Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Tesla ist in der Emobilität und der Digitalisierung des Autos circa 7 Jahre im Entwicklungsvorsprung. Was auch schon stark entwickelt wird, die breite Öffentlichkeit aber erst in 5-10 Jahren sieht, sind Technologien für das autonome Fahren. Da gibts dann ausgeklügelte Mathematikprogramme, die per Kamera und Lidar das Material eines Objektes erkennen können oder ganz viel SOTIF Tools (Security of the intended function) im Moment, um das autonome Fahren sicherer zu machen.

Wasserstoff ist ne nette Sache, hat aber ein paar Fallstricke. Zum Einen wird es fast außschließlich im Moment aus Erdgas gewonnen. Grüner Wasserstoff ist nicht sehr wirtschaftlich. Dafür werden grad massig Erdgas-Pipelines aufgebaut und Verträge geschlossen. Die Gewinnung von Wasserstoff aus Erdgas zur Umsetzung im Fahrbetrieb ist eine sehr ineffiziente Geschichte. Das ist es ökologischer mit Benzin weiterzufahren.

Der Wasserstofftransport über Land ist eine Herausforderung. In einen Lkw bekommt man nicht sehr viel rein und deswegen wäre es besser in Zügen oder in Pipelines. Das sind jedoch rollende Bomben dann.
Die Synthese des Wasserstoffs vor Ort in einem Wasserstoffsynthesekraftwerk wäre auch eine Möglichkeit, doch die Investition dafür ist sehr hoch und kaum amortisierbar.

Die Brennstoffzelle im Elektroauto funktioniert wie die normale Emobilität. Das Auto hat eine E-Maschine, Motor und ne kleine Batterie. Zusätzlich dazu kommt noch die Brennstoffzelle. Diese ist technisch sehr komplex und braucht unter anderem eine Durchlauferhitzung, damit es nich zur Kristallisation innerhalb der Brennstoffversorgungswege kommt. So ein Auto gleicht einem kleinen Raumschiff. Es ist cool, unbedingt aber wird wirtschaftlich mit dem rein batterieelektrischen Fahrzeug nur schwerlich mithalten können. Wenn sehe ich die Brennstoffzelle eher im Lkw Bereich oder als stationär Versorgung. Vielleicht setzt sie sich aber auch als Luxusauto durch, wenn die Menschheit weiterhin wohlhabend bleibt.

Verbesserungen in der Technologie sind nicht ausgeschlossen, ich denke aber in den nächsten Jahren werden die Verbesserungen beim Batterieantrieb erstmal deutlich schneller kommen.
 
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Hab gerade mal beim Smart EQ forfour geguckt.
da muss ich spätestens alle 3 Tage laden und muss da 40 Minuten für 10-80% warten.
Das würde dann wohl eher für 2 Tage reichen, also alle 2 Tage laden für 40 Minuten.
Da ich nicht zuhause laden kann, muss ich mich also alle 2 Tage irgendwo 40 Minuten hinsetzen und warten.
Kürzen wir es einfach ab:
Ein BEV ist Stand Heute nichts für dich. Darüber muss man doch gar nicht lange diskutieren.
Wir können auch nicht zu Hause Laden und haben daher auch einen kleinen Verbrenner.
Aber was ist einfacher?
Ne Wasserstofftankstelle in der Nähe bauen oder ne 230V Steckdose in der Tiefgarage?

Denn an Wasserstoff kommst du auch noch nicht so einfach, das darfst du nicht vergessen.
Dazu kommt, ich hab nen kleines 82PS Auto was max 130kmh fährt, um die 20.000€ kostet+ und nen zu kleinen Kofferraum hat.
Da würde ich doch eher nen Octavia fürs gleiche Geld kaufen, da hab ich mehr von.
Oder wenn es ein Kleinstwagen sein soll, nen Toyota Aygo der kostet fast die Hälfte
Ja das ist dann die nächste Frage:
Brauchst du einen größeren Wagen? Wenn ja, dann kauf den Verbrenner, dann brauchen wir auch nicht zu diskutieren.
Aber wenn dir der Wagen im Prinzip reicht dann wäre es geradezu nachlässig nur den Kaufpreis zu vergleichen.


