Stabilität des Stromnetzes in Deutschland zuletzt mehrfach gefährdet

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- Klugscheißermodus -

GAU ist der größte "anzunehmende" Unfall und damit der Auslegungsunfall. Genau diese Art größte Unfälle beherrschen Kernkraftkerke noch. Wenn man aber als GAU davon ausgeht, dass ein Starfighter in die Hülle fliegt und die Hüllen darauf auslegt, ist das etwas ganz anderes als ein Großraumfrachtflugzeug mit einem 40t Stahlblock für Werkzeugmaschinen, der mit Mach 1 in die Hülle stürzt. Frachtflugzeuge sind viel einfacher zu kapern als Personenflugzeuge. Die hat bisher kaum jemand auf dem Schirm.
Auslegungsstoerfall – Wikipedia

- Klugscheißermodus Ende -

Wie in Tschernobyl? ;)

mfg

Übrigens stehen in Frankreich und Russland auch "Schnelle Brüter", und bei denen ist bei einem "Fehler", nichts mehr mit "Runterfahren", da die Eingreif-, bzw. Reaktionszeit nur noch im Millisekundenbereich, oder kleiner, liegt...eben wie bei einer Atombombe...einmal Knopf gedrückt, und "Pech" gehabt" ;)
 
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Das ist nur halbwegs richtig bezogen auf "Schnelle Brüter", die auf Plutonium ausgerichtet sind, bei einem Thorium Reaktor ist das etwas anders, siehe Hamm Üntrop.
 
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Die habt ihr nicht wegen der "Energiewende" sondern weil die Stromerzeuger und -anbieter euch nach Strich und Faden ausnehmen und die veranwortlichen Politiker vermutlich wegen "grünen" Gründen in die andere Richtung schauen. Erneuerbare kosten im Betrieb einen Bruchteil von Kohle und Co. Die Ressourcen gibt's ja gratis. Das einzige Problem ist ein kurzfristiger Speicher für die Grundlast.

In Norwegen oder Island kostet die kWh rund 15 cent und die kratzen an 100% Erneuerbaren und das bei einem Einkommensschema dass den meisten Deutschen wohl das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ja klar haben die mit Wasser und Geothermie bessere Voraussetzungen. Aber bei euch scheitert es nicht an den Möglichkeiten sondern am Willen/Kompetenz der Verantwortlichen und auch der Bevölkerung.

Zum Teufel, in Österreich zahlt man knapp 20 Cent und wir importieren einigen Strom aus Deutschland. Bei uns würde man sagen ihr lasst euch auf den Schädel sch***en.
Vergleiche nicht Deutschland mit Norwegen, das ist wie Steinzeit mit Moderne vergleichen ;)

Dass die Politiker und vor allem Unternehmen, gerade weil die Politik seit Jahren hart versagt, auf unsere Köpfe scheißen weiß ich schon zu lange... aber wenn man sich die Propaganda ansieht, die derzeit betrieben wird, bzw. die Meinungen der Bürger rigoros ignoriert werden, braucht man sich nicht wundern.

Tja, dann baut endlich mal eure Stromtrassen von Nord nach Süd aus und bringt nicht die Netze der Polen und Tschechen an ihre Grenzen.

Hab zum Thema Atomkraft meine Naturwissenschaftliche Matura-Prüfung gemacht, also ein wenig Ahnung habe ich durchaus. Und dass es ein Kraftwerk gebe, dass keinen Atommüll verursacht der gelagert werden muss ist mir bisher entgangen. Von der Sicherheit habe ich nie gesprochen. Wobei auch die teilweise fragwürdig ist wenn man alleine bedenkt in wieviele Greenpeace-Aktivisten in den letzten Jahren eingedrungen sind...
Ich streite ja nichtmal ab, dass Atomkraft weit entfernt von einer optimalen Lösung ist, aber sie ist nach wie vor eine gute Lösung in Anbetracht bestimmter Faktoren wie immer höhere Bevölkerungdsdichte, die zur Folge höheren Bedarf nach Wohnraum und Nahrung hat was Fläche verbraucht.
Man muss ja nicht zu 100% auf EINE Erzeugungsmethode setzen, ein Mix würde reichen, Wind und Solar sind jedenfalls nicht die Heilsbringer wie uns die Politik/Medien weismachen wollen.
Von Kohle halte ich ebenso am wenigsten, denn dadurch wird nicht nur die Umwelt verschmutzt sondern auch noch durch den Abbau massiv zerstört.

