Tempolimit auf allen deutschen Autobahnen

Seid ihr für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen?


  • Umfrageteilnehmer
    130
Ja, und dazu gibt es ja auch einen Gerichtsbeschluss vom BGH wenn ich mich recht erinnere, da ging es um das Kennzeichen "Scanning". Da wurden einfach die Kennzeichen aller! vorbeifahrenden Fahrzeuge erfasst und mit einer Datenbank der KFZ-Versicherer abgeglichen, ob die Haftpflicht bezahlt wurde. Wurde einkassiert, weil eben damit alle unter Generalverdacht gestellt wurden.
Ich sehe aber einen ganz gewaltigen Unterschied, ob jedes Fahrzeug auf die bezahlte Steuer geprüft wird oder ob zwischen zwei Messpunkten kontrolliert wird, wie schnell jemand gefahren ist, so lange nur die Daten gespeichert werden, die benötigt werden, wenn jemand zu schnell gefahren ist. Das ist ja nicht anders, als beim Blitzen. Da wird auch jeder gemessen und nur die werden fotografiert, die zu schnell waren.

PS: Ich bin dennoch froh, dass der Datenschutz in Deutschland doch noch recht weit oben steht, auch wenn es manchmal besser wäre, wenn man es nicht soooo genau nehmen würde.

Unterm Strich ist aber der Vorteil für den Schutz des Bürgers vorm Staat diese Einschränkungen wert! Ich will das nicht missen, das ich mit meinem Leben zu einem guten Stück machen kann, was ICH will und in keinem Überwachungsstaat leben muss :daumen:
Absolute Zustimmung! Wobei ich auch denke, dass es durchaus Grenzen geben muss, um die allgemeine Sicherheit zu wahren. Es ist immer ein Abwägen zwischen Pro und Contra. Für mir sind die Vorteile eines Geschwindigkeitslimits eherblich größer als die Nachteile.
 
Ich sehe aber einen ganz gewaltigen Unterschied, ob jedes Fahrzeug auf die bezahlte Steuer geprüft wird oder ob zwischen zwei Messpunkten kontrolliert wird, wie schnell jemand gefahren ist, so lange nur die Daten gespeichert werden, die benötigt werden, wenn jemand zu schnell gefahren ist. Das ist ja nicht anders, als beim Blitzen. Da wird auch jeder gemessen und nur die werden fotografiert, die zu schnell waren.
Tja, das BGH, bzw. genug Leute die sich mit Datenschutz beschäftigen sind der Meinung, dass das BGH dies sofort einkassiert. War ja schon mehrfach im Gespräch, nachdem, ich glaub, die Schweiz wars, das System eingeführt hat. Ist aber nie was daraus geworden, eben wegen den recht konkreten Bedenken mit dem BGH.

Und wenn man sich an die jüngere Vergangenheit erinnert, dann sollte man davon ausgehen, das wenn die schon "Bedenken" haben, das BGH das Ding garantiert einkassiert. Das BGH hat ja in den letzten Jahren sogar Sachen einkassiert, wo unsere jeweils ach so tolle Regierung gemeint hat, dass das auf jeden Fall so ok ist :ugly:
 
Hä irgendwie versteh ich glaub ich nicht was du einem sagen willst :huh:

Mit dem ersten Absatz will ich dir sagen, dass dein Argument die Diskussion verfehlt.
Du willst das Verhalten von jemandem danach beurteilen, ob er sich an die Regeln hält - hier geht es aber um neue Regeln. Und wie genau man die Regeln ausformt, ist variabel und von den Zielsetzungen der Gesellschaft abhängig.

