachtet gar net so wild. Für meine letzte größere Fahrt über 650km habe ich inklusive Ladestopps ca 30 Minuten länger gebraucht, als früher mit dem Diesel. So what! Mit einem Auto mit höherer Ladegeschwindigkeit wäre das fast egalisiert worden, weil eine Vesper- / Toilettenpause mache ich ja ohnehin während so ner Fahrt.
Das Reichweitenthema ist vor allem für die ein Thema, die kein E-Auto fahren. Mit E-Auto merkt man recht schnell, dass das gar kein so großes Thema ist. Von Reichweitenkrücken a la Smart oder so abgesehen und selbst der dürfte vielen für den Alltag gut reichen. In Realität ist der Verbrauch und die max Ladegeschwindigkeit erheblich wichtiger., beide bestimmen über die Dauer der Standzeit am Schnelllader.
Also bezüglich horrenden Preisen fällt mir aktuell nicht der Strom zuerst ein...
Das Gros der Fahrer wird auch eben nebenher laden, zumindest wenn das Ladenetz weiter so wächst wie es das tut.
Ich habe im Herbst mal im Selbstversuch weder daheim, noch im Geschäft geladen für eine Woche, sondern nur da wo ich ohnehin war, sprich beim Einkaufen, beim Schwimmbad, in der Stadt usw. und bin dennoch die Woche durch gekommen, ohne dass ich nur einmal irgendwohin extra zum Laden musste oder gar darauf warten. Umdenken ist da angesagt, das alte Tankstellendenken muss man einfach hinterfragen oder auch aufgeben. Ich bin, seit ich das Auto habe im Alltag nie irgendwohin gefahren um dann da zu Laden und nebenher zu warten.
Einzig auf Urlaubsfahrten o.ä. muss man gezielt einen Ladepunkt anfahren und dann halt die 20 Minuten warten bis es weiter geht. Für jemand, der meint ein Rennen gewinnen zu müssen vielleicht kritisch, wenn man es nüchtern betrachtet gar net so wild. Für meine letzte größere Fahrt über 650km habe ich inklusive Ladestopps ca 30 Minuten länger gebraucht, als früher mit dem Diesel. So what! Mit einem Auto mit höherer Ladegeschwindigkeit wäre das fast egalisiert worden, weil eine Vesper- / Toilettenpause mache ich ja ohnehin während so ner Fahrt.
Das Reichweitenthema ist vor allem für die ein Thema, die kein E-Auto fahren. Mit E-Auto merkt man recht schnell, dass das gar kein so großes Thema ist. Von Reichweitenkrücken a la Smart oder so abgesehen und selbst der dürfte vielen für den Alltag gut reichen. In Realität ist der Verbrauch und die max Ladegeschwindigkeit erheblich wichtiger., beide bestimmen über die Dauer der Standzeit am Schnelllader.
Das ist Quark, mit dem Reichweitenthema. Die, die ein E haben, brauchen i. d. R. nicht erheblich mehr Reichweite, weswegen das für die auch kein Thema ist und wenn es das nicht wäre, dann würden die Hersteller auch nicht ständig dieser erhöhen, kannst du also abhaken.
Auch die Kosten sind horrend, natürlich und das wird nicht weniger, nur weil du auf die Krisenpreise bei fossilen Energien zeigst. Strom wird deutlich teurer, bei anhaltenden Anstieg dann auch bald Benzinniveau und, E-Autos sind in der Anschaffung auch teurer.
Zum Thema laden kannst du davon ausgehen, dass wenn es mehr E´s gibt es zu deutlich größeren Wartezeiten kommt, konnte man auch in den USA schon beobachten und dann ist da nichts mit 20 Minuten sondern eher 60 minuten + länger. Für Pendler, die mehrere tausend KM pro Woche Fahren doch wohl eher ein Ausschlusskriterium, da zu viel Einschnitt in die Lebenszeit.
Zum Thema Geschwindigkeit, da braucht man jetzt hier keine Schwarz/Weiß Polemik-Debatte. 130-140 kmh sind Richtgeschwindigkeit und hat nichts mit Rennen fahren zu tun und natürlich, wenn du mit deinem Diesel damals schon 100 kmh gefahren bist, kommt jetzt auch nur die Mehrzeit vom Laden dazu, dass ist wohl aber kein praxisnahes Szenario.
