Telekom-Chef zu DSL-Vectoring: Vergiftete Debatte über eines der besten Netze Europas

Telekom-Chef zu DSL-Vectoring: Vergiftete Debatte über eines der besten Netze Europas

Wir haben das nicht nur ordentlich verpennt, wir kommen jetzt auch noch nicht auf Touren was den Ausbau angeht, dazu fehlt die Begeisterung für Glasfaser - das ist aber immerhin das wichtigste Infrastrukturprojekt. Über den ganzen anderen Kram wie erneuerbare Energie, Atomausstieg und alle anderen Kleinigkeiten in der Infrastruktur wird berichtet, alles wird plattgetreten.
Und die Leute setzen sich auch dafür ein. Stuttgart 21, Flughafen BER, die ganzen anderen Pannen die der Steuerzahler finanzieren darf - die Leute wissen mehr darüber als über das landesweite Infrastrukturprojekt "Glasfaserausbau".
Da läuft doch was schief.

Da läuft nichts schief, sondern das zeigt nur, wie wenig allgemeines Interesse an FTTH besteht.
Für dich mag das megawichtig sein, für viele andere sind Umweltschutz (sprich erneuerbare Energien) oder öffentliche Bauprojekte, die sich als Steuer-Milliardengrab entpuppen, viel wichtiger und interessanter.
Ich kann dir sagen, was hier in Aachen im Moment am hitzigsten diskutiert wird:
Das Aachener Fußball Stadion. Vor sieben Jahren für 50 Mio. € gebaut, entpuppt sich zunehmend als marode und muss wahrscheinlich aufwändig mit Steuergeldern saniert werden.
Vor allem ein großes Thema ist aber der Pannen-Atomreaktor Tihange in Belgien, sechzig Kilometer von uns entfernt, den die belgische Regierung partout nicht abschalten will und stattdessen begonnen hat, Jod Tabletten an die Bevölkerung zu verteilen. Wie wichtig ist da wohl deine Schreierei nach FTTH? Das juckt hier keine Sau!
Ich kann es nur immer wieder sagen:
Deine Ansichten zu diesem Thema sind oftmals äußerst weltfremd. Das hast du in diversen Threads zu diesem Thema immer wieder bewiesen. Und hier fängst du jetzt schon wieder an :nene:
Als gäbe es nichts wichtigeres im Leben, als FTTH, nur damit deine tollen "Content-Creator-Freunde" ihren Schrott schneller ins Netz laden können.
Manchmal frage ich mich echt, wie alt du bist.

Weltfremd? Ganz weit weg der Realitaet? Nur weil er vorschlaegt, sich auf die derzeit zukunftssicherste Variante zu konzentrieren statt hier flicken, da ein bisschen basteln, dort abgrenzen?.

Ja, weltfremd. Wer mit ihm schonmal über dieses Thema diskutiert hat, der weiß, dass er scheinbar keine Ahnung hat, wie das Leben außerhalb des kleinen Kokons in dem er offensichtlich lebt, abläuft.


Aus meiner persönlich Erfahrung kann ich nur Folgendes sagen:
Ich bin Handwerker und arbeite tagtäglich in neu gebauten oder kernsanierten Einfamilienhäuschen, genauso, wie in bestehenden Haushalten. Natürlich komme ich dann mit den Leuten ins Gespräch. Und in Neubauten bekomme ich immer mit, was verlegt wird. Telefon? Kabel? FTTH? Lassen sie sich durch das Haus/die Wohnung Ethernet legen weil sie an den Endgeräten hohe, stabile Bandbreiten brauche?
Na ja, den wenigsten ist FTTH überhaupt ein Begriff. Und den meisten ist es meiner Erfahrung nach vollkommen egal, woher sie ihre Bandbreite bekommen. Kupfer? Koax? Fibre? Who cares? Sie sind zufrieden, wenn sie ihre 16-50 Mbit für möglichst kleines Geld haben. Mehr wollen und brauchen sie nicht.
Zudem bin ich Vermieter. Ich vermiete mehrere Wohnung und drei Einfamilienhäuschen. Und auch da bekomme ich immer wieder gute Einblicke, wie die Leute so ticken. Denn natürlich führt man bei Neuvermietungen ausführliche Gespräche mit den Interessenten. Das Thema Internet spielt in 99% der Fälle eine untergeordnete Rolle. Manche Fragen, welche Bandbreiten bei welchen Anbietern verfügbar sind. Meistens geht es sich dann aber darum, ob sie ihren alten Tarif "mitnehmen" können. Nicht ein einziger Interessent hat jemals nach FTTH gefragt...
Meiner Einschätzung nach gibt es also kaum eine Nachfrage nach FTTH. Unis, Forschungseinrichtungen oder große Firmen sind längst mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt. Für den Privatmann dürfte es jedoch, gemessen an sonstigen Dingen und Themen des tagtäglichen Lebens, meist vollkommen unwichtig sein.
Und genau deswegen wird der vollflächige FTTH Ausbau mMn noch laaaange auf sich warten lassen. Kein Konzern wird für einige wenige ganz Deutschland mit Glasfaser versorgen. Das wäre wirtschaftlicher Unsinn, bei der derzeitigen (vermutlich) geringen Nachfrage.


