Tempolimit auf allen deutschen Autobahnen

Seid ihr für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen?


  • Umfrageteilnehmer
    130
Apropo Raser: Ich, neulich, dreispurige Autobahn, mittlere Spur, fahre 120 km/h, werde rechts von einem viel schnelleren BMW überholt (geschätzt 180-200km/h)!!! Ich habe mich sowas von erschrocken, dass ich fast das Lenkrad verrissen hätte!!

Das Rechtsfahrgebot gilt auch auf dreispurigen Autobahnen, wenn du also rechts fahren kannst, dann mach das und nicht in der Mitte. :D :D
 
Nee, ich bin für 120/130 km/h und eine "durchgehende" Geschwindigkeitsüberwachung, die die jeweilige Durchschnittsgeschwindigkeit misst. Ist eh besser als nur hin und wieder stichprbenartig zu blitzen. Gerne auch ne Maut für die Autobahnen. Gut fänd ich auch, wenn die KFZ Steuer wegfallen würde und das ganze auf den Literpreis des Benzins/Diesels drauf geschlagen werden würde. Das wäre mal ne faire besteuerung :)

Das mit Durchschnittsgeschwindigkeit messen find ich auch gut.

Noch besser fände ich es aber, wenn alle Autos per GPS erfasst werden könnten. Nahezu lückenlose Überwachung. Die Versicherungen sind ja schon länger an so einem System interessiert, jedes Auto mit einem GPS-Tracker auszustatten. Aktuelle Position, Spurverfolgung, Fahrtenbuch, Geschwindigkeit etc. pp.. Die optimale Überwachung. So können sie überprüfen, wer schnell und risikoreich fährt und wer nicht. Dementsprechend werden die Prämien angepasst. Mehr Gas = teuer. Das fände ich als Langsamfahrer persönlich gut. Es wäre natürlich auch ein einfaches mit solch einem System Geschwindigkeitsverstöße zu ahnden.
 
Das kriegst du nicht durch, da drehen sich alle Datenschützer im Grab um. :ugly:
Genauso kriegst du das nicht hin, dass die Kfz Steuer entsorgt und der Spritpreis erhöht wird, denn Kfz Steuer ist eine Einahme der Länder, Benzinsteuern nimmt der Staat ein. Die Ländern mauern und das wars dann.
 
Ich hab ja auch nie behauptet, dass die Ideen realistisch sind. Richtig fänd ich sie dennoch ;)

@Rechtsfahrgebot: Ja klar, der BMW hat sich nur dran gehalten :wall: Wie konnte ich das nur übersehen? :fresse:
 
na dann wünsche ich viel spaß beim überholen eines lkw's, wenn du mit 100 über die autobahn eierst...
sry, aber solche aussagen können doch echt nur von leuten kommen, die einmal im jahr autobahn fahren und dann total überfordert sind :wall:

Ne, solche Aussage kommen von jemandem, der seinen Führerschein schon lange hat, viel gefahren ist (auch beruflich) und jede Menge Verantwortungslosigkeit, Fahrlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinnigkeit im Strassenverkehr gesehen hat. Da helfen mMn nur drastische Beschränkungen und auch nur einigermaßen.
 
Also auf deutschen Autobahnen ist es nicht nur verboten rechts zu überholen es gilt auch die rechtsfahr pflicht.
Herr frenzy ich kenne deine Situation nicht 100%, nur so wie du beschrieben hast.
Aber wenn die Autobahn frei ist, dann muss man rechtsfahren. Wenn man das nicht macht, provoziert man die anderen rechts zu überholen. Beide sollten gleich bestraft werden und in deinem Fall kann ich mir gut Vorstellen, dass man gemütlich auf der Autobahn unterwegs ist sich irgendwann an die mittlere Spur eingefahren hat und dann will einer mit 122KM/h überholen und blockiert die linke Spur (Elefantenrennen). Jetzt hat der ankommende Raser drei Möglichkeiten.
1. abbremsen und warten bis das Elefantenrennen zu ende ist
2. drängeln + nötigen = härteste Strafe in Kauf nehmen +Starfverfahren
3. rechts überholen = 75€ +3 Punkte

Für was sich ein Autofahrer entscheidet hängt von jedem selber ab.