Mit dem zweiten Absatz will ich dir sagen, dass du deine eigenen Argumente verpennst.
Erst redest du von einem Laster, der vor einer Baustelle auf 20 abbremst, um sicher durchzukommen. Später behauptest du, dass das 60 Schild den Nutzen hat, dass der Laster (der ohnehin nur 20 fährt) "auf 60 abbremst". ;-)


ruyven_macaran:Natürlich hast du recht, dass es in den neuen Ländern einige Gebiete gibt, in denen man wunderbare Straßen hingeklotzt hat, um die Flucht aus der Gegend zu erleichtern.Erklärung Bitte!

Erklärung: Nach der Wende wurden Milliarden von Steuergeldern für den Aufbau Ost ausgegeben, in ettlichen Fällen ohne das sich jemand großartige Gedanken über den Nutzen gemacht hat. Ein sehr beliebtes Projekt war "Autobahnen bauen". Die wurden dann irgendwann 8-16 Jahre später fertig, als es endgültig keine Industrie mehr in der Gegend gab und die Bevölkerung in andere Teile Deutschlands abwandern wolllte oder schon weg war. Ergebniss: Wunderbare Autobahnen in Gegenden, in denen sie einmal zum verlassen derselbigen genutzt wurden und wo sie jetzt niemand mehr braucht. Jüngstes Beispiel ist die A38. Zugegeben: Die hat mir schon ein- zweimal 15 Minuten Fahrzeit gespart. Und den anderen 20 Leuten, die einem auf ihr begegnen, mit etwas Glück auch. Für dieses Verkehrsaufkommen wäre eine dreispurige Landstraße mehr als ausreichend gewesen. A20 ist auch so n Fall. Einmal im Jahr für die schön, die an der Ostsee Urlaub machen wollen - aber sonst? Es gibt nördlich der Verbindunsachse Hamburg-Berlin (A24) nunmal höchstens Lübeck und Rostock, die größere Menschenmengen anziehen würden (wirklich größere aber auch nicht), und die sind alle an selbige Verbindungsachse angebunden. Solange die NPD nicht an die Regierung kommt und in Polen einmarschiert, ist das Ding also ziemlich sinnlos. A14 erscheint mir z.T. auch sinnlos, aber da bin ich noch nicht oft genug unterwegs gewesen (weil sinnlos ;) ), um es zu beurteilen.


na dann wünsche ich viel spaß beim überholen eines lkw's, wenn du mit 100 über die autobahn eierst...

Wo sollte da das Problem liegen?


Aber mal ehrlich die Autos mit viel Power unter der Haube sind doch meistens die, die am wenigsten rasen. Habe selber einen understatement BMW und halte mich grundsätzlich an die STVO.
Wenn es eine Beschränkung auf den Autobahnen gibt könnte man Porsche und Co. auf den Autobahnen nicht mehr demütigen und das macht wirklich einen heiden Spaß.

Irgendwie sagt der zweite Absatz bereits alles aus, was mir zum ersten einfällt :lol:

Die Regierung sollte erstmal den Diesel Kraftstoff höher besteuern und BIO 85 noch günstiger machen denn 1,05€ könnt gerne wieder auf 0,85€ fallen wie vor 2 Jahren.

Besteuerung von Kraftstoffen nch Klimaschädlichkeit ist zumindest auf EU-Ebene in Arbeit. Bleibt abzuwarten, wie unsere Diesel-lastige Autolobby die Umsetzung beeinflusst...
(d.h.: Für KFZ-Treibstoffe ist das in Planung. Flugbenzin, Agrardiesel, Heizöl, Erdgas, Kohle,... sind natürlich wieder eine ganz andere Geschichte...)


Das kriegst du nicht durch, da drehen sich alle Datenschützer im Grab um. :ugly:

"regenerative Energiequelle" :ugly:

Genauso kriegst du das nicht hin, dass die Kfz Steuer entsorgt und der Spritpreis erhöht wird, denn Kfz Steuer ist eine Einahme der Länder, Benzinsteuern nimmt der Staat ein. Die Ländern mauern und das wars dann.