Zum Abschluss noch eine grundlegende Frage:
Jemand wie Cryon hat leicht reden. Er hat ja schon schnelles Internet. Das macht das Schreien nach FTTH natürlich einfach.
Aber was ist mit den Leuten, die seit Jahren mit 1-6 Mbit rumkrebsen. Wie würden die sich wohl entscheiden, wenn sie die Wahl hätten: Entweder kurz- bis mittelfristig schnelleres Internet (sagen wir 50-100 Mbit), egal mit welcher Technologie, oder schlimmstenfalls noch Jahre auf FTTH warten?
Welche Wahl würden sie treffen?
 
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Da läuft nichts schief, sondern das zeigt nur, wie wenig allgemeines Interesse an FTTH besteht.
Für dich mag das megawichtig sein, für viele andere sind Umweltschutz (sprich erneuerbare Energien) oder öffentliche Bauprojekte, die sich als Steuer-Milliardengrab entpuppen, viel wichtiger und interessanter.
Ich kann dir sagen, was hier in Aachen im Moment am hitzigsten diskutiert wird:
Das Aachener Fußball Stadion. Vor sieben Jahren für 50 Mio. € gebaut, entpuppt sich zunehmend als marode und muss wahrscheinlich aufwändig mit Steuergeldern saniert werden.
Vor allem ein großes Thema ist aber der Pannen-Atomreaktor Tihange in Belgien, sechzig Kilometer von uns entfernt, den die belgische Regierung partout nicht abschalten will und stattdessen begonnen hat, Jod Tabletten an die Bevölkerung zu verteilen. Wie wichtig ist da wohl deine Schreierei nach FTTH? Das juckt hier keine Sau!
Ich kann es nur immer wieder sagen:
Deine Ansichten zu diesem Thema sind oftmals äußerst weltfremd. Das hast du in diversen Threads zu diesem Thema immer wieder bewiesen. Und hier fängst du jetzt schon wieder an :nene:
Als gäbe es nichts wichtigeres im Leben, als FTTH, nur damit deine tollen "Content-Creator-Freunde" ihren Schrott schneller ins Netz laden können.
Manchmal frage ich mich echt, wie alt du bist.



Ja, weltfremd. Wer mit ihm schonmal über dieses Thema diskutiert hat, der weiß, dass er scheinbar keine Ahnung hat, wie das Leben außerhalb des kleinen Kokons in dem er offensichtlich lebt, abläuft.


