Software-Piraten von 3DM stellen ein Jahr lang Spiele-Cracks ein, um Auswirkung auf Verkaufszahlen zu untersuchen

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Die Software-Piraten-Gruppe 3DM hat sich dazu entschlossen, ein Jahr lang keine Spiele-Cracks mehr zu veröffentlichen, um die Auswirkung auf die Verkaufszahlen zu untersuchen. Zuletzt hatte die Gruppe prophezeit, dass es in zwei Jahren aufgrund immer besserer Kopierschutz-Mechanismen keine Raubkopien mehr geben wird.

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Wie soll man denn überhaupt feststellen, wie sich das auswirken wird? Man hat ja keinen Vergleich.

Und der ganze Rückzug ist wohl sowieso nur gemacht worden, weil man zu stolz ist zuzugeben, dass man Denuvo nicht knacken konnte und im Prinzip aufgegeben hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema ist für die Katz,denke ich.Selbst wenn sie ein Jahr die Software-Piraten-Gruppe 3DM keine illegalen Cracks für Spiele herraus bringen würden.
Sind da noch genug andere Leute auf der Welt die das tun.Und damit wird das keinen einfluß auf verkaufszahlen eines Spiel haben solange die Cracks
natürlich funktionieren sollten.
 
Wenns gut ist wird gekauft und wenn nicht raubkopiert... MP-Titel lassen eh kaum eine Wahl, wenn man wirklich gegen andere zocken will. Sowas AlterIWnet oder Hamachi funktioniert halt kaum noch. Also ist es wirklich nutzlos was die machen... Genauso wie die Diskussion über DRM und Co. . Wir müssen eh mit leben oder gehen auf GOG.com, was irgendwann eh aussterben wird.
 
Ich halte das für nutzlos, solange es noch jede Menge anderer Leute gibt, die das machen. Es wäre aber mal wirklich interessant, zu sehen, wie sich die Verkaufszahlen verändern würden. Ich vermute, das täten sie nur minimal. Ich glaube nicht, dass sich die Kosten für einen Kopierschutz sowie den damit verbundenen Support und den Ärger durch dadurch verursachte Bugs für Spielepublisher wirklich rechnet. Nur belegen kann ich es eben nicht, wie auch niemand das Gegenteil beweisen kann. Schade eigentlich.

Munter bleiben!
 
Wenn mir ein Spiel nicht zusagt, dann kaufe ich es, weder günstiger noch raubkopiere ich es. Ich weis garnicht warum sich manche solch einen Stress machen. Filme das Selbe, entweder ich schau mir den Film im Kino an, Leih ihn mir online oder Videothek oder er hat mich sofort überzeugt und ich kaufe ihn mir direkt, aber diese Online Streaming Qualität tu ich mir bestimmt nicht an.
 
Nur mal angenommen, alle großen Raubkopierergruppen würden von heute auf morgen aufhören Cracks zu produzieren. Dann würde folgendes passieren:
-Es würden neue Gruppen entstehen, denn es gäbe ja "eine Lücke zu füllen"... :rollen: ...würde sicher etwas dauern, aber am Ende wäre alles beim Alten!
-Die großen Publisher würden natürlich nicht plötzlich auf DRM-Freiheit umsteigen. Um Kopierschutz ging es da eh immer nur vereinzelten Individuen, der wirkliche Hintergrund ist nach wie vor eh nur einer: MACHT!
-höchstens den kleinen Publishern würde auffallen, dass ihre großen Brüder seit Jahren ein Verarschespiel treiben. Das haben aber schon jetzt viele begriffen...
-Die Gruppe der "Demo-Cracker" wird weniger kaufen, die Gruppe der "Completionists-Cracker" wird gleich wenig bzgw. viel kaufen und die der "CrackToPlay-Cracker" wird unter Umständen mehr kaufen.

Das wären die Auswirken wenn ALLE aufhören. Und ja, wie skizziert ist schon das ziemlich egal. -> Dass eine Gruppe aufhört, ist völlig egal!
P.s.: Nur um das klar zustellen: Als DRM-Gegner lehne ich alle Arten von Crackern ab. Sie sind zwar nicht der Grund für DRM, aber sie haben als guten Vorwand getaugt und das ist wirklich, wirklich schlimm...
 
Was grundsätzlich stimmt ist, dass es immer schwieriger wird Spiele zu cracken. Das liegt aber nicht an dem Kopierschutz Denuvo, sondern an dem stetigen Support den die Leute liefern müssen. Es werden viele "Eastereggs" eingebaut die zu Abstürzen führen wenn es sich um illegale Kopien handelt. Denuvo ist nur einer von vielen "uncrackbaren" Kopierschutzen aus den letzten Jahren. Man schaue sich nur den unüberwindbaren SecuROM oder PS3 an. Fakt ist, der einzig dauerhaft wirksame Kopierschutz ist elementare Spieldaten auf einem Server zu haben. Liegt keine legale Version vor kann das Spiel nicht verwendet werden. (Bsp. Diablo 3). Ich denke 3DM wird sich komplett zurückziehen und haben sich so aus der Sache geredet ohne einen Shitstorm zu kassieren.
 
Wenn es endlich mal die Demos geben würde, dann würde sich einiges ändern.
Aber da könnt man ja feststellen, was für ein Müll die Entwickler an den Kunden bringen.
Umtauschrecht gibt es bei Spiele nicht, daher überlege ich 10x ob ich mein Hart verdientes Geld, für den Müll ausgebe.

Demos sind nur ein vorgeschobenes Scheinargument:

Steam räumt Spielern ab sofort 14-tägiges Rückgaberecht für Spiele, DLCs und Guthaben ein

Ein Gegenargument "Nur 2h"? Die Demos waren auch nicht länger und haben in ihrem Umfang auch nicht den gesamten Spielcontent zur Verfügung gestellt;)

Bis dato scheint Denuvo seine Arbeit gut zu machen und Einschränkungen für die Käufer des Spiels gibt es auch keine. :daumen:
 
So tun als wäre Steam die einzige Möglichkeit Spiele zu kaufen ist auch ein Scheinargument.:schief:
Ich will meine Spiele nicht bei Steam kaufen, also nutzt mir das 14-tägige Rückgaberecht genau gar nichts.;)

Bis dato scheint Denuvo seine Arbeit gut zu machen und Einschränkungen für die Käufer des Spiels gibt es auch keine. :daumen:
Doch oder hast du ein schon ein Spiel damit ohne DRM gesehen?:schief:
 
Wenn es endlich mal die Demos geben würde, dann würde sich einiges ändern.
Aber da könnt man ja feststellen, was für ein Müll die Entwickler an den Kunden bringen.
Umtauschrecht gibt es bei Spiele nicht, daher überlege ich 10x ob ich mein Hart verdientes Geld, für den Müll ausgebe.

Bei Steam kannst du es zurückgeben, wenn du es nicht mehr als 2 Std gespielt hast, bei Origin kannst du es zurückgeben (24 Std nach dem ersten Start, sonst 7 Tage ab Kaufdatum), ebenso bei GOG (30 Tage Rückgaberecht bei Nichtfunktion, sonst 14 Tage). Zur Zeit funktioniert das nur bei Activision und Ubisoft nicht...
 
UNd welche Auswirkung soll das haben? Den Leuten die auf einschlägigen Seiten die neueste cracked-Version laden interessieren sich nicht dafür oder wissen meist gar nicht wer oder welche gruppe den Crack geschrieben hat.

Diese Hackergruppen leiden ziemlich an Selbstüberschätzung wenn sie glauben, dass es irgendjemanden außer die Gruppen selbst interessiert wer was wann wie geknackt hat. Der "Kunde" lädt das erstbeste runter was funktioniert und das wars. Ob 3DM oder was auch immer dransteht ist wuscht.
 
Der Hauptgrund dafür, dass Cracks und generell fragwürdige Kopien wohl früher oder später zur Randerscheinung werden ist die mittlerweile relativ gute und breite Verfügbarkeit von legalen Möglichkeiten sich diese Inhalte schnell, bequem und zu einem nachvollziehbaren Preis zu holen.

Dabei ist es auch völlig in Ordnung, dass die Sachen direkt bei erscheinen gleich teuer sind wie früher mit Ladenpreisen. Aber wenn man sich heutzutage die ganzen Sales (GoG, Origin, Steam etc.) anschaut und die bequemen Bezahlmöglichkeiten (paypal, kreditkarten, sofortüberweisungen etc.) dann gibt es kaum noch Gründe sich bei irgendwas einen Crack anzutun, der dann meist nicht auf dem neuesten Patch ist, mühsam gesucht werden muss, möglicherweise spezielle Installationsarbeit erfordert usw. Es ist auch einfach das Angebot an Spielen mittlerweile so groß, dass es für jeden immer ein gutes Spiel für unter 5€ gibt.

Die Szene wird es immer geben, aber ich glaube, sie ist schon seit längerem so klein geworden, dass es für die Computerspiel Wirtschaft (oder auch Filmwirtschaft) nicht übermäßig ins Gewicht fällt (klar gibt es hin und wieder den verbitterten Entwickler der ein schlechtes Spiel entwickelt hat und anstelle der Selbstkritik die bösen Raubkopierer wählt) , da man über faire legale Angebote leicht genug Geld verdienen kann. Derzeit versucht man zwar im Streaming-Bereich den Leuten wieder mit Geolocks einen guten Grund zu liefern sich nach Alternativen umzuschauen, aber irgendwann wird man auch da merken, dass ein Teil der Kunden sich von Synchronisationen (egal wie gut sie nun sind) verabschiedet hat. Englische Produktionen schaue ich auf Englisch oder gar nicht.
 
Ich habe das aber ein wenig anders in Erinnerung. Auch zu Zeiten der Demos wurde jede Menge schwarzkopiert ... Die haben immer einen Grund gefunden, warum man unbedingt Schwarzkopien nutzen muss.

Ja und auch schon vor dem Internet gab es DRM-Maßnahmen um das kopieren und verbreiten der Spiele zu verhindern.
Ich verweise da nur mal auf Spiele wie Day of the Tentacle (1993) oder Star Trek Enterprise 25th Anniversary (1992). ;)

Auch damals hat man also schon Gründe für DRMs gefunden, auch wenn die noch niemanden wirklich gestört haben da sie meist einfach zu umgehen waren und unauffällig ins Spiel integriert gewesen sind.
 
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