@ sterreich

Du hast die Lage absolut treffend analysiert!

Der Trassenbau von Nord nach Süd stockt, einmal wegen euren bayerischen Blutsbrüdern und wegen der Bevölkerung, jetzt möchte man plötzlich schweineteuer teilweise unterirdisch verlegen und auch die Nachtspeicher-Anlagen (Pumpenwerke) scheitern vorwiegend an der örtlichen Bevölkerung, weil Klimaschutz und Energiewende sind absolut wichtig (deshalb das Kreuz bei Grün), aber bitte ja nicht bei "mir" vor der Haustür, bitte irgendwo anders.

Wie hat ein Kabarettist in einer Sendung erst kürzlich gesagt:

"Es gibt keine Partei, die so attraktiv ist für Doppelmoral wie die Grünen: Weil man weiß, man tut etwas Gutes, und dann fliegt man aber erst recht in den Urlaub." Das sei in der DNA des Grünenwählers drin.
 
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das thema chernobyl war gerade beim "because science" channel thema. passt ganz gut.




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Super steht für das Perfektum, die Vollendung! Das Jenseits ist divers, perfekt bestimmt nicht.
 
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Du vergleichst hier gerade den Mist den ein Papagei macht mit dem einer Elefantenherde.
Radioaktiver Abfall aus Medizin und Forschung sind fast ausschließlich schwach radioaktiv und können oberflächlich gelagert werden. Kein Vergleich mit Brennstäben aus einem AKW.
Und auch in der Menge ein gewaltiger Unterschied. In Österreich lagern wir derzeit 2240 Kubikmeter Atommüll. Der hat sich in 60 Jahren angesammelt.
Und der Versuchsreaktor der TU Wien hat ganze 3,5 kg Uran.
Nimm das ganze Mal 10 und du hast grob den Bedarf Deutschlands ohne AKWs.
Wie viel Müll transportiert so ein Castor-Transport alle paar Jahre?

Die deutschen Forschungsreaktoren haben z.B. 400kg, mit 3,5 kg kommt man nicht sonderlich weit, erst recht nicht im Bereich Medizin und Industrie. So wie hochaktiver Müll anfällt muß man dafür das ganze Faß aufmachen, man brauht ein extra Endlager, das sicher sein muß usw.. Ldiglich die Mensngen unterscheiden sich, der Aufwand bleibt jedoch etwa der gleiche. Einer Kobalt 60 Quelle würde ich z.B. nicht nu nache kommen wollen (nichtmal eine tausendstel Sekunde), die kann z.B. Glas braun färben und Bergkristall in Amethyst und Rauchquarz umwandeln und das in sekundenschnelle.

So wie man einen Kernspaltungsrekator etwas laufen läßt, stellt sich auch das Problem mit dem Abfällen, da kommt man nicht herum.

Der Unterschied zwischen radioaktivem(=strahlendem) und "regulärem" Abfall ist dir bekannt?

Beide sind saumäßig gefährlich und beide dürfen nicht entkommen. Ich würde Methylquecksilber z.B. in eine ähnliche Kategorie, wie hochaktiven Abfall einordnen, wobei Methyquecksilber erheblich weniger verzieht. Die Probleme sind sehr ähnlich und auch die Lösungen sind es, mit einem Unterschied: bei radioaktiven Abfällen kommt der Tag, an dem sie ungefährlich sind, das wird es bei Giftmüll nicht geben.

Klar, wenn du dich einschränkst und nur bereits etablierte Technologie hernimmst schaut es düster aus. Du kannst nicht davon ausgehen, dass wir technologiemäßig im Status Quo stecken bleiben.

