Studium

Wieso habt ihr so lange Schule? Bin in der 12ten G8 und habe Montag und Mittwoch nur Nachmittagsschule wegen den Seminaren bis 15.15 Uhr, die aber bereits weggefallen sind und Donnerstags nur eine Nachmittagsstunde bis 14:30 Uhr. Ansonsten ist um 12:40 Uhr aus :D

So krieg ich das vom 11er G8 Jahrgang auch mit... och kommen wir mal zur 4. und gehen dann nach der 6. oder ganz frei oder 7. Stunde Reli, sonst garnix :ugly:
 
Es scheint also, dass es eine reine Bauchentscheidung wäre ob FH oder Uni, wenn ich das richtige sehe :)

Nö. Das sollte man sich schon genau überlegen. Man kann zwar mitlerweile keinen scharfen Trennstrich mehr ziehen (einige FHs mögen universitärere Studiengänge anbieten, als einige Unis und umgekehrt), aber ganz allgemein gibt es schon eine Tendenz zur Anwendungsorientierung an den FHs und zur Grundlagen-/Verständnissorientierung an der Uni. Das muss dann auch jeweils zur eigenen Mentalität passen - will man bis ins kleinste Detail wissen, wie etwas funktioniert? Und das ggf. verbessern oder durch komplett andere Ansätze ersetzen? Oder umgekehrt es für komplett neue Zwecke einsetzen? Oder möchte man lieber wissen, wie sich etwas brauchbar in die Serie umsetzen lässt? Wie man es so optimiert, dass es möglichst viel Nutzen bringt? Wie es überhaupt für andere anwendbar wird?
Ersteres ist Uni, letzteres ist FH - wie gesagt, in der Tendenz. Zusätzlich muss man, unabhängig von der Realität, die Vorurteile der Arbeitgeber gegenüber beiden Abschlüssen im Hinterkopf behalten. Höher bezahlte, forschungsorientierte (und interessantere?) Posten gehen traditionell eher an ""verkopfte"" Uniabsolventen, praxisorientierte (befriedigendere?), häufigere eher an FHler mit Erfahrung.

Deswegen sage ich ja: Versuche Informationen möglichst genau aus deinem späteren Berufsziel zu bekommen. Was Hochschulen tatsächlich machen und was das hinterher in einer Bewerbung wert ist, hat leider oft weniger mit der Uni oder dem Studenten zu tun, als einem lieb ist, sondern viel mit dem Bild, dass man sich aus irgendwelchen Gründen davon macht.


Das wichtigste ist bei der ZVS (Zentrale Vergabestelle) einen "Versuch zu starten".

Es gibt noch Fächer, in denen die ZVS aktiv ist :huh:

qUOTE]Und später die die jeweiligen Module (z.B. Mathe, Konstruktion, Physik, Werkstoffwiss.) an einer anderen Uni anrechnen lassen * (* natürlich soweit sie dies akzeptieren ! ist nicht gesagt ob sie das tun!)[/qUOTE]

Also davon sollte sich man in Bachelor/Master-Zeiten komplett verabschieden. Wechsel zwischen beiden ist möglich (ggf. nötig...), aber die Anerkennung von Modulen ist derzeit in vielen Fächlern Deutschlandweit eine Katastrophe. Die Leerpläne waren zwar auch früher schon bunt gemischt, aber damals war es wenigstens möglich, ein zwei Vorlesungen nachzuholen und geprüft wurde sowieso nur am Ende. Wenn heute ein Modul nicht anerkannt werden kann, dann muss man es einschließlich Prüfung komplett nachholen, kann das aufgrund der strikten Stundenpläne aber nur noch selten irgendwo zwischenschieben. Das gleiche Problem ergibt sich ganz einfach, wenn Inhalte ander neuen Hochschule anders auf die Semester verteilt sind - wer im 4. Semester Sachen aus dem 5. hat, aber noch was aus dem 4. der Zieluni braucht, wird in seinem 6. Semester Probleme bekommen. So hat man ganz schnell ein Jahr zusätzlich studiert, ohne zusätzlich etwas gelernt zu haben.

finanziell ist glaube ich auch jeder in Deutschland in der Lage ein Studium relativ einfach zu finanzieren, solange man nicht noch extra Studiengebühren berappen muss.

Durchrechnen sollte man es trotzdem vorher. Je nach Stadt kann Bafög gut oder gar nicht reichen und Studiengebühren gibt es eben auch noch.


Ich komme Montags um 2 Uhr, Dienstags und Donnerstags um 5 Uhr und Mittwochs um 4 Uhr heim, mit 1 Uhr is also nichts mehr seit G8:(

Ich hatte mit G9 im Schnitt bis ~14 und zum Teil bis 16:30. Ein Uhr zu Hause? Es mag immer einen Ausreißertag gegeben haben, aber im Schnitt war das vermutlich in der fünften zum letzten Mal der Fall.
 
Es gibt noch Fächer, in denen die ZVS aktiv ist :huh:
Afaik nur bei medizinischen Studiengängen.