Wenn aber jemand so aggeresiv fährt, dass er kleine Lücken auf der rechten Seite zum überholen nutz dann sollte er ganz schnell von der Straße verschwinden und nie wieder ans Steuer dürfen.

Es gibt eine gute Sendung auf VOX "Schneller als die Polizei erlaubt" kann ich nur jeden empfehlen, kommt Sonntags so 17Uhr glaube ich.
 
Bei drei spuren fahren die meisten in der Mitte, weil eben die LKWs rechts fahren und da hat man keine Lust ständig die Spur zu wechseln also bleibt man in der Mitte, denn für die Schnell Fahrer ist ja die Linke Spur noch da. Wenn er aber rechts vom BMW überholt wurde, schätze ich mal, dass es rechts frei war. :D
Die Linke Spur war nur dicht. :devil:
 
Eigentlich bin ich notorischer Rechtsfahrer. Allein schon deshalb, weil ich eben meist nicht besonders schnell fahre. Bei der besagten Szene mit dem BMW war links frei und rechts waren immer mal wieder LKWs, weswegen ich dort nicht gefahren bin. Klar, die Lücken waren groß genug, dass ich die Spur hätte wechseln können, sonst hätte der Irre mich dort ja auch nicht überholen können, aber ich war in dem Moment, warum auch immer, eben auf der mittleren Spur. Außerdem finde ich es stressig, ständig die Spur wechseln zu müssen, weil eben viele sehr viel schneller fahren und man dann oft keine Lücke findet und wieder hinter einem LKW hängen bleibt. Wie gesagt, eigentlich fahre ich oft und viel rechts. Da aber eben mal nicht. Und ich sehe auch keine Provokation meinerseites, da die Linke Spur definitiv frei war. Zumindest wesentlich freier als die rechte ;) Ich habe auch nicht die leiseste Ahnung, warum der Typ mich so überholt hat. Vielleicht hat er "gepennt" und hat mich eben erst spät wahrgenommen und sich eben für den rechten Weg um mich rum entschieden. Mag sein, entschuldigt aber nicht sein Verhalten sondern würde es eher noch verschlimmern.

Wie dem auch sei: Mir ging es mit dem Beispiel vor allem darum, dass die eigentliche Gefahr immer noch vom Fahrer ausgeht und nicht vom Auto, auch wenn das Auto nachher den größeren Schaden anrichtet ;) Da einfache Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht viel bringen, da sich viele nicht dran halten und zufälliges Blitzen eben die meisten "Temposünder" nicht einfängt, fand ich die Idee mit der Durchschnittsgeschwindigkeitsmessung gar nicht schlecht. So könnte man auch die Hut-Opas rausfiltern, die als rollendes Verkehrshinderniss auf den Straßen bewegen und ebenso gefährlich sind.

@Datenschutz: Das Problem ließe sich ganz simpel lösen: Es werden von einem Messpunkt zum nächsten natürlich alle Fahrzeuge registriert, sonst kann ja keine Messung durchgeführt werden aber nur die, die eben zu schnell oder viel zu langsam fahren (außer bei Stau natürlich ;) ) werden rausgefischt, gespeichert und bestraft. Der Rest der Daten verfällt noch zur Laufzeit. Das ist Softwaretechnisch kein Problem und da kann kein Datenschützer was gegen haben, denk ich. Oder übersehe ich da was?

Obwohl... wenn man in einen solchen Messbereich rein fährt, dann ne halbe Stunde auf dem Seitenstreifen parkt, könnte man den Rest der Strecke mit 300 km/h oder mehr fahren und wäre immer noch nicht "zu schnell" ;)
 
@Datenschutz: Das Problem ließe sich ganz simpel lösen: Es werden von einem Messpunkt zum nächsten natürlich alle Fahrzeuge registriert, sonst kann ja keine Messung durchgeführt werden aber nur die, die eben zu schnell oder viel zu langsam fahren (außer bei Stau natürlich ;) ) werden rausgefischt, gespeichert und bestraft. Der Rest der Daten verfällt noch zur Laufzeit. Das ist Softwaretechnisch kein Problem und da kann kein Datenschützer was gegen haben, denk ich. Oder übersehe ich da was?