Wir haben bei der Wagengröße inzwischen bemerkt, dass uns der Kleinwagen reicht oder wir brauchen direkt einen Transporter.
Fahren wir jetzt täglich einen Transporter? Nein, wir mieten halt 2 bis 3 mal im Jahr einen.
 
Für mich ist das größte Hindernis tatsächlich schlicht die unflexibilität in Vergleich zum Verbrenner. Ich pendle täglich je 40 km hin und zurück. Allerdings kommt es bei mir oft vor, dass ich mich aus Gründen der Arbeit, aber auch privat, entscheide mal eben hunderte Kilometer zurückzulegen. Letzten Samstag beispielsweise bin ich wieder zur Arbeit und dort abgekommen hab ich festgestellt dass mein Chef einen Auswärtstermin als vor Ort Termin gekennzeichnet hat und bin spontan nochmal 100 km weiter gefahren zum Kunden. Dort ein paar Dinge geklärt und zurück. Macht statt 80km, mal eben 280km und zwar mit viel treten (zeitlich eben eng). Kaum zuhause ruft meine Frau an aus dem Camping-Urlaub in Belgien und merkt an dass sie was vergessen hat und unsere Tochter etwas weinerlich ist, weil sie mich vermisst. Also beschließe ich die Schuhe direkt wieder anzuziehen und mal eben 450km mehr zurück zu legen um sie zu überraschen, was zusammen zu essen und wieder zurück zu fahren. Außer einmal sieben Minuten fürs tanken konnte ich einfach fahren.
Mit den momentanen Elektrovarianten wäre das schlicht nicht so einfach gewesen und vor allem nicht so schnell. Da wären nervige Ladezeiten nötig gewesen die mir den Spaß daran echt vermiest hätten.

Obs zukünftig Wasserstoff wird, oder Elektro pur ist mir eigentlich wurscht, nur sollten diese Zwangspausen wegfallen. Und die frechen Preise.
 
Für mich ist das größte Hindernis tatsächlich schlicht die unflexibilität in Vergleich zum Verbrenner. Ich pendle täglich je 40 km hin und zurück. Allerdings kommt es bei mir oft vor, dass ich mich aus Gründen der Arbeit, aber auch privat, entscheide mal eben hunderte Kilometer zurückzulegen. Letzten Samstag beispielsweise bin ich wieder zur Arbeit und dort abgekommen hab ich festgestellt dass mein Chef einen Auswärtstermin als vor Ort Termin gekennzeichnet hat und bin spontan nochmal 100 km weiter gefahren zum Kunden. Dort ein paar Dinge geklärt und zurück. Macht statt 80km, mal eben 280km und zwar mit viel treten (zeitlich eben eng). Kaum zuhause ruft meine Frau an aus dem Camping-Urlaub in Belgien und merkt an dass sie was vergessen hat und unsere Tochter etwas weinerlich ist, weil sie mich vermisst. Also beschließe ich die Schuhe direkt wieder anzuziehen und mal eben 450km mehr zurück zu legen um sie zu überraschen, was zusammen zu essen und wieder zurück zu fahren. Außer einmal sieben Minuten fürs tanken konnte ich einfach fahren.
Mit den momentanen Elektrovarianten wäre das schlicht nicht so einfach gewesen und vor allem nicht so schnell. Da wären nervige Ladezeiten nötig gewesen die mir den Spaß daran echt vermiest hätten.

Obs zukünftig Wasserstoff wird, oder Elektro pur ist mir eigentlich wurscht, nur sollten diese Zwangspausen wegfallen. Und die frechen Preise.

Die VW ID Reihen (jetzt kommt erst der Golf bald sollen alle Modelle nen ID kriegen) kommen mit 250, 400 und 600 km. Natürlich musste die au laden, die 600 km werden sicherlich auch so 3 h brauchen. Den Verbrenner werden wir also noch lange behalten.

Wird aber denke ich ein Mix. Für den reinen Großstadtverkehr sind die 250 km mehr als genug und die sind au schnell geladen. Schaue ich so in meinem Freundeskreis von fast 40 - jährigen hat einer von 10 ein Auto in der Großstadt. Also die Anforderungen an die Mobilität sind au stark im Wandel.
 