Der angebliche technologische Durchbruch läßt seit längerem auf sich warten. Ich kann mich noch an das Versprechen von Jürgen Tritin erinnern, dass die Strompreise durch die Erneuerbaren sinken sollten, weil der Fortschritt es ja richten würde, damals koste der Strom unter 10 Cent (ohne Inflationsbereinigung). Wenn du so argumentierst, dann können wir doch gleich auf die Kernfusion warten. Sicher, kaum radioaktiver Abfall, der auch noch nach kurzer Zeit weg ist, verfügbar und hoffentlich auch billig. Kommt etwa 2050, eventuell sogar früher, also noch rechtzeitig. Eine Lösung sollte sich jetzt realisieren lassen, der Wunderakku, der mit unter 1 Cent je kWh die Energie besser speichern kann als ein Lionakku wurde ewig versprochen und kam nie und die Chancen das er jemals kommen wird stehen deutlich schlechter als bei der Kernfusion, die zumindest funktioniert und sich nur die große Frage stellt, ob man sie auch rentabel hinbekommt.

Wieso brauchst du bei Wasserstoff ein neues Gasnetz?

Weil man dann kein Erdgas mehr einspeisen kann, zumindest wenn man die Vorteile des Wasserstoffs voll nutzen möchte. Ein paar Prozent gehen, dann kann man den allerdings auch nur verbrennen. Eine Umstellung über Nacht ist quasi ausgeschlossen, also wäre das sinnvollste ein zweites Netz zu bauen, um die alten Anwendungen (Gaskraftwerke, Heizungen) weiter betreiben sowie ausbauen können und die Vorteile des Wasserstoffs (Brennstoffzellen) zu haben.

Beschränkt kannst du es heute schon einleiten und wenn du es methanisierst (Bei dem Wirkungsgrad auch schon egal) kannst du es wie gehabt einleiten.

Bei dem miesen Wirkungsgrad hat sich die Metanisierung erledigt, theoretisch sind es etwa 20% und dafür gibt es dann Wärme. Man kann den Wasserstoff auch einfach gleich verwenden, höherer Wirkungsgrad, unkomplizierter und vorallem billiger. Denk dran: halber Wirkungsgrad bedeutet, dass man doppelt soviel Strom braucht, die Sache etwa doppelt so teuer wird und auch der Planet etwa doppelt so stark verschandelt wird. Die Methaniserung gehört in die Kategorie wie das Wasserstoffauto oder die CCS Kohlekraftwerke, wobei man letzte sogar tatsächlich bauen könnte. Diese Technologien sollen ablenken. Das Wasserstoffauto wird scheitern, also stört es die Hersteller von Verbrennungmotoren nicht, CCS sorgt dafür, dass man noch 20 Jahre problemlos Kohlekraftwerke bauen kann, man könnte sie ja nachrüsten und die Methaniserung macht das gleiche wie CCS, wir können die Fossilen noch länger nutzen.

Wärmepumpe und Elektroauto werden idealerweise durch Solarpaneele oder vertikale Windräder am Dach gespeist. Stromerzeugung MUSS dezentralisierter werden wenn es funktionieren soll.

Dezentral ist das ganze wesentlich teurer, weshalb es auch scheitern wird, die kleinen Windkraftwerke sind z.B. absolut ineffizient, es hat seinen Grund, warum es immer größer wird.

Akkutechnologie steckt vergleichsweise noch in den Kinderschuhen und Lithium-Akkus sind nicht der Weisheit letzter Schluss.

Die Akkutechnologie wird seit 150 Jahren vorangetrieben, demnach würde also auch noch der Verbrennungsmotor in den Kinderschuhen stecken. Originelle Ansätze gibt es seit jeher, jedes Jahr wird eigentlich eine neue Sau durchs Dorf getrieben, mal Aluminium Schwefel, mal diverse Redox Flow Konzepte. Revolutionen sind selten, bzw. kommen falt garnicht vor es ist eine Evolution, statt einer Revolution.

