Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Und alles unter 30.000€ ist geil, gerade der kleine Renault ist geil.
Na ja ... .
Da ist der Leo zwei mal drüber.
So etwas will ich nicht mal hinterm Haus stehen haben.

Porsche sieht man oft.
Da ist wohl ein Werk in der Nähe.
Noch mal - die Technik ist in Kinderschuhen...
Da ist gar nichts in den Kinderschuhen.
Nur sind die Hersteller sich nicht einig.
In 30 Jahren hat man auch 3-4-5 Standards wie jetzt halt mit dem Sprit, man wird einige Batterien haben die modular sind und an "Tankstellen" ausgetauscht werden können.
Träum schön weiter.
 
Tesla ist und bleibt Tesla, wie Apple, die kochen ihre eigene Suppe. Der Rest könnte ja wie Android funktionieren, wird aber nicht.

Wenn Tesla nicht Tesla wäre dann wären die jetzt so weit wie VAG, BMW und Mercedes... Angekündigte E-Autos seit 2008, Lieferbar in grösseren Mengen genau 0. Währenddessen hat Tesla inzwischen das 1.000.000 Auto gebaut. Und die haben auch keine Vorführwagenflotte etc. damit die Zulassungszahlen 2stellig werden. Tesla wird nicht warten bis die anderen den Ar.. hoch bekommen oder aus dem alten Zeugs raus gequetscht haben was ging. Die machen einfach, und man sieht dass der Weg so falsch nicht sein kann. Die Autos gehen alle weg, das Ladenetz funktioniert in Nordamerika, grossen Teilen Europas, Australien etc. quasi problemlosest... und was haben ABM mit Mrd. Gewinnen der letzten Jahre geschafft?
 
Naja je größer desto träger werden die Firmen.
Das trifft auf alle zu, hier sind die Autobauer halt dran. Tesla hat von 0 angefangen und sich nur auf E-Autos spezialisiert, da ist es klar das sie Vorsprünge in dem Bereich erzielen können gegen klassische Autofirmen die auf Verbrenner setzen.

Klar kann man sagen - die haben gepennt, die wollten nicht, die haben immer noch keinen Bock, die wollen ihre Millionen die in den Verbrennerentwicklung stecken weiterhin in Milliarden verwandeln etc.
Fakt ist - die klassischen Autohersteller sind extrem träge. Innovationen kennen die nicht, die jagen nur dem Restyling hinterher und dem Feintuning für alles - etwas besser, etwas schneller, neue Schnauze für das Auto, neuer Hintern - bitte sehr, Kunde zufrieden.

Hier sind die Kunden aber auch Schuld. Keine Nachfrage. Hätten die Kunden klar gesagt - du, ich nix Neuwagen kaufen wenns kein E-Auto ist, dann wäre das 10x schneller gegangen. Geld verstehen die :)

Tesla wurde ja belächelt, mittlerweile lachen die da nicht mehr drüber. Auch wenn da solche lustigen Sachen wie der Cybertruck rauskommen, bissl Angst ist bei den großen Autokonzernen zu spüren.

Ich mag Tesla sehr, Tesla hat auch richtig angefangen - Luxussegment bis zum Multivan bauen, die billigen Alltagskarren die auch in die engen europäischen Städte passen kommen viel später. Enthusiasten sind bereit Geld zu bezahlen, deswegen bringt es viel mehr erstmal die teuren Modelle zu entwickeln. In 20-30 Jahren haben wir auch die gesamte Palette von Tesla - also auch eine Alternative zum Golf was ja nu genau die "Volkskarre" ist hier die sich jeder leisten kann der einen Neuwagen will.
 
Fakt ist - die klassischen Autohersteller sind extrem träge. Innovationen kennen die nicht, ...

Also eigentlich ist genau dies, die mangelnde Innovation, gar nicht der wahre, zumindest aber nicht der einzige bzw. primäre, Grund...