Aus meiner persönlich Erfahrung kann ich nur Folgendes sagen:
Ich bin Handwerker und arbeite tagtäglich in neu gebauten oder kernsanierten Einfamilienhäuschen, genauso, wie in bestehenden Haushalten. Natürlich komme ich dann mit den Leuten ins Gespräch. Und in Neubauten bekomme ich immer mit, was verlegt wird. Telefon? Kabel? FTTH? Lassen sie sich durch das Haus/die Wohnung Ethernet legen weil sie an den Endgeräten hohe, stabile Bandbreiten brauche?
Na ja, den wenigsten ist FTTH überhaupt ein Begriff. Und den meisten ist es meiner Erfahrung nach vollkommen egal, woher sie ihre Bandbreite bekommen. Kupfer? Koax? Fibre? Who cares? Sie sind zufrieden, wenn sie ihre 16-50 Mbit für möglichst kleines Geld haben. Mehr wollen und brauchen sie nicht.
Zudem bin ich Vermieter. Ich vermiete mehrere Wohnung und drei Einfamilienhäuschen. Und auch da bekomme ich immer wieder gute Einblicke, wie die Leute so ticken. Denn natürlich führt man bei Neuvermietungen ausführliche Gespräche mit den Interessenten. Das Thema Internet spielt in 99% der Fälle eine untergeordnete Rolle. Manche Fragen, welche Bandbreiten bei welchen Anbietern verfügbar sind. Meistens geht es sich dann aber darum, ob sie ihren alten Tarif "mitnehmen" können. Nicht ein einziger Interessent hat jemals nach FTTH gefragt...
Meiner Einschätzung nach gibt es also kaum eine Nachfrage nach FTTH. Unis, Forschungseinrichtungen oder große Firmen sind längst mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt. Für den Privatmann dürfte es jedoch, gemessen an sonstigen Dingen und Themen des tagtäglichen Lebens, meist vollkommen unwichtig sein.
Und genau deswegen wird der vollflächige FTTH Ausbau mMn noch laaaange auf sich warten lassen. Kein Konzern wird für einige wenige ganz Deutschland mit Glasfaser versorgen. Das wäre wirtschaftlicher Unsinn, bei der derzeitigen (vermutlich) geringen Nachfrage.


Zum Abschluss noch eine grundlegende Frage:
Jemand wie Cryon hat leicht reden. Er hat ja schon schnelles Internet. Das macht das Schreien nach FTTH natürlich einfach.
Aber was ist mit den Leuten, die seit Jahren mit 1-6 Mbit rumkrebsen. Wie würden die sich wohl entscheiden, wenn sie die Wahl hätten: Entweder kurz- bis mittelfristig schnelleres Internet (sagen wir 50-100 Mbit), egal mit welcher Technologie, oder schlimmstenfalls noch Jahre auf FTTH warten?
Welche Wahl würden sie treffen?

Genau das ist es ja. Aktuell interessieren sich nur wenige für den Glasfaserausbau.

Ich krebste rund dreieinhalb Jahre mit einer 1 Mbit-Leitung rum. Das war wirklich das Grauen. Ich kann es nicht oft genug betonen: gebt den Leuten, die jetzt langsames Internet haben erst einmal eine Leitung von 50 oder gar 100 Mbit.

Von mir aus gerne mit VDSL, denn das reicht jetzt und das wird auch noch bis 2018 reichen. Die Telekom muss ja gezwungenermaßen sowieso Glasfaser bis zu den grauen Kästen ausbauen. Die restlichen Wege können dann nach 2018 folgen.

Übrigens gab's hier Streitigkeiten wegen Drosselung von Vodafone.

Ich selber bin seit dem ich in dieser Wohnung wohne Kunde bei Vodafone. Anfangs mit der 1 Mbit-Leitung. Das war schon Drosselung genug.
Nun, seit Januar habe ich eine 100 Mbit-Leitung, von der ca. 90 Mbit ankommen. Geladen habe ich mit der Leitung bislang schätzungsweise 4-6 TB an Daten. Am besten Tag war es glaube ich mal 1 TB! Und gedrosselt wurde ich bislang nicht ein einziges Mal. Der Upload bei mir ist übrigens stabil bei 40 Mbit, darüber kann ich mich nicht beklagen. Auch wenn ich diesen Upload vielleicht einmal im Monat brauche.
 
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Zum Abschluss noch eine grundlegende Frage:
Jemand wie Cryon hat leicht reden. Er hat ja schon schnelles Internet. Das macht das Schreien nach FTTH natürlich einfach.
Aber was ist mit den Leuten, die seit Jahren mit 1-6 Mbit rumkrebsen. Wie würden die sich wohl entscheiden, wenn sie die Wahl hätten: Entweder kurz- bis mittelfristig schnelleres Internet (sagen wir 50-100 Mbit), egal mit welcher Technologie, oder schlimmstenfalls noch Jahre auf FTTH warten?
Welche Wahl würden sie treffen?

