Skyrim-Mods hinter der Bezahlschranke: SkyUI wird kostenpflichtig

Was sich auch gleich wieder im Gegenzug dadurch aufhebt das wenn ich dann auch entsprechend brauchbare Mods nutzen will gleich wieder Geld ausgeben darf um in den Genuss dieses Modsupports zu gelangen. Dann kann ich mir auch gleich einen DLC kaufen. Weniger Aufwand die zum laufen zu bringen, weniger Kompatibilitätsprobleme, usw. ;)

Naja, Mods sind doch sehr viel kreativer als die 0815 DLC's von Entwicklern.
 
Ich frage mich warum das so negativ aufgenommen wird, es ist doch toll wenn Leute für ihre Arbeit entlohnt werden können, warum sollte das das modding zerstören? Es könnte auch genau das Gegenteil bewirken und viel mehr Leute dazu bringen.
Das wirklich anstössige ist die Verteilung des Preises, Steam krallt sich einen dicken Batzen, aber fragt mal Buchautoren wieviel sie pro Buch bekommen. 1 Euro ist da absolut üblich.
Mods für Geld sind einfach verpönt, genau dafür gibt es einen Spenden Button und bei guten Projekten wird auch gespendet.

Finde es jetzt auch fragwürdig, wenn hier Mods für die man mal Gespendet hat, plötzlich nur noch Kostenpflichtig sind.
 
@MfDoom

Ein Buchautor leistet seine Arbeit, auch wenn möglicherweise unterbezahlt.
Ein Modder geht nur seinem Hobby nach.
Und deswegen ist es für mich eine Frechheit sich dafür bezahlen zu lassen!
 
@MfDoom

Ein Buchautor leistet seine Arbeit, auch wenn möglicherweise unterbezahlt.
Ein Modder geht nur seinem Hobby nach.
Und deswegen ist es für mich eine Frechheit sich dafür bezahlen zu lassen!

seltsames Argument. Es ist doch das tollste wenn man von seinem Hobby leben könnte :D
Ich finde das ist eine Entwicklung aus der sehr viel gutes kommen kann. Gerade billig produzierte Massenspiele wie BF Hardline wird soetwas nämlich wehtun. Gäbe es die Möglichkeit für Modder Battlefieldmods von einem Umfang wie früher zu erstellen würden die weggehen wie warme Semmeln.
 
@MfDoom

Ein Buchautor leistet seine Arbeit, auch wenn möglicherweise unterbezahlt.
Ein Modder geht nur seinem Hobby nach.
Und deswegen ist es für mich eine Frechheit sich dafür bezahlen zu lassen!

Daran ist überhaupt nichts "freich".

Im Endeffekt wirken hier die grundlegendsten Kräfte der Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage.

Wenn jemand etwas erstellt, das andere gerne haben möchten, dann liegt es eben nahe, dafür Geld zu verlangen. Genau so funktioniert unsere Wirtschaft. Durch die Schaffung von Nachfrage und deren Befriedigung. Durch das Nutzen von