Sound ***Diskussionsthread***

Bloß das man bei Kabeln Unterschiede messen kann, was bei 1:1 Digitalkopien eben nicht der Fall ist ;)

Ja, natürlich. Inwiefern sich das lohnt nun nen ungeheuerlichen Batzen Geld für irgendwelche Spezialkabel hinzulegen, muss jeder selbst wissen. Ich glaube kaum, dass ich meine 4€ XLR-Kabel durch irgendwelche 100€-Teile mit Platin/Plutonium-Kern ersetzen muss :D Geschweige denn, dass es sich bei meinem Equipment und der Länge der Kabel (1m) vermutlich erst recht nicht lohnen würde. Und wenn ich mir für 5€ ein wenig Psychoakustik durch's Laufwerk kaufen kann, bzw. wenigstens darauf hoffen kann, dass zerkratze CDs akkurater ausgelesen werden, dann geb ich die 5€ doch auch aus. Zumal ich ja auch Vorteile wie weniger Lautstärke beim Auslesen oder Features wie Labelflash (das sind lediglich mögliche Beispiele) haben kann.
Meine Erfahrung ist, dass man sich am Audio-Stammtisch spätestens dann in die Haare kommt, wenn es um Sachen wie Kabel, Laufwerke, Verlustfreie Formate oder Spezialnadeln für Plattenspieler geht und sich auf die Subjektivität beruft, wenn man sich nicht mehr unbedingt mit Logik vertreidigen kann :D
 
Nunja, bei den von dir angesprochenen Themen ist immerhin ein technischer Unterschied da. Ob man den jetzt hört oder nicht, dass steht auf nem anderen Blatt Papier (wobei ich einmal mehr die Frage stelle, was den die Physiker, und Ingenieure in den Entwicklungsbüros für z.B. Kabel machen, wenn es doch da angeblich keinen Unterschied gibt ;) - das muss entnervend langweilig sein, wenn man da mit Ende 20 nach dem Studium einsteigt und dann seine Zeit bis zur Rente absitzen muss...)

Bei einer bitgenauen Kopie wie sie nunmal beim korrekten Rippen einer CD mit diversen Laufwerken entsteht und die auf derselben Festplatte liegen, dagegen brauchts ne Menge Phantasie (die ich in dem Falle nicht habe) um einen Klangunterschied auch nur konstruieren zu wollen. Was passiert dann beim kopieren auf ne andere Platte? Wirds dann nochmal anders?

Ob ich bei den anderen Themen die Theorien der Hersteller nun nachvollziehen kann oder nicht oder ob die stimmen oder nicht sei mal dahingestellt. Es gibt aber wenigstens einen technischen Unterschied bei z.B. verschiedenen Kabeln. Mit einem solchen sind zumindest Unterschiede auch im Klang denkbar - egal ob ich die dann höre oder nicht!

Der Preisunterschied und die Preiswürdigkeit der einzelnen Lösungen muss dann jeder für sich selbst entscheiden - wie in allen anderen Fällen auch. Der Eine meint z.B. 30k€ für nen Mini sind ein Super Preis, der andere kauft sich lieber einen Zafira dafür und der dritte verdoppelt und nimmt ein SUV...
 
Mp3 klingt so verklemmt, WAV so frei und luftig
So kommt es mir vor, wird aber wohl eher ein Placebo-Effekt sein :D Grade bei meiner Soundkarte und Kopfhörern :ugly:
Kommt natürlich auch auf das MP3 an.
Klar wenn du online 64kb/s Internet Radio hörst.
Oder YouTube to MP3 ist auch total schrecklich.
Aber konvertier deine WAVs mal zu MP3 256kb/s, da einen Unterschied zu hören ist unmöglich.
Ich bezweifle sogar das es einen Unterschied zu 192 gibt, was eigentlich der beste Qualität / Platz Verhältnis bringt.
Aber wie gesagt, habe ich auch mp3 von YouTube die total schrecklich klingen.
Am besten ist es mp3 mit einer guten Komprimierung von CD zu holen.
Den meisten kram den ich mir aus dem Internet hole, bieten meine tollen Künstler ja meist leider nur in 128kbit/s an.:nene:
Solche netten Lieder in wirklich guter Qualität habe ich leider erst recht wenige auf dem PC. Der Großteil ist halt 128 bzw 192kbit's und halt auch einge 320kbit/s Lieder :D
 
Unterschiede bei Kabeln? Ohje.
Bitte selbst Blindtests machen.

Zappaesk, ich glaube nicht das die da so viel weiterforschen koennen. Was will man groß bei einem Kabel noch machen?
mMn gibts eh schon alle moeglichen und unmoeglichen Legierungen zu kaufen. Ein bisschen anderer Mantel (darfs auch mal Seide sein?:ugly:), bisschen Marketing und noch tolle Tests von Profis. Wieviel von denen lassen sich auf einen unabhaengigen Blindtest ein?
Die User kaufen so ein Zeugs dann auch noch. Wegen weniger Wiederstand und was weis ich was fuer Begruendungen, haben dann aber irgendwelche Zwischenstecker, Bananenstecker, Buchsen und was weis der Teufel noch was dazwischengeklemmt. Ist ja eh alles vergoldet oder Echtgold und somit toll.
 
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Ich kauf auf jeden Fall nurnoch supraleitende Kabel. Man hört sogar genau wie viel Grad das Kabel hat. Dann muss man eben bei den unwichtigen Sachen sparen sowas wie Verstärker oder Boxen da gibts doch eh nur optische unterschiede.
/Ironie Off
 
Unterschiede bei Kabeln? Ohje.
Bitte selbst Blindtests machen.

Ich habe Kabelblindstest schon vor 20 Jahren gemacht. Resultat damals (unter Laborbedingungen an der Uni), es sind Unterschiede zu hören und auch recht sicher herauszuhören, aber die sind definitiv kleiner als bei anderen Komponenten. Unterschiede zwischen verschiedenen Steckern sind z.T. größer.

Von daher sehe ich die Sache recht entspannt, ich weiß dass es das gibt und alleine die Tatsache, dass es Entwicklungsabteilungen gibt in denen Ingenieure und Physiker und was weiß ich für Leute an dem Thema arbeiten und dort auch neu eingestellt werden (ich kenne solche Leute sogar), zeigt mir, dass es offenbar doch noch was zu erforschen gibt. Ich bin da kein Fachmann für und es würde mich auch langweilen, aber offenbar gibts da schon noch das eine oder andere.

Deine Aussage erinnert mich ein wenig an den Leiter der US-amerikanischen Patentbehörde, der seinen Posten 1875(?) aufgab und die Schließung des Patentamtes empfahl mit der Begründung es gäbe ohnehin nichts neues mehr zu erfinden...

Ob einem ein Kabel einen 4-stelligen (oder gar 5-stelligen) Betrag wert ist muss jeder mit sich selber (und seiner Frau) ausmachen. Wobei ich es nicht so wild finde, wenn einer für ne 60k€ Anlage noch ne Verkabelung für 10k€ dranmacht. Jeder kann sein Geld nur einmal ausgeben und deswegen soll ers machen, solange er damit zufrieden ist.

So, damit genug von meiner Seite zu dem Thema, das ist mir nicht wichtig genug zum streiten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat Zappasek recht mit den Kabeln, z.B. wirken Grenzflächen zwischen verschiedenen Materialien als Kondensator. Die Effekte sind definitiv messbar. Ob mans wirklich hört ist da aber wohl abhängig von der Person.
 
Ich kann Zappaesk in dem Fall voll verstehen:
In der Analogtechnik kann theoretisch erstmal "alles" einen Unterschied machen. Parasitäre Kapazitäten sind bei HF Technik z.B. das täglich Brot des Ingenieurs und kein bisschen Voodoo. Nur ob die hörbar sind ist eine andere Frage.

Was ganz anderes ist aber die Digitaltechnik. Da hat man nur einen Unterschied wenn ein Bit kippt(bzw. sogar mehrere wenn es eine Checksumme gibt).
 
Ich kann Zappaesk in dem Fall voll verstehen:
In der Analogtechnik kann theoretisch erstmal "alles" einen Unterschied machen. Parasitäre Kapazitäten sind bei HF Technik z.B. das täglich Brot des Ingenieurs und kein bisschen Voodoo. Nur ob die hörbar sind ist eine andere Frage.

Was ganz anderes ist aber die Digitaltechnik. Da hat man nur einen Unterschied wenn ein Bit kippt(bzw. sogar mehrere wenn es eine Checksumme gibt).

Erst mal danke für dein Verständnis! :P

Aber dein Bild der Digitaltechnik ist auch ein wenig zu enfach. Auch da gibt es Unterschiede in der Übertragung. Das hat auch nichts mit Voodoo zu tun und steht außerhalb des Hifibereichs auch völlig außerhalb dieses Verdachts! Jitter ist z.B. so ein Thema. Das sind - vereinfacht und bildlich ausgedrückt - digitale Gleichlaufschwankungen. Mittlerweile ist das Thema nicht mehr ganz so wichtig, weil durch immer bessere Masterclocks und auch durch die Zwischenpufferung der Daten die meisten Wandler das Thema recht wirksam bekämpfen.

Wann ein Bit kippt bzw. ab wann es als "gekippt" vom Wandler wahrgenommen wird ist auch so ein Thema (das führt dann u.a. zu Jitter). D.h. wenn der Anstieg nicht schnell genug ist kann es eben zu minimalen Verzögerungen kommen. Das Signal ist zwar richtig, das Timing aber eben nicht. Optische Toslinkkabel sind für sowas z.B. anfällig (und Toslink klingt daher auch oftmals nicht so gut wie ne Coax Verbindung), weil es aufgrund der nicht lichtdichten Stecker zu Streulicht kommen kann oder weil minderwertige Fasern (Glasfasern sind es in den aller wenigsten Fällen) Bruchstellen aufweisen, die wiederum Reflektionen erzeugen und somit ebenfalls das Signal stören.

Wie gesagt, das Signal ist zwar rein von den Werten her richtig aber nicht zwingend zeitlich optimal. Bei einer Datenübertragung im Rechner oder sonst wo ist der Zeitbezug normalerweise egal, deswegen spielt das da keine so große Rolle. Bei der Musikübertragung aber schon. In den Anfangstagen hat sich bei der Definition der Schnittstellen darüber niemand einen Kopf gemacht, sonst wäre das Thema u.U. auch keines geworden und man hätte ggf. Vorkehrungen treffen können um die Übertragung zu verbessern.

Wobei, heute weiß man es und hat z.B. das HDMI Protokoll auch nicht diesbzgl. verbessert. Es gibt nicht wenige, die HDMI als klanglich signifikant schlechter einstufen als die betagten S/P-DIF Schnittstelle. Ich selber kann dazu nichts sagen, weil ich kein HDMI Gerät zur Musikwiedergabe besitze und es mich auch nicht interessiert da mal einen Test zu machen.

Ich weiß nicht, was es noch für Themen und Probleme bei der digitalen Übertragungstechnik gibt - stecke da viel zu wenig drin, aber es ist wie überall, der Teufel steckt im Detail und macht die ansich so einfache Digitalübertragung dann doch - wenn man sie optimieren will - komplexer wie vermutet!
 
Streng genommen ist die Zeitachse bei einem digitalen Signal ja auch wieder analog.
Nur bis man die aus einem "reinen" Datenpaket raus holt, also nach dem decodieren, sehe ich wirklich nicht wo in selbiges Schwankungen kommen sollten.
 
im digitalen Signal ist auch die Zeitachse digital. alles andere wird oft als digital verschrieen, aber ist eigentlich nicht wirklich digital (unter Ingenieuren ;) )
 
Der Jitter bei CD Playern wird üblicherweise am Analogausgang gemessen wenn ich mich nicht irre. D.h. die Auswirkungen sind auch nach der Wandlung noch nachweisbar. Wenn so wäre dass es im Analogsignal folgenlos wäre, dann wäre es auch schwer Unterschiede zu hören.
 
Ich will es mal so sagen:
Lautet die Info noch x HZ bei (nano-, femto-, whatever)Sekunde y, ist alles prima.
Wird die Info zu x Hz bei Clock z, so ist z wieder angreifbar.
 
Sorry, keine ahnung was du damit sagen willst.
Denn meistens ist die Info: Energie/Pegel x im Band y zum Zeitpunkt z.
Je nach Abtastrate wird y und z eingeschränkt.
(MP3 mal außen vor)
 
Redet ihr über unterschiedliche Qualitäten der D/A-Wandlung ?


Das teurere ist besser :devil:




Wird "teurere" jetzt groß oder klein geschrieben in dem Kontext ? - verdammte Rechtschreibung, soviele Sonderfälle etc. ^^
 
in dem Fall Groß.

Das Teurere ist besser.

Das teurere System ist besser.

Das teurere Gerät ist besser.

Was aber Grundsätzlich nicht stimmt. Denn Bose ist auch teuer, aber sicherlich nicht besser :ugly:
 
Dafür ist Bose bestimmt kleiner :D


He läster nicht über Bose, das sind die Kleine-Breitbänder-Zauberer - was die aus denen rausholen schafft sonst keiner :daumen:


Schade dass ich meine Companion 20 nicht mit einer kompletten Soundkarte testen konnte, sondern nur mit dem billig-USB-Stick - aber das war auch schon angenehm, bis auf den vermurksten Tiefton durch die Soundkarte.

Der kam aber auch an manchen Stellen brachial.


Ich muss unbedingt anmerken: ohne Soundkarte (am Onboardsoundstecker des Laptop) klangen die Bose wie Dreck ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist eigentlich von den ICEpower Verstärkerbausätzen von Quint aus der aktuellen K+T zu halten? Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?
Laut K+T sollen die ja ganz gut sein, aber wer weiß ob da nicht auch ein bisschen Werbung mit im Spiel ist.
Die Monoendstufen lächeln mich grad so an :D
 
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