Und genau das ist doch ein Argument fuer FTTH. Du wuerdest doch auch den Kopf schuetteln, wenn einer der Kunden daherkaeme "Der Teppich ist doch noch gut, da muessen nur die Schlingen mal ausgetauscht werden." oder "Die Wasserleitung ist noch 1A, wenn wir da eine ordentliche Pumpe davorschalten, dann funktioniert die noch Jahre" oder "die Fenster sind noch tip top, wir muessen nur die Scheiben metallbedampfen und eine Gasfuellung einbringen" oder "Die Verkabelung ist noch voellig ausreichend fuer 6A Sicherungen, der zukuenftige Bewohner wird sowieso aller Voraussicht nach Strom sparen wollen, "

Auf lange Sicht braucht die Telekom ein emmissionsarmes, zukunftsfaehiges Netz und es ist ist abzusehen, dass die Investitionen in immer neue Karten das Unvermeidliche hinauszoegert und finanzielle Mittel bindet. Es mag ja nett sein, dass die Telekom hier und da liebevoll Pflasterchen aufklebt, wenn es wehtut. Aber es ist mittlerweile so weit gekommen, dass die Kundschaft die Pflasterchen bezahlen soll und dann trotzdem noch fuer das Tragen zur Rechenschaft gezogen wird.

Da ist der Punkt Energie, bisher war die Telekom verpflichtet eine Energieversorgung, welche auch im Notfall den Betrieb des Leitungsnetzes mitsamt Endgeraeten gewaehrleistet. Sehr aufwendig und teuer. Im Zuge der Umstellung auf Annex J faellt das flach. Werden die Anschluesse deswegen seit einiger Zeit guenstiger?

Das bestehende Leitungsnetz basiert auf Annex B, da sind die besten Frequenzen reserviert fuer ISDN. Jetzt hat aber nicht Jeder ISDN, genaugenommen sehr Wenige. Was wurde mit den reservierten Frequenzen getan? Sie wurden genutzt um den bereits da ueberfaelligen Leitungsausbau hinauszuzoegern.

Das bestehende Leitungsnetz war auf "Ende zu Ende" Verbindungen ausgelegt. Irgendwann gab es VOIP Anbieter, welche guenstig die bestehenden Leitungskapazitaeten nutzten um auch Telefonie zu ermoeglichen. Irgendwann hat die Telekom erkannt, dass das tatsaechlich guenstig ist und hat ihren gesamten internen Transport auf VOIP umgeruestet. Sind die Preise gefallen? Oder wurde das freigewordene Geld in den Leitungsausbau gesteckt? Ach ja, muss man ja nicht, denn man kann mehr Gespraeche ueber eine Einzelleitung schicken.

Die Telekom baut extrem teure Serverfarmen, welche zugegebenermaszen dem Standort Deutschland zugute kommen. Dort koennen Privatnutzer und Firmen ihre Daten "sicher" aufbewahren lassen ;) . Wer bezahlt das? Omi Hilde, Opa Klaus, Otto Normalverbraucher. Wem nutzt das effektiv? Uni A, XYZ AG, Diesunddas Ltd.
Im Prinzip ist der hoehere Anschlusspreis bei der DTAG damit eigentlich eine Zusatzsteuer und es wird noch gedroht, wenn ihr nicht mehr bezahlt dann investieren wir nicht mehr das Geld in den Leitungsausbau. Traurige Wahrheit ist aber, dass es bisher ohnehin nur homoeopathisch erfolgt ist und es trotz Auflagen vom Staat noch versucht wird zu umgehen, denn man ist jahrzehntelang gut damit gefahren und hat immer Mittel und Wege gefunden um es aufzuschieben.

Wenn man Deutschland z.B. mit Grossbritannien vergleicht, dann wird da genauso gejammert. Nur ist es dort so, dass Dank mehr Konkurrenz der uebliche Hausanschluss eine wesentlich bessere Anbindung fuer Grossteile der Bevoelkerung bereitstellt (20M/1M real). Man koennte sagen, dass das deutsche Kupfernetz bei konstanter Entwicklungsgeschwindigkeit noch auf Jahrzehnte Zuwachs gewaehrleistet. Das liegt aber eher daran, dass es im Vergleich schon soweit zurueckgefallen ist.
Vergleicht man Deutschland mit kleineren Laendern wie Oesterreich, dann wird einem regelrecht schwindelig wenn man auf das deutsche Entwicklungsniveau runter schaut. Ob das auf Dauer gut geht?
 