Komisch das so viele Länder mit mehr Erneuerbaren als Deutschland billiger und fernab von 0,5-1€/kWh entfernt sind. Es muss ja nicht die komplette Energie in GER produziert werden.

Das letzte ernstzunehmende Projekt war Desertec, damit wären wohl 20 Cent drin gewesen, das wurde allerdings zerredet, wie quasi alles in diese Richtung. Es ist auch eine ganze verrücke Idee von mit: aber eventuell wollen diverse Länder auch ihre billige Energie nicht an uns verscherbeln, sondern selbst nutzen und eventuell kaufen auch andere Länder die Energie ein. Es zu transportieren wird jedenfalls teuer, schon die popligen Trassen in den Süden Deutschlands kosten ein Vermögen.

Ist doch furzegal ob es "nicht gewollt" ist. Ich will auch nicht zum Zahnarzt, muss aber trotzdem hin. Fakt ist, dass das eine zusätzliche Baustelle in der Stromversorgung ist, die man in Deutschland nicht gebacken bekommt.

Es gibt halt eben auch immer noch die Möglichkeit garnichts zu tun und das macht Deutschland momentan.

Und wo gibt es jetzt endlich ein "sicheres" Endlager?

Wie gesagt: die Konzepte gibt es, sie werden nur, aus politischen Gründen nicht umgesetzt. Wenn du das Argument ziehst, dann dürfe man auch nicht auf Erneuerbare umsteigen, denn das wird ja auch verpfuscht, allerdings nicht nur aus politischen Gründen. In Herfa Neurode kann man übrigens sehen wie Müll sicher endgelagert wird, auch wenn die vorerst nur Giftmüll einlagern.

Warum zitierst du nicht auch meinen nächsten Satz? Ich hab geschrieben der Ausstieg war kein Fehler, aber das WIE. Ja der Umstieg auf Braunkohle war komplett bescheuert, auch die Ablösen an die Kraftwerkseigentümer. Ihr zahlt jetzt den Energiebetreibern viel Geld ihre Kohlekraftwerke abzudrehen, die sie in den nächsten paar Jahren eh von sich aus abgedreht hätten.

Solange es nicht gut gemacht wurde und ich denke zumindest in dem Punkt sind wir uns einig, war es eben ein Fehler. Was man hätte tun können steht auf einem anderen Blatt und ist für die jetzige Situation uninteressant.

Die wie gesagt nicht von den Erneuerbaren kommen wenn man sich andere Länder ansieht. Belgien hat die teuersten Preise nach Deutschland und hat noch weniger Erneuerbare. Dänemark ist gleich teuer, kratzt hingegen an den 50% und das auch bei deutlich höherem Einkommen, sodass die Preise deutlich weniger weh tun. Die unterbieten euch Kostenmäßig bei Wind und Solar um ein Vielfaches.
Energiewende: Daenemark blamiert Deutschland bei Solarstrom - manager magazin

Sie kommen einerseits von der EEG Umlange, der Notwendigkeit den Strom weiterzuleiten und ihn dann zu speichern. Erneuerbare sind bei unserer Geographie eben teuer.

Äpfel != Birnen
Die neuen Kraftwerke kommen daher, dass die Chinesen einen stark wachsenden Energiebedarf haben. In einem Jahr gleich mal 2/3 vom Gesamtbedarf in GER. Der ist ja schon "ausgewachsen". Trotzdem haben sie es geschafft von 2010 bis 2017 den Anteil an Erneuerbaren von 10 auf 26% zu steigern.

China hat derzeit das Ziel bis 2020 den Stromanteil von Kohle auf 58% zu senken. Sie sind derzeit bei 59%. 2016 waren es noch 65%, 2010 76%
Deren 2020 Ziele für Solarenergie haben sie bereits 2017 erreicht.
Ja, der CO2 Ausstoß steigt bei denen noch ist aber immer noch weit weg von dem in Europa pro Kopf. Die sagen auch ab 2030 geht es nur noch abwärts, und hier der "Vorteil" einer totalitären Regierung, das wird auch so kommen.

