Telekom: Abgelegene Neubaugebiete bald ohne Festnetzanschluss?

Ich sagte lediglich, dass dieses Problem ein Softwareproblem zu sein scheint, und kein generelles Problem mit Funk. Ich habe auch keine Lösung, bin mir aber sicher, dass eine existiert.
Ja, existieren wird eine Lösung. Nur kann es genauso ein Hardware-Problem sein. Oder beides.

Es muss auch nicht für mehr reichen, Stichwort Grundversorgung. Wenn du schnelles Internet brauchst musst du halt dahin ziehen, wo der Leitungsausbau zu vertretbaren Kosten möglich ist. Wie gesagt hast du kein Grundrecht auf schnelles Internet.
Stimmt. Ein Grundrecht fehlt. Good work Sherlok. Die Zukunft heißt aber genau so.
Auch werden so Projekte wie Smart Grid nicht funktionieren.

Das letzte mal als ich nachgeguckt hab wurden die Gesetze noch von unseren gewählten Volksvertretern, auch genannt "Abgeordnete" gemacht. Aber wenn man keine Argumente hat muss man eben ausweichen...
Also hast du Argumente für den fehlenden Ausbau?

Wie bereits gesagt, wenn du schnelles Internet haben möchtest kannst du gerne dahin ziehen, wo es welches gibt. Oder du zahlst die paar Millionen die der Ausbau in deinem Dorf kosten würde.
Du zahlst. Und mit Achtung, das wohl cleverste Argument aller Zeiten.
Da muss die Telekom eben gucken was billiger ist, Festnetz oder ein vernünftiger Ausbau der Mobilfunknetze.
Glas ist auf Zeit immer günstiger. Weniger störanfällig, sicherer und auch noch ohne Austausch des Mediums Upgradefähig.

Es hat ja auch keiner ein Grundrecht auf Zufriedenheit. Nochmal, wer schnelles Internet haben will muss dahin gehen, wo es schnelles Internet gibt. Wenn ich gerne am Strand wohnen wollte würde ich ja auch nicht verlangen, dass jemand einen Strand vor meiner Tür anlegt, sondern an einen Strand ziehen.
Auch dieses Argument strotzt vor purem Verständnis für Technik und Fortschritt. Und ein Strand ist nicht zu vergleichen mit einem Gut das den gleichen Status erreicht hat wie Gas, Wasser, Strom und Abwasser.

Das ist wieder kein generelles Problem, sondern eines der Umsetzung.
Genau richtig erkannt. Funk ist keine Lösung für stationäres Internet.

Herzlichen Glückwunsch, wenn man sonst keine Argumente hat wird man eben persönlich. Dadurch erreicht man nichts außer sich selbst bloßzustellen. Wenn ich anscheinend keine Ahnung hab, dann erzähl mir doch, was an dieser Aussage so verkehrt ist: "Nur weil die Funklösung bei euch schlecht umgesetzt wurde ist nicht das System an sich schlecht."
Bitte informiere dich über die Funktechnik. Bitte! Ich habe einen ganzen Post gegen Funk rausgehauen. Aber auch du schaffst nichts weiter als sinnlose und unwahre Behauptungen, rein deiner Unterhaltung.

Ich bin bereit jedem die Probleme und Nachteile zu erklären. Aber wenn man diese Erklärungen einfach ignoriert...

Ignore.:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hast du Argumente für den fehlenden Ausbau?

Kostet mehr Geld als Kunden bezahlen wollen. Hatte ich glaube ich schonmal irgendwo erwähnt...


Nochmal wegen dem Strand: Wer entscheidet, dass schnelles Internet den gleichen Wert hat wie Strom, Gas und Wasser ? Gas gibt es bei uns übrigens nicht, und ich wohne mitten in einer Stadt. Der Gesetzgeber hat entschieden, dass jeder ein Grundrecht auf einen Telefonanschluss hat, um mit anderen kommunizieren zu können. Nirgends steht in den Gesetztexten was davon, dass du ein Recht auf schnelle Anschlüsse hast. Deswegen ist das Beispiel mit dem Strand doch sehr treffend. Die Welt ist eben nicht dazu da, dir das Leben recht zu machen. Wenn du etwas haben möchtest, musst du dafür sorgen, dass du es kriegst, und nicht rumheulen, weil es dir keiner geben möchte. Das ist Kleinkindverhalten.

Auf den Rest gehe ich mal nicht mehr ein, das wird mir zu blöd.
 