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Ich zitiere noch mal mein Beitrag, damit es vielleicht alle verstehen, warum es nur Kupfer Anschlüsse gibt.

LOL ich habe für die Telekom gearbeitet, zu den besten Netze Europas Stimmt schon, aber nicht bis zum Kunden.
Dann hat die Telekom einer der besten und fortschrittlichsten Hardware verbaut, was es gibt.
Dabei sind extrem gute Netzwerk-Unternehmen in Kooperation mit der Telekom.
Leider ist der Kunde daran schuld, das FTTH nicht weiter ausgebaut wird.
In Deutschland werden von den FTTH-Leitungen, die beim Kunden liegen, nur 10% der Kunden genutzt.
Der Rest nimmt 16K Leitung im ADSL2+ im Annex-B.

Daher warum soll man was Ausbauen, was zu 90% nicht genutzt wird.
So ist die Wahrheit und muss von den Restlichen Kunden Akzeptiert werden.

Und Vectoring ist ja nur ein Anfang für die Kupferleitung, denn 500Mbit/s up und 200MBit/s Down sind möglich.
 
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Vorallem hört auf über Preise zu diskutieren. Allen sollten klar sein das Telekom nie das Preisniveau haben wird wie andere Anbieter. Erstmal ist es die Telekom die das Netz bereitstellt , in Schuss hält usw. Was sich mit Ftth nicht ändern würde . Dann kommen die Anbieter wie 1&1 die kaum was zahlen weil wird auch reguliert . Auch die Preise an den Telekom Kunden werden reguliert .
Lustig das sich die beschweren die bei Kabel oder so dollen Firmen sind wie 1&1 , die für den Ausbau selber einen scheißdreck tun. Ihr seit meine Helden . [emoji3]


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Und genau das ist doch ein Argument fuer FTTH. Du wuerdest doch auch den Kopf schuetteln, wenn einer der Kunden daherkaeme "Der Teppich ist doch noch gut, da muessen nur die Schlingen mal ausgetauscht werden." oder "Die Wasserleitung ist noch 1A, wenn wir da eine ordentliche Pumpe davorschalten, dann funktioniert die noch Jahre" oder "die Fenster sind noch tip top, wir muessen nur die Scheiben metallbedampfen und eine Gasfuellung einbringen" oder "Die Verkabelung ist noch voellig ausreichend fuer 6A Sicherungen, der zukuenftige Bewohner wird sowieso aller Voraussicht nach Strom sparen wollen, "

Nein, das ist so nicht richtig. Zumal deine Beispiele extrem praxisfern sind.
Manchmal ist es nun mal der richtige Weg, kurzfristige Maßnahmen umzusetzen, bevor man zukunftsorientierte Brocken angeht.

Beispiel:
Ich betreue ein großes Altenheim hier bei uns. Ich bin da Haus und Hof Handwerker. In einigen Jahren ist dort ein großer Umbau geplant. Bewohnerzimmer und Naßzellen sollen modernisiert werden. Nur ist es so, dass schon jetzt Renovierungs- und Moderniesierungsbedarf besteht, damit das Heim ansehnlich ist und für Bewohner und Neukunden attraktiv ist. Natürlich könnte man das noch bis zum Umbau aufschieben um dann alles in einem zu erledigen. Das macht aber keinen Sinn, denn schon jetzt müssen Dinge in Ordnung gebracht werden. Und das kann man sich so auf den Ausbau der Internet-Infrastruktur ummünzen. Natürlich muss irgendwann FTTH ausgebaut werden. Aber im Moment ist es mMn wichtiger kurz- bis mittelfristig unterversorgte Regionen zu bedienen, bevor man mit einem langwierigen FTTH Ausbau beginnt, der vermutlich Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Und mit Vectoring kann man kurzfristig schonmal Abhilfe schaffen, bevor der große Brocken FTTH kommt.
 
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Anmerung am Rande: Heute kommen die Quartalsberichte der Telekom. Darin wird man sehen, dass der Glasfaserausbau in großen Schritten voran getrieben wird.
 