Wobei das auch nicht wirklich sinnvoll wäre (im Vergleich zur derzeitigen Steuer vielleicht schon...), denn das Gewicht (und damit die Straßenbelastung) oder die Filtersysteme (und damit die resultierenden Gesundheits- und Umweltschäden) eines Fahrzeuges kannst du nicht über den Sprit belasten.

Naja, ich sag mal: In England funktionierts ganz gut. Was dort die Datenschützer sagen, weiß ich aber nicht. Haben die überhaupt welche?

Wenn sie mal welche hatten, dürften die sich mitlerweile nicht mehr vor die Haustür trauen.


Ich versuche immer auf der rechten Spur zu fahren und in >90% der Fälle schaffe ich es mich links einzuordnen wenn ich überholen will. Frühzeitig Blinker und auch mal Gas geben hilft da.

Nach meiner Erfahrung nicht. Blinker wird meistens ignoriert oder als Anlass genommen, so zu beschleunigen, das man mit mir auf einer Höhe ist, wenn ich den Laster vor mir treffe. "Gas geben" setzt vorraus, dass man entweder ein Auto hat, was doppelt so schnell fährt, wie man es eigentlich braucht (sehe ich weder im Betrieb noch in der Anschaffung noch ökologisch ein, das zu bezahlen), oder schon meilenweit vor dem zu überholendem Objekt beschleunigt und ne halbe Meile vorher ausschert, damit man keine Vollbremsung hinlegen muss, wenn einen wieder keiner rauslässt. Letzteres klingt zwar vernünftig, ist aber auf unseren dicht befahrenen Straßen gar nicht mehr möglich. Da hilft nur noch Blinker setzen, wenn die linke einigermaßen frei ist und wenn der nächste Typ sich dann nicht innerhalb von 2 Sekunden dazu entschließt, zu beschleunigen und am Laster vorbei zu sein, bevor man selbst ausscheren muss, dann hat scher ich halt aus und er hat sich dafür entschlossen, von seinen 160-170 auf die 130-140 abzubremsen, auf die ich beschleunige, bevor ich wieder am Laster vorbei bin. Würde er so vorrausschauend fahren, wie ich in meinen Rückspiegel gucke, dann hätte er sich schließlich auch denken können, dass ich nicht von 120 auf 80 abbremse und hinter dem Laster verhungere, bis er zu Hause ist.
Mag ein bißchen rücksichtslos klingen, aber so ist es nunmal: 80-100 km/h Unterschied in der Durchschnittsgeschwindigkeit zweier Spuren sind selbst mit den vorgeschriebenen Sicherheitsabständen nicht zu machen, da ist einfach kein sicheres Überholen möglich. Bei der realen Verkehrsdichte kann man froh sein, wenn 30-40 km/h funktionieren. Solange also niemand die LKW-Fahrer auf Tempo 130 prügelt (Mal gucken, was schneller steigt - Todeszahlen oder CO2-Ausstoß?), sind für die zweite-Spur-von-Rechts 80+30 km/h = 110, bestenfalls 120 einzuplanen und wenn es ne dritte gibt und die Sonntagsfahrer nicht auch am Montag unterwegs sind, sind auf der dann 150-160 drin. Alles, was darüber hinausgeht, ist ein kurzer Sprint, wenn man Glück hat - aber kein Grundrecht.
 
Nach meiner Erfahrung nicht. Blinker wird meistens ignoriert oder als Anlass genommen, so zu beschleunigen, das man mit mir auf einer Höhe ist, wenn ich den Laster vor mir treffe.

Ja, ich finde es auch komisch, dass der Blinker gerade auf bundesdeutschen Autobahnen so vehement ignoriert wird. Liegt aber teilweise auch daran, dass ihn nicht alle benutzen und nicht alle wissen, was er bedeutet.
Wenn ich mal links bin und sehe, dass einer schon dicht hinterm LKW fährt, dann lasse ich extra mal eine Lücke entstehen, damit er reinkommen kann, entweder wird das genutzt oder nicht.
Das Interessante ist aber, sobald man eine Lücke vor sich entstehen lässt, fahren die hinter einem sofort dichter auf und "drängen" darauf vorbeifahren zu können. Sie scheinen wohl der Meinung zu sein, dass die anderen schneller fahren können als meinereiner und ich damit nicht mehr das "Recht" habe links fahren zu dürfen.
 
