Special Steam Machine im Test: Valves ernüchternder Wohnzimmer-PC hat ein großes Preisproblem

Und was bei den Beispiel Komplett Systemen ja auch gerne vergessen wird, der ganze Software Müll der ab Werk da bei den allermeisten Systemen mit ausgeliefert wird.

Klar kann man die mehr oder weniger gut entfernen, aber mir geht es dhier darum das die Software ja nicht aus Kundenfreundlichkeit da mit drauf ist, sondern aus dem Grund weil die Software Hersteller dafür Bezahlen das der HW Hersteller die mit drauf packt, was dann deshalb die Preise solcher Komplettsysteme etwas senkt.

Etwas was man bei der Steam Machine nicht hat, aber deshalb auch den Preis nicht etwas drücken kann.
 
Zuvor war schon eine mobile 5070 und ein vergleichbarer Prozessor befähigt die Steam Machine in "Grund und Boden" zu rechnen und nun ist es ein klobiger ATX PC mit einer viel höheren TDP und Größe. Das passt nicht.

Die Hardware ist mit dem Funktionsumfang nicht schwächer oder teurer als der Durchschnitts Mini-PC auf Amazon. Es gibt ein paar günstigere Angebote, aber nichts substanzielles zur Basis-Version, die mehr Komfort liefern würde. Oder wie möchtest du HDMI-CEC bepreisen? Du bewertest ausschließlich die Hardware und die FPS, das ist unsinnig.

Manche glauben auch noch immer, dass man im Leben etwas geschenkt bekommt. Die Hardware wird nicht subventioniert, folglich unterliegt der Preis auch der üblichen Marktlogik.
Valve ist groß genug, um eine Custom-Lösung ähnlich wie die der PS5 oder Xbox zu bekommen. Beschnittene Chips, die nicht für die großen Modelle taugen, können problemlos in die Konsole reingequetscht werden.

Das hier ist aber nicht geschehen. Daher haben wir halt einen MiniPC zu einem Preis von vergleichbaren MiniPCs - nur kommt dieser halt mit nem RGB Strip und SteamOS druff.

Blöd ist nur: es gibt nur eine Konfiguration an Hardware (außer RAM und NVME die austauschbar sind).

Und diese ist eben schwach.

Das größte Problem ist und bleibt:
Die PS5 Pro ist besser. Schneller, deutlich günstiger, kommt mit nem Controller, besser verbreitet.
Die wird man so nicht schlagen (ist wohl auch nicht das Ziel, aber für die Enthusiasten ist Steam Machine recht langweilig - weil es eben drölftausend andere MiniPCs gibt zum basteln.).
 
Wir drehen uns doch mittlerweile im Kreis und fast niemand in der "Diskussionsrunde" akzeptiert die unterschiedlichen Anwendungsgebiete, geschweige denn, dass ein fertig installiertes, startklares System mit Komfortfunktionen und HDMI-CEC zum einen eine andere "Wertigkeit" hinsichtlich Gaming im Wohnzimmer besitzt als ein eigens zusammengestecktes profanes Custom-Build und zum anderen eine ganz andere Zielgruppe bedient, eine die nicht PCs als "Hobby" selbst zusammenbaut und installiert.
Naja, wenn man einfach nur genug Alleinstellungsmerkmale der Steam Machine aufzählt und diese alle als "nicht diskutierbar" einordnet, dann ist das Produkt logischerweise irgendwann alternativlos. Mit Diskussion hat das aber wenig zu tun. Zu allem was du da schreibst gibt es eine ganz einfache Lösung und die nennt sich Konsole. Klar gibts da kein Steam, aber was interessiert das schon, wer die typische Wohnzimmer-Spieleerfahrung sucht braucht Steam nicht, der ist mit der PS5 und deren Exclusives sogar eher besser bedient, weil diese Spiele auch genau auf eben jene Erfahrung zugeschnitten sind. In Bezug auf das startklare System sind die typischen Konsolen einem SteamOS auch bei weitem überlegen, mitnichten kann man bei letzterem, ohne jede Ahnung, ein beliebiges Spiel kaufen und einfach losspielen.

Als Mini-PC ist das Ding okay, da die grundsätzlich absolut lächerlich overprized sind, da reit sich Valve mit der Steam Machine einfach ein, bzw. ist hier etwas preiswerter als die meist asiatische Konkurrenz. Denn Spoiler, einen riesigen Markt haben gamingfähige Mini-PCs bisher nicht.
Persönlich glaube ich, dass der Formfaktor einfach nicht eine so große Rolle spielt, die PS5 Disc-Edition hatte ein Volumen von 10L und das geht auch immer noch locker fürs Wohnzimmer durch.

Wem also ein möglichst kleines Gerät, HDMI-CEC, Aufwachen per Kontroller etc. und gleichzeitig Steam als Oberfläche wichtig ist, der hat keine Alternative zur Steam Machine, aber ist es denn dann automatisch eine Empfehlung oder ein "gutes Produkt", nur weil es exakt dieses Produkt nicht besser gibt?
Nein, ist es meiner Meinung nach nicht, denn man muss dann immer noch mit einer 7600m spielen, die tut sich schon in 1080p in Spielen dieses Jahres schwer. Es ergibt einfach keinen Sinn, so viel Geld für letztlich Luxusfeatures auszugeben, nur um dann mit einer eher bescheidenen Spieleerfahrung (gerade auf dem großen TV im Wohnzimmer) leben zu müssen. Da ist auch P/L egal, die Steam Machine hat einfach nicht genug Power. Hier wäre es sogar konsequenter gewesen, noch mal nen paar hundert Euro mehr zu verlangen und bei der GPU in Richtung einer 9060XT +16Gb Vram zu kommen, meinetwegen mit nem 1-2L größerem Gehäuse, die Kühlreserven sollten so ausreichen. Dann wäre das ganze immer noch lächerlich teuer, aber wenigstens würde man seine Nische vernünftig besetzen und eine Spielerfahrung bekommen, die nicht jetzt schon einer PS5 hinterher hinkt.

Abschließend glaube ich, dass die Zielgruppe die sich Valve zusammenreimt nicht existiert. Die Steam Machine ist zu teuer für den Massenmarkt aber gleichzeitig auch zu schwach, um mit seinen Comfort-Features zu punkten. Ich gehe von einer sehr kleinen Auflage aus und denke, die meisten Kunden werden hier eher den Namen als das Produkt kaufen.
 
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