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Ich zitiere noch mal mein Beitrag, damit es vielleicht alle verstehen, warum es nur Kupfer Anschlüsse gibt.

In Deutschland werden von den FTTH-Leitungen, die beim Kunden liegen, nur 10% der Kunden genutzt.
Der Rest nimmt 16K Leitung im ADSL2+ im Annex-B.

Und Vectoring ist ja nur ein Anfang für die Kupferleitung, denn 500Mbit/s up und 200MBit/s Down sind möglich.

Warum wird wohl Annex B genommen?

Wo genau ist Vectoring moeglich?
 
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Nein, das ist so nicht richtig. Zumal deine Beispiele extrem praxisfern sind.
Manchmal ist es nun mal der richtige Weg, kurzfristige Maßnahmen umzusetzen, bevor man zukunftsorientierte Brocken angeht.

Was aber, wenn selbst der Gesetzgeber schon gesagt hat, genug ist genug. Jetzt MUSS was getan werden, wenn Du es nicht freiwillig machst, dann werde ich Dir Auflagen setzen.

Die Netzstruktur Deutschlands ist kein Hobbyprojekt sondern entscheidend fuer die Zukunft. Es ist unumgaenglich, eine brauchbare Struktur zu errichten. Da hilft Flickschusterei nicht wirklich weiter, egal wie liebevoll diese ausgefuehrt wird.

Und sich dann noch um diese Auflagen rumzuwinden, koste es was es wolle, ist im besten Fall unsinnig.

Die Telekom hat die <6MBit Leitungen fuer locker ein Jahrzehnt ignoriert und solange das Geld stimmt wird sich da nur via Auflagen oder ausreichend Konkurrenz etwas aendern.

Und Strykes Glasfaserausbau hat nur stattgefunden, weil Leerrohre bzw. Glasfaser bei Neubau/Strassensanierung mittlerweilen vorgeschrieben sind. Da zaehlen massiv die ungenutzten Faserleitungen, welche schon liegen aber aus Investitionsscheu vermutlich auch in 10 Jahren noch ungenutzt sein werden, mit hinein.

Nachtrag: Mir ist schon bewusst, dass die Telekom auf der Kupferleitung ihren "Providerpflichten" deutlich einfacher nachkommen kann. Aber ich weiss auch, dass Stagnation aus Bequemlichkeit einen exponentiell steigenden Erhaltungsaufwand nach sich zieht.
 
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Dein ernst mit dem Gesetzgeber ? Lächerlich ! Als wenn die von irgendwas Ahnung haben nur weil sie mal stampfen . Machen tun die trotzdem nichts, egal was es ist also hör bitte auf den Gesetzgeber mit ins Boot zu nehmen . Wie unglaubwürdig ist das denn bitte. Weil Minister xy gesagt bis 2025 ftth ist ein muss Blabla gibt es für dich wieder den Weihnachtsmann? Aber stimmt , dann kann man es sich schön reden und wieder sagen alle wollten aber böse Telekom .


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Dein ernst mit dem Gesetzgeber ? Lächerlich ! Als wenn die von irgendwas Ahnung haben nur weil sie mal stampfen . Machen tun die trotzdem nichts, egal was es ist also hör bitte auf den Gesetzgeber mit ins Boot zu nehmen . Wie unglaubwürdig ist das denn bitte. Weil Minister xy gesagt bis 2025 ftth ist ein muss Blabla gibt es für dich wieder den Weihnachtsmann? Aber stimmt , dann kann man es sich schön reden und wieder sagen alle wollten aber böse Telekom .
[SNIP]

Danke fuer die Bestaetigung meiner Aussage.

Nachtrag: Ich hoffe, du kommst nicht aus dem Hause DTAG, ansonsten waere deine Meinung ausreichend fuer einen ordentlichen Klaps auf die Hand. Politisch korrekt geht ein wenig anders.
 
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Ohman , manchen Leuten ist nicht zu helfen. Hier leben einige in einer kleinen feinen Welt zu der nichts dringt. Telekom macht mit Sicherheit nicht alles richtig aber da steht Telekom nicht allein da. Es gibt etliche lokale Anbieter die es genauso machen wie die Telekom . Auch zB in Köln netcologne setzt auf FTTC der in Köln selber auch viel fttb hat . Es ist ein Zwischenschritt für sämtliche Anbieter . Telekom alleine kann diesen Ausbau nicht stemmen und finanzieren . Sollte klar sein auch wenn das viele hier nicht sehen wollen.