Für jemand, der nicht daheim/auf Arbeit laden kann und zu den Pendler zählt, und auf Tankstellen und Schnelladesysteme angewiesen ist, ist aus zeitlich und finanzieller Sicht ein E-Auto nicht erstrebenswert und so lange diese Kernthemen nicht gelöst sind, wird es mit dem "Durchbruch" auch noch auf sich warten lassen.
Richtig wäre, die breite Mittelschicht und die unteren Gesellschaftsschichten mehr mitzunehmen, wenn man ernsthaft eine Energiewende in dem Sektor erreichen will, aktuelle jedoch richtet sich diese Entwicklung in jederlei Hinsicht, ausschließlich an Nutzer, die auch ohne Förderung im Stande wären, sich jene Fahrzeuge zu leisten. Zusammen mit den oben aufgezählten Nachteilen, der Akkuproblematik und Co., ist E-Auto fahren für Viele leider nicht so erstrebenswert, wie es sein sollte und auch könnte.
Das ist Quark, mit dem Reichweitenthema. Die, die ein E haben, brauchen i. d. R. nicht erheblich mehr Reichweite, weswegen das für die auch kein Thema ist und wenn es das nicht wäre, dann würden die Hersteller auch nicht ständig dieser erhöhen, kannst du also abhaken.
Ne, die Hersteller erhöhen die Reichweite, weil viele eine irrationale Angst vor zu wenig Reichweite haben. Ob das Sinn macht oder nicht wird dabei nicht in Frage gestellt. Es wird das raus gebracht, was die Leute wollen. Wenn es um Sinnigkeit ginge, dann gäbe es nicht mittlerweile mehr SUVs als Kombis oder wären auch die Leistungen der Fahrzeuge nicht in die Sphären gestiegen in denen sie sind.
Der Markt ist nicht rational, war er nie und wird er es auch nie werden. Alles neue muss eben schneller weiter höher sein. Obs wer braucht steht auf nem anderen Blatt Papier. Es ist halt Marketing.
Auch die Kosten sind horrend, natürlich und das wird nicht weniger, nur weil du auf die Krisenpreise bei fossilen Energien zeigst. Strom wird deutlich teurer, bei anhaltenden Anstieg dann auch bald Benzinniveau und, E-Autos sind in der Anschaffung auch teurer.
Wo sind denn die Kosten horrend? Anschaffung ist, aktuell dank Förderung, quasi identisch. Klar es gibt noch sehr wenige Gebrauchte, aber das ist ja auch logisch, wo sollen die her kommen?
Ob die Strompreise so stark anziehen werden, wie manche immer behaupten sein mal dahin gestellt. Jetzt fällt ja erst mal die EEG Umlage, dann werden die teuren Atomkraftwerke abgestellt. Wind- und Solarstrom ist ungeschlagen günstig, der Ausbau kostet Geld, klar aber mittel- und langfristig sind die Stromgewinnungspreise deutlich niedriger als Bislang (Windstrom 8ct/kWh... Atom 42dt/kWh)
Benzin oder Diesel hängt am Ölpreis, der ist wiederum stark durch politische Widrigkeiten beeinflusst und obendrein wird die Rohölgewinnung immer teurer, weil die Lagerstätten die sich einfach ausbeuten ließen eben schon ausgebeutet sind und jetzt immer ungeeignetere Lagerstätten verwendet werden müssen. Zudem schlägt die CO2 Bepreisung durch und sorgt auch für höhere Kosten.
Zum Thema laden kannst du davon ausgehen, dass wenn es mehr E´s gibt es zu deutlich größeren Wartezeiten kommt, konnte man auch in den USA schon beobachten und dann ist da nichts mit 20 Minuten sondern eher 60 minuten + länger. Für Pendler, die mehrere tausend KM pro Woche Fahren doch wohl eher ein Ausschlusskriterium, da zu viel Einschnitt in die Lebenszeit.
Na die USA mit ihrer maroden Infrastruktur dient für vieles, aber sicher nicht da für ein brauchbares Beispiel...