Wenn es der Telekom zu blöd und zu teuer ist, weitere Kabel zu legen, dann soll sie das Netz an den Staat abgeben oder der Konkurrenz erlauben, die Versorgung per Kupferkabel zu realisieren.

Der Staat hat die Telekommunikation seinerzeit privatisiert, weil ihm das zu teuer wurde und gewisse Liberale immer behaupten, nach einer Privatisierung würden sich Kosten in Luft auflösen :schief:
Und die Konkurrenz hat ihre Netze afaik seit Jahren nicht mehr ausgebaut und davor nur in absoluten Ballungsgebieten. Es ist ja keineswegs so, als hätte die Telekom ein Monopol auf Neuanschlüsse. Vodafone und O2 dürfen jederzeit die Neubaugebiete anbinden, die die Telekom nicht will (und die anderen auch, wenn sie ein besseres Angebot machen).
Aber die wissen genau, dass das ein riesen Verlustgeschäft ist und lassen tunlichst die Finger davon. Die Tkom muss dann halt und kann sehen, wie sie diesen Wettbewerbsnachteil kompensiert...


Ich weiß dass die Telekom seit Jahren eine Aktiengesellschaft ist, welche als einzigen Zweck die Gewinnmaximierung hat.
Aber es kann nicht sein, dass dadurch die GRUNDVERSORGUNG gefährdet wird.

Leider ist genau dass die prinzipielle Folge von Privatisierungen. Und nicht nur bei der Kommunikation. Der Staat hat die Bahn Liberalisiert -> diverse Strecken wurden stillgelegt. Der Staat Wassernetze privatisiert -> die Preise sind explodiert, die Leitungen sind mangels Wartung am Auseinanderfallen. Beispiele finden sich auch im medizinischen Bereich und zum Zustand der Stromnetze braucht man wohl nichts zu sagen.
Und wer glaubt, dass Schwarz/Gelb (die seinerzeit auch für die Tkom Privatisierung verantwortlich waren) da irgend ein Problem mit sieht, der schaue mal in den Mittelmeerraum, wo derzeit reihenweise Staaten gezwungen werden, genau die gleichen Fehler zu wiederholen :kotz:

In den Großstädten mit guter GRUNDVERSORGUNG (Internet sowie auch andere staatliche und private Angebote) herrscht Wohnungsmangel / Mietwucher und allgemeine Überbevölkerung. Die ländlichen Gegenden sterben aus (von den noch dramatischeren Zuständen in ländlichen Gegenden im Osten Deutschlands mal abgesehen, die existieren teilweise in 10 Jahren kaum mehr).

Wobei man, um beim Thema zu bleiben muss, in Anbetracht dieser Zustände auch mal ganz klar sagen muss:
Wer Neubaugebiete am Arsch der Welt hochzieht soll verdammt nochmal selbst sehen, wo er bleibt.
Wie du so schön feststellst gibt es mehr als genug Bereiche in Deutschland, die bereits zubetoniert sind und leerstehen. Aber das ist einigen Leuten wohl nicht schön genug, die wollen ein neues Häuschen irgendwo, wo sie dann zwar niemand stört, aber die Großstadt doch noch in der Nähe ist. Und finanzieren soll diesen Luxus (denn nichts weiter ist ein Wohnkonzept, dass die Bewohner nichtmal vollständig bezahlen können und dass für die Mehrheit der Bevölkerung nicht nur unerreichbar sondern schlichtweg aus Platzgründen nicht einmal denkbar ist) dann die Allgemeinheit :daumen2:


Gebt die Netze an den BUND und der baut dann ordentlich aus. Und selbst wenn das mal 30 Milliarden kostet, sc**** drauf.
Dann haben wir in Deutschland endlich mal ein zukunftsfähiges Netz wie z.B. in Südkorea seit vielen Jahren.

Südkorea hat eine viermal höhere Bevölkerungsdichte als Deutschland und die Bevölkerung auch noch stärker konzentriert. Oder anders gesagt: Die binden auch keine Neubaugebiete auf der grünen Wiese an, die ziehen direkt in die Stadt.

Und die Mieten für die Netze kann der BUND ja dann angemessen verlangen. Dann ergibt sich auch eine viel bessere Konkurrenzsituation zwischen Telekom und anderen Anbietern wenn für jeden das Netz gleich viel kostet.
Dann soll die Telekom mal sehen wo sie gegen flexiblere Anbieter bleibt.