Wo sollte da das Problem liegen?
das sich der verkehr hinter zwei sich überholenden lkw staut, wäre trotz 100km/h limits wohl nicht zu vermeiden. wie lange soll es denn dann bitteschön dauern, bis sich dieser stau wieder auflöst, wenn alle nachkommenden pkw mit grade einmal +/-10km/h unterschied (das sich die wenigstens lkw-fahrer an ihr tempolimit halten, muß ich wohl nicht extra erwähnen oder?) an den lkw vorbei fahren dürften?
grade in solchen stausituationen, lässt die konzentration irgendwann nach und die leute werden zunehmend unaufmerksamer.
 
Die linke Spur nennt man nicht umsonst die Überholspur, sonst könnte man ja auf beiden Seiten gleich schnell fahren:ugly:... wenn ein Überholvorgang zu lange dauert ist das übrigens auch strafbar ..

Funktioniert doch eigentlich gut so wies jetzt ist, warum immer alles ändern? Es wird immer Verkehrstote geben, darüber hinaus gibt es auf der Autobahn am wenigsten Personenschäden zu verzeichnen (zumindest in der Schweiz in den letzten paar Jahren) da waren die meisten Unfälle mit Abstand innerorts oder ausserorts.

Zudem spricht die Umfrage auch ein deutliches Wort :P
 
das sich der verkehr hinter zwei sich überholenden lkw staut, wäre trotz 100km/h limits wohl nicht zu vermeiden. wie lange soll es denn dann bitteschön dauern, bis sich dieser stau wieder auflöst, wenn alle nachkommenden pkw mit grade einmal +/-10km/h unterschied (das sich die wenigstens lkw-fahrer an ihr tempolimit halten, muß ich wohl nicht extra erwähnen oder?) an den lkw vorbei fahren dürften?
grade in solchen stausituationen, lässt die konzentration irgendwann nach und die leute werden zunehmend unaufmerksamer.

Die Geschwindigkeit, mit der sich so ein Stau auflöst, hängt in gleichem Maße von der Höchstgeschwindigkeit ab, wie die Länge, die sich überhaupt bildet. Wenn man nur 18-20 km/h schneller fährt, als der Elefant auf der linken Spur, dann sammeln sich in der zu-langen-aber-trotz-allem-recht-kurzen Zeit, die er zum überholen braucht, auch nur wenige Autos an. Die Dauer bis zur Auflösung sollte, wenn man das gleiche Sicherheitsniveau zugrundelegt, gleich bleiben. (in der Praxis fällt sie bei hoher Höchstgeschwindigkeit zugegebenermaßen etwas kürzer aus - weil die Leute erst beschleunigen und dann den Sicherheitsabstand anpassen, so dass ein Teil der aufgestauten kurzzeitig mit 140-150 und 20m Abstand unterwegs ist, was natürlich einen ziemlich hohen Durchsatz bringt. Aber sollte man den Verkehr mit diesem Risiko planen? Ich denke nicht)

Davon abgesehen wäre ich sowieso dafür, dass Überholgeschwindigkeiten, gerade von Lastwagen, massiv kontrolliert werden. Es ist vorgeschrieben, dass ein Überholvorgang zügig erfolgen muss und wenn ein Laster, der maximal 80 km/h fahren darf (85 kann...), die letzten 10 Minuten mit real 81 km/h hinter einem Kollegen festhing (was der Fahrenschreiber vortrefflich beweißt), dann brauch der mir/der Polizei nicht erzählen, dass er eingebremst wurde und schnell vorbeihuschen wollte. Der weiß von Anfang an, dass er 5 Minuten die linke Spur blockiert und das fällt unter Verkehrsbehinderung und Nötigung.
 