Und ein Pendler(!) der in der Woche mehrere tausend Kilometer zurücklegen muss ist nicht nur ein EInhorn, sondern jemand, der sicher besser mal über sei Leben nachdenkt und was er daran ändern sollte. Da ist die Lebenszeit ohnehin an letzter Stelle seiner Bedürfnisse.
Zum Thema Geschwindigkeit, da braucht man jetzt hier keine Schwarz/Weiß Polemik-Debatte. 130-140 kmh sind Richtgeschwindigkeit und hat nichts mit Rennen fahren zu tun und natürlich, wenn du mit deinem Diesel damals schon 100 kmh gefahren bist, kommt jetzt auch nur die Mehrzeit vom Laden dazu, dass ist wohl aber kein praxisnahes Szenario.
Nö, ich fahr meine 130 mit Tempomat. Bin ich früher schon gefahren. Im Ausland dann halt langsamer weil nicht mehr erlaubt und die Strafen nicht so lasch sind wie bei uns.
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(Die Titel sind wohl selbsterklärend...)
Zum Thema Akku und Haltbarkeit/Kosten eines Austauschs:
Wir stehen ja quasi noch ganz am Anfang, das sollte man nicht vergessen. Die Preise pro kWh Kapazität werden weiter fallen, andere Akkutechnologien werden kommen, die dann ja auch wieder in "alte" E-Autos eingebaut werden können.
Dazu noch das Thema Aufarbeitung/Recycling. Ob Bremssattel, (Hinter-) Achse, Motor, auch beim Verbrenner bekommt man viele Teile im Gebrauchtwarenmarkt professionell aufgearbeitet zu fairen Preisen - teilweise noch mal günstiger im Austausch (alten Bremssattel beim Kauf zum Verkäufer schicken, und XX% Rabatt beim Kauf des Neuen kassieren).
Für Traktionsakkus größerer Fahrzeuge sieht es da aktuell natürlich noch mau aus, eben weil es auch noch kaum Bedarf gibt. Hier wird die Industrie/das Gewerbe noch nachziehen. Dann wird man seinen alten Akku in einer Werkstatt gegen einen guten Gebrauchten/Überholten (samt Garantie/Gewährleistung) austauschen können, und nicht mehr Kohle als bei einem aufgearbeiteten Austauschmotor bezahlen - bei dem der Aus- und Einbau ja tlw. mehr kostet, als der eigentliche Motor. Ergo kann der Akku ja auch entsprechend teurer sein, wenn er dafür in zb. 20 Minuten ausgetauscht werden kann.
Oder wenn der 100kWh-Akku in einem Fahrzeug nach XX Jahren die Puste ausgeht, man aber diese Reichweite gar nicht braucht, dann tauscht man ihn eben gegen einen kleineren [gebrauchten/überholten] Akku (zb. 50kWh) aus.
Wenn der "Vorbesitzer" das E-Auto zb. 10 Jahre gefahren hat, und der nächste Käufer/Interessent dann vor einem gebrauchten E-Auto mit verminderter Reichweite steht, dann muß sich sowas natürlich auch im Kaufpreis widerspiegeln. Sowas ist aber ganz normal.
Und wie gesagt, technisch wird bzgl. Akku mit Sicherheit noch einiges passieren. Und wenn von einem Akku-Typ bzw. Fahrzeug noch entsprechende Stückzahlen auf der Straße unterwegs sind (sich der Aufwand für das Gewerbe lohnt), dann wird man auch in zb. 15 Jahren noch (dann modernere) neue/bessere Akkus - zu dann fairen Preisen - für seinen alten Gebrauchten bekommen. Ich wüsste jedenfalls keinen Grund warum es nicht so sein sollte.
So lange die paar Stromkabel und die Haltepunkte passen, und der Akku den korrekten Strom ausgibt, spielt es ja (für das Auto) gar keine Rolle wie genau die verbaute Technik/Chemie im inneren des Akkus ausschaut. Und wenn in 30 Jahren die 100kWh eines aktuellen Akkus in einem Akku von der größe eines 9V-Blocks stecken sollten, dann baust du eben den in deinen Elektro-Oldtimer ein.