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Die Geschichte mit Kalifornien und GM kennen viele hier nicht, ich schon.
Das ist doch nicht die mangelnde Innovation, das ist einfach Lobbyarbeit. Es gibt XYZ Produkte, die Lobby will Produkt X auf dem Markt, steckt Geld, Zeit und Anwälte rein und fertig :)

Kalifornien ist einer der wenigen Orte auf dem Planeten wo Leute wirklich an die Technologien denken, diese gerne ausprobieren und richtig viel Geld dafür ausgeben auch wenns ungewiss ist. Warum lernen wir nicht etwas von denen? Von der Startup-Mentalität bis zur Technikbegeisterung. Geld haben wir ebenfalls irre viel genau so wie die da drüben und genug fähiges Personal eigentlich auch, mehr als genug. Die Leute müssen das aber wollen, dann klappt es auch.

Es gibt einen Grund warum es damals dort angefangen hat und jetzt mit Tesla dort weitergeht und nicht bei uns, weil wir hier einfach faule Säcke sind, global gesehen xD
 
Firmen brauchen Kunden. Und so gut wie alle Teslas werden in den USA verkauft. Du kannst in Deutschland noch so ein Freigeist sein, deine Kunden sind es nicht und sie probieren auch nichts Neues.
 
Stimmt, wobei ich Deutschland jetzt nicht so als das Wichtigste Land in dem Bereich sehen würde. Ich würde die ganze Welt beliefern bevor ich mir Kunden in D raus picke. Vor allem in dem Bereich. Als einziges zivilisiertes Land gibt's kein Tempolimit was für ein Auto mit grad mal 8 Litern Tankvolumen doof ist wenn gefahren wird wie irre. Dann muss ich noch Prämien zahlen damit die Leute das Gefühl haben dass man ihnen wo rein kriecht, sonst kaufen sie eh nichts. Und zum Schluss haben sie nen Spaltmassfetisch. Man kann sie mit Verbrauchs- und Abgaswerten besch... so wie man lustig ist, is ihnen alles egal, aber wehe eine Klappe hat nen mm Versatz, dann stürzt deren Weltbild zusammen :D

Und die Verkaufszahlen in D sind ja auch entsprechend. Ich kenne sie nicht im Detail, aber allein in der 8 Mio. CH fahren mehr Autos von Tesla als in der 80 Mio. BRD Elektroautos gesamt fahren... Zumal die CH normal das Land ist in dem nicht die Butterautos verkauft werden, sondern hier werden S, RS von Audi, M von BMW, AMG von Mercedes, Porsche, RS von Skoda, R von VW etc. in Mengen abgesetzt dass es ne Freude war. Und in dem Revier geht Tesla jagen. Die haben die 1 Mio. Autos nicht jemandem verkauft der sich nen Polo in der Mittleren Ausstattung kauft oder ne A-Klasse. Die haben in dem Revier von 70 - 120.000€ gejagt und dort 1 Mio. Kunden abgezogen. Klar sind nicht alle so begeistert dass sie dort bleiben, aber wenn 60 - 70% nicht mehr wechseln wollen dann reicht das schon. Und das tut weh.

Und dass es die Brot- und Butterautos von Tesla geben wird.. da glaub ich nicht so dran. Glaube das Segment überlassen sie anderen.
 
Es gibt einen Grund warum es damals dort angefangen hat und jetzt mit Tesla dort weitergeht und nicht bei uns, weil wir hier einfach faule Säcke sind, global gesehen xD
Der Grund ist, dass die "Risikobereitschaft" dort einfach höher ist. Schau dir doch mal die deutsche Version von Shark-Tank an (wobei es auch bei Shark-Tank keine richtigen Gründer sind). Wenn nicht mindestens 10 Indizien einen potentiellen Erfolg in Aussicht stellen, wird in eine Idee nichts investiert - selbst wenn der Investor Multimillionär oder sogar Milliardär ist, und es zb. nur um 50.000€/$ geht.

Was Elon Musk gemacht hat hätte jeder machen können, der das Geld dazu hatte. Und es gab/gibt haufenweise Menschen die mehr Geld haben und hatten als Elon. Er hatte damals Paypal verkauft und damit für sein ganzes Leben ausgesorgt. Und die Geschichte zeigt ja was er anschließend noch alles ausprobiert hat, wie oft er danach kurz vor der Pleite stand - auch mit Tesla.

