Es scheint also, dass es eine reine Bauchentscheidung wäre ob FH oder Uni, wenn ich das richtige sehe
Nö. Das sollte man sich schon genau überlegen. Man kann zwar mitlerweile keinen scharfen Trennstrich mehr ziehen (einige FHs mögen universitärere Studiengänge anbieten, als einige Unis und umgekehrt), aber ganz allgemein gibt es schon eine Tendenz zur Anwendungsorientierung an den FHs und zur Grundlagen-/Verständnissorientierung an der Uni. Das muss dann auch jeweils zur eigenen Mentalität passen - will man bis ins kleinste Detail wissen, wie etwas funktioniert? Und das ggf. verbessern oder durch komplett andere Ansätze ersetzen? Oder umgekehrt es für komplett neue Zwecke einsetzen? Oder möchte man lieber wissen, wie sich etwas brauchbar in die Serie umsetzen lässt? Wie man es so optimiert, dass es möglichst viel Nutzen bringt? Wie es überhaupt für andere anwendbar wird?
Ersteres ist Uni, letzteres ist FH - wie gesagt, in der Tendenz. Zusätzlich muss man, unabhängig von der Realität, die Vorurteile der Arbeitgeber gegenüber beiden Abschlüssen im Hinterkopf behalten. Höher bezahlte, forschungsorientierte (und interessantere?) Posten gehen traditionell eher an ""verkopfte"" Uniabsolventen, praxisorientierte (befriedigendere?),
häufigere eher an FHler mit Erfahrung.
Deswegen sage ich ja: Versuche Informationen möglichst genau aus deinem späteren Berufsziel zu bekommen. Was Hochschulen tatsächlich machen und was das hinterher in einer Bewerbung wert ist, hat leider oft weniger mit der Uni oder dem Studenten zu tun, als einem lieb ist, sondern viel mit dem Bild, dass man sich aus irgendwelchen Gründen davon macht.
Das wichtigste ist bei der ZVS (Zentrale Vergabestelle) einen "Versuch zu starten".
Es gibt noch Fächer, in denen die ZVS aktiv ist
qUOTE]Und später die die jeweiligen Module (z.B. Mathe, Konstruktion, Physik, Werkstoffwiss.) an einer anderen Uni anrechnen lassen * (* natürlich soweit sie dies akzeptieren ! ist nicht gesagt ob sie das tun!)[/qUOTE]
Also davon sollte sich man in Bachelor/Master-Zeiten komplett verabschieden. Wechsel zwischen beiden ist möglich (ggf. nötig...), aber die Anerkennung von Modulen ist derzeit in vielen Fächlern Deutschlandweit eine Katastrophe. Die Leerpläne waren zwar auch früher schon bunt gemischt, aber damals war es wenigstens möglich, ein zwei Vorlesungen nachzuholen und geprüft wurde sowieso nur am Ende. Wenn heute ein Modul nicht anerkannt werden kann, dann muss man es einschließlich Prüfung komplett nachholen, kann das aufgrund der strikten Stundenpläne aber nur noch selten irgendwo zwischenschieben. Das gleiche Problem ergibt sich ganz einfach, wenn Inhalte ander neuen Hochschule anders auf die Semester verteilt sind - wer im 4. Semester Sachen aus dem 5. hat, aber noch was aus dem 4. der Zieluni braucht, wird in seinem 6. Semester Probleme bekommen. So hat man ganz schnell ein Jahr zusätzlich studiert, ohne zusätzlich etwas gelernt zu haben.
finanziell ist glaube ich auch jeder in Deutschland in der Lage ein Studium relativ einfach zu finanzieren, solange man nicht noch extra Studiengebühren berappen muss.
Durchrechnen sollte man es trotzdem vorher. Je nach Stadt kann Bafög gut oder gar nicht reichen und Studiengebühren gibt es eben auch noch.
Ich komme Montags um 2 Uhr, Dienstags und Donnerstags um 5 Uhr und Mittwochs um 4 Uhr heim, mit 1 Uhr is also nichts mehr seit G8
Ich hatte mit G9 im Schnitt bis ~14 und zum Teil bis 16:30. Ein Uhr zu Hause? Es mag immer einen Ausreißertag gegeben haben, aber im Schnitt war das vermutlich in der fünften zum letzten Mal der Fall.