Ja komm Cleriker wie oft passiert das? :D

Die meisten Leute sind halt echt unrealistisch bei ihren Anforderungen, wir haben immer nen großen Kombi gehabt. Aber haben wir ihn wirklich gebraucht? Nicht wirklich.
 
Kleiner als Golf Klasse ist nix für mich.
Liegt erstens an der Größe und zweitens an der Motorisierung.
Das nächste Auto wird auch kürzer, aber halt auch kein Aygo etc.
Bin auch schon den IQ gefahren, aber für in den Urlaub, zum Einkaufen oder mal für 4-5 Erwachsene ist das nix.
 
Die VW ID Reihen (jetzt kommt erst der Golf bald sollen alle Modelle nen ID kriegen) kommen mit 250, 400 und 600 km. Natürlich musste die au laden, die 600 km werden sicherlich auch so 3 h brauchen.

Ich brauch für 250km 30 Minuten an nem 100kW schnelllader. Je nach Fähigkeit des Autos dürfte man 600km in rund 1h geladen haben.

Persönlich finde ich eine Zwangspause von 30 Minuten nach rund 300km absolut OK. Das kommt so selten - bei mir - vor, dass es kein wirkliches Argument ist. Auch sonst dürften die meisten eher selten in die Situation kommen, dass sie unterwegs lange Wartezeiten haben. Alle ~2,5 - 3h mal nen Kaffee trinken ist da dann zumutbar. Klar bis Sizilien wollt ich so nicht fahren, aber fürs normale Leben kommt man schon hin.
Ich fahre jeden Tag 150-200km und lade im Alltag nie unterwegs. D.h. wenn ich nur 4 mal im Jahr an nen Schnelllader muss, dann verbringe ich in Summe mit "tanken" immer noch weniger Zeit als mit nem Verbrennen. Oft wird das Reichweitenthema erheblich größer gemacht als es für 90% der Leute ist.
 
Ja komm Cleriker wie oft passiert das? :D

Die meisten Leute sind halt echt unrealistisch bei ihren Anforderungen, wir haben immer nen großen Kombi gehabt. Aber haben wir ihn wirklich gebraucht? Nicht wirklich.

Bei mir? Oft! Ich fahre ja bereits in meiner Freizeit, also neben der Arbeit schon 30.000km jährlich.

Vor kurzem wollten mir meine Kinder eine Story über mein lieblings XXL-Lokal nicht glauben, also hab ich sie kurzerhand ins Auto gesetzt und bin 400km (ein Weg) weit mit ihnen essen gefahren. Ich fahre einfach gerne Auto. Ist das so schwer zu verstehen? Als ich in Münster, München, Frankfurt, Paris, Rom, Oslo gewohnt habe, bin ich unter der Woche auch fast nie Auto gefahren. Am Wochenende aber umso mehr.

Genau das ist ja der Punkt. Du behauptest dass meine Vorstellung unrealistisch sei, bist aber so dreist einfach deine niedrigeren Ansprüche auf mich zu übertragen. Meine Ansprüche erfüllt fast jeder Verbrenner mit links. Ein E-Mobil momentan aber nicht, oder nur mit großen Einschränkungen. Für mich kommt definitiv nur ein Wagen infrage der innerhalb weniger Minuten voll/geladen ist. Rückschritte in der Mobilität finde ich nicht lustig.

Edit
Selbst wenn bei dir derartiges nicht oft vorkommt... du könntest ja nicht mal. Es wäre einfach nicht in ähnlicher Art und Weise möglich. Das ist es was ich schade finde.
 
Selbst wenn bei dir derartiges nicht oft vorkommt... du könntest ja nicht mal. Es wäre einfach nicht in ähnlicher Art und Weise möglich. Das ist es was ich schade finde.

Warum sollte das nicht gehen? Bei einem 800km Trip inklusive Essen, der ja ohnehin 10h+ dauert, sollte es keine große Rolle spielen noch - je nach Auto 1-2 Ladestopps a 30 min einzuplanen. Kaffee trinken, Füße vertreten, mal aufs Klo...
Sehr oft befindet sich ja auch am Ziel ne Ladestation fußläufig, so dass während des Aufenthaltes auch ohne Mehraufwand geladen werden kann.

Wenn man will, ist das ohne größere Einschränkungen alles zu machen. Den überlegenen Antrieb genießt man dabei ja noch dazu.
 