Obwohl... wenn man in einen solchen Messbereich rein fährt, dann ne halbe Stunde auf dem Seitenstreifen parkt, könnte man den Rest der Strecke mit 300 km/h oder mehr fahren und wäre immer noch nicht "zu schnell" ;)

Wenn du sowas machst, dann musst du das dauerhaft machen, zu jedem Zeitpunkt und dann kann man die Daten auch abrufen.
Apple macht das ja seit Jahren. :lol:
 
Naja, ich sag mal: In England funktionierts ganz gut. Was dort die Datenschützer sagen, weiß ich aber nicht. Haben die überhaupt welche?
Ansonsten habe ich nicht ganz kapiert, was du geschrieben hast (mag an der Uhrzeit liegen? :fresse: ) Was muss man dauerhaft und zu jedem Zeitpunkt machen? Und warum sind die Daten dann auch abrufbar?
 
Ja, und dazu gibt es ja auch einen Gerichtsbeschluss vom BGH wenn ich mich recht erinnere, da ging es um das Kennzeichen "Scanning". Da wurden einfach die Kennzeichen aller! vorbeifahrenden Fahrzeuge erfasst und mit einer Datenbank der KFZ-Versicherer abgeglichen, ob die Haftpflicht bezahlt wurde. Wurde einkassiert, weil eben damit alle unter Generalverdacht gestellt wurden.

Also bei manchen Sachen würde ich mir so was wirklich wünschen, aber Flächendecken kannste das nicht durchsetzen.

Wenn überhaupt mit viel Glück an echte Gefahrenstellen wie Autobahnbaustellen oder so. Da wäre es VIELLEICHT möglich, aber auch nur vielleicht.

PS: Ich bin dennoch froh, dass der Datenschutz in Deutschland doch noch recht weit oben steht, auch wenn es manchmal besser wäre, wenn man es nicht soooo genau nehmen würde.

Unterm Strich ist aber der Vorteil für den Schutz des Bürgers vorm Staat diese Einschränkungen wert! Ich will das nicht missen, das ich mit meinem Leben zu einem guten Stück machen kann, was ICH will und in keinem Überwachungsstaat leben muss :daumen:
 
Du kannst ja per GPS ermitteln wo einer wann ist, auch mit welcher Geschwindigkeit er sich bewegt und da unser Behördenapparat sehr langsam ist, musst du die Daten speichern, denn der Computer kann ja nicht einfach im Sekundentakt Strafzettel ausstellen, dass muss ein Mensch immer überprüfen, und das dauert eben.
Die Datenmenge wird so groß, dass man Google Serverfarmen beschlagnahmen muss (:D) und am Ende gibts vom Verkehrsministerium ein Programm, das die Daten auf PCs verteilt, die mitmachen.
Du hast dann ein Teil der Autobahnen und Straßen um Hannover auf deiner Platte und wenn deine Platte abraucht, kannst du vom Ministerium verklagt werden wegen Vernichtung staatlicher Daten. :haha:

Ja, und dazu gibt es ja auch einen Gerichtsbeschluss vom BGH wenn ich mich recht erinnere, da ging es um das Kennzeichen "Scanning". Da wurden einfach die Kennzeichen aller! vorbeifahrenden Fahrzeuge erfasst und mit einer Datenbank der KFZ-Versicherer abgeglichen, ob die Haftpflicht bezahlt wurde. Wurde einkassiert, weil eben damit alle unter Generalverdacht gestellt wurden.

Ja, denn jeder wird erst mal verdächtigt und das ist in Deutschland nun mal verboten, hier gilt die Unschuldsvermutung.
Deswegen bin ich auch kein Fan von Massengentests, jeder wird erst mal verdächtigt, bis er seine Unschuld (durch den Gen Test) bewiesen hat. Sowas darf nicht sein.
 