Und Elon hat im Prinzip auch gar nichts Neues getan, er war lediglich konsequenter und zielstrebiger. Seine "Vision" hatten andere - auch Deutsche! - schon lange vor ihm.

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MDR Umschau - Elektromobilitaet anno 1980 | Facebook

VW Golf – Wikipedia

Peugeot 106 – Wikipedia

CityEL – Wikipedia

Hotzenblitz – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Kewet_EL_Jet

http://www.kewet.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_Kangoo#Kangoo_Electri'_Cité


usw...

Das Problem sind auch nicht die Kunden, die kaufen in erster Linie ja eh was man ihnen einredet brauchen zu müssen. Bestes Beispiel ist das SUV. Die Klasse boomt, obwohl sie Steinzeit symbolisiert wie keine andere Klasse. Die angebliche höhere Sicherheit erkauft man sich zu annähernd 100% auf Kosten der anderen (kleineren)Verkehrsteilnehmer. SUV vs SUV kann schon physikalisch bzw. systembedingt keine höhere Sicherheit bringen. Von den höheren Kosten in allen Bereichen (Anschaffung, Wartung und Unterhalt usw) mal ganz abgesehen. Aber ja, als Egobooster leistet er bei vielen Fahrern außerordentliches. Aber ich weiß, die Übersicht ist dort natürlich so viel besser. Das sehe ich auch jedesmal beim Einkaufen auf dem Parkplatz... :kotz:

Was uns in Deutschland einfach nur gefehlt hat war jemand wie Elon. Oder eine Politik mit "Verstand und Rückgrat"...
 
Und dass es die Brot- und Butterautos von Tesla geben wird.. da glaub ich nicht so dran. Glaube das Segment überlassen sie anderen.
Ohne Brot- und Butterautos gehst Du aber Pleite (Porsche, BMW, Daimler, Ferrari, ...).
Wären da nicht die Geldbringer 190er, Dreier u.s.w. gewesen, wären alle die "Premium"-Großkotze jetzt Geschichte.
 
Der Grund ist, dass die "Risikobereitschaft" dort einfach höher ist. Schau dir doch mal die deutsche Version von Shark-Tank an (wobei es auch bei Shark-Tank keine richtigen Gründer sind). Wenn nicht mindestens 10 Indizien einen potentiellen Erfolg in Aussicht stellen, wird in eine Idee nichts investiert - selbst wenn der Investor Multimillionär oder sogar Milliardär ist, und es zb. nur um 50.000€/$ geht.

Ja andere Länder sind uns da voraus.

Es geht aber nicht um die Unternehmer die das Risiko eingehen, das ist ja nur ein kleiner Teil und das Unternehmen kann überall sein - China, SüdKorea, Japan, USA, Kanada, Israel (ich bin z.B. bei einem Startup in Israel mit dabei).
Es geht um die Kunden hier, das sie kein Bock haben.
Es müssen ja nicht Freigeister sein oder Hippies, auch ein Normalo kann sich für einen Tesla begeistern und sich dann entsprechend ein E-Auto holen für seinen Bedarf (muss ja nicht Tesla sein). Viele wollen hier aber nicht mal so n Teil probefahren, aus welchen Gründen auch immer. Deutschland ist zwar nicht der Nabel der Welt, aber wenn es um Autos geht - eines der wichtigsten Länder auf dem Planeten, neben Japan und USA. Unser Markt hat massive Einflüsse auf das was unsere Nachbarn so kaufen, deswegen finde ich es extrem schade das hier die Leute so massiv gegen E-Mobilität vorgehen anstatt sich zu freuen das es geile Autos gibt mit guter Beschleunigung, leise, sparsam, mit mehr Stauraum und oben drauf gibt Papa Staat sogar noch Geld wenn man sich das Ding kauft. Man braucht sich keinerlei Sorgen zu machen wegen Umwelt, ob die Karre in 10 Jahren noch in die Innenstadt darf. Man braucht sich in Städten wie London keinen Kopf machen wegen Kosten (die Innenstadt kostet bei denen ordentlich Geld pro Tag wenn man reinfährt, ich hoffe das machen die hier bald genauso - 11 Pfund glaub ich für normale Autos und bis zu 26 Pfund für alte Stinker, E-Autos sind davon befreit). Die Autos sind viel einfacher zu warten und auch bei unseren irren Stromkosten sind die immer noch billiger zu fahren als Benziner....