Schneeflocke? Was bedeutet das?

Wieviel Kilometer im Jahr fährst du denn so?


Ein zwei Ladestopps a 30 Minuten? Dann noch 800km in 10 Stunden? Eigentlich sollte es anders herum sein. 1000km in 8h und Stopps nur einer für 5-10 Minuten.

Demnach bestätigst du es selbst. Momentan ist das gleiche Ergebnis nicht mit einem E zu erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bedeutet so viel wie, dass du da was besonderes bist und nicht 0815 ;)

Ich fahre pro Woche 1200km, aber mit der Bahn weil es genau so schnell ist wie mit dem Auto und entspannter.
Außerdem fahre ich gratis, aber auch vorher war es mit BC100 billiger als mit dem Auto.
Das mache ich seit 2 Jahren und nur einmal musste ich das Auto nehmen weil wegen Sturm.
 
Ich habs noch nie geschafft in 5 Minuten zu tanken. Wenn da einer vorn dran steht, dann erst mal tanken, rein laufen, zahlen.. also 15 Minuten brauchste auch da locker...
 
Kannte ich nicht, diese Bezeichnung. Danke für die Erklärung.

Mit der Bahn bin ich eigentlich auch ganz gern unterwegs, nur wohne ich im Nichts. Vier Kilometer bis zur nächsten Haltestelle, von dort aus 50 Minuten bis in die Stadt und dort nur stündlich Züge zu den meisten Großstädten, inklusive mehrmaligem Umstieg. Das ist ja was ich meine. Einfach spontan los und zeitnah ankommen geht momentan nur mit Verbrenner, oder wenn man eh schon in der Stadt wohnt.



Ich habs noch nie geschafft in 5 Minuten zu tanken. Wenn da einer vorn dran steht, dann erst mal tanken, rein laufen, zahlen.. also 15 Minuten brauchste auch da locker...
Was?! Wohnst du in der Stadt? Also ich warte so gut wie nie. Ich wüsste nicht mal wann ich überhaupt das letzte mal keine freie Säule hatte. Allerdings fahre ich auch keinen Diesel und die überwiegen zumindest in meiner Wahrnehmung heutzutage. Gerade eben habe ich getankt. Aufs Gelände und direkt Rüssel rein, strikt zur Kasse, Karte vorgehalten, zwei Sekunden später den Pin eingetippt, umgedreht und ins Auto.
Was haben die meisten Zapfsäulen? 15 l/min. Maximal vier Minuten und der Durchschnittstank ist voll. Dreißig Sekunden rein, genau so lange wieder raus, fertig. Läuft wie im Durchlauferhitzer. :nicken:

Ich bin gerade voll überrascht wie unterschiedlich das so laufen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein zwei Ladestopps a 30 Minuten? Dann noch 800km in 10 Stunden? Eigentlich sollte es anders herum sein. 1000km in 8h und Stopps nur einer für 5-10 Minuten.

Demnach bestätigst du es selbst. Momentan ist das gleiche Ergebnis nicht mit einem E zu erreichen.

Nun, ich weiß ja nicht was für dich Essen gehen bedeutet. Aber 800km fahren und Essen würde bei mir schon 10h dauern. Oder fährst du 400km um dann das Essen reinzuschlingen (gefühlt würde ich bei einem XXL Lokal schon weniger von genießen ausgehen, aber das mag ein Vorurteil sein) und dann wieder zurück hetzen...

Und mit 1 oder 2 Ladestopps a 30 Minuten reichen natürlich für 800km locker. Bei meinem gerade so, bei anderen mit mehr Reichweite sogar noch eher. Ein Polestar 2 wäre von mir ein Tipp, der kann das.

BTW 8h mit einer 5-10minütigen Pause ist auch nicht direkt vernünftig. Bei LKW Fahrern ist sowas nicht umsonst anders vorgeschrieben...
 
Ich habs noch nie geschafft in 5 Minuten zu tanken. Wenn da einer vorn dran steht, dann erst mal tanken, rein laufen, zahlen.. also 15 Minuten brauchste auch da locker...
Ran an die Tankstelle, Karte vorhalten, Pin eingeben, tanken, fertig.
Dauert keine 5 Minuten für 45-50 Liter.
Brauchen wir aber garnicht weiter drüber diskutieren, scheint in der Schweiz etwas langsamer zu laufen.