Vermutlich verdammt weit vorn, denn die vom Bund festgesetzte Netzentgelte sind eben alles andere als hoch...


"Nach Ansicht der Telekom schreibe das Telekommunikationsgesetz nicht vor, welche technische Art Anschlüsse geboten werden müssten. Drahtlose Verbindungen könnten daher möglich sein."

Das ist leider genau der Nachteil an solch "schwammig" formulierten Gesetzen... sie bieten Schlupflöcher wo keine sein dürften... :schief:

Wenn dieses Gesetz fest formuliert worden wäre, dann hätte es einen analogen Telefonanschluss ohne Internet beschrieben.
Wäre dir das lieber?
Gesetze sind (im Gegensatz zu z.T. Verordnungen, die Gesetze weiter ausführen) nun einmal nicht dafür geeignet, alle naslang an neue Techniken angepasst zu werden.


Man müsste der aktuellen Regierung mal "berichten", das die deutsche Glasfaserindustrie kurz vom Kollaps ist und da viele Tausend Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Dann gäbs vlt. ein Konjunkturprogramm :ugly:

Als man der aktuellen Regierung berichtet hat, dass die deutsche Solarindustrie kurz vor dem Kollaps steht (und das zu Recht), hat diese Regierung mit Spekulationen über rückwirkende Vergütungskürzungen den Markt komplett vernichtet.
Statt mit dem Argument Arbeitsplätze solltest du lieber mit ein paar sehr guten Lobbyisten anreisen...
 
Wenn die schon Mobifunk als standart anbieten wollen, muss er aber dann für die betroffenen genausoviel kosten wie ein Festnetzanschluss. Es kann nicht sein das man bei der Grundversorgung dann auch noch draufzahlen muss. Hier muss die Regierung was tun.
 
So hier wurde ja schon genug gebashed, also gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Wenn der Tkom der scheiß zu teuer ist, wie kann es dann sein, dasss kleine Firmen interesse daran haben in einem 8000 Seelen Dorf Glasfaser zu verlegen?
Startseite n`bitken flotter.de - Breitband per Glasfaser unsere kleine Dorf bekommt jetzt Glasfaser mit bis zu 200k. Die Grundversion beträgt 50k kostet 100€ in der Verlegung und jeden Monat 50€, aber das erste halbeJahr ist frei!
Nach 2 Jahren ist dann davon auszugehen, dass auch andere das Netz nutzen, sodass die Preise fallen.

Wie kann es dann sein, dasss die Telekom diverse Gebiete nicht mit Kabel versorgen will, obwohl so ein kleines Unternehmen das in so einem Kaff machen kann??
 
@ Voodoo2
Puh, noch ein Ignore. Gratulation.
Da erklärt man sogar warum das geistiger Dünnpfif ist und du butterst nochmal richtig rein. Ja, es wird von einer Handvoll Gemeinden gemacht.
Funktioniert an Regentagen bestimmt bestens.

@ Laudian:

Und diejenigen die weniger nutzen als ihre 75 GB wollen ihr Geld zurück.
Und wer auf dem Land lebt und mit billigst Technologie und minimalster Qualität zu höchsten Preisen ab-geschröpft wird will das die Städte keinen weiteren Ausbau mit diesen Gelder erfahren erfahren. Sehr scharfsinnig.

Und gleichberechtigte Versorgung? Ich will überhaupt eine Versorgung. Und UMTS/LTE ist dies nicht. Unzuverlässig, Störanfällig, Shared-Medium mit Leuten die es nicht als einzige Netzquelle nutze... Klasse. Länder wie Japan, Süd-Korea, Spanien, Frankreich, Norwegen, Finnland, Österreich, Schweiz... alle bekommen das hin. Sogar China und Indien holen rasant aus. Dritte Weltländer. Selbst Afrika hat erkannt wie wichtig das funktionierende Breitbandinternet ist und baut aus.

Nun frag dich warum es hier, im Technologieherzen der Welt scheitert. Dem Exportweltmeister und Industrienation Deutschland?

