News Speicherkrise: RAM-Preise könnten sich noch einmal verdoppeln

Die sollen mal endlich einen Weg finden, wie man die LLMs anders besser machen kann als nur durch MEHR SPEICHER. 🙄
Aber in dem Wettrennen nehmen sie wohl den kürzesten Weg, egal wie teuer es ist. Bin gespannt, wann die ersten Investoren die Reißleine ziehen...OpenAI soll ja angeblich 2027 pleite sein, wenn nicht massiv Geld weiter rein gepumpt wird trotz exorbitanter Verluste.
Ich nutze LLM Q4-Modelle (4-Bit-Quantisierung). Der Qualitätsverlust (im Vergleich zu FP16-Originalen) ist minimal. Selbst "Overkillmodelle" laufen auf meinen 64GB Ram. ABER Firmen wollen maximale Qualität, da wird gerne mal das Qwen 3 135b FP16 geladen, Dateigröße 400GB.
 
Angebot und Nachfrage. Das bleibt abzuwarten, wie die Kunden reagieren. Wenn weniger in den freien Markt gelangt, muss das nicht zwangsläufig weitere Preissteigerungen bedeuten. Wer nicht muss, wird auch nicht kaufen. Wäre schon verrückt, wenn meine 64 GB auf 2.000€ klettern. Das würde dann aber auch niemand mehr kaufen.
Mit kreativen Auswegen können Kunden reagieren.

Aktuell kosten 16GB DDR5 SODIMM auf Ebay 100€. Ein SODIMM auf UDIMM Adapter kostet 10€. Für 110€ RAM ließe sich dann ein DDR5 System bauen.
Ich nutze LLM Q4-Modelle (4-Bit-Quantisierung). Der Qualitätsverlust (im Vergleich zu FP16-Originalen) ist minimal. Selbst "Overkillmodelle" laufen auf meinen 64GB Ram. ABER Firmen wollen maximale Qualität, da wird gerne mal das Qwen 3 135b FP16 geladen, Dateigröße 400GB.
16GB VRAM ist für LLMs der absolute Einstieg. Mistral 4 * 8b läuft hervorragend. Oder QWEN 14b. Für die schnelle Informationsbeschaffung ist dies eine Alternative. Ein QWEN 32B ist allerdings ziemlich zäh, wenn der Arbeitsspeicher mit einbezogen wird.
 
Denke eher so kleine Buden wie TG, PC Bauer etc. und Reseller wie Kingston usw. die keine eigene Fertigung haben. Intel hat mit seinen eigenen FAB´s auch Vorteile zu NV und AMD. Wird sicher spannend.
 
Alle die ein paar Riegel rum liegen haben oder entbehren können, können nun wirklich Gewinne machen mit teils 6 Jahre alter Hardware. Find ich gut.
 
Wenn man Gamers Nexus letztes Video in Betracht zieht, könnte man glauben, dass das stetige Wachstum der KI Rechenzentren u.U. in Kürze ein schnelles Ende haben könnte. Gesichert ist das natürlich nicht.
 
Sollen sie doch machen wir können das sowieso nicht kontrollieren aber die arme die Hardware verkaufen da werden bestimmt einige Pleite machen weil bei den Preisen wer da kauft ist selber schuld .
 
Problem ist, es gibt keine Alternative und damit wird der Absatz aller Komponenten mit nach unten gerissen. Wer RAM hat kann aufrüsten ansonsten wird die Kaufzurückhaltung weiter forciert, mit allen Folgen für die Hardwareversender/ PC Distributoren. Echt übel....
 
Je teurer das Zeug wird, desto mehr lohnt sich das reparieren von Modulen, nicht jeder hat natürlich so etwas wie eine Seamark ZM-R7850A oder ne andere Reworkstation (und das nötige Know-how). Aber wenn ich so ein Kingston KSM64R52BD4 128GB-Modul sehe, über 4000 Euro, dann fragt man sich schon mal, wie man an defekte Module rankommen könnte, die werden eigentlich immer ersetzt, egal ob von Privaten oder Firmen. Wo kommen all die Module hin?
 
Mmmmhhh....schreibe ich noch was dazu, oder zitiere ich mich einfach selbst aus einem der zahlreichen anderen threads zum Thema?

Traurig, dass solche Situationen überhaupt in dem Maße vorkommen. Künstlich und vermutlich mit Kalkül erzeugt, aber ich will mal nicht ins Reich der Schwurbler vordringen.

Nun, die Realität der Marktwirtschaft ist ja kein schwurbeln.

Die Kosten für die Herstellung von Speicher sind nicht massiv gestiegen in den letzten Monaten, der Verkaufspreis schon.
Ergo bleibt nur übrig, daß man möglichst viel Erlöß abgreifen will.

Finde ich nach wie vor ethisch/moralisch widerlich, aber das ändert nix und interessiert auch niemanden.
 
Sollte mit meinem RAM was passieren, wechsle ich zurück auf das 16GB-Vorgänger-Kit, das ich zum Glück noch in der Schublade liegen habe. Macht die GPU die Hufe hoch, spiele ich halt ältere Titel auf dem halbwegs potenten Laptop meiner Freundin (RTX 4060) Der Backlog ist ja groß genug.

Das ist der Vorteil, wenn man schon etwas länger im Thema ist. Dann hat man einen Fallback für den Fallback, des Fallbacks und im Zweifel nimmt man halt wieder ein Buch in die Hand. Mich kann nichts schocken, was die kommenden Jahre passiert. :fresse:
 
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Das ist der Vorteil, wenn man schon etwas länger im thema ist. Dann hat man einen Fallback für den Fallback, des Fallbacks
Hab hier noch meinen R5 1600X, 16GB DDR4 3200 und die alte 1080ti liegen. Für den Notfall ist alles da, AM4 Boards gibts ja massenhaft. Für den Worst Case hab ich noch ein Board bestückt mit 2500k und 8GB DDR3.
Für jede Generation an Hardware gibts genug Spiele für die Ewigkeit die man nicht gespielt hat.
 
Bald kosten die Dinger so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen. Da kann man nichts machen, wir können nur hoffen, dass sich die RAM-Preise bis 2028 verbessern. Mir tun nur die Leute leid, die aufrüsten möchten. Ansonsten interessieren mich die Dinger nicht, da ich schon RAM habe.
Das riecht mir zu sehr nach geplanter Panikmache: "Kauft jetzt den schon völlig überteuerten RAM, ansonsten müsst ihr nochmal doppelt und vierfach zahlen."
Wer kann, der sitzt das aus.
So würde ich das Ganze nicht sehen. Bevor die Ramkrise losging, hat man hier oft darauf hingewiesen, und unter den Beiträgen gab es genau solche wie dich, die das als Panikmache abgetan haben. Das Ende vom Lied kennen wir jetzt alle. :ka:
 
DDR5 ECC Ram / für z.B. Threadripper

DE Markt ist leer gefegt :-(

Das ist noch das günstigste mit ~ 22 € pro GB

z.B. 4x 32 GB :
Kingston.jpg

DDR.jpg
 
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