Soweit sind sie von uns nichtmehr entfern, sie holen mit großen Schritten auf und haben uns bald eingeholt, auch pro Kopf. Es ist eben eine Tatsache, dass die Verpflichtungen der Chinesen, ähnlich wie die der Deutschen, nicht sonderlich ambitioniert waren, deshalb wurde das ganze ja überhaupt unterschrieben. Zu dumm, dass wir aus der Kernkraft ausgestiegen sind, sonst hätten wir die Ziele mit links geschafft (so war es auch geplant), jetzt werden wir sie wohl alle verfehlen.
 
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Ich hab über die letzten Jahre mehrfach gelesen, dass Deutschland öfter zu viel Strom produziert und andere Länder für die Abnahme sogar bezahlt, damit das deutsche Stromnetz nicht überlastet wird. Problem sind die Spikes und das Speichern des Stromes durch erneuerbare Energiequellen.

Eine kurze Suche ergab z.B. das:
Negative Strompreise: Deutschland verschenkt Millionen an Frankreich - FOCUS Online

PS: Übrigens steht im Artikel auch, dass Frankreich öfter Strom zukaufen muss. Also ich finde es bisschen bekloppt, wegen der Meldung jetzt die Fassung zu verlieren und mehr Atomstrom zu fordern. Reine Panikmache.
 
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Diese sind heute nur noch konkurrenzfähig, weil sie massiv stärker direkt und indirekt subventioniert werden als die erneuerbaren Energien.
Weil da pro Kraftwerk am Ende auch mehr Energie rauskommt...
Überlege mal wie viele Anlagen an erneuerbaren Energien es im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken es gibt und wie hoch der Anteil an EEs ist. Es sind "nur" ca. 27%.

Die neuen Kraftwerke kommen daher, dass die Chinesen einen stark wachsenden Energiebedarf haben.[...]
Trotzdem haben sie es geschafft von 2010 bis 2017 den Anteil an Erneuerbaren von 10 auf 26% zu steigern.

[...]

China hat derzeit das Ziel bis 2020 den Stromanteil von Kohle auf 58% zu senken. Sie sind derzeit bei 59%. 2016 waren es noch 65%, 2010 76%
Deren 2020 Ziele für Solarenergie haben sie bereits 2017 erreicht.
Wie du richtig erkannt hast - die vielen neuen Kraftwerke kommen auch nur vom steigenden Strombedarf. Da ist es auch nur logisch, dass man auch fokussiert auf erneuerbare Energien setzt.
Nichtsdestotrotz erzielt China diese Anteile an EEs bspw. auch durch ihre berüchtigten Stausee-Projekte - mit entsprechenden Verletzungen der Menschenrechte und entsprechenden Umweltschäden eingeschlossen.

Wundervoll übrigens, dass China bis 2020 den Kohlestromanteil auf astronomische 58% senken will. Deutschland liegt bei... 35%? Da ist noch wahnsinnig viel Luft nach unten für die Chinesen...

Mal abgesehen davon... Ist es doch kein Wunder, dass die Chinesen den Heimvorteil bei Solarenergie haben. Man hat den Chinesen ja auch das ganze Wissen verkauft und die eigene Solarproduktion praktisch zerstört.

Die meisten Kraftwerke bei uns stehen still, wir exportieren trotzdem wie die Weltmeister ins Ausland
Was soll man auch sonst mit dem Strom machen? Eine gewisse Grundversorgung brauchts nunmal, da erneuerbare Energien nicht immer und schon garnicht in einer bestimmten Höhe zur Verfügung stehen. Kohle- und Atomkraftwerke lassen sich nicht mal eben auf Knopfdruck an und ausschalten. Stehen die erneuerbaren Energien dann doch mal zur Verfügung, gibts logischerweise ne Überproduktion. Es gab aber schon genug Situationen, Thema des Threads, wo die erneuerbaren Energien neben der Grundversorgung eben nicht gereicht haben, um unseren Strombedarf zu decken. Tja, wie doof nur. :schief:

Regelbare Gaskraftwerke gibts schlicht nicht in einer ausreichenden Anzahl - zumal wir dort ebenfalls auf Dritte angewiesen sind. Kohle können wir selber fördern, bei Gas sieht das anders aus.