Aber hier braucht man Marketingprofis die das der Bevölkerung gut verkaufen, sonst bleiben die Dinger im Autohaus stehen bis sie veralten und verramscht werden... kA wie Deutschland so verbohrt und konservativ wurde was neue Technologien angeht (sind ja nicht nur E-Autos, das geht ja über alle Bereiche quer durch, von 5G bis hin zu Sprachsteuerung für Alexa&co)...
 
Stimmt, wobei ich Deutschland jetzt nicht so als das Wichtigste Land in dem Bereich sehen würde. Ich würde die ganze Welt beliefern bevor ich mir Kunden in D raus picke. Vor allem in dem Bereich. Als einziges zivilisiertes Land gibt's kein Tempolimit was für ein Auto mit grad mal 8 Litern Tankvolumen doof ist wenn gefahren wird wie irre. Dann muss ich noch Prämien zahlen damit die Leute das Gefühl haben dass man ihnen wo rein kriecht, sonst kaufen sie eh nichts. Und zum Schluss haben sie nen Spaltmassfetisch. Man kann sie mit Verbrauchs- und Abgaswerten besch... so wie man lustig ist, is ihnen alles egal, aber wehe eine Klappe hat nen mm Versatz, dann stürzt deren Weltbild zusammen :D

Und die Verkaufszahlen in D sind ja auch entsprechend. Ich kenne sie nicht im Detail, aber allein in der 8 Mio. CH fahren mehr Autos von Tesla als in der 80 Mio. BRD Elektroautos gesamt fahren... Zumal die CH normal das Land ist in dem nicht die Butterautos verkauft werden, sondern hier werden S, RS von Audi, M von BMW, AMG von Mercedes, Porsche, RS von Skoda, R von VW etc. in Mengen abgesetzt dass es ne Freude war. Und in dem Revier geht Tesla jagen. Die haben die 1 Mio. Autos nicht jemandem verkauft der sich nen Polo in der Mittleren Ausstattung kauft oder ne A-Klasse. Die haben in dem Revier von 70 - 120.000€ gejagt und dort 1 Mio. Kunden abgezogen. Klar sind nicht alle so begeistert dass sie dort bleiben, aber wenn 60 - 70% nicht mehr wechseln wollen dann reicht das schon. Und das tut weh.

Und dass es die Brot- und Butterautos von Tesla geben wird.. da glaub ich nicht so dran. Glaube das Segment überlassen sie anderen.
Könnte ich mir ein Auto leisten, wärs dieses:
BYD e3: Das neuste BYD-Elektroauto aus China | Energyload

Oder dieses (aber unbezahlbar):
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Ja andere Länder sind uns da voraus.

Es geht aber nicht um die Unternehmer die das Risiko eingehen, das ist ja nur ein kleiner Teil und das Unternehmen kann überall sein - China, SüdKorea, Japan, USA, Kanada, Israel (ich bin z.B. bei einem Startup in Israel mit dabei).
Es geht um die Kunden hier, das sie kein Bock haben.
Es müssen ja nicht Freigeister sein oder Hippies, auch ein Normalo kann sich für einen Tesla begeistern und sich dann entsprechend ein E-Auto holen für seinen Bedarf (muss ja nicht Tesla sein). Viele wollen hier aber nicht mal so n Teil probefahren, aus welchen Gründen auch immer. Deutschland ist zwar nicht der Nabel der Welt, aber wenn es um Autos geht - eines der wichtigsten Länder auf dem Planeten, neben Japan und USA. Unser Markt hat massive Einflüsse auf das was unsere Nachbarn so kaufen, deswegen finde ich es extrem schade das hier die Leute so massiv gegen E-Mobilität vorgehen anstatt sich zu freuen das es geile Autos gibt mit guter Beschleunigung, leise, sparsam, mit mehr Stauraum und oben drauf gibt Papa Staat sogar noch Geld wenn man sich das Ding kauft. Man braucht sich keinerlei Sorgen zu machen wegen Umwelt, ob die Karre in 10 Jahren noch in die Innenstadt darf. Man braucht sich in Städten wie London keinen Kopf machen wegen Kosten (die Innenstadt kostet bei denen ordentlich Geld pro Tag wenn man reinfährt, ich hoffe das machen die hier bald genauso - 11 Pfund glaub ich für normale Autos und bis zu 26 Pfund für alte Stinker, E-Autos sind davon befreit). Die Autos sind viel einfacher zu warten und auch bei unseren irren Stromkosten sind die immer noch billiger zu fahren als Benziner....

