Sound ***Diskussionsthread***

Ich wusste nicht, dass man ganz leise und ganz laute Musikstellen in Richtung Mitte zusammenschieben muss, um sie Zuhause abspielen zu können - das ist ganz schön abgefahren... dann ist ja gar keine Musik etc. naturgetreu.
Aber die Akustik und auch unser Gehör sowieso sind sowieso abgefahrene Dinge :ugly: ... wenn ich schon höre dass der Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten hörbaren Ton 1 Million beträgt (d.h. 1 Millionstel Pieps vom lautesten Ton hört man noch als leise) dann wird es schon ziemlich abstrakt.
 
Für die breite Masse könnte es dadurch in der Tat besser klingen. Zumindest weiß er wohl ganz gut, wie die es hören werden und kann entsprechend anpassen. Ob aber am oberen Ende wirklich was fehlt ist die Frage. Wenn er tatsächlich zweimal abmischt/mastert/wasauchimmer und auch beides verfügbar macht wäre jedenfalls alles ideal.

Ich muss gestehen, dass ich noch nie ein Freund von Plasmabildschirmen war. Sie sind in meinen Augen anders, aber nicht besser. Haben halt andere Stärken, aber auch andere Schwächen. Allerdings habe ich mich auch vor einigen Jahren zuletzt damit befasst, sodass ich keinen aktuellen Überblick über die Fortschritte habe. Mir würde jedenfalls erst einmal ein richtig guter Bildschirm reichen, da ich das meiste über den PC konsumiere. Aber erst einmal Geld und so.
 
Ich wusste nicht, dass man ganz leise und ganz laute Musikstellen in Richtung Mitte zusammenschieben muss, um sie Zuhause abspielen zu können - das ist ganz schön abgefahren... dann ist ja gar keine Musik etc. naturgetreu.
Aber die Akustik und auch unser Gehör sowieso sind sowieso abgefahrene Dinge :ugly: ... wenn ich schon höre dass der Unterschied zwischen dem leisesten und dem lautesten hörbaren Ton 1 Million beträgt (d.h. 1 Millionstel Pieps vom lautesten Ton hört man noch als leise) dann wird es schon ziemlich abstrakt.
Ist nicht nur das Ohr, auch das Auge, wenn man mal rechnet auf welcher Fläche es welche Auflösung erreicht und mit welchen Tricks man eigentlich sieht. Wo also die schwächen sind.
Übrigens hört das Ohr nicht alles. Wenn ein sehr lauter Ton kommt, wird ein großer spektraler Bereich überdeckt. Den nimmt man dann bewußt nicht mehr wahr. Dieses ist auch der Trick den MP3s benutzen. Wenn man weiß, dass der normalmensch dieses nicht hört, muss man ihn ja auch nicht abspeichern.
Für die breite Masse könnte es dadurch in der Tat besser klingen. Zumindest weiß er wohl ganz gut, wie die es hören werden und kann entsprechend anpassen. Ob aber am oberen Ende wirklich was fehlt ist die Frage. Wenn er tatsächlich zweimal abmischt/mastert/wasauchimmer und auch beides verfügbar macht wäre jedenfalls alles ideal.

Ich muss gestehen, dass ich noch nie ein Freund von Plasmabildschirmen war. Sie sind in meinen Augen anders, aber nicht besser. Haben halt andere Stärken, aber auch andere Schwächen. Allerdings habe ich mich auch vor einigen Jahren zuletzt damit befasst, sodass ich keinen aktuellen Überblick über die Fortschritte habe. Mir würde jedenfalls erst einmal ein richtig guter Bildschirm reichen, da ich das meiste über den PC konsumiere. Aber erst einmal Geld und so.
Es ist und bleibt so, in sehr hellen Räumen und bei Sonnendirekteinstrahlung sehen LCDs besser aus. Deshalb wird im MM auch immer der LCD besser abschneiden.
In beschatteten oder verdunkelten Räumen kann der Plasma richtig punkten.

Plasma hat einen höheren Verbrauch, dafür "kinotreue" Farben und eine höhere Reaktionszeit (nachleuchteffekte passieren fast nur noch bei Montagsmodellen, wenn man einen vernünftigen kauft).
LCDs fehlt halt noch immer das richtige schwarz, auch wenn sie besser werden (Gerade Sony hat momentan ein paar schöne Modelle), und verbrauchen halt weniger Strom.