Unternehmen bekommen billigsten Strom, der einfache Endkunde bezahlt die Quersubventionen
Deutschland ist so schon ein unattraktiver Wirtschaftsstandort. Ein hohes Lohnniveau, die Lohnnebenkosten liegen durch das gute (und das ausufernde) Sozialsystem auch ziemlich hoch, es gibt einen Haufen Vorschriften und Gesetze zu beachten und obendrein ist Energie dank der völlig überstürzten Energiewende hier so richtig teuer. Was würde wohl passieren, in Zeiten offener Grenzen, einer einheitlichen Währung und Zollfreiheit, wenn man die energieintensive Betriebe ihren Anteil an der EEG-Umlage zahlen lassen würde? :rollen:

swedrox schrieb:
Die Energiebedarf zu decken ist möglich siehe Rechnung vor 2 seiten.
Die Rechnungen kannst du dir solange in den Hintern schieben, bis eine sinnvolle Speicherungsmöglichkeit in ausreichender Größe gefunden wird.
Klar kann man berechnen, dass typischerweise so und so viel EE-Kraftwerke reichen um den Strombedarf zu decken. Blöd nur, wenn die EEs nicht da sind...

swedrox schrieb:
Also ist dein Plan die erstmal ne lange Pause machen und warten bis wir dann von allen Überholt werden?
Nein, quasi den gesamten Rest der Welt überhaupt erstmal dazu bringen, ähnliche Bemühungen anzustellen wie wir.

swedrox schrieb:
Deutschland hat nicht wirklich den willen die Klimaziele und Umweltschutzauflagen durchzusetzten sonst würden wir sie ja erfüllen. Rumhocken und mimimi zu machen finde ich ist keine Lösung
Im Gegensatz zu so ziemlich jedem anderen Land (mit Ausnahme mancher europäischer Länder) hat einzig Deutschland seit den 70ern seinen CO2-Ausstoß kontinuierlich reduziert. Und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert.
Wo brauchen wir uns im Sinne des Umweltschutzes was vorwerfen lassen? Überstürzen wir die Energiewende, ist unsere Wettbewerbsfähigkeit bzw. die Wirtschaftsleistung zunehmend gefährdet - und die EEs wachsen nunmal leider nicht auf Bäumen, sondern wollen bezahlt werden.

swedrox schrieb:
Saudi Arabien finanziert sich nur aus ÖL und Gas und in China wird alles auf der Welt hergestellt, natürlich haben die einen großen ausstoß.
Siehst du - also sind dort auch sowohl prozentual als auch absolut viel größere Einsparungen möglich wie uns.

sterreich schrieb:
In Norwegen oder Island kostet die kWh rund 15 cent und die kratzen an 100% Erneuerbaren [...] Ja klar haben die mit Wasser und Geothermie bessere Voraussetzungen.
Die haben damit so viel bessere und günstigere Voraussetzungen, dass die in manchen Gegenden sogar ihre Straßen und Fußwege heizen können. Glaubst du, das sind ansatzweise vergleichbare Bedingungen, wenn die Geothermie scheinbar so dermaßen billig und unbegrenzt zur Verfügung steht?

swedrox schrieb:
Dann sprengen wir uns dann einfach in die Luft weil bringt ja eh nix.
Am Ende entsteht das Problem durch das ungebremste Bevölkerungswachstum in Afrika und Asien. Ein wachsener Wohlstand und eine gleichzeitig immer weiter wachsende Bevölkerung machts unmöglich, den CO2-Ausstoß zu senken.

sterreich schrieb:
Es muss ja nicht die komplette Energie in GER produziert werden.
Strom ist heutzutage so dermaßen wichtig, dass sich ein Land dort unter keinen Umständen mehr wie nötig von Dritten abhängig machen sollte.
Kann man übrigens auch prima als politisches Druckmittel nutzen...
 