Ich glaube in der Fahrschule gehört zu haben, dass man mit mindestens 20km/h über Geschwindigkeit des Vorausfahrenden überhohlen muss aber die zulässiger Höchsgeschwindigkeit nicht überrschreiten darf. Wenn also ein LKW nur 80 km/h fahren darf heißt das eigendlich, dass er gar nicht von einem anderen LKW überhohlt werden darf oder?;)
 
Ok Ruyven, jetzt hab ich verstanden, was du meintest, und gemerkt, das du mich nicht ganz richtig verstanden hast.

Ich seh 60/80 Schilder an Baustellen als Sinnvoll, weil es zwar die Umsichtigen z.B. LKW-Fahrer gibt, die auch langsamer fahren als erlaubt, wenn es nicht anders geht, und man als Autofahrer auch einfach mehr Zeit hat, als wenn man 100 oder 120 in der Baustelle fahren würde, und zum anderen einfach, weil man auch die DEPPEN die immer mit 85/90 mit ihrem LKW rumdüsen, egal wie eng, hängend, kurvenreich die Baustelle ist, und halt im Zweifel einfach die linke Spur mit benutzen und sich nen Scheis um die Sicherheit der anderen kümmern.

So war das gemeint, und macht dann natürlich doch Sinn, wenn man berücksichtigt, das ich gemeint hab, das es sowohl Umsichtige als auch total Gestörte gibt, und so ne Begrenzung für die Umsichtigen sicherlich überflüssig ist, für die total Gestörten aber zumindest eine kleine Anregung ist, um vielleicht mal vom Gas zu gehen, bzw. einfach der Polizei eine Handhabe gibt, um die aus dem Verkehr zu ziehen.

Und wie gesagt, ich empfinde 80 in vielen dauerhaften Autobahnbaustellen als wirklich sinnvoll an. Ebenso bei den Wanderbaustellen. Die 60 sind meistens auch sinnvoll, teils könnte man sogar auf 40 runter, weil da halt schon ziemliche Absätze in der Überführung zwischen Neu und Alt drin sind. Ich muss aber auch zugeben, es gibt Baustellen, wo man grad am WE Nachts wirklich 100 fahren könnte.

Täusch dich da mal nicht. Die Tachoabweichung ist bei vielen Pkw ziemlich krass. Dadurch erhält man leicht den Eindruck, Lkw würden zu schnell fahren.
LKW haben geeichte Tachos. PKWs eben nicht. Dennoch kann es nicht sein, das 10 LKWs so ziemlich exakt gleich schnell fahren, und dann einer die alle überholt... Sieht man aber oft genug.

Es gibt aber auch Stellen, wo man als LKW wirklich überholen kann. z.B. A8 bei Karlsruhe Richtung Stuttgart, oder in der Gegenrichtung, an den Steigungen. Da sind extra 3 Spuren immer da. Manche LKWs tuckern da mit 10-20 km/h hoch, einfach weil se so schwer beladen sind, und andere, die leer sind, oder nur leicht beladen und/oder starkem Motor, ziehen da mit 60-80 hoch. Da ist selbst unter LKWs eine verdammt große Spanne vorhanden. Auf grader Strecke sind LKWs aber wirklich seltenst mehr als 5 km/h auseinander. Haben halt alle geeichte Tachos...

schon nur wenn die Reifen runter sind kannst du 5-10 km/h schneller fahren als aufm Tacho steht
Darkfleet, denk nochmal über die Berechnung des Kreisumfangs nach, und wie sich die Geschwindigkeit bestimmt :ugly:

Wenn der Radumfang GRÖSSER ist, bist du schneller, je kleiner er wird, um so langsamer bist du bei gleicher Tacho-Anzeige...

