News Speicherkrise: Beginnt bald "das große Wegwerfen"?

Heh.

Dazu kommt die Win10 support Ende Mülllawine.
Wer jetzt ein System braucht das Windows 11 Offiziell supported ist angeschmiert wenns ein Desktop sein soll.
Im Zweifel handhaben wie zu Coronazeiten und sich ein Notebook holen, hier bleiben die Preise aktuell NOCH stabil aufgrund der Margen, aber auch hier wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.
 
Man sieht sehr schön wie krank der Turbokapitalismus ist, wenn man lieber nagelneue Ware in den "Müll" wirft als diese zu verkaufen.

Bei mir in der Firma habe ich gerade einen ähnlich gelagerten Fall. Also mal ein kleiner Ausflug in meine Welt:
Es ist Hardware aus Aufträgen übrig die durch diverse Änderungen unseres Partners "etwas" unübersichtlich wurden. Diese Teile hätte ich gerne wieder zurück im Lager. Allerdings war zwischenzeitlich eine Systemumstellung des ERP hin zu SAP. Betreffende Aufträge wurden aber noch im alten System abgewickelt. Würden diverse Leute nicht intervenieren würde das Controlling die Ware - welche auch noch in Zukunft benötigt wird - mit locker 5-Stelligen Wert lieber in den Müll werfen weil das Rückbuchen so kompliziert sei und Lagerkosten verursacht.

Aber zugleich wird "Nachhaltigkeit" in der Firma gepredigt. :daumen:
Und wenn dann der nächste Auftrag da ist wird rumgeheult weil nix im Lager liegt und dadurch unsere Durchlaufzeit im Haus länger ist......
 
Ich weiss, ich wiederhole mich, aber bin froh früh auf AM5 umgestiegen zu sein. Die Preise bei der Anschaffung kamen mir hoch vor, sind aber generell noch viel weiter gestiegen (CPU, RAM), nur das Mainboard wäre mittlerweile 20 Euro günstiger zu haben.

Mein Grund für AMD war damals noch, dass ich beim nächsten Upgrade nicht schon wieder das Mainboard wechseln muss, wie bei Intel. Dass dann oft auch neuer RAM fällig wird hatte ich gar nicht im Kopf - um so besser wenn ich auch das weiterverwenden kann für ein paar Jahre! :daumen:
 
Es wird einfach viel zu viel produziert und dann einfach weggeschmissen. Alleine die Rohstoffe, die bei der Produktion verschwendet werden... Wasser, und auch der Strom, es ist einfach nur schrecklich. Und dieser AI-Hype setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Eigentlich unhaltbare Zustände.
 
wieviel ich wohl für meine 48Gb DDR5 7000 bekommen würde? :D

nein, ich verkauf nicht, muss dann ja wieder teuer kaufen..

Ich habe aus Jux und Probierlaune heraus ein 48GB DDR5 8400 Kit für 120 gebraucht gekauft. . . die Preise dafür sind ja aktuell komplett krank . . . Nutzen tue ich es sowieso nicht mehr da 32GB reichen.
 
Dieses Dazukaufen ist der größte Quatsch aller Zeiten…hier werden entweder Altbestände aus Lagern verklappt oder man bläht künstlich den Umsatz auf, damit es in den Quartalszahlen nicht so aussieht, dass man abhängig von der Speicherkrise ist und Profit daraus schlägt. Bringt alles nichts, wenn die Krise ausgestanden ist werden auch die zusätzlichen Umsätze wieder schwinden. Ehrlicher wäre es, die Preise direkt transparent auf das passende Niveau zu erhöhen, dann könnten Händle, Builder und DIY-Endkunden wenigstens vernünftig planen.
 
Wer jetzt ein System braucht das Windows 11 Offiziell supported ist angeschmiert wenns ein Desktop sein soll.

Momentan muß man noch suchen:

Das Ding ist recht billig, auch wenn die CPU etwas gewöhnungsbedürftig* ist. Dafür kostet der RAM halb soviel, wie der ganze Kasten, noch einen Monat gewartet und man kann drei Kreuzzeichen machen. B580 bis RX 9070XT rein und schon hat man einen brauchbaren Gaming PC, bis das ganze in 4 Jahren ausgestanden (hoffentlich) ist.

*Euphemismus

Man sieht sehr schön wie krank der Turbokapitalismus ist, wenn man lieber nagelneue Ware in den "Müll" wirft als diese zu verkaufen.

Und in der DDR haben sie mit Brot Schweine gefüttert, weil es so billig war.

Es ist schon reichlich albern, da vom "Turbokapitalismus" zu sprechen, zumal das Problem ja dadurch verursacht wird, dass man eben nicht Marktwirtschaftlich vorgeht.

Im übrigen wird der Krempel natürlich verkauft. Im Miningboom konnte man sich Komplett PCs (ohne Graka) für die Hälfte bis ein Drittel ihres eigentlichen Wertes kaufen.

