News Steam Machine: Händler spottet mit 999-Euro-Radeon-PC

btw. ist die Zielgruppe doch für Steam User die ne entsprechend große Bibliothek haben, wäre vielleicht nen HDMI Kabel noch die günstigste Lösung bei nem bestehenden PC oder ? un nen wireless Controller versteht sich^^
Die Zielgruppe der SM sind User, welche im Wohnzimmer PC Spiele spielen wollen, aber keine Ahnung von PCs haben.

Der PC-Spielemarkt ist riesig und mit seinen Exklusiv-Titeln um ein vielfaches größer, als Konsolen. Da bietet es sich schon an eine Brücke zu spannen.

Doch muss er, das Steam OS auf dem Level von Konsolen bezüglich der simplizität ist stimmt einfach nicht. Wenn bereits das OS zu installieren eine Schwierigkeit ist wird Steam OS vorinstallieren auch keine Lösung sein sondern einfach eine Switch 2 oder PS5 für 450€ - 500€ zu kaufen.
Das Setup bei Deck und SM ist quasi-ident zu Switch und PS. Einschalten, Updates installieren lassen, anmelden/registrieren, Spiele kaufen/runterladen, Zocken.

Der Unterschied ist, dass SM und Deck dir einen Desktop geben, welcher völlig optional ist. Ein Normalo wird vermutlich nie am Desktop landen.

Oder man kauft eben doch einfach ein Windows Rechner, der kommt mit seinen eigenen Nachteilen aber das kennen die meisten zumindest.
Wenn es so einfach wäre, dann gäbe es keinen so großen Markt für traditionelle Konsolen. Der PC hat das Stigma besonders kompliziert und umständlich zu sein, meines Erachtens nach auch nicht völlig zu unrecht.

Wenn man den PC für die breite Masse attraktiv machen möchte, dann muss man dem Stigma entgegen wirken und dabei kann nicht die Lösung sein, dem User zu sagen, dass eh' alles so einfach ist. Man muss dem Anwender einen PC geben, der kinderleicht zu bedienen ist und ohne weiteres Zutun funktioniert.

Zumindest 99% der Normalos werden an einer Windows/Linux-Installation scheitern, deswegen gibt es für PCs einen Markt mit Pre-Builds, welche ein fertig installiertes OS mitliefern.

Wenn ich einen Kunden habe, welcher bei mir einen PC kauft, dann ist es die absolute Ausnahme, dass kein OS installiert sein soll, das nimmt jeder mit weil er es selber nicht kann. Und wenn es irgendein Problem gibt, dann stehen die Leute wieder bei mir, wegen jeder Lappalie.
 
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Das Gehäuse hat 14 Liter, da passt eine normale 2 Slot Karte bis 320mm rein. Dieses Stim Ding hat 12 Liter.
Sind aber auch nicht gerade super verbreitet. Damit gibt man oft noch 10% höhere TDP ab und Lautstärke/Kühlung. 9060 XT geht, 9070 XT will ich nicht mehr als dual slot Karte haben.

Ich hab lieber nen Server-Schrank in Pink neben mir stehen, dafür LEISE und KÜHL trotz OC. Wir sind ja nicht in Japan wo die übliche Wohnung keinen Platz hat für solche fetten Dinger - dort haben die Japaner auch die Steam Machine sofort weggekauft :D
Wird nicht atmen können. Ich will mindestens 4-5cm von der Wand bis zum Lüfter Platz haben.
Oder Custom WaKü.

Die Idee ist es, die Komponenten im Mini-ITX Gehäuse genau so performant und kühl zu halten wie in nem Big Tower.
Sonst verkrüppelt man sich die Leistung. Nur damit die Kiste kleiner wird.
 
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Da sind seitlich direkt vor der Grafikkarte 2 Öffnungen.
Wozu 5cm Platz, damit die GPU auch ja warme Luft aus dem Gehäuse ansaugen kann?
Ich habe bei der GPU gerne genug Luft zum Atmen.
Die soll KALTE Luft aus dem Gehäuse ansaugen, denn die einzige weitere Komponente, die wirklich viel Abwärme produziert, ist die CPU – und da klebt ’ne AIO dran zum Rausblasen. Gibt keine warme Luft.
Deswegen nutze ich gerne auch Gehäuse, die sehr guten Airflow bieten, auch wenn es "nur" 330W sind (9070 XT mit +10% TDP). Steckt halt in einem Lancool III - das ist für mich so das Mindeste, was die Kühlung der GPU angeht.
Da sind die meisten Mini-ITX Gehäuse nicht mal nah dran. Und sollte ich da ne 5090 reinklatschen - dann werden das halt 600W.
 
Valve hätte die/seine Steam Maschine entweder:
- ...einstampfen müssen
- ...oder quer subventionieren müssen durch Spiele-Verkäufe/Einnahmen über Steam

Was soll dieser Quatsch mit dem Unsinn von "subventionieren"?

Die französische PC-Hardware-Pommesbude a.k.a. OEM kauft nicht wie Valve in Tausender Stückzahlen
direkt beim Hersteller, sondern in Hunderter Stückzahlen beim Großhändler.

Das heißt, OEM im Vergleich zu Valve:

1. Großhändler kauft vom Hersteller und schlägt bereits Marge drauf, OEM kauft von Großhändler,
d.h. der Französische OEM zahlt allein dadurch weit höhere Preise als Valve und ist dennoch günstiger.

2. Der OEM bietet aktuelle Desktop-Hardware an und nicht 3 Jahre alte Mobile-Hardware
aus der Resteverwertung und ist dennoch günstiger.

Wenn man das verinnerlicht, dann muss klar sein, das Valve hier gar nix subventionieren,
sondern die Gier einfach mal zurückschrauben müsste, statt zu versuchen Elektroschrott
im Wert von 350,- für den dreifachen Preis an den Mann zu bringen.

Gestiegene Preise bei flüchtigen und nicht-flüchtigen Speichertypen hin oder her: Denen (Valve) muss doch klar sein, dass ihre Steam Maschine viel zu teuer ist, um als Produkt überhaupt noch attraktiv/sinnvoll* zu sein. Den meisten potenziellen Käufern ist es jedenfalls, wenn man die Kommentare der Leute so verfolgt.
*(Die Leistung von dem Ding sollte ja von Anfang an nicht so der Burner werden.)

Auch hier, der OEM zeigt, das das ganze Valve-Geseiere nur dem einlullern der User dient,
denn merkwürdigerweise hat der irgendwie kein Problem damit aktuelle Hardware
zu einem relativ günstigen Preis zu organisieren.

Ist ja aber auch nur eine europäische PC-Pommesbude aus Frankreich
und nicht der weltweit vernetzte und agierende Megakonzern Valve mit
17 Mrd. $ Umsatz und 50 % ooperativer Gewinnmarge bei 360 Mitarbeitern....

Nein, ich denke nicht, dass hier ein strategischer "Fehler" oder fehlende
"Planung" vorliegt, sondern einfach nur eine bereits widerwärtige und ekelige
Gier von Leuten, die den Hals nie voll genug kriegen.
 
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