Kreisumfang U=2*Pi*r

Die Geschwindigkeit berechnest du anhand der Umdrehungen pro Sekunde. Also mehr Umdrehungen höhere Geschwindigkeit. Größerer Durchmesser durch mehr Profil->höhere Geschwindigkeit. -> Angefahrene Reifen=langsamer.
 
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LKW haben geeichte Tachos. PKWs eben nicht. Dennoch kann es nicht sein, das 10 LKWs so ziemlich exakt gleich schnell fahren, und dann einer die alle überholt... Sieht man aber oft genug.

Es gibt aber auch Stellen, wo man als LKW wirklich überholen kann. z.B. A8 bei Karlsruhe Richtung Stuttgart, oder in der Gegenrichtung, an den Steigungen. Da sind extra 3 Spuren immer da. Manche LKWs tuckern da mit 10-20 km/h hoch, einfach weil se so schwer beladen sind, und andere, die leer sind, oder nur leicht beladen und/oder starkem Motor, ziehen da mit 60-80 hoch. Da ist selbst unter LKWs eine verdammt große Spanne vorhanden. Auf grader Strecke sind LKWs aber wirklich seltenst mehr als 5 km/h auseinander. Haben halt alle geeichte Tachos...


Darkfleet, denk nochmal über die Berechnung des Kreisumfangs nach, und wie sich die Geschwindigkeit bestimmt :ugly:

Wenn der Radumfang GRÖSSER ist, bist du schneller, je kleiner er wird, um so langsamer bist du bei gleicher Tacho-Anzeige...

Kreisumfang U=2*Pi*r

Die Geschwindigkeit berechnest du anhand der Umdrehungen pro Sekunde. Also mehr Umdrehungen höhere Geschwindigkeit. Größerer Durchmesser durch mehr Profil->höhere Geschwindigkeit. -> Angefahrene Reifen=langsamer.

Ja und deswegen kannst du 5-10 km/h draufpacken, ist ja logisch? Statt den Tacho 50 kannst du 55 fahren und bist nicht zu schnell. Da hast du wohl was Falsch gelesen:huh::P
 
[X] Nein

Ja hier ist jetzt auch wider so ein "junger" Mensch an der Tastatur
und hinter dem Steuer. Behaubten kann ich von mir schon das ich viel fahre.
Ich muss wen ich meine Eltern besuchen möchte gute 560km fahren davon 97% auf der Autobahn.
Genauso wen ich zur Arbeit fahre und zur Schule, dabei muss ich auch über die Autobahn.
Ich kenne also genug von den "Mitmenschen" die einen wegblinken oder einem im Kofferraum sitzen.
Auch kenne ich die Autofahrer gut genug die mit 100km/h auf die Linke Spur setzen und einen dann überhollen wolle.
Egal ob dann auf meiner Spur ein LKW mit 60den Berg hoch fährt es wird dann mit 100 genau neben einen weitergefahren und ja nicht rauslassen oder nocht vor dem LKW reinlassen.
Wie auch immer Tempolimit da wo es Sinn macht "JA" da wo es keinen macht "NEIN". Es gibt sicher keinen guten Grund warum man mit 200km/h + über die Autobahn heizen muss.
Es macht halt Spaß, und dort wo man es einsehen kann da soll man sich auch ausleben können.
Ich finde auch das genau das Deutschland ausmacht.
Wir sind das Autoland und das solten wir doch bitte bleiben!!!

Mein Auto hat jetzt etwa 42.000km runter davon etwa 27.000km auf der Autobahn und grade weil es nur 90PS hat, fahre ich es dort gern mal aus. Auch wen es nur max. 210km/h sind macht es Spaß.
Was ich sagen will die Autobahn ist sicher nicht ganz ohne aber diese Gefahr wird mit einem Tempolimit nicht viel kleiner. Einige wenige Faktoren werden verringert aber nicht verschwinden.
Und genau das ist der Punkt, wir müssen zuerst die Gesetze einhalten die wir haben und genau das funktionirt nicht richtig.