BTW 8h mit einer 5-10minütigen Pause ist auch nicht direkt vernünftig. Bei LKW Fahrern ist sowas nicht umsonst anders vorgeschrieben...
Es soll Leute geben, die sich beim fahren abwechseln.
 
Da hab ich dich schlicht falsch verstanden. Ich dachte du meinst nur die Fahrtzeit. Bei dem Lokal steht jedenfalls keine E-Säule. Allgemein kenne ich das auch enger aus dich besiedelten Gebieten. Das Lokal was ich meine ist mitten in einem kleinen Waldstück mit Tennis-und Golfplatz nebenan. Da verkehren hauptsächlich Leute die sich größere Wagen leisten. Eine Stromtanke würde da wahrscheinlich wenig nutzen finden.

Was das mit dem fahren angeht... das ist wie immer im Leben. Einer kann's besser, der nächste schlechter. Also einfach von der persönlichen Eignung her. Es gibt Leute die jammern wenn sie mal ne halbe Stunde irgendwo in der Schlange stehen über ihre Füße, andere stehen am Arbeitsplatz täglich zehn Stunden auf Beton und sind gut zufrieden. Ich arbeite recht lange täglich und pendle dann noch nach hause. Da ist einfach Gewohnheit dabei. Allgemein sind Aktivitäten die einem wirklich Spaß machen selten sonderlich Kräfte zehrend, oder ermüdend. Eher erfrischend, motivierend anspornend. Da ist man eher bei der Sache.
 
Was das mit dem fahren angeht... das ist wie immer im Leben. Einer kann's besser, der nächste schlechter. Also einfach von der persönlichen Eignung her. Es gibt Leute die jammern wenn sie mal ne halbe Stunde irgendwo in der Schlange stehen über ihre Füße, andere stehen am Arbeitsplatz täglich zehn Stunden auf Beton und sind gut zufrieden. Ich arbeite recht lange täglich und pendle dann noch nach hause. Da ist einfach Gewohnheit dabei. Allgemein sind Aktivitäten die einem wirklich Spaß machen selten sonderlich Kräfte zehrend, oder ermüdend. Eher erfrischend, motivierend anspornend. Da ist man eher bei der Sache.

Nun das mit dem Fahren und den dazugehörigen Pausen hat wenig mit persönlicher Eignung zu tun, sondern schlicht mit Aufmerksamkeit, Müdigkeit und der damit nach einigen Stunden am Stück zwangsläufig sinkende Fahrtauglichkeit. Auch wenn man es nicht wahrhaben will.

Ich fahr auch viel Auto, habe beruflich bedingt diverse Fahrertrainings inkl Rennstrecke hinter mir, die Zulassung Prototypen bis zur Höchstgeschwindigkeit zu bewegen und in den letzten Jahren mit wirklich äußerst potenten Sportwagen zu tun. D.h. Nachgewiesenermaßen (weil mit zusätzlichen Prüfungen bestätigt) bin ich fahrtechnisch und theoretisch deutlich besser ausgebildet als der Normalfahrer, aber vor dem Abfall der Fahrtauglichkeit nach Stunden am Steuer dennoch nicht gefeit - wie eben jeder. Das kann man messen. Deswegen, regelmäßige Pausen sind notwendig und eher ein Zeichen der Vernunft als eines davon wie toll man fahren kann. Selbstüberschätzung passt nicht zu einem guten Fahrer.
 
naja wie schon geschrieben wenn man in Urlaub fährt oä. ist man häufig nicht allein und kann sich abwechseln wenn man dann nicht unbedingt Pause machen will außer mal kurz tauschen und Beine vertreten hat man mit nem Elektro schon große Nachteile auf die Gesamtfahrzeit gesehen.

Soll auch Leute geben die sich auf dem Weg in fremden Ländern als Pause irgendwas ansehen wollen und da steht dann bestimmt nicht wartend nen DC Lader direkt davor oder ist ggf. zugeparkt bzw ein anderer lädt.