Ich weiss, ich wiederhole mich, aber bin froh früh auf AM5 umgestiegen zu sein. Die Preise bei der Anschaffung kamen mir hoch vor, sind aber generell noch viel weiter gestiegen (CPU, RAM), nur das Mainboard wäre mittlerweile 20 Euro günstiger zu haben.

Da kann man jetzt relativ wenig dazu sagen. Deshalb packt man sein System auch in die Signatur. Gleich am Anfang war eine nicht ganz so gute Idee, da es billiger und vorallem besser wurde. Aber gut, man müßte halt wissen, was du dir wann gekauft hast.

Ich persönlich habe es ganz gut getroffen. Anfang 2024 522€ für die CPU, 300€ für die SSD und 300€ für den RAM. Heute würde ich für mein Geld wesentlich weniger bekommen.
 
Obwohl der enorme Preisanstieg bei RAM und SSDs gar nicht so lange her ist, scheinen nahezu alle Distris ihre Kontingente zu beschränken. Auf dem kurzen Dienstweg erfragt, scheinen Mengen von bis zu 20 Stück noch ohne Probleme kaufbar zu sein, solange man den aktuellen Marktpreis bezahlt.

Das entspricht in etwa der Tagesproduktion eines mittelkleinen, national tätigen Komplett-PC-Bauers. Wer bereits 50 haben möchte, wird höflich gebeten zu diversifizieren, d.h. unterschiedliche Kits. - Pokerclock -


Mh. Ich weiß ja nicht. Könnte bösartig unterstellen dass es keinen Speichermangel gibt. „20? Kein problem!“ „50? Puh, aber nicht nur die beliebten, kauf aber auch ein paar andere, ich werd die Ladenhüter anders nicht los!“
 
"Solange es wirtschaftlich sinnvoll ist, wird Neuware (!) in Ermangelung von Eigennutzung oder Absatzmöglichkeiten besser direkt entsorgt als diese weit, weit unter dem EK zu verkaufen. Warum ist das so?

Die Elektrotonne kann eine günstigere Alternative zur Gewährleistungspflicht auf Neu- oder Gebrauchtware sein. Dazu kommen der typische (bürokratische) Aufwand im Verkauf, Personalbindung, Buchhaltung und was sonst noch dazu gehört."

Das wäre dann wohl eine echte Krise.
 
Das Ding ist recht billig, auch wenn die CPU etwas gewöhnungsbedürftig* ist. Dafür kostet der RAM halb soviel, wie der ganze Kasten, noch einen Monat gewartet und man kann drei Kreuzzeichen machen. B580 bis RX 9070XT rein und schon hat man einen brauchbaren Gaming PC, bis das ganze in 4 Jahren ausgestanden (hoffentlich) ist.
Das Teil hat aber DDR4 Arbeitsspeicher...599€ ist da schon sehr ambitioniert.
DDR5 5200 ist aber definitiv der billige Scheiß… weiter runter geht‘s ja kaum noch.
DDR5 5200 ist in der derzeitigen Krise kein billiger Scheiß mehr. Es ist der derzeit einzige noch etwas preisgünstigere Weg auf ein aktuelles System zu wechseln. Wobei "günstig" in Gänsefüßchen zu setzen ist.
 
Es hat eine halbwegs akzeptable CPU und 32GB RAM. Im Moment muß man nehmen, was man bekommen kann, wenn man günstig davonkommen will. Natürlich kann man auch DDR5 nehmen, dann kostet der RAM allerdings um die 300€, Tendenz täglich steigend.
Aber dann würde ich den DDR5 Speicher nehmen. Was will man heutzutage mit einem mobilen 11900K?
Die Elektrotonne kann eine günstigere Alternative zur Gewährleistungspflicht auf Neu- oder Gebrauchtware sein. Dazu kommen der typische (bürokratische) Aufwand im Verkauf, Personalbindung, Buchhaltung und was sonst noch dazu gehört."
Ja, dass ist wahr. Wenigstens gerät die Elektronik dann wieder in den Recyclingkreislauf. Verloren ist dann auch nicht wirklich was.

Von Turbo Kapitalismus würde ich nicht sprechen, wie es ein anderer Nutzer hier geschrieben hat.
 
Naja, ist wohl schneller als der Gabecube und besser ausgestattet. Der Preis ist nicht soviel höher. Wenn man das Geld investieren will, dann ist DDR5 vom Prinzip her besser.
Zumal der erwähnte DDR4 Speicher auch noch "so dimm" ist. Ok, das hat natürlich auch seinen Wert. Aber du kaufst DDR4 32GB sodimm mit einer mobilen Notebook CPU die 5 Jahre alt ist (11900K).

Wie bereits geschrieben. Es wird einige geben die es gut finden. Ich habe da meine bedenken bei 599€.
 
Hab eben aus Spaß "meinen" RAM bei GH gesucht.
Im Frühjahr für 64GB Fury Beast 6000er 200,- und jetzt bei rund 800,- :stupid:
Die sind doch nicht mehr ganz sauber.
 
Zurück