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Tschernobyl ist durch eine Wasserstoffexplosion entgültig zerlegt worden, das kann auch in jedem anderen derzeit kommerziell betriebenen Reaktor passieren, wenn es zu einem Station Blackout oder ähnlichem kommt.

Moment,

Ich bin seit neuestem Nuklear Ingenieur und ein kommerzielles AKW kann nicht explodieren. Das geht nicht. Was in Tschernobyl passiert ist waren mehrere unglückliche "Zufälle" aber am meisten hat die Bauart dazu beigetragen. Diese Bauart gibt es heute noch in der ehemaligen Sovjet Union. Das sind aber keine kommerziellen AKWs.

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Ja Moment. Lol. OK hab verloren.

Was dann passiert wissen wir ja leider aus der Vergangenheit

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Moment,

Ich bin seit neuestem Nuklear Ingenieur und ein kommerzielles AKW kann nicht explodieren. Das geht nicht. Was in Tschernobyl passiert ist waren mehrere unglückliche "Zufälle" aber am meisten hat die Bauart dazu beigetragen. Diese Bauart gibt es heute noch in der ehemaligen Sovjet Union. Das sind aber keine kommerziellen AKWs.

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ich glaube, hier sollten einige "Experten" sich mal Chernobyl auf Sky ansehen und dazu ein paar Dokus auf Youtube. Aber klar, alles sicher...total sicher und unser Kugelreaktor wäre der (deutsche) Durchbruch gewesen. Leute wacht mal auf. Diese Technik ist nichts für uns Menschen...




Viele Grüße,
stolpi
 
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Das alles sicher ect ist habe ich nicht geschrieben!

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Das alles sicher ect ist habe ich nicht geschrieben!

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Du hast geschrieben das die Dinger nicht explodieren können...der RBMK Reaktor kann eigentlich auch nicht explodieren, ist er aber. Größtes Problem ist doch nicht die Technik sondern der Faktor Mensch. Hast du da einen oder mehrere davon die völlig von sich überzeugt sind, dann kann alles explodieren.


Und nochmal, wir sind auf AKWs und Kohle gar nicht angewiesen wenn wir uns überhaupt mal die Mühe machen würden, das durchdacht anzugehen.




Viele Grüße,
stolpi
 
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Ja, ist er. Ich habe auch geschrieben wieso er doch explodiert ist.

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Und nochmal, wir sind auf AKWs und Kohle gar nicht angewiesen wenn wir uns überhaupt mal die Mühe machen würden, das durchdacht anzugehen.
Das geht nun aber wirklich zu weit! Wo sollen denn die ganzen Parteispenden und -sponsoring landen und wo soll man als Politiker nach seiner politischen Laufbahn dann bitte hinwechseln? :ugly:
 
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Ja, ist er. Ich habe auch geschrieben wieso er doch explodiert ist.

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Ich weiß was du geschreiben hast...

Vielleicht tue ich dir unrecht...aber Menschen die im Kontrollraum sitzen und quasi denken: "Ich bin (seit neuestem) Nuklear Ingenieur und ein kommerzielles AKW kann nicht explodieren. " sind das Problem, sie sind überall das Problem wenn sie wichtige Positionen besetzen oder Entscheidungen fällen müssen...und sei es nur: "drücke ich den Knopf oder den anderen... ":devil:

Solange es Menschen gibt die sich nicht selbst reflektieren können und die womöglich an entscheidenen Positionen sitzen, solange sollte man die Finger von höchst kritischer Technik lassen.
PV ist einfach und simpel, kann jeder Zehnjährige mit umgehen. Probiere es mal, hat auch bessere Zukunftschancen.:daumen:



Viele Grüße,
stolpi
 
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Wir haben überall im Norden Windparks, trotzdem fehlt der Strom.:what:
Deutschland imo weitaus angreifbarer als gedacht.
Gäbe es ein Blackout, steht Deutschland schecht dar.
Bricht eine Strom-Trasse die wichtig ist zusammen, dann gibt´s ne Kettenreaktion.:ugly:
Hoffe es kommt nie dazu.
 
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