Aber hier braucht man Marketingprofis die das der Bevölkerung gut verkaufen, sonst bleiben die Dinger im Autohaus stehen bis sie veralten und verramscht werden... kA wie Deutschland so verbohrt und konservativ wurde was neue Technologien angeht (sind ja nicht nur E-Autos, das geht ja über alle Bereiche quer durch, von 5G bis hin zu Sprachsteuerung für Alexa&co)...
Das ist die hierzulande übliche Gutmenschenheuchelei. Grüne gerade bei 21 - 24 % aber kein E-Auto weit und breit. Wird ohne Atomstrom eh nichts. Genau wie die Welcome-Heuchler, die abends in ihrer rein deutschen Bonzengegend gefahrlos einschlafen. Verantwortung: Bitte nur die Anderen.
 
Das ist die hierzulande übliche Gutmenschenheuchelei. Grüne gerade bei 21 - 24 % aber kein E-Auto weit und breit. Wird ohne Atomstrom eh nichts. Genau wie die Welcome-Heuchler, die abends in ihrer rein deutschen Bonzengegend gefahrlos einschlafen. Verantwortung: Bitte nur die Anderen.

Ach so würde ich das jetzt nicht sehen.

Gibt genug Grüne komplett ohne Auto.

Ich bin nicht grün, hab aber kein Auto - es ist absolut nutzlos in der Stadt, jegliche Vorteile gegenüber ÖPNV verlieren sich mit der Parkplatzsuche und den Parkplatzkosten, ich hab keine Familie/Haustiere/Werkzeuge die ich transportieren will und dazu arbeite ich im Home Office - wenn ich also mein Haus verlasse ist es 99% nicht zeitkritisch und falls ich mal was bewegen will - Clevershuttle :D
 
Ach so würde ich das jetzt nicht sehen.

Gibt genug Grüne komplett ohne Auto.

Ich bin nicht grün, hab aber kein Auto - es ist absolut nutzlos in der Stadt, jegliche Vorteile gegenüber ÖPNV verlieren sich mit der Parkplatzsuche und den Parkplatzkosten, ich hab keine Familie/Haustiere/Werkzeuge die ich transportieren will und dazu arbeite ich im Home Office - wenn ich also mein Haus verlasse ist es 99% nicht zeitkritisch und falls ich mal was bewegen will - Clevershuttle :D
Man denkt bei Grünwählern gerne an junge Öko-Girls und Revoluzzer. Die haben keine Autos. Aber so viele gibts von denen nicht. Der Standardwähler ist z.B. Beamter, Bürgerlicher.
 
Bei vielen ist es halt die Macht des faktischen. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Eigentumswohnungen. Wir haben genug Platz auf dem Gelände für Ladestationen oder ähnliches und Dächer die perfekt für Solarzellen wären.
Kommt was davon? Nein natürlich nicht, wäre ja eine Investition in die Zukunft.
So wäre nur am Wochenende Zeit zum laden und das würde wieder ein BEV mit 600km Reichweite notwendig machen. Was ja totaler Quatsch wäre.
Ansonsten gewinnt ein BEV bei uns in preislicher Hinsicht schon.
 
