Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Das Volk will Konformität. Der BMW i3 wird wie sein geistiger Vorgänger Audi A2 gemieden weil er "komisch" aussieht. Golf bleibt König.
Tesla bietet im Design bis jetzt genau das was der Kunde will: Ein Auto nah am gängigen Design dem man eben nicht direkt ansieht dass es elektrisch fährt.
 
Das Volk will Konformität. Der BMW i3 wird wie sein geistiger Vorgänger Audi A2 gemieden weil er "komisch" aussieht. Golf bleibt König.
Tesla bietet im Design bis jetzt genau das was der Kunde will: Ein Auto nah am gängigen Design dem man eben nicht direkt ansieht dass es elektrisch fährt.

Da bin ich bei dir. Aber jetzt Tesla dafür zu feiern, dass sie besser aussehen als ein Prius ist dann doch sehr übertrieben, weil die eben auch erzkonservativ und langweilig sind.

Der ID3 deutet an, dass da noch was geht, nämlich ein Auto, dass soviel Innenraum hat wie eines der nächst größeren Klasse (Golf Aussenmaße, Passat Innenmaße - so die Werbung). Es wird sich eine neue Designsprache mit neuen Proportionen herausbilden, weil es dämlich wäre die neuen Möglichkeiten nicht zu nutzen. Tesla könnte das heute schon tun, VW und Polestar ebenfalls. Die meisten anderen setzen ja noch auch Plattformen, die alle Motorisierungen bedienen müssen - mal sehen wie lange noch und ob sich das rächt.
 
Also zwischen "etwas danken" und es "feiern" sind für mich Welten. Ich kann mich nicht erinnern Teslas Design feiern zu wollen.

Edot
Wo ein Model S aussieht wie ein Toyota aus den 80ern möchte ich nebenbei dann doch gern aufgezeigt bekommen.
 
Denken und dann schreiben.

JEDES Auto mit Brennstoffzelle hat auch einen Akku. Ergo lohnt es sich erst bei einer bestimmten notwendigen Reichweite überhaupt erst eine Zelle zu verbauen.

Und dann kommen noch alle anderen Argumente dagegen das in nem Auto zu machen.
 
Ach wie schön, dass du das überhaupt nicht einseitig siehst. Du bist der Inbegriff von Unbefangenheit. Die Gewinnung der Recourcen für die Herstellung von Akkus ist ja nichts dagegen, stimmts?

Deswegen auch der letzte Satz ;) Guck dir mal die Berichterstattung im deutschsprachigen Raum an. Bei den E-Autos werden sogar noch die Salzkörne gezählt die in dem Wasser sind das die Bauern nicht mehr verwenden können (welcher Bauer wässert seine Felder mit Sole? :schief: ) und so weiter. Bei anderen Formen spielt die Entstehung plötzlich keine Rolle mehr.. ;) Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Saubere Mobilität gibt es nicht, aber es gibt bessere und schlechtere Varianten. Und wenn man technologisch mitreden will in Zukunft sollte man eventuell auch aufgeschlossen sein, selbst wenn es auf 10 Jahre hinaus nur um 20% besser ist.. und nicht warten bis es 90% besser ist, man selber noch aus dem Kohlestrom draußen ist und dann verwundert fest stellt dass alle Mitbewerber ja schon viel weiter sind und man jetzt irgendwie nimmer mithalten kann...
 
Supercaps sollten da durchaus eine gangbare Option sein.

Ich musste erst googeln, aber meine Vermutung ist bestätigt
Superkondensator – Wikipedia

Das kann ein Problem sein.


Allgemein kann man sagen:
Wir müssen in Zukunft mehrere Systeme verwenden, denn es gibt schlicht und einfach Bereiche in denen unsere heutigen Verbrenner wahrscheinlich nicht zu ersetzen sind.
Dann gibt es Bereiche in denen BEVs unschlagbar effizient sind, aber genau dazwischen können wir Wasserstofffahrzeuge platzieren.
 
JEDES Auto mit Brennstoffzelle hat auch einen Akku. Ergo lohnt es sich erst bei einer bestimmten notwendigen Reichweite überhaupt erst eine Zelle zu verbauen.
Genauso wie jedes Auto mit Verbrenner.
Nur Besteht ein Unterschied ob da ein Akku mit 100kW/h oder 1-2kW/h verbaut ist.
Interessant finde ich aber wie vehement hier von BEV Fahrern gegen FCEV gewettert wird.
Aber sich vor Jahren wahrscheinlich über Verbrennerfahrer aufgeregt haben, weil sie BEV schlecht geredet haben.
Jede Technologie hat teils grosse Nachteile, ist einfach so.
 
Scheiß Vergleich da der Akku im Verbrenner nicht den Antrieb speißt.
Außerdem musst du daran denken, dass du auch Lastspitzen abfangen musst da muss der Akku auch eine bestimmte Größe haben.

P.S.
kWh nicht kW/h
 
Stimmt sind kWh.