Außerdem finde ich es stressig, ständig die Spur wechseln zu müssen, weil eben viele sehr viel schneller fahren und man dann oft keine Lücke findet und wieder hinter einem LKW hängen bleibt. Wie gesagt, eigentlich fahre ich oft und viel rechts. Da aber eben mal nicht. Und ich sehe auch keine Provokation meinerseites, da die Linke Spur definitiv frei war. Zumindest wesentlich freier als die rechte ;) Ich habe auch nicht die leiseste Ahnung, warum der Typ mich so überholt hat. Vielleicht hat er "gepennt" und hat mich eben erst spät wahrgenommen und sich eben für den rechten Weg um mich rum entschieden. Mag sein, entschuldigt aber nicht sein Verhalten sondern würde es eher noch verschlimmern.
vielleicht ist er auch schon die ganze zeit rechts gefahren, weil eben frei war. man kann ja auch auf der rechten spur 200 fahren und wahrscheinlich hatte er, wie du, einfach keine lust 2 spuren zu wechseln, nur um dich zu überholen ;)
also in dem fall brauchst du dich, so hart das auch klingt, echt nicht zu wundern.
 
Bin auch dagegen.
Wenn 120 sicherer und sauberer ist als 150,dann ist 100 besser als 120 und 70 besser als 100 und....

Allerdings hat ein Kunde von mir ein Fahrsicherheitstrainning mitgemacht.
Dort wurden in erster Linie nicht die Skills vermittelt,sondern es wurden Demonstrationen zur Geschwindigkeit,Sicherheitsabständen,... demonstriert.
Ins Auto setzen und auf der Rennstrecke gezielt Standardsituationen üben.
Mit 180 km/h ging da GAR NIX mehr!
Der Typ fährt jetzt nur noch entspannte 120....
 
Pravasi

Wenn 120 sicherer und sauberer ist als 150,dann ist 100 besser als 120 und 70 besser als 100 und....

Man sollte einen Mittelweg zwischen schnell ankommen und sicher ankommen finden. "Fahr so schnell du willst" ist sicherlich kein Mittelweg.
 
Ich bin gegen ein Tempolimit. Was soll das bringen? Nur noch mehr Ökoschwachsinn. Vielmehr sollten die Tarife für Vergehen endlich mal deutlich angehoben werden und auch mehr kontrolliert werden.

Was das Rechtsfahrgebot angeht: Wenn wieder mal ein Penner aus Faulheit auf der mittleren Spur weiterfährt anstatt auf die rechte Spur zu wechseln weil er sonst in ein paar Minuten vielleicht wieder die Spur wechseln müsste bekomme ich jedes mal steigenden Blutdruck. Mich kotzt es nämlich an wenn ich dann wegen solchen Pfeifen dann über mehrere Spuren wechseln muss zum Überholen. (was bei 200 und mehr durchaus nicht unproblematisch ist.)

Ich versuche immer auf der rechten Spur zu fahren und in >90% der Fälle schaffe ich es mich links einzuordnen wenn ich überholen will. Frühzeitig Blinker und auch mal Gas geben hilft da.
 
Ganz klar gegen ein Tempolimit. Sind ja eh schon viele Abschnitte beschränkt von daher kann man doch die restlichen lassen. Wems zu gefährlich ist kann doch mit 90 hinter nem LKW herfahren der räumt vor sich alles aus dem Weg oder fährt auf der Landstraße:ugly: Wer wer sich über den CO2 Ausstoß aufregt den muss ich ehrlich etwas auslachen da jeder Vulkanausbruch oder Krieg wie in Lybien so viel CO2 ausstößt wie DE in 100 Jahren zusammen da machen die kleinen Einspahrungen durch Tempolimits auch nicht mehr aus. Außerdem verbrauchen neuere Autos immer weniger und bekommen immer mehr Gänge. Der Audi meiner Eltern braucht bei 200 km/h im 8. Gang ca. 14l und bei 160 knappe 10 was weniger ist als die meisten im Stadverkehr benötigen:ugly:
 
[X] Nein
Jeder sollte selber entscheiden, bei welcher Geschwindigkeit er sich sicher-/wohlfühlt. Was spricht dagegen, auf einer wenig befahrenen, geraden Straße auch mal 200+ km/h zu fahren. Deutsche genießen eine der besten Ausbildung in Sachen Führerschein und Autobahnen sind mit die sichersten Straßen in Deutschland, als auch im internationalen Vergleich. Und wegen dem CO2-Ausstoß, man sollte erstmal die Ampelschaltungen anpassen, hier in München gibt es Straßen, da steht man 5 mal, alle 200 Meter an einer roten Ampel an der selben Straße.
 
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