Bei allem anderen tun sie sich nichts.

Inzwischen ist es meist geschmacksfrage, was man lieber will, wenn man mal von der Umgebungshelligkeit absieht. Denn beide Techniken haben voneinander gelernt.

Zum Ghetta:
Ich glaube die "ClubMixs" nutz er nur selber.
Seine Live-Auftritte sollen auch ziemlich bescheiden sein, da er gar nicht mehr live mixt, sondern wohl nur auf einer SD-Karte den kompletten Auftritt dabei hat und dann nur rumhampelt.
 
Na ein Glück, dass mich Guetta eh nicht reizt. ;)

Ja, das satte Schwarz und die bessere Farbwiedergabe habe ich noch als Vorteile der Plasmas im Kopf. Das sind neben der Reaktionsgeschwindigkeit mit die schwerwiegendsten Punkte, weswegen ich mir manchmal Ablösung der LCD-Technik wünschen würde. Der Stromverbrauch war zwischenzeitlich ja auch nicht so viel besser, als die LCDs größer wurden. Erst durch die LED-Beleuchtung haben die wieder Boden gut gemacht. Ich glaube ich muss mich da mal wieder richtig reinlesen (und reinschauen). :)

Zurück zum Sound: Irgendwie wird die Verfügbarkeit der Detonator-Subwoofermodule nicht besser (nur die DT300 scheint verfügbar, DT150 wäre mein Wunsch). Werden die überhaupt noch hergestellt? Welches Verstärkermodul ähnlicher Größe (also ähnliche Leistung, nicht über 200 €) könntet ihr noch empfehlen?
 
Im Bezug auf die Dynamikdiskussion und die Notwendigkeit von Komprimierung. Ich habe mal irgendwo wage aufgeschnappt, dass wohl auf grund der natürlich nicht vorhandenen Dynamikkompression bei elektrischen Musikinstrumenten diese nicht mit Hifi Equipment betrieben werden sollten, da das nicht auf die teils sehr abrupten und starken Dynamikunterschiede von z.B. einem Klavier oder einer Gittarre ausgelegt ist. Ist da was dran? Ich habe gelegentlich unser E-Piano an damals noch meinen Nuber Nubox 481 und jetzt meinen Canton GLE 430.2 betrieben, was mir klanglich eigentlich immer sehr gefallen hat. Tatsächlich bin ich jedoch jemand der meist eher leise spielt und nur selten laut, und dann noch seltener wirlich extreme Dynamiksprünge macht. Muss ich befürchten, dass, sollte es einmal soweit kommen, dass eventuell meine Boxen/Verstärker zerstört?
 
Deshalb bildet sich da, wie in vielen bereichen, eine zwei Klassengesellschaft. Der jenige, der sich dann einfach damit zufrieden gibt und das günstige/billige verwendet und glücklic hwird und der "anspruchsvolle" der dann HQ kauft. Beides hat seine Berechtigung und jeder muss da für sich selbst entscheiden. Dem einen reicht ein Fiat Panda, der andere braucht S-Klasse. Der eine nimmt Panasonic Plasma, dem anderen reicht ein Samsung LCD. Der eine hört über sein iPad oder HTC One, der andere hat ein 10.000€ Anlage rumstehen.
Es muss ja keine 10.000 Euro HiFi-Anlage sein. Aber ich bin frustriert, wie viele Leute 15 Euro Logitröt für das obere Ende der Fahnenstange halten - oder sich für 'nen 10er einen 5erPack Kopfhörer kaufen ("Weil die immer so schnell kaputt gehen." :ugly:). Bei solchen grottigen Lautsprechern gehen so viele Details der Musik verloren, dass es wirklich schon egal ist, ob man die Musik zu Tode komprimiert oder nicht.

Ein HTC-One mit vernünftigen In-Ears ist übrigens gar nicht so verkehrt - nur dass selbst die kaum jemand besitzt. 600 Euro Handy und 5 Euro Wegwerfkopfhörer und Gratis-Internetradio in 64 kBit. Finde den Fehler in der Verhältnismäßigkeit :wall:.