Ja stolze 1,6kWh beim Nexo und Mirai.
Ist schon ein riesen Akku.
Und jetzt setz das mal in Relation zu einem Kleinwagen und nicht zu einem Tesla.
Um damit die Fahrbatterie eines BEV zu ersetzen ja, Aber als Pufferspeicher eines FCEV sollte der Ladungsverlust nach einem Monat wohl weniger das Problem darstellen. Zum Start nimmt man zur Not noch einen Bleiakku dazu.
Ja, nicht unmöglich, aber eventuell muss man damit Leben, dass man die ersten Kilometer weniger Leistung abrufen kann beim anfahren oder ähnlich.
Außerdem sind Supercaps weitaus größer.
 
Welcher Kleinwagen?
Nen Smart hat 10mal so viel und das ist nen Kleinstwagen.
Selbst nen Twizy hat 4mal so viel und das ist nicht mal nen richtiges Auto.
Und warum soll ich das in Relation zu nem Kleinwagen setzen?
Weder der Nexo noch der Mirai sind Kleinwagen, eher das Gegenteil.
 
Ach wie schön, dass du das überhaupt nicht einseitig siehst. Du bist der Inbegriff von Unbefangenheit. Die Gewinnung der Recourcen für die Herstellung von Akkus ist ja nichts dagegen, stimmts? Oder Stromtrassen quer durch die Natur zu schneiden, Lebensräume zu verändern, ganze Horizonte voll Windräder wo früher Robben am Strand planschten und etliche Vögel in der Luft tanzten. In jeden Berg werden Tunnel gebohrt und Pumpspeicherkraftwerke in die Natur betoniert. Wo früher Weiden und Wälder waren, stehen dann Solarparks unter denen es immer dunkel bleibt. Na wenn das mal nicht viel besser ausschaut, oder?
Na und das ganze wird am besten noch gekrönt mit der Verarbeitungsqualität eines Teslas, dann kann die Welt hat nicht mehr besser werden, richtig?

Nicht falsch verstehen, ich bin Tesla dankbar dafür dass sie gezeigt haben dass Stromer nicht so langweilig wie ein prius aussehen müssen, aber die Preise die sie aufrufen für diese Qualität, nein Danke. Trotzdem will ich ihnen keinen Vorwurf machen, denn der geht an unsere uns unnötig schröpfenden Autobauer. Die hätten schon deutlich weiter sein können, haben sich aber lieber auf langweilige zweiliter Turbodiesel fixiert.

Im Grunde hast du was den Eingriff in die Natur angeht schon recht. Der Mensch hätte bereits vor langer Zeit anfangen müssen, enger mit der Natur zusammen zu leben. Angefangen bei den Städten die jetzt in Japan zum Beispiel im Nachhinein begrünt werden. Dort plant man ganze Viertel umzubauen. Auch die Hochhäuser. Diese werden zum Beispiel mit "Fenstern" ausgestattet, die in wirklichkeit durchsichtige PV-Platten sind. Zusätzlich werden die Dächer begrünnt und Parks, Dachgärten und Grünflächen angelegt. Ich finde das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ein großer Punkt bei uns in Deutschland, speziell auch hier bei mir in München, ist der Flächenfraß. Anstatt in die Höhe wird hier weiterhin in die Breite gebaut.

Meiner Meinung nach brauchen wir hier in Deutschland eine einheitliche Förderung für erneuerbare Energien, sowie eine bessere EEG. Die Energiewende kann man nur durchziehen, wenn man die Bürger auch mit abholt. Ich find das Vorhaben von Söder zum Beispiel schon mal lobenswert, allerdings wurde es meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht. Ich glaube nicht, das unser Stromnetz mit dem geplanten Vorhaben klar kommen würde. Evtl. könnten aber Pufferspeicher wie die von Tesla hier auch Abhilfe schaffen. Ich bin selbst gerade am Bauen und plane mit einer großen PV-Anlage. Nun darf ich mich mit den Bayernwerken auseinandersetzen, ob es überhaupt möglich ist, solche Strommengen (43 kWp) einzuspeisen. Ich bin wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, aber wenn es da schon hakt, dann seh ich für die breite Einspeisung wirklich schwarz. Wo wir schon mal beim Thema sind: Welche Nachteile hätte es denn, wenn man Stromtrassen unterirdisch verlegen würden?

Zu Tesla:
Naja, Tesla musste den ganzen Prozess des Autobauens ja erst lernen. Von daher hab ich da von Anfang an keine perfekte Verarbeitungsqualität erwartet. Wobei ich sagen muss, das dass Model S Raven sich von der Qualität durchaus sehen lassen kann.
Der Preis für die Autos ist natürlich nicht niedrig. Aber wenn man sich die Deutschen Hersteller mal anschaut, dann nehmen es die auch von den Lebenden. Schau dir doch mal den neuen VW Golf zum Beispiel an. Dort gehen die Preise bei ~ 19.800 € los. Hab mich mal ein bisschen mit dem Konfigurator gespielt, und war schnell in der 30.000 € Region. Ich hab ja die Hoffnung, das mit dem neuen Tesla-Werk hier in Deutschland auch die Preise sinken werden.

Hier mal der Vergleich mit dem Tesla Model 3. USA vs. Deutschland:

Tesla_US.png
Tesla_DE.png


Da sieht man schon deutlich wohin die Reise noch gehen kann.