Bei den Autos die jetzt nicht gerade Tesla oä. Fahrzeuge sind mit über 100KWh Ladeleistung die auch häufig nur für einen geringen Teil der Gesamtladung gehalten werden kann man auch mit deutlich längeren oder öfteren Stopps rechnen und wenn man dann auf längere Strecke 2-3h verliert ist das schon viel und anstrengend.
Man muss auch erst einmal die Ladesäulen über Apps etc zum funktionieren kriegen muss (wenns überhaupt auf Anhieb funktioniert), bei Tesla einfach anstecken und kein Abrechnungschaos mit unterschiedlichen Tarifen.

Bin persönlich am überlegen da es gerade mit meinem älteren Auto ein guter Zeitpunkt wäre auf nen E-Auto zu wechseln aber z.B. die eher geringe Autobahnreichweite des E-208 oder Corsa-E schrecken mich doch ab aktuell dazu die lange Lieferzeit.
Wenn man für Urlaub etc. noch nen 2. Auto in der Familie hat ist nen E-Auto sehr sinnvoll und dann muss es kein Tesla sein, zumindest wenn man zuhause Laden kann.
 
Nun das mit dem Fahren und den dazugehörigen Pausen hat wenig mit persönlicher Eignung zu tun, sondern schlicht mit Aufmerksamkeit, Müdigkeit und der damit nach einigen Stunden am Stück zwangsläufig sinkende Fahrtauglichkeit. Auch wenn man es nicht wahrhaben will.

Ich fahr auch viel Auto, habe beruflich bedingt diverse Fahrertrainings inkl Rennstrecke hinter mir, die Zulassung Prototypen bis zur Höchstgeschwindigkeit zu bewegen und in den letzten Jahren mit wirklich äußerst potenten Sportwagen zu tun. D.h. Nachgewiesenermaßen (weil mit zusätzlichen Prüfungen bestätigt) bin ich fahrtechnisch und theoretisch deutlich besser ausgebildet als der Normalfahrer, aber vor dem Abfall der Fahrtauglichkeit nach Stunden am Steuer dennoch nicht gefeit - wie eben jeder. Das kann man messen. Deswegen, regelmäßige Pausen sind notwendig und eher ein Zeichen der Vernunft als eines davon wie toll man fahren kann. Selbstüberschätzung passt nicht zu einem guten Fahrer.
Was ist los, fühlst du dich angegriffen?
Wenn du ebenfalls so viel fährst, dann müsstest du eigentlich wissen dass deine Aussage und meine sich ja nicht ausschließen. Es gibt Menschen die fahren zwei Minuten 200+ und sind verschwitzt und überfordert und es gibt Menschen die das eine Stunde am Stück tun und entspannt sind wie kurz nach dem Morgenkaffee. Guck dir Triathleten an die erst Vollgas geben und dann doch immer wieder genug Ruhe zum Zielschießen beweisen, guck dir Kampfschwimmer, Jetpiloten Bergsteiger und und und an. Klar erleben die auch einen Abfall ihrer Leistung, das heißt aber nicht, dass sie dauernd lange Pausen benötigen um noch über dem Durchschnitt zu liegen. Da ist doch nichts arrogantes bei. Ich hab auf einer Arbeitsreise in den USA mal die Einladung bekommen 12 Stunden in einem privaten Nascar zu fahren und danach haben wir Reaktionstests (und anschließend Saufspiele) gemacht. Da hab ich dennoch eine durchschnittliche Reaktionszeit von 0.331 Sekunden gehabt, obwohl ich vorher acht Stunden gearbeitet habe. Da spielt so viel mit rein. Vorherige Belastung, wieviel Schlaf hatte man die letzten Tage, wie sind Licht und Witterung, hat man Stress im Hinterkopf, ist es eher kühl oder warm im Auto usw. Sich selbst einigermaßen einschätzen zu können und zu spüren wo seine Grenzen liegen, ist mMn für jede Art von Belastung Grundvoraussetzung.

Um mal wieder mehr Bezug zum Thema deutlich zu machen: Manch einer ist von dem Krach eines Motors schnell abgelenkt, oder gestresst. Andere empfinden eine besonders ruhige Fahrt beispielsweise in einem Elektroauto als viel anstrengender, weil es ihnen schwieriger fällt munter und konzentriert zu bleiben.
e-Autos können echte Alternativen sein, aber nicht pauschal für jeden. Zumindest noch nicht.
 
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