[...]Muss ich befürchten, dass, sollte es einmal soweit kommen, dass eventuell meine Boxen/Verstärker zerstört?
Gehobene Zimmerlautstärke ist bei einer wertigen Stereoanlage kein Problem. Wenn du die Boxen überlastest, riechst du das sehr schnell :D und kannst noch reagieren. Der Verstärker kann afaik nicht durch Überlast kaputt gehen. Mit so viel Pegel kannst du den nicht ansteuern, wenn da nur ein E-Piano davor hängt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein HTC-One mit vernünftigen In-Ears ist übrigens gar nicht so verkehrt - nur dass selbst die kaum jemand besitzt.

Ich hab letztens meinen Cowon J3 verloren ( :heul::heul::heul::heul::heul::heul: ) und muss gerade gezwungenermaßen meine Westone Um3X unterwegs an meinem HTC One haben. Der Klang ist... Naja. Erträglich. Aber der J3 war ne ganze Ecke besser und meine Vorfreude auf den FiiO X3 (Ich war eh am abwägen, ob sich ein Upgrade lohnt, die Entscheidung haben mir nun Spalt zwischen Ubahn und Bahnsteig Königsplatz sowie ein dummer U-Bahn-Fahrer abgenommen) umso größer. Leider dauert es noch nen Monat... Als optimal würde ich die Kombo aus High-End-IEM (Oder zumindest: Higher-End-non-custom) und HTC One nicht bezeichnen, aber verglichen mit dem Dreck den die Leute in den Ohren haben...Allemal akzeptabel :D
 
Den ganzen Loudness War damit zu erklären, dass die Leute eh nur auf Schrottanlagen hören geht völlig am Ziel vorbei.

Schrottanlagen gab es früher mindestens genauso wie heute. Man denke nur an die Walkmanner und an die Kompaktanlagen der 70er und 80er. Dennoch waren die Chartproduktionen signifikant hochwertiger produziert als heute. Als Beispiel dient da z.B. Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" oder natürlich die Platte, die vermutlich der CD mit zum Durchbruch verholfen hat: Dire Straits "Money For Nothing".

Abgesehen davon hört man auch auf nem 5€ KH den Unterschied zwischen einer überkomprimierten Sch***e und vernünftig produierter Musik. Da rede ich jetzt nicht von MP3 vs. ordentlichen Formaten, sondern nur von der Produktion an sich.
 
HTC-One kostet aber nicht 600€ wegen dem Soundequipment.
Der Großteil ist das Display, dann Prozessor und Mainboard, dann Akku und dann kommt vielleicht mal der Sound ;)
 
Ich hab letztens meinen Cowon J3 verloren ( :heul::heul::heul::heul::heul::heul: ) und muss gerade gezwungenermaßen meine Westone Um3X unterwegs an meinem HTC One haben. Der Klang ist... Naja. Erträglich. Aber der J3 war ne ganze Ecke besser und meine Vorfreude auf den FiiO X3 (Ich war eh am abwägen, ob sich ein Upgrade lohnt, die Entscheidung haben mir nun Spalt zwischen Ubahn und Bahnsteig Königsplatz sowie ein dummer U-Bahn-Fahrer abgenommen) umso größer. Leider dauert es noch nen Monat... Als optimal würde ich die Kombo aus High-End-IEM (Oder zumindest: Higher-End-non-custom) und HTC One nicht bezeichnen, aber verglichen mit dem Dreck den die Leute in den Ohren haben...Allemal akzeptabel :D

Go! X3! Go!

Klingt ne Ecke besser.
 
Den ganzen Loudness War damit zu erklären, dass die Leute eh nur auf Schrottanlagen hören geht völlig am Ziel vorbei.

Abgesehen davon hört man auch auf nem 5€ KH den Unterschied zwischen einer überkomprimierten Sch***e und vernünftig produierter Musik. Da rede ich jetzt nicht von MP3 vs. ordentlichen Formaten, sondern nur von der Produktion an sich.