Und nun sag mir das die Kritik nicht gerechtfertigt ist, wenn wir anfangen Schritte in die Zeit zu unternehmen in der in Trümmern lag.

ich zitiere mal
Ich will überhaupt eine Versorgung ? Und UMTS/LTE ist dies nicht ?
na dan alternative bitte schnell und kosten günstig ? demontiere mal schön :schief:

Selbst Afrika hat erkannt wie wichtig das funktionierende Breitbandinternet ist und baut aus
erkannt ja doch bis jetzt tut sich in dem bereich noch nicht so viel zumindest im südlichen teil doch mit dem handy sind sie sehr fix

Exportweltmeister???
schon länger vorbei :D
BMWi - Exportorientierte Industrie
Industrienation???
BMWi - Strukturelle Entwicklungen
 
@ruyven: Diesen Wettbewerbsnachteil hat sich die Telekom selbst zuzuschreiben. Schließlich hat sie ja damals das Netz dem Staat abgekauft und damit eben auch die Pflicht zur Grundversorgung. Außerdem ist der größte Teil dieses Netzes längst abbezahl, so dass die Telekom gut damit verdient. Und wie gesagt: Wenn die Telekom ein Problem damit sieht, dann kann sie gerne das Netz wieder an den Staat zurück geben. Der kann dann von mir aus eine Teilhabergesellschaft gründen, wo alle Provider anteilsmäßig einbezahlen.

Aber das kommt eben davon, wenn man Infrastruktur in private Hände gibt. Da stehen dann wirtschaftliche Interessen über denen der Bürger, die von der Infrastruktur abhängig sind. Man sieht ja z.B: in Portugal ganz toll, dass die Preise fürs Trinkwasser durch die Decke gehen, aber kaum etwas in die Qualität und das Trinkwassernetz investiert wird.

Privatisierung von Infrastruktur bedeutet immer eine verschlechterung der Qualität zu ungunsten der Bürger. Deshalb gehört sowas einfach verboten!
 
Schwachsinn. Mobilfunk fällt dann aus, wenn der Strom ausfällt. Und dann hat man auch in der Stadt kein Telefon & Internet mehr. Und was meinst du, wie oft man in der Stadt Stromausfälle hat, weil irgendein Bagger mal wieder ein Stromkabel mitgenommen hat ? Mit Sicherheit öfter als auf dem Land. Hier gibt es nämlich andauernd Baustellen.


Selten weniger dummes Zeug gelesen. Fahre doch mal bitte mit deinem Handy die Strecke zwischen Wittingen (Stadt) bis nach Wesendorf (Wie der Name schon sagt, dorf) in Niedersachsen. Auf 90% der Strecke wirst du nichtmal eine Edge Verbindung haben mit dem tollen flächendeckenden Telekom Funknetz. Da sag du mir nochmal das Netz ist stabil und zuverlässig. Ich fahre da jeden tag zur Arbeit lang und wie oft dachte ich mir schon : Wenn mir jetzt was passiert kann niemand nen Krankenwagen rufen weil man hier fast nirgends Empfang hat. Selbst in den, auf demm Weg liegenden, Dörfern hat man MAXIMAL Edge Verbindung. Das Funknetz ist in Ländlichen Gebieten genauso beschi**** wie das DSL Netz.

Wenn man keine Ahnung hat dann einfach mal die :fresse: halten..
 
So hier wurde ja schon genug gebashed, also gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Wenn der Tkom der scheiß zu teuer ist, wie kann es dann sein, dasss kleine Firmen interesse daran haben in einem 8000 Seelen Dorf Glasfaser zu verlegen?
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Nach 2 Jahren ist dann davon auszugehen, dass auch andere das Netz nutzen, sodass die Preise fallen.

Wie kann es dann sein, dasss die Telekom diverse Gebiete nicht mit Kabel versorgen will, obwohl so ein kleines Unternehmen das in so einem Kaff machen kann??

Wenn ich das richtig sehe, dann gibts die Rabatte bis lang gar nicht, sondern nur wenn sich sehr viele Leute zusamenfinden - und in den meisten Orten sind <10% der Quote erreicht. Das heißt die Gebühren liegen bei 100 € Einrichtung, 24*50 € Monatsgebühr und 300 € Erschließung "jetzt", 750 € später. Das sind 1600 bis 2050 € für die ersten 24 Monate. Zum Vergleich: VDSL50 inkl. Doppelflat bietet die Telekom "jetzt" für 950 € über 24 Monate an. Danach ist der Vertrag bei der Telekom monatlich kündbar, bei bitken-flotter nur 12 monatlich. Bei 45+% höheren Preisen und Kundenfesselung lohnt sich der Ausbau natürlich wesentlich eher, Großkonzerne (und erst recht ex-Staatsbetriebe :schief: ) tun sich aber immer schwer, solche individuellen Lösungen überhaupt anzubieten.
(Wobei die Telekom regelmäßig den Ausbau von der Dichte der Anfragen abhängig macht. Das heißt wenn soviele Leute in dem Kaff einen teuren Internetzugang wollten, dass bitken Rabatte gibt, dann würde wahrscheinlich auch die Telekom sagen "da machen wir was")