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[SNIP] Telekom alleine kann diesen Ausbau nicht stemmen und finanzieren . Sollte klar sein auch wenn das viele hier nicht sehen wollen.
[SNIP]
Genau da ist das Problem, die Telekom kann es nicht stemmen, weil sie sich verzettelt. Andere Anbieter steigen genau dort ein wo es sich am meisten lohnt und genau dort investiert die Telekom am meisten und genau dort nutzen die Kunden es nicht, weil die Konkurrenz geeignetere Angebote macht.

Auf der anderen Seite haelt die Telekom ihre Netze schoen dicht, so dass andere Anbieter jedenfalls schonmal nicht auf der bestehenden Infrastruktur aufbauen koennen. Entweder muessen die das ganze Paket nehmen oder gar nichts oder alles selbst bis zum Kunden bringen.

Ich kann doch nicht jammern, dass ich es nicht schaffe aber jede Hilfe dankend ablehnen, schliesslich will ich den ganzen Kuchen, auch wenn ich mich daran verschlucke.

Nachtrag: Es gibt eine Theorie, welche besagt, dass Deutschland die Kolonialisation und unterliegende wirtschaftliche Entwicklung verpennt hat, weil in Deutschland Informationen (aus scheinbar wirtschaftlichen Interessen) nicht so einfach verbreitet werden konnten. Als Deutschland dann aufwachte und mit der Brechstange in die bereits aufgeteilte Welt dringen wollte, schlug die Brechstange Deutschland mitten ins Gesicht, gleich 2x. Wie oft denn noch?
 
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Warum wird wohl Annex B genommen?

Wo genau ist Vectoring moeglich?
Weil die Leute die FTTH und Annex B haben, greifen zu Annex B. Weil bei Annex B man nicht auf sein Analog Telefon verzichten muss.
Vectoring benötigt Annex J Anschluss. Des weiteren sollte der aktuelle Kabelverzweiger in der Nähe sein.
 
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Auf der anderen Seite haelt die Telekom ihre Netze schoen dicht, so dass andere Anbieter jedenfalls schonmal nicht auf der bestehenden Infrastruktur aufbauen koennen.

Ok, jetzt beschweren wir uns also mittlerweile darüber dass die Telekom nicht kostenfrei für andere Anbieter die Infrastrukur baut ? :ugly:
 
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Ok, jetzt beschweren wir uns also mittlerweile darüber dass die Telekom nicht kostenfrei für andere Anbieter die Infrastrukur baut ? :ugly:

Yap. Vergiss net, die vermietet das dann und verdient Kohle ohne selbst den Verwaltungsaufwand zu haben. Man stellt die Leitung und die Techniker bereit > fertisch, Kohle fließt.


Und zum Zeugs von der Seite 7:
Ich hab leicht reden? Ja, ich hab "schnelles" Internet, ja - vielen würde das noch für 10 Jahre reichen. Leipzig ist z.B. sehr gut abgedeckt. Aber gerade deswegen weil ich es habe und es kenne (und die entsprechenden Nachteile davon), ist für mich ein Umstieg auf GPON mit 4 Teilnehmern pro Kasten das beste was man hier machen kann. Speziell um Vodafone im Haus halbwegs anschieben zu können, praktisch alle 11 Stockwerke sind über Vodafone angeschlossen trotz vorhandenem VDSL.
Es ist piepegal was über Kupfer rauskommt, das muss ersetzt werden. Ja jemand könnte Glück haben und 100/40 bekommen, der andere krebst mit unter 6mbit/s rum (über den upload spricht da keiner, ist ja nix da) - beide verdienen es, so schnell wie möglich auf FTTH geschaltet zu werden so wie der Ausbau es zulässt.

Und die Leute kapieren nicht WIE wichtig schnelles Internet ist. Das darf man ruhig über den schwarzen Löchern stellen, die aktuell unsere Steuergelder fressen - also die besagten Stadions, Flughäfen und sonstige Projekte die schief laufen.
 