Beispiel: Handylautsprecher oder Notebook auf 100 Prozent - da ist eine stark komprimierte Produktion einfach lauter als eine vernünftige, dynamische Produktion. Hauptsache laut und "fett". Ich glaube schon, dass die bescheidenen Wiedergabemöglichkeiten hauptsächlich Schuld an dieser Entwicklung sind.

Auf 5 Euro Kopfhörern macht eine gute Produktion zumindest mir keinen Spaß. Da gehen zu viele Frequenzen verloren, die Details vermatschen.

Typisch sind aber gerade dann zusätzlich noch schlechte Formate: Wenn ich meinen Freunden aus der 5 Euro Kopfhörerfraktion was von "Formaten" und "Bitrate" erzähle, schauen die mich nur an wie 10 Meter Feldweg :nene:.

Hab' denen mal zwei unterschiedlich abgemischte Demos zum Testhören auf ihren eigenen Abspielgeräten gegeben, Feedback für die dynamischere Version war vernichtend. Als ich mal 'nen Blindtest auf meinem etwas besseren Edifier S530 (auch das ist nun wirklich nicht High-End) bei mir daheim gemacht habe, war's zumindest ausgeglichen.

BigBubby schrieb:
Das HTC-One kostet aber nicht 600€ wegen dem Soundequipment.
Das wollte ich nicht implizieren. Was ich sagen wollte: Die Masse ist bereit, 600 Euro für ein Statussymbol und Spielzeug auszugeben, aber nicht mal annähernd so viel für vernünftige Kopfhörer oder Musik in normaler Qualität, obwohl das Smartphone meist doch recht häufig zum Musikhören genutzt wird. Das passt einfach nicht zusammen.
 
Und ich wollte nur sagen, dass dieses Statussymbol nicht zum Musikhören gekauft wird, sondern aus einem dutzend Gründen und ein netter Zusatz ist, dass man Musik damit hören kann.
Vermutlich sind 5-20€ Kopfhörer genau der passende Gegenwert für das, was das Handy an Sound gekostet hat.
Da sollten die eher 150-200€ für eine richtige Brille/Linsen ausgeben ;)

Aber egal. ist eine mühselige Diskussion.

In der Regel ist es so, dass man in jungen Jahren einfach noch anders hört (ausnahmen gibt es immer) und mit der Zeit eher der Weg zur Dynamik führt und weg vom reinen "Brummen". Jeder der gerne Dynamik kennenlernen will, zeige ich gerne diese Welt, soweit mir möglich. Aber jeder, der Glücklich mit Logitröd ist, darf gerne dabei bleiben (muss ich mir ja nicht anhören).
 
Schwierig wird's dann bei der Fraktion, die behauptet sie hört zwischen In-Ear X für 25€ und In-Ear X für 350€ keinen Unterschied :schief: Ich krieg da immer halbe Aggressionen bzw. frage mich, was in deren Schädel vorgeht.
Aber meine besonderen Lieblinge sind die: "Whoah,das klingt total geil. Ich hätte auch gern sowas, aber ich weiß dass ich es kaputt mache" ._.'

Go! X3! Go!
Klingt ne Ecke besser.

Hast du beide gehört? Dass der J3 schlechter als der X3 sein soll hab ich hier uns da mal gelesen und es liegt ehrlich gesagt auch im Erwartungsrahmen der jeweiligen Produkte, aber was darf ich denn erwarten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Beispiel: Handylautsprecher oder Notebook auf 100 Prozent - da ist eine stark komprimierte Produktion einfach lauter als eine vernünftige, dynamische Produktion. Hauptsache laut und "fett". Ich glaube schon, dass die bescheidenen Wiedergabemöglichkeiten hauptsächlich Schuld an dieser Entwicklung sind.

Eine stark komprimierte Aufnahme hört sich auch auf meiner Anlage lauter an, weil sie einfach lauter ist! Das ist kein anlagenspezifisches Thema sondern eines der Aufnahme.

Ich weiß jetzt nicht wie alt du bist und weißt was es früher so an Abspielgeräten gab. Glaubst du, dass es früher nur gute Anlagen gab? Da war genausoviel Müll am Start wie heute. Kasetten waren allgegenwärtig und wurden auf den windigsten Geräten abgespielt. Walkmans und wirklich lausige Kopfhörer, Schneider Kompaktanlagen usw... Also diesbzgl. würde ich die Hand nicht rumdrehen, das kann nicht die Erklärung sein.

Auf 5 Euro Kopfhörern macht eine gute Produktion zumindest mir keinen Spaß. Da gehen zu viele Frequenzen verloren, die Details vermatschen.

Frequenzen gehen auch auf billigen Anlagen und KHs nicht mehr oder weniger verloren wie auf teureren. Der Frequenzumfang ist eigentlich immer ähnlich. Das Details vermatschen hat damit erst mal nichts zu tun, das hat andere Ursachen, die sich aus dem Frequenzgang nicht ablesen lassen.

Spaß macht auf so ner Gurke in meinen Augen weder ne gute, noch ne schlechte Produktion. Aber man kann dennoch leicht den Unterschied hören. Umgekehrt kann man aber auf einer guten Anlage eine schlechte Produktion oft nicht ertragen. Das ist in meinen Augen ein viel größeres Problem!

Typisch sind aber gerade dann zusätzlich noch schlechte Formate: Wenn ich meinen Freunden aus der 5 Euro Kopfhörerfraktion was von "Formaten" und "Bitrate" erzähle, schauen die mich nur an wie 10 Meter Feldweg :nene:. Hab' denen mal zwei unterschiedlich abgemischte Demos zum Testhören auf ihren eigenen Abspielgeräten gegeben, Feedback für die dynamischere Version war vernichtend. Als ich mal 'nen Blindtest auf meinem etwas besseren Edifier S530 (auch das ist nun wirklich nicht High-End) bei mir daheim gemacht habe, war's zumindest ausgeglichen.


Das wollte ich nicht implizieren. Was ich sagen wollte: Die Masse ist bereit, 600 Euro für ein Statussymbol und Spielzeug auszugeben, aber nicht mal annähernd so viel für vernünftige Kopfhörer oder Musik in normaler Qualität, obwohl das Smartphone meist doch recht häufig zum Musikhören genutzt wird. Das passt einfach nicht zusammen.

Das es unterschiedliche Ansprüche gibt bestreite ich gar nicht und wenn man gerne "fett" hört, dann ist es kein Thema das im Abspielgerät technisch umzusetzen. In Autoradios ist mMn eine größere Kompression beinahe Pflicht um auch leisere Passagen gut hören zu können (hängt vom Auto ab). Schlimmer sit es doch, dass man bei als Musikliebhaber mit drin hängt und sich den komprimierten Mist auch anhören muss. Ich habe Gott sei dank einen recht weitab vom Mainstream liegenden Musikgeschmack, so dass ich wirklich totkomprimierte Aufnahmen nur sehr vereinzelt besitze.

Für mich ist z.B. das ganze Edifier Zeugs im gleichen Topf wie die 5€ KHs. Unterirdisch und weit davon entfernt was ich als "normale" Qualität bezeichnen würde! Jedem das Seine und wenn einer 600€ für ein Handy ausbibt, dann drehe ich dem bestimmt keinen Strick draus, weil er in seine Anlage nicht auch entsprechend investiert. Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben und darf daher seine Prios auch selber festlegen.
 
Schwierig wird's dann bei der Fraktion, die behauptet sie hört zwischen In-Ear X für 25€ und In-Ear X für 350€ keinen Unterschied :schief: Ich krieg da immer halbe Aggressionen bzw. frage mich, was in deren Schädel vorgeht.
Aber meine besonderen Lieblinge sind die: "Whoah,das klingt total geil. Ich hätte auch gern sowas, aber ich weiß dass ich es kaputt mache" ._.'

Dir wird auch spontan keine Unterschiede hören. Der hat nichts am Kopf. Das ist vollkommen normal.
Das Gehör muss sich stunden-/tagelang daran gewöhnen und erst wenn sie dann auf die schlechten wieder wechseln, werden sie den Unterschied merken.
Ich arbeite momentan viel mit verschiedenen HRTFs und dort ist die Lernkurve, selbst bei sehr ähnlichen HRTFs, in der Regel so bei 4-8h Hörzeit festzustellen und hier sind das dann meist geübte Hörer. Der Normalmensch wird also noch länger brauchen, besonders wenn er nicht weiß, worauf er achten muss.
 
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