Man kann ja auch heute noch E-Fahrzeuge kaufen die schon 30 Jahre und älter sind, mit originaler oder mit modernisierter Akkutechnik. Und das sind "Kleinststückzahlen" bei denen häufig die Besitzer selbst gebastelt haben (ZEBRA-, NiCd oder Blei-Akkus raus, Li-Ion bzw. LiFePo4 rein).
Entscheidend wird sein, ob die aktuelles Akkus so lange halten, bis Austauschakkus preislich in für die "Masse" akzeptablere Preisregionen gefallen sind (egal ob durch Fortschritte bei der aktuellen, oder mittels komplett anderer Akkutechnik/-Chemie).
Und wie es aktuell ausschaut (siehe zb. Hansjörg von Gemmingen - Hornberg [Weltrekordhalter bzgl. gefahrener KM mit EV], mit aktuell über 1.500.000KM auf dem Tacho seines Tesla, 3x wurde der Akku [auf Garantie] getauscht - der aktuelle Akku hat afaik ~>300.000KM gelaufen und erst 2% Kapazität verloren), ist die Laufleistung schon mal nicht das Problem.
Die Preise pro kWh Kapazität werden weiter fallen, andere Akkutechnologien werden kommen, die dann ja auch wieder in "alte" E-Autos eingebaut werden können.
Ob Bremssattel, (Hinter-) Achse, Motor, auch beim Verbrenner bekommt man viele Teile im Gebrauchtwarenmarkt professionell aufgearbeitet zu fairen Preisen - teilweise noch mal günstiger im Austausch (alten Bremssattel beim Kauf zum Verkäufer schicken, und XX% Rabatt beim Kauf des Neuen kassieren).
Für Traktionsakkus größerer Fahrzeuge sieht es da aktuell natürlich noch mau aus, eben weil es auch noch kaum Bedarf gibt. Hier wird die Industrie/das Gewerbe noch nachziehen. Dann wird man seinen alten Akku in einer Werkstatt gegen einen guten Gebrauchten/Überholten (samt Garantie/Gewährleistung) austauschen können, und nicht mehr Kohle als bei einem aufgearbeiteten Austauschmotor bezahlen - bei dem der Aus- und Einbau ja tlw. mehr kostet, als der eigentliche Motor. Ergo kann der Akku ja auch entsprechend teurer sein, wenn er dafür in zb. 20 Minuten ausgetauscht werden kann.
Oder wenn der 100kWh-Akku in einem Fahrzeug nach XX Jahren die Puste ausgeht, man aber diese Reichweite gar nicht braucht, dann tauscht man ihn eben gegen einen kleineren [gebrauchten/überholten] Akku (zb. 50kWh) aus.
Ich hab mal Akkus aufgearbeitet.
Wiederverwertet wird da nichts, bis auf das Gehäuse.
Da kommen neue Zellen rein, die mechanische Struktur wird wiederhergestellt (bei einem Bohrmaschinenakku z.B.), die Balancer angebracht und die Zellen verschweißt.
Vorher werden die Zellen fixiert (Klebepistole) und nach der Formierung das GAnze wieder ins Gehäuse gesetzt und verklebt.
Das wird sich so bei einem 70kW-Akku nicht machen lassen und er komplette Austausch wahrscheinlich sogar viel billiger sein.
Und wenn in 30 Jahren die 100kWh eines aktuellen Akkus in einem Akku von der größe eines 9V-Blocks stecken sollten, dann baust du eben den in deinen Elektro-Oldtimer ein.
Man kann ja auch heute noch E-Fahrzeuge kaufen die schon 30 Jahre und älter sind, mit originaler oder mit modernisierter Akkutechnik. Und das sind "Kleinststückzahlen" bei denen häufig die Besitzer selbst gebastelt haben (ZEBRA-, NiCd oder Blei-Akkus raus, Li-Ion bzw. LiFePo4 rein).
Entscheidend wird sein, ob die aktuelles Akkus so lange halten, bis Austauschakkus preislich in für die "Masse" akzeptablere Preisregionen gefallen sind (egal ob durch Fortschritte bei der aktuellen, oder mittels komplett anderer Akkutechnik/-Chemie).
Ach ja?