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[emoji23] Spinnerei und von nichts Ahnung ! Weil die Telekom soviel verdient mit der Vermietung [emoji23]
Du beweist immerwieder das du von nichts Ahnung hast aber forderst wie ein ganz großer


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Ich werde mich aus der Diskussion mit cryon1c zurückziehen, das ist mir zu blöd.

Eine detaillierte Begründung möchte ich uns allen ersparen, ich glaube es ist ersichtlich.

Ich gratuliere dir, cryon1c, dazu dir einen Platz auf meiner Ignore-Liste verdient zu haben, dort bist du aktuell der einzige (und erst der zweite in über vier Jahren der es dort drauf geschafft hat).

Guten Tag.
 
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Ok, jetzt beschweren wir uns also mittlerweile darüber dass die Telekom nicht kostenfrei für andere Anbieter die Infrastrukur baut ? :ugly:
Kostenfrei? Spassvogel, die ziehen von den Resellern fast den selben Preis wie von den Endkunden, was daran kostenfrei ist, moechte ich gerne mal wissen.
Oft wird der Leitungspreis einfach durchgereicht. Und wer sagt, dass es in der Telekom keine der einfachen Mathematik faehigen Mitarbeiter gibt, die einen Tarif fuer Leitungsnutzung berechnen koennen? Beim Backbone kann man es doch auch.
 
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Weil die Leute die FTTH und Annex B haben, greifen zu Annex B. Weil bei Annex B man nicht auf sein Analog Telefon verzichten muss.
Vectoring benötigt Annex J Anschluss. Des weiteren sollte der aktuelle Kabelverzweiger in der Nähe sein.

Das beantwortet die Frage nach Annex B nicht, eine einfache Umstellung auf Annex A wuerde doch sofort 30% Geschwindigkeitsgewinn bringen. Oder auch eine deutliche Reichweitenverbesserung. Annex A ist sehr verbreitet, da koennte sich die Telekom sogar mit Gebrauchtware eindecken, anderswo wird es rausgerissen. Immerhin verkauft die Telekom ihre Althardware ja auch an Vodafone und Co..

Warum Annex B? Wuerde aber statt Annex B FTTH mit einem passenden und funktionierenden Telefonadapter zum Preis und mit der Geschwindigkeit von Annex B angeboten werden, wuerde sich die Frage gar nicht stellen. Wenn beides liegt, dann kann man auch das Alte ausser Betrieb nehmen, oder?

Aber richtig ist, dass die Telekom es ja noch nicht einmal schafft, halbwegs funktionierende Telefonie ueber Annex J anzubieten. Da werden Telekomprodukte auf Teufel komm raus zu unglaublichen Preisen an die Kunden gebracht mit der Begruendung, dass ja _nur_ z.B. das neue Telekomtelefon wirklich reibungslos funktioniert. Funktioniert es? Bei manchen schon.

Und wo funktioniert Vectoring nochmal genau? Zitat "Vectoring benötigt Annex J Anschluss. Des weiteren sollte der aktuelle Kabelverzweiger in der Nähe sein." Also die armen Schweine, die bisher mit <6Mbps angebunden sind profitieren demzufolge nicht? Ergo es ist hauptsaechlich dort verfuegbar, wo auch andere Anbieter vernuenftige Anschluesse bieten. Eine Meisterleistung an oekonomischem Denken.

Und was bedeutet Vectoring fuer die Endkunden? Ach ja, die Leitungen koennen ausschliesslich von der Telekom genutzt werden. Wie bequem fuer den Kunden, er muss sich keine Sorgen machen, er ist ja automatisch beim guenstigsten Anbieter.

Manchmal frage ich mich, wo diese Verzweiflung herkommt? Wieso sind die Leute mittlerweile bereit alles zu schlucken und sei es noch so mies. Sind es Jahrzehnte kuenstlicher Verknappung? Sind es Argumentationen wie: Nehmt gefaelligst FTTH zu unseren Bedingungen sonst kriegt ihr gar nix!
An solchen Argumentationen kann man immer sehr leicht erkennen, dass dem Verkaeufer klar ist, dass das Angebot keinem Vergleich standhaelt.
Kauf jetzt, nachher gibt es das nicht mehr ;) Jeehaw

Am Ende ist es einfach, wenn es nicht die DTAG macht, wird es irgendwann jemand anderes machen.
 
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