Bei vielen ist es halt die Macht des faktischen. Ich wohne in einer Wohnanlage mit Eigentumswohnungen. Wir haben genug Platz auf dem Gelände für Ladestationen oder ähnliches und Dächer die perfekt für Solarzellen wären.
Kommt was davon? Nein natürlich nicht, wäre ja eine Investition in die Zukunft.
So wäre nur am Wochenende Zeit zum laden und das würde wieder ein BEV mit 600km Reichweite notwendig machen. Was ja totaler Quatsch wäre.
Ansonsten gewinnt ein BEV bei uns in preislicher Hinsicht schon.

Naja man muss nicht zuhause laden. Auf Arbeit laden geht auch (je nach dem wie es da aussieht), es gibt drölftausend Ladesäulen (aber nicht alle sind geeignet oder schnell genug, manche sind auch teurer als die heimische Steckdose mit Ökostrom). Ich wohne halt in einem Wohnbunker aka Platte, hier sind sehr viele Parkplätze frei, es gibt genug Optionen Ladesäulen zu installieren, aber für PV ist kein Platz wenn man das nicht gerade an die leeren Seitenwände pappt oder auf die Balkone. Strom müsste hier also woanders herkommen.

Würde ich jetzt ein Auto holen, wäre es wohl ein E-Auto, eventuell auch gebraucht (Tesla gebraucht gibts auch, aber nicht so viele davon), Verbrenner kommt mir nicht in die Tüte. Nicht mal ein geiler Mustang oder Shelby Cobra 427 Original - geile Autos, aber ist etwas was man sich ausleiht für die Rennstrecke und am Wochenende halt Spaß hat, aber selbst so was besitzen ist Unfug.

Ich warte halt noch auf einen vernünftigen (eher unvernünftigen) Pickup der bissl was kann, richtig böse aussieht aber elektrisch ist. Im Dreck spielen und da lang fahren wo normalerweise nur Mountainbiker und Förster hinwollen, das macht Spaß. So n F150 Raptor mit E-Antrieb wäre was, auch wenn der nur 200km schafft (im Gelände eher 30 so wie da gefahren wird), würde ich nehmen.
 
...

Das Problem sind auch nicht die Kunden, die kaufen in erster Linie ja eh was man ihnen einredet brauchen zu müssen. Bestes Beispiel ist das SUV. Die Klasse boomt, obwohl sie Steinzeit symbolisiert wie keine andere Klasse. Die angebliche höhere Sicherheit erkauft man sich zu annähernd 100% auf Kosten der anderen (kleineren)Verkehrsteilnehmer. SUV vs SUV kann schon physikalisch bzw. systembedingt keine höhere Sicherheit bringen. Von den höheren Kosten in allen Bereichen (Anschaffung, Wartung und Unterhalt usw) mal ganz abgesehen. Aber ja, als Egobooster leistet er bei vielen Fahrern außerordentliches. Aber ich weiß, die Übersicht ist dort natürlich so viel besser. Das sehe ich auch jedesmal beim Einkaufen auf dem Parkplatz...

Volker Pispers hatte das mal vor Jahren schon auf den Punkt gebracht: "Wenn der Deutsche die Wahl hat, mit einem Geländewagen über einen verwüsteten Planeten zu brettern oder mit einem sparsamen Kleinwagen über einen intakten Planeten zu fahren, dann weiß der Deutsche doch was er will. Die Erfinder der Endlösung sind doch keine Kleinwagenfahrer..." :lol:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Du wohnst aber schon in einer Stadt oder? So weite Wege bis zu den Ladesäulen gibt es kaum noch.
Hier in Leipzig sinds 1-2 Kilometer normal, oft weniger. Und dabei ist das hier schon schlecht ausgebaut.
Aufm Land ist das wesentlich einfacher weil da extrem viel Platz ist und Strom zu bekommen ist einfach, dazu haben sehr viele Leute Platz für das Auto aufm Grundstück wo das eben geladen wird.

E-Autos haben noch Nachteile, aber bei weitem nicht mehr so wie am Anfang, sie sind alltagstauglich.

Sollten bei dir wirklich mal kaum Ladesäulen existieren, würde ich mal dem Bürgermeister etc. aufs Dach steigen :)
 
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