Und wir können den Autofahren nicht noch weiter in den Ar*** tretten.
Benzin wird teurer, Umwelt-Plaketten, Bio-Sprit(E10) Steuer hier Steuer da. Was wollen wir den noch alles machen?
Wir zahlen für jeden Dreck, andere Länder! Was machen die denn? Nicht oder nur 20% von dem was wir machen.
Ja sicher muss immer einer der erste sein aber man kann es bekanntlich zu weit treiben.
Und genau das machen die Herren und Damen in Berlin grade in meinen Augen "Die Schraube zu weit drehen".
Wir solten alle mal auf die Straßen gehen und die Gebäude anstecken in dennen solche "Menschen" mit so tollen Ideen sitzen.
Oder nein besser die Autos von genau diesen solten wir ersätzen gegen so kleine VW Polo´s mit 1,2l Motoren.

Edit.: und für den Polo müssen sie dann 5000Euro zahlen "Steuer" wird dann auch mal nach dem Gehalt gerechnet. So einfach machen wir das dann mal.
Und wer das von dennen nicht will der bekommt nen Fahrad und muss dann 2500Euro zahlen weil er beim treppeln mehr Luft braucht. Das ist dann Öko, TOP!!!

mfg EDDIE
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube in der Fahrschule gehört zu haben, dass man mit mindestens 20km/h über Geschwindigkeit des Vorausfahrenden überhohlen muss aber die zulässiger Höchsgeschwindigkeit nicht überrschreiten darf. Wenn also ein LKW nur 80 km/h fahren darf heißt das eigendlich, dass er gar nicht von einem anderen LKW überhohlt werden darf oder?;)

Genau das meine ich. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich eine Vorschrift oder nur eine Empfehlung ist - aber selbst wenn man mit weniger überholen dürfte, wenn man niemanden behindert: Das ist einfach nicht gegeben und 98% der überholenden LKW hätten eigentlich n Knöllchen verdient.


Ok Ruyven, jetzt hab ich verstanden, was du meintest, und gemerkt, das du mich nicht ganz richtig verstanden hast.

Ich seh 60/80 Schilder an Baustellen als Sinnvoll, weil es zwar die Umsichtigen z.B. LKW-Fahrer gibt, die auch langsamer fahren als erlaubt, wenn es nicht anders geht, und man als Autofahrer auch einfach mehr Zeit hat, als wenn man 100 oder 120 in der Baustelle fahren würde, und zum anderen einfach, weil man auch die DEPPEN die immer mit 85/90 mit ihrem LKW rumdüsen, egal wie eng, hängend, kurvenreich die Baustelle ist, und halt im Zweifel einfach die linke Spur mit benutzen und sich nen Scheis um die Sicherheit der anderen kümmern.

Okay, niedrige Limits, um auch den Deppenaufschlag zu berücksichtigen, macht Sinn. Zumal es offensichtlich wirklich viele Leute gibt, die mit einem Wechsel der Fahrbahnneigung überfordert sind (würde man denen einfach den Führerschein entziehen, hätte man nicht nur dieses Problem gelöst, sondern auch wieder Platz für hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn und CO2 gespart :ugly: ).
Allerdings hätte man hier auch wieder die Möglichkeit, LKW-spezifische Limits aufzustellen und innerhalb vieler Baustellen könnte man imho problemlos 100 statt 80 freigeben, bei baulich komplett getrennten Spuren (d.h. die linke Baustellenspur ist auf der anderen Seite der ursprünglichen Leitplanke, dann meist 3m breit und ihrerseits durch eine Barriere vom Gegenverkehr getrennt), sollten auch 120 drin sein. Aber in Deutschland gilt halt pauschal "das ist ne Baustelle, da steht ein 80 Schild für alle" - und das führt dazu, dass man diese Schilder nicht mehr ernst nimmt. (noch witziger wirds, wenn man die Tageszeit berücksichtigt. 10m nagelneuer Asphalt, seit 5 Minuten kein Auto gesehen, aber ich soll 80 fahren, weil das tagsüber eine dreispurige Engstelle auf der A5 ist? Puh :P Zugegeben: Der Blitzer war dann überzeugend, aber ich hatte gerade 15-16 h Fahrt im Rücken und nur wenige Meter bis zum Bett...)