Was die Akkus angeht. Auch hier gibt es Fortschritte: *Klick*


 
Meiner Meinung nach brauchen wir hier in Deutschland eine einheitliche Förderung für erneuerbare Energien, sowie eine bessere EEG.

Das Zauberwort wäre eine einheitliche CO2 Bepreisung, diese regelt alles weitere, ideologieoffen und sinnig lenkend. Leider politisch nicht umsetzbar - auch wenn es keine vernünftige Argumentation dagegen gibt.

Wo wir schon mal beim Thema sind: Welche Nachteile hätte es denn, wenn man Stromtrassen unterirdisch verlegen würden?

Der Preis, ich bin mir nicht sicher, aber ich meine gelesen zu haben das diese um den Faktor 3-4 teurer sei. Das ist bei tausenden von Kilometern schon ein Argument. Aber auf Teilstrecken wird das ja gemacht.

Hier mal der Vergleich mit dem Tesla Model 3. USA vs. Deutschland:

Anhang anzeigen 1096267Anhang anzeigen 1096268

Wobei man dabei beachten muss, dass in den USA üblicherweise noch die Mehrwertsteuer draufgerechnet werden muss. Dann ist der Unterschied in dem Fall eher vernachlässigbar.

E-Autos haben das Potential deutlich billiger zu werden als Verbrenner. Einzig die Batteriepreise sind dem aktuell im Weg. Wenn man vom Reichweitenwahn wegkäme und damit kleinere Akkus einbaut werden die Autos nicht nur billiger, sondern auch ökologisch sinnvoller.

Meiner hat gute 300km bei 50kWh und damit für 99.9% aller meiner Fahrten genug Saft ohne nachzutanken (bei einer Jahresfahrleistung zwischen 35t und 40tkm). Wenn ich jetzt 600km Reichweite haben wollt und damit 100kWh durch die Gegend schaukle habe ich außer einem deutlichen Mehrpreis keinerlei Vorteile.

Was die Akkus angeht. Auch hier gibt es Fortschritte: *Klick*

Es gibt zig Ansätze um die Akkus umweltfreundlicher in der Herstellung und in der Produktion billiger zu machen. Das ist nur einer davon.

Lustig dabei ist, dass ich es sehr oft erlebe wie eine Wasserstoffzukunft herbeierträumt wird, die noch einige Technologiesprünge und immense Investitionen in die Infastruktur erfordert. Die gleichen Leute dann aber eine Weiterentwicklung der Akkus bzw deren Technologie, die verglichen dazu ein Klacks ist und in den nächsten 2 Jahren sicherlich kaufbar sein werden schlicht abstreiten bzw nicht wahrhaben wollen.
 
Welcher Kleinwagen?
Nen Smart hat 10mal so viel und das ist nen Kleinstwagen.
Selbst nen Twizy hat 4mal so viel und das ist nicht mal nen richtiges Auto.
Und warum soll ich das in Relation zu nem Kleinwagen setzen?
Weder der Nexo noch der Mirai sind Kleinwagen, eher das Gegenteil.
Ja genau die Relation bei Smart und Co meine ich. Und ja dieses mal 10 war mir bei meiner Argumentation bewusst, hätte ich vielleicht erwähnen sollen, da hast du Recht.

Worauf ich hinaus wollte ist eher die Kilometer die man damit macht.
Weil Wasserstoff lohnt sich nur, wenn man die Reichweite am Stück braucht bzw nicht lange laden will und dabei keinen entsprechend dicken Akku mitnehmen möchte.
 
Bei den Stromtrassen ist nicht nur das verlegen unterirdisch teurer, sondern vor allem die klagerei von allen möglichen Spinner die sich in ihrer homäopatischen, feng shui Welt bedroht fühlen. Das zieht alles um Jahre in die Länge und lässt die Kosten explodieren.
 
Ja genau die Relation bei Smart und Co meine ich. Und ja dieses mal 10 war mir bei meiner Argumentation bewusst, hätte ich vielleicht erwähnen sollen, da hast du Recht.

Worauf ich hinaus wollte ist eher die Kilometer die man damit macht.
Weil Wasserstoff lohnt sich nur, wenn man die Reichweite am Stück braucht bzw nicht lange laden will und dabei keinen entsprechend dicken Akku mitnehmen möchte.
Hab gerade mal beim Smart EQ forfour geguckt.
da muss ich spätestens alle 3 Tage laden und muss da 40 Minuten für 10-80% warten.
Das würde dann wohl eher für 2 Tage reichen, also alle 2 Tage laden für 40 Minuten.
Da ich nicht zuhause laden kann, muss ich mich also alle 2 Tage irgendwo 40 Minuten hinsetzen und warten.

Dazu kommt, ich hab nen kleines 82PS Auto was max 130kmh fährt, um die 20.000€ kostet+ und nen zu kleinen Kofferraum hat.
Da würde ich doch eher nen Octavia fürs gleiche Geld kaufen, da hab ich mehr von.
Oder wenn es ein Kleinstwagen sein soll, nen Toyota Aygo der kostet fast die Hälfte.
 
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