Der Elektromotor ist fast 160 Jahre alt, hat einen Wirkungsgrad von über 95%.
Da gibt es etwas neues?
Das erste richtige Elektro-Auto fuhr um 1888.
Um 1900 fuhren die meisten Autos in den USA dampfbetrieben (40%) , 38% elektrisch und nur 22% mit Benzin.
Korrekt, bei den Marktanteilen des E-Autos, sowie [verglichen mit den investierten ~150 Jahren Entwicklungszeit beim Verbrenner] der eigentlichen Entwicklung - und damit allem was du aufgezählt hast. Ja, Akkus, E-Motoren usw. gibt es schon sehr lange, aber eben nicht im Massenmarkt/Masseneinsatz als Fahrzeuge für Otto-Normal. Die Ansprüche im RC-Car, Gabelstapler, Rolltor usw. sind eben andere als bei einem Elektroauto.
Da können "Konstrukteure" gar nichts verhindern. Siehe mein Beispiel mit den alten E-Autos und dem Umbau auf aktuelle Akkutechnik. Du kannst aktuelle Akkutechnik auch in ein 150 Jahre altes E-Auto verbauen. Der Vergleich mit DDR2 vs DDR3 ist hier völlig ungeeignet. Nimm doch SATA, da kannst du auch eine 5400rpm, 7200rpm, 10.000rpm, 15.000rpm (?) oder auch eine SSD anschließen. Die Schnittstelle ist die selbe, dann interessiert das Mainboard nicht welche Technik in dem Massenspeicher verbaut ist.
Weil es aktuell ja auch zb. unmöglich ist Verbrenner auf E-Antrieb umzubauen, bzw. sowas gewerblich gar nicht angeboten wird. Nenn mal einen Grund, warum das Gewerbe/die Industrie hier nicht mit einem entsprechenden Angebot aufwarten sollte, wenn es Bedarf gibt und man damit Kohle verdienen kann. (siehe zb. überholte Gebrauchtmotoren im Austausch)
Die Originalen? Oder könnte man auch andere (Hersteller/Kapazitäten) verwenden? Oder vom vorhandenen ggf. defekte Zellen durch Gebrauchte/Neue ersetzen? Was du gemacht hast war einfach nur alle Teile komplett tauschen, nicht den Akku aufarbeiten/überholen.
Wie gesagt, die Akku-Technik (Chemie) ist dem Verbraucher komplett egal. Es spielt also keine Rolle welche "Grundstoffe" zukünftig in Akkus verwendet werden.
Nicht zwingend. Einen 12V (24, 36, 48) Akku aus LiFePo4-Zellen zb. kannst du auch mit dem (CCCV) Ladegerät für Bleiakkus laden. Es wird ja nicht die einzelne Zelle geladen (die am BMS hängt), sondern immer das Akkupack. Aber ja, ggf. muß man das Ladegerät tauschen - wenn sich mit der Akkuchemie auch die Anforderungen an den Lader ändern sollten (was nicht zwangsläufig der Fall ist).
Und? Ggf. kommen auch neue BMS rein, wenn es aufgrund geänderter Ansprüche der neueren Zelltechnik erforderlich sein sollte. Spielt doch gar keine Rolle. Ein überholter Austauschmotor hat (je nach vorherigem Schaden) ggf. auch ein Übermaß bekommen, wo dann auch neue Kolben verbaut werden müssen. Oder neue Laufbüchsen/Lagerschalen/Nockenwelle/Pleul/Kurbelwelle. Trotzdem ist er noch deutlich günstiger als ein komplett neuer Motor.
Defekte Akkus (nicht Zellen!) können in vielen Bereichen defekt sein. Kabel, Lötstellen, elektronische Bauteile, einzelne Zellen, usw. Siehe zb. E-Bikes. Da kannst du ja auch für zb. 600€ einen neuen Original-Akku kaufen, für zb. 200-350€ einen Akku aus dem Zubehör, oder für zb. 150€ einen Aufgearbeiteten. Oder (wenn du weißt was du machst) ihn für noch weniger Geld selbst aufarbeiten (neue/gebrauchte Zellen einlöten oder BMS tauschen, je nach Defekt/Verschleiß).