P.S.:
Beim Tarife durchgucken gerade bei den liebenswerten Zeitgenossen von O2/Telefonica im Kleingedruckten bemerkt:
" In einigen Gebieten wird ein Regionalzuschlag von 5,- €/Mon. erhoben und die Surf-Geschwindigkeit ab Überschreitung eines Datenvolumens von 50 GB auf max. 1 MBit/s für den Rest des Monats gedrosselt"

Trendsetter Telekom sage ich da nur :schief:
 
ruyven, wir haben bei uns mal ausgerechnet was der Ausbau kosten würde.
Nach 3 Jahren würde der Provider Gewinn machen, wenn er 50€/Monat für DSL50.000 verlangt hätte.

Was 1800 € Pro Person gewesen wären. +Einmalig 100€ Anschluss.

So etwas will aber keiner machen. Längerfristige Investitionen sind halt unschön in der Bilanz.
Auch wird die Möglichkeit ignoriert so den Fuß zu anderen Orten in der Tür zu haben.

Und ruyven, die T-Kom sitzt auf abgeschriebenen Leitungen.
Es wäre kein Problem auch Orte mit 1k Anwohner anzuschließen.
Und die Orte drum herum. Es fehlt ein größerer Plan um einmal voranzukommen.
Größter Kostenpunkt ist das Verlegen der Leerrohre.
Diese Kosten fallen aber genau ein mal an. Und man kann es abschreiben.

Es geht hier mitnichten um das Haus in der Wüste.
Hier werden Orte mit 3k und 16k Einwohner nicht ausgebaut.

Hab mal mit nem Finnen gemailt. Der hat sich über die Lage hier schlapp gelacht.


Und das Argument, Zu teuer: http://www.telekom.com/medien/konzern/164846

  • 6 Milliarden Euro für Breitband-Ausbau in Deutschland mit Glasfaser (FTTC) und Vectoring
  • Innovative Hybrid-Box bündelt Stärken von LTE und Vectoring
  • 4 Milliarden Dollar für Netzwerkmodernisierung in den USA
  • T-Mobile USA schließt Vereinbarung mit Apple über Vermarktung von Produkten im kommenden Jahr
  • Dividende für 2012 bestätigt, attraktive Dividende von 0,50 Euro für 2013 und 2014 geplant
  • Prognose für 2013 (einschließlich MetroPCS): Free Cashflow rund 5 Milliarden Euro, bereinigtes EBITDA rund 18,4 Milliarden Euro
  • Umsatzwachstum im Konzern ab 2014 und Free Cashflow von rund 6 Milliarden Euro für 2015 angestrebt
Rechnet euch das mal durch. Selbst wenn wer Staat 50% Besteuerung machen würde,
wäre dieser Betrag mit dem ausgebaut wird Lachhaft.
Denn Ausgebaut wird nur da wo schon viel ist. Heißt nicht umsonst, der Teufel scheißt auf den größten Haufen.
Vectoring, wohl der Größte Schritt zu Infrastruktur Monopol hin.
LTE+Vectoring. 2 der schlechtesten Komponenten vereint, toll.
4 Milliarden für US Netze. Schon mitbekommen das der US Kahn untergegangen ist?

@ Laudian.
Ich habe mir noch mal deine Beiträge zur Güte geführt. Auch die neuesten.
Meine Entscheidung euch auf die Ignore-Liste zu setzen war Gold-Richtig.

Du hast kein Wissen über Thema und Technik.
Du unterstellt dies Anderen und ignoriert jegliches Faktenlage.
Du provoziert hier sinnlos.

@ Voovo2
Auch dir scheint ein beachtlicher Teil der Faktenlage zu fehlen.

Versorgung?
Ja, wollen wir.
Technik? Stabil, sicher und zukunftssicher.

All dies erfüllen Funktechniken nicht.
10GB sind nichts um damit irgendwie Produktiv zu werden. Alleine mein Win7 frisst im Monat ~2GB an Win Updates und Treibern.



_______________________________________________________________

Mal ein Schmankerl anbei: http://boersen.manager-magazin.de/s...l=276&b=2&n=Deutsche Telekom&chartzeit=100000

Besonders gut zu sehen: http://boersen.manager-magazin.de/s...50&l=276&b=2&n=Deutsche Telekom&chartzeit=300
 
Zuletzt bearbeitet:
Selten weniger dummes Zeug gelesen. Fahre doch mal bitte mit deinem Handy die Strecke zwischen Wittingen (Stadt) bis nach Wesendorf (Wie der Name schon sagt, dorf) in Niedersachsen. Auf 90% der Strecke wirst du nichtmal eine Edge Verbindung haben mit dem tollen flächendeckenden Telekom Funknetz. Da sag du mir nochmal das Netz ist stabil und zuverlässig.

Wow, da wo keine Funktürme stehen gibts keinen Handyempfang, was für eine Erkenntnis. Was hat das bitte mit Stabilität und Zuverlässigkeit zu tun ? Natürlich baut die Telekom auf irgendwelchen Landstraßen die täglich von 20 Leuten befahren werden keine teuren Mobilfunknetze aus, wieso auch, du hast schließlich kein Recht auf einen Telefonanschluss überall, sondern nur bei dir zuhause. Das hat doch nichts damit zu tun, ob man ein kleines Dorf über Funk an Telefon / Internet anbinden kann oder nicht.
 
Wow, da wo keine Funktürme stehen gibts keinen Handyempfang, was für eine Erkenntnis. Was hat das bitte mit Stabilität und Zuverlässigkeit zu tun ? Natürlich baut die Telekom auf irgendwelchen Landstraßen die täglich von 20 Leuten befahren werden keine teuren Mobilfunknetze aus, wieso auch, du hast schließlich kein Recht auf einen Telefonanschluss überall, sondern nur bei dir zuhause. Das hat doch nichts damit zu tun, ob man ein kleines Dorf über Funk an Telefon / Internet anbinden kann oder nicht.

Täglich von 20 leuten. Du bist ein bisschen Arrogant junger Mann aber das wird dir wohl bewusst sein. Auf dieser Landstrasse fahren Allein zu der Firma in der ich Arbeite am Tag 1400 Menschen. Diese Firma liegt mitten auf der Strecke in einem Dorf. (Das Firmengelände ist grösser als das Dorf :ugly: ) Dazu kommen die Pendler. genaue Zahlen sind irrelevant.Auf dieser Landstrasse sind ca 8 Dörfer im Abstand von maximal 4 km jeweils. geschätzte Einwohnerzahl liegt bei 30.000 insgesamt. Funktürme stehen da genug, nur sind diese nicht in der Lage das Signal flächendeckend zu verteilen. Das hat für mich schon eine ganze menge mit Stabilität zu tun. Erst Recht wenn ich Mitten im Ort stehe und mein handy ständig von Empfang auf keinen Empfang switcht. Sicherlöich habe ich ein recht drauf von ÜBERALL einen Notarzt und einen Krankenwagen zu rufen. Auch das muss gewährleistet sein. Selbst wenn nur 20 Leute am Tag da lang fahren würden muss das gewährleistet sein. Ich hab ehrlich gesagt schon jetzt keine lust mehr weiter mit dir darüber zu diskutieren. Allein diese Sichtweise von wegen nur 20 leute usw. Du bist wohl so einer der sich alles zurechtlegt wie es ihm passt. "Aufm Dorf kein internet? mir doch egal was die bauern da haben die sollen aufm Acker meine nahrung anbauen und nicht surfen. Sollen sie doch in die Stadt ziehen usw" unsysmpathisch
 
Sicherlöich habe ich ein recht drauf von ÜBERALL einen Notarzt und einen Krankenwagen zu rufen. Auch das muss gewährleistet sein.

Klar, kauf dir einfach ein Satellitentelefon. Ein Grundrecht auf Handyempfang überall hast du mit Sicherheit nicht. Manche Leute haben echt Erwartungen...

Funktürme stehen da genug, nur sind diese nicht in der Lage das Signal flächendeckend zu verteilen.

Dann stehen da offensichtlich nicht genug Funktürme. Bei uns in der Stadt kriegen sie es auf jeden Fall hin stabile Funkverbindungen anzubieten, also kann das System an sich ja nicht so schlecht sein. Stichwort "Umsetzung" sage ich nur.

Die Aussage mit den 20 Leuten war übrigens eine Übertreibung, das ist ein sprachliches Mittel. Wenn mein Vater zur Arbeit aufm Land fährt hat er unterwegs auch keinen Handyempfang, ist halt so. Es lohnt sich eben nicht da ein Netz auszubauen. Vergleich die 1400 Leute die bei euch arbeiten mal mit den Menschen, die täglich auf der Autobahn zwischen Hamburg und Bremen pendeln...
 
Die Telekom hat Recht, in Neubaugebieten sollten keine Kupferkabel mehr verlegt werden. Dort hat die Telekom selbstverständlich Glasfaser FTTH zu verlegen um die Versorgung mit Festnetz und Internet zu gewährleisten!
 
Nun frag dich warum es hier, im Technologieherzen der Welt scheitert. Dem Exportweltmeister... ...Deutschland?

Vielleicht genau deshalb. Internet und Breitband lassen sich ja irgendwie schlecht exportieren :devil:

Auch dieses Problem lässt sich lösen, mehr Sendetürme in geringerem Abstand + höhere Leitungskapazität. Muss ja nicht jeder so schlecht sein wie Vodafone.

Aber das kostet natürlich wieder. Wieso wird denn Überhaupt auf diese Lösung zurückgegriffen? Ach ja, um eben Kosten zu sparen. Nur lässt sich dann nur noch herzlich wenig einsparen

Natürlich wird die Verbindung bei schlechtem Wetter schlechter.

Im Winter kommt mein Vater (Hat nominell DSL 5000) auf einen maximalen Downstream von ganzen 3kb/s. Das schaffte vor 20 Jahren unser interner 28,8 Modem im 486er schon! Teilweise dauert das Seitenladen schon mehrere Minuten, bis Überhaupt was angezeigt wird, bis die ganze Seite geladen ist eine knappe Viertelstunde. Und ich rede da nicht von einer effektbeladenen Webseite, sondern schlicht von hotmail. Wenn er denn überhaupt die Seite aufkriegt, versteht sich...

So hier wurde ja schon genug gebashed, also gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Wenn der Tkom der scheiß zu teuer ist, wie kann es dann sein, dasss kleine Firmen interesse daran haben in einem 8000 Seelen Dorf Glasfaser zu verlegen?
Startseite n`bitken flotter.de - Breitband per Glasfaser unsere kleine Dorf bekommt jetzt Glasfaser mit bis zu 200k. Die Grundversion beträgt 50k kostet 100€ in der Verlegung und jeden Monat 50€, aber das erste halbeJahr ist frei!
Nach 2 Jahren ist dann davon auszugehen, dass auch andere das Netz nutzen, sodass die Preise fallen.

Wie kann es dann sein, dasss die Telekom diverse Gebiete nicht mit Kabel versorgen will, obwohl so ein kleines Unternehmen das in so einem Kaff machen kann??

Das Problem sind die Initialkosten. Börsennotierte Betrieben sind nicht nur auf Geld aus, sondern (um die Aktionäre anzulocken und zu beschwichtigen gleichermaßen) auf SCHNELLE Geld, welches dann in Dividenden verteilt wird. So ein Glasfaserausbau kostet erstmal sehr viel, und das sieht in den Bilanzen sehr schlecht aus. Dass dies sich späterhin auszahlt, ist deshalb leider kein Argument, das dauert einfach zu lange.

Edit: Sorry für den Doppelpost
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sag ja nicht das das OK ist, wenn man quasi garkein Internet hat. Ich sage nur, dass ein Mobilfunknetz die Pflicht zur Grundversorgung erfüllen kann, wenn man es richtig macht. Und wenn es dann wirklich billiger ist, was die Telekom ja jetzt ausprobieren möchte, dann sehe ich kein Problem darin, dass auch so zu machen.

Aber manche Leute hier haben Vorstellungen, die einfach weit an der Realität vorbeigehen. Der Netzausbau kostet Geld, und wenn es sich nicht lohnt, ein Dorf mit schnellem Internet auszustatten, dann wird das eben nicht passieren. Es ist ja nicht so, als bräuchte man Youtube um am Leben teilnehmen zu können.
Telefon + grundlegende Internetfunktionen wie Nachrichtenaustausch braucht man dagegen schon. Die Telekom verschickt ja nicht einmal mehr Rechnungen aus Papier, sondern nurnoch per E-Mail, also muss man auch in der Lage sein, diese zu empfangen.
 
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