Was wollen wir den noch alles machen?

Für den Anfang:
Drauf verzichten, die Landschaft zuzubetonieren, islamistische Terroristen co zu finanzieren, diverse Küsten dieser Welt zu vereuchen und fleißig am Klimawandel mitzuwirken.

, andere Länder! Was machen die denn?

Deutsche Autos kaufen, sich den EU-Markt von der deutschen Autolobby gestalten lassen,...

nur 20% von dem was wir machen.

Gibt sogar ne ganze Menge von Staaten die nicht einmal 20% des Schadens anrichten, den die Deutschen verursachen. (zugegebenermaßen sind einige davon einfach nur klein)

Oder nein besser die Autos von genau diesen solten wir ersätzen gegen so kleine VW Polo´s mit 1,2l Motoren.

90 PS hattest du?
Der Polo 1.2 kommt immerhin auf bis zu 75, da fehlt nicht mehr viel ;)

Und wer das von dennen nicht will der bekommt nen Fahrad und muss dann 2500Euro zahlen weil er beim treppeln mehr Luft braucht.

100% Biokraftstoff. (mit wechselndem Ethanolanteil :ugly: )
 
ruyven_macaran:A20 ist auch so n Fall. Einmal im Jahr für die schön, die an der Ostsee Urlaub machen wollen - aber sonst?Ich weiss nicht ,wann du das lezte mal auf der A20 gefahren bist aber wenn man die A20 sperren würde ,würden in Hamburg die Lichter ausgehen.Die A14 macht nur Sinn wenn sie bis Magdeburg gehen würde.Und die A19 da unterhalte dich mal mit den meisten Berliner (Die halten Warnemünde für einen Berliner Stadtbezirk( Warnemünde EW:6.128 vrs Berlin EW:3.442.675)
 
Bloß kein Limit.

Ich fahre auf einer ständig leeren Autobahn zu allen nur erdenklichen Tages- und Nachtzeiten rum. 70 km einen Weg. Warum soll ich auf 120 km/h begrenzt werden, wenn ich ohne große Gefährdung auch 170 km/h fahren kann?

In Ballungsräumen gibts ja bereits Regelanlagen, die je nach Verkehr die Höchstgeschwindigkeit limitieren. Das ist sinnvoll. In weniger reichen Bundesländern regelt sich die Geschwindigkeit alleine schon durch das maximale Verkehrsaufkommen. Aber auch dort kann man nachts voll fahren! Also warum limitieren?

Das einzige Problem, das wir in Deutschland haben sind die Autofahrer, die so gut fahren können, daß sie den Mindestabstand nicht einhalten müssen. Die ganz Fahraktiven eben. Bei denen fehlte auch meist, bei der Fahrzeugbestellung der Blinkerhebel auf der Aufpreisliste. Er wurde durch Nebelscheinwerfer ersetzt. Diese Spezies hüpft vor Fahrstreifenverengungen auch mal zwischen den Spuren hin und her und sorgt dabei immer wieder für leichte Bremser des Hintermannes, der plötzlich durch das einscheren solch einen BMW 76cm vor dem Kühler hat. Der Golf3 dahinter bremst da schon stärker, ... bis es ganz hinten wieder steht.

Haltet einfach Abstand zueinander. Immer und mehr als nötig. Das ist schon das ganze Geheimnis und unser eigentliches Problem.
MfG kampfschaaaf
 
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