Italiener fahren definisiv?
Also ich bezeichne das anders, wenn jemand mit Lichthupe von hinten angerast kommt (schätze min. 40-50km/h schneller als ich), wenn ich schon mit 160 im 130 Bereich an LKWs vorbeiziehe...
Naja Ruyven, es kommt schon drauf an, wo du unterwegs bist. Bei uns in Ba-Wü gibts eh kaum Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, und wenn doch, dann ist da oft SEHR viel los. Wenn aber mal frei ist, hab ich teils auch kein Problem mal 140 zu fahren statt 120, weil ich einfach heim will. Grad im Osten Deutschlands, gibt es so manche perfekt ausgebaute Autobahn, wo aber rein gar nichts los ist. Da würde ich dann ein Limit von 120,140 oder wie auch immer nicht verstehen. Da kann man auch schneller fahren. Alles flach etc. Ich erinnere mich nur an meine Fahr nach Oldenburg (Ostfriesland

) Da waren wir Abends auf der Autobahn, und haben in ner knappen STUNDE! 1-3 Autos gesehen, und das in die Gegenrichtung
Von BW nach Oldenburg (NI) über Ostdeutschland?

Natürlich hast du recht, dass es in den neuen Ländern einige Gebiete gibt, in denen man wunderbare Straßen hingeklotzt hat, um die Flucht aus der Gegend zu erleichtern. Aber auf den Hauptverkehrstrassen von/zu Großstädten hast du das auch nicht und auf den anderen sind bislang auch mehrheitlich Leute begegnet, die so oder so nicht schneller als 150 fahren. Da ein Tempolimit einzuführen wäre vielleicht nicht nötig (wenn man sich anguckt, wer da dann doch rast, aber der Unfallstatistik zuträglich), aber es wäre auch ein großer Schaden und auf der Mehrheit der deutschen Autobahnen herschen nunmal andere Zustände.
Wie gesagt, wo Gefahren bestehen Limits her, die gibts jetzt eh schon,
Und schon allein diese ständigen Wechsel sind imho eine Gefahrenquelle für sich. Wenn man alle 2 Minuten ne andere Geschwindigkeit fahren soll, führt das nur zu zusätzlichen Überholmanövern (Leute, die "maximal 140, maximal 10 über Limit" fahren vs. Leute, die "maximal 180, maximal 0 über Limit" fahren), wechselnde Verkehrsdichten (aufstauen und damit Reduktion der Sicherheitsabstände vor einem langsameren Abschnitt),...
und den Verbrauch muss jeder halt zahlen.
Wenn wir bei 5€/l sind, kann man damit argumentieren, aber die ineffiziente Straßennutzung bleibt auch dann bestehen. Bislang ist es in Deutschland aber eh billiger, Sprit zu verschleudern, als z.B. Arbeitsplätze zu schaffen.
Wenn er meint sich das leisten zu können und sich an die Verkehrsregeln hält, dann hab ich damit kein Problem.
Um genau diese Regeln gehts ja

Die sind bislang in Teilen willkürlich (warum Tempo 100 an der Stelle und nicht Tempo 110? Warum 50m Sicherheitsabstand @100 und nicht 40 oder 60m?), genauso gut/schlecht kann man ein allgemeines Tempolimit begründen.
Ich fahr auch mit 50-60 in der Stadt im 5ten Gang, aber das ist halt schon sehr knapp über Standgas. Wenn man aber einen 6ten Gang hat, dann kann man das knicken. Ebenso mit dem 120. Wenn man da ein gut motorisiertes Auto hat, dann kanns einem da wirklich passieren, das man nicht im höchsten Gang fahren kann. Das dann halt doof. Ist aber zugegeben eher die Ausnahme.
Vor allem sollten derartige Autos in einem Land mit Tempo130 verdammt selten sein

Rate mal, warum Alfa keine V10 anbietet...
Schon mal gesehen, wie ein LKW die Warnblinkanlage reinhaut, und dann in die Baustelle rein fährt mit 20? Ich schon...
Und was für einen Unterschied macht das Schild neben dem LKW in dem Fall?
Ebenso ist 60 teils schon fast zu schnell. Wärste bei uns über die Baustelle der A8 gefahren zwischen Karlsruhe und Leonberg, dann wärst du da über so manche Stelle gefahren, wo die Straße so schief ist, durch den Übergang von einer Spur zu anderen, das die 60 schon fast gewagt waren mit dem Auto. LKWs haben das kaum gepackt, und sind auf 40 ca runter, oder haben halt mal schick die Kurve geschnitten
Ich kenn diese Baustelle nicht, aber denkst du, dass "60"-Schilder als effektive Warnung verstanden werden, wenn sie regelmäßig an Stellen stehen, wo man mit 120 durchkommt?
Dazu kommt, das du den Sinn von Tempo 60 wohl nicht ganz erstanden hast. Da gehts weniger um den Autofahrer, sondern mehr um die Arbeiter, falls mal einer wegen Unachtsamkeit oder Übermüdung von der Straße abkommt.
Ich hab schon sehr, sehr lange keine Baustelle auf einer größeren Autobahn gesehen, bei der die Fahrspuren nicht durch feste Barrikaden abgegrenzt waren. Da von der Straße abzukommen ist schon verdammt schwer - und jemand, der so müde ist, dass er die recht kurze Zeit in einer Baustelle nicht die Augen aufbehält, der registriert schon seit 100km kein einziges Verkehrsschild mehr.
Dazu kommt halt verschmutzte Fahrbahn, da musst du an die Motorradfahrer denken. Ebenso kann es da vermehrt zu Platten kommen, weil ein Teil auf der Straße liegt etc.
"Baustellenausfahrt" ist grundsätzlich noch einmal extra angegeben. Abseits derselbigen sind mir noch keine gehäuften Verschmutzungen aufgefallen (und ich hab die Kette auf der A7 oft genug abgefahren...) - wie auch, bei dem Verkehr?
Wie ist es denn in anderen Ländern, wenn wir da fahren? Wir zahlen daheim unsere Steuer, und in den Ländern noch die Maut

TOLL wir zahlen doppelt... Und die zahlen bei uns weder Steuer noch Maut, also komplett für Umme...
Das sollte man sich mal klar machen....
Ok klar, wenn die Steuer bestehen bleibt und man dazu noch Maut zahlen soll ist das Scheise, aber das sollte auch nicht so sein. Wobei ich noch immer lieber mehr zahl, und dafür die Ausländer aber auch, als das die weiterhin hier komplett kostenlos fahren...
Das Problem ist nur unser sehr dichtes Land- und Bundesstraßennetz. Hat man ja bereits bei der LKW-Maut gesehen: Ausweichen ist leicht und beliebt und mit massiven Belastungen für viele Ortschaften verbunden. Deutschland ist nunmal nicht die Schweiz oder Österreich, wo eine Vermeidung der Autobahnen mit Gebirgspässen einhergehen. In Italien oder Frankreich sind die Bundesstraßen auch extrem voll, weil sich viele Leute die Autobahngebühren sparen wollen.
Ne Regelung für Tankinhalte wäre dagegen extrem lukrativ

(Sollte imho für Lastwagen und Busse auch über das Mautsystem regelbar sein - wer die Grenze mit mehr als 100 l passiert, zahlt Importzölle und Steuern nach)
Wenn dann eine Maut die vom CO2 Ausstoß abhängt! Also so wie bei den LKWs auch. Ein großer LKW kostet mehr als ein kleiner. Genau so kannst du es mit dem CO2 Ausstoß bei den Autos machen. Wäre gar kein Problem.
PKWs fahren innerhalb Deutschlands zu oft kleine Strecken oder gar nicht auf der Autobahn, das erfasst so mangels Kontrolltechnik gar nicht und die Geräte in den Fahrzeugen sind für nicht kommerziell genutzte Fahrzeuge auch schlichtweg zu teuer.