Zur Finanzierung: ein Studium ist auch ohne Studiengebühren teuer - je nach Stadt oder Bundesland. Hier in Göttingen beträgt der Semesterbeitrag knapp 170 € (gut, das sollte man innerhalb von 6 Monaten schon zusammenbekommen können), dazu kommen dann noch Lebenshaltungskosten. Alles in allem sollte man monatlich im Schnitt mindestens 500 € einplanen. Wenn dann noch Studiengebühren dazukommen, ist man schnell bei 600 € monatlich. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass gerade das erste Semester mit den ganzen Uniparties tierisch ins Geld gehen kann - da können 200 € monatlich für Parties durchaus drin sein... ;)

MfG Jimini

P.S.: was meint ihr mit G8 bzw G9?
 
Also ich Brauch 400 wohnung, 500 semesterbeitrag, grob 200-250 für alles andere. Das tanken macht es dann mit jedem mal 70 auch noch ein bisschen schlimmer. Im monat
 
Also ich Brauch 400 wohnung, 500 semesterbeitrag, grob 200-250 für alles andere. Das tanken macht es dann mit jedem mal 70 auch noch ein bisschen schlimmer. Im monat

Ich hab in Karlsruhe 250€ Miete, 5€ pro Tag für Mampf + zusätzliche Anschaffungen gebraucht. Dazu dann noch 500/6 € pro Monat Studiengebühren. Zumal es ja eigentlich 600€ Studiengebühren sind (500€ Gebühr + 100€ Verwaltung).

FH vs. Uni: Die Boschgruppe z.b. stellt lieber Fhler ein als Uni Absolventen mit der Argumentation: "Den Uni Leuten müssen wir eh erst alles beibringen". Ich würde mir aber erst einmal keine Gedanken machen um das Bild vom Abschluss sondern was einem persönlich mehr liegt. Das Studium egal an FH oder Uni, ist hart genug und sollte einem liegen. Wo man letztendlich endet kann eh niemand mit Gewissheit sagen. Nur ein kleines Beispiel: Ein Bekannter von mir hat Mathe und Sport auf Lehramt studiert (vor 20 Jahren) und ist nun bei Pfitzer im Vertrieb.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube die werden auch erst zum Wintersemester 12/13 abgeschafft ...

kann sein, wenns BW ist. Dann zahls eben ^^ Studium ist sowieso teuer genug ;)

Vorm Studium Geld raushaun und dann Bafög beantragen ;) Wenn du mehr als 6k hast würd ichs allerdings nicht machen.

Kenne auch zu gute Karrierewechsel: nen Dipl. Bibliothekar ist bei einer Logistik Consultingfirma im Marketing geladet. Seine Frau, auch Dipl Bibliothekar ist halbtag an ner Bib.
Super oder ? :devil:
 
Ich fange im oktober auch ein duales Studium an. Ich denke lohnt sich sehr, da du innerhalb von ca.3 1/2 -4 1/2 Jahren sowohl ein Studienabschluss als auch einen Berufsabschluss haben kannst. Dadurch bist du noch relativ jung wenn du zwei Abschlüsse in der Tasche hast. Zudem erhältst du noch eine Ausbildungsvergütung, sodass du anders als bei einem normalen Studium finanziell relativ unabhängig bist.
 
Leute was sagt ihr zu einem dualen Studium? oder Was haltet ihr davon? Sinnvoll oder eher nich?

Für einen Abiturienten finde ich so etwas sogar sehr sinnvoll. Die Gründe wurden ja gerade genannt. Ich persönlich kann nur sagen, dass gerade die, die ein technisches Studium begonnen und den direkten Weg ohne Ausbildung gewählt haben, zu großen Teilen den Titel "Fachidioten" verdienen. Eine praktische Berufsausbildung sollte bei technischen Studiengängen wie E-Technik oder Maschinenbau Pflicht werden. Frisch gebackene Ingenieure ohne eine Ausbildung haben vom Arbeitsleben wirklich keinen Schimmer und werden in vielen Bereichen auch dementsprechend von Kollegen wahrgenommen. Das ist natürlich nicht zu verallgemeinern aber meine eigene Erfahrung.
 
Ein Studium im Bereich Maschinenbau ist eh kein Geschenk und fordert dir alles ab. Der Weg über oder in Verbindung mit einer Berufsausbildung bringt dir aber die Reife, die man im späteren Arbeitsleben sehr gut gebrauchen kann.
 
Ja eine gewisse Erfahrung und viel mehr Erfahrung gegnüber denen die nur studieren, hätte man schon :)

Und als ein Geschenk sehe ich das Studium überhaupt nicht an -> Habe eher sehr viel Respekt davor :)
 
Respekt ist die richtige Einstellung. Ich war zwar während meines Studiums nicht mehr der Jüngste, aber auch meine Mitstreiter (alle Anfang bis Mitte Zwanzig) haben 4 bis 4,5 Jahre wirklich eine 6- bis 7-Tagewoche bestritten und vom vorhergesagten schönen und ruhigen Studentenleben nichts mitbekommen. Maschinenbau ist sehr hart, dafür winken hinterher die interessantesten Jobs weltweit. :daumen:
 
Bis zu diesen interessantesten Jobs ist es aber noch ein anstrengender und harter Weg, denke ich :P :)

Jetzt das ABI gut machen - zwischendurch mal entscheiden FH oder Uni oder dual - ..... habe gerade bisschen gegooglet meistens bieten nur die FH's ein duales Studium an, habe bis jetzt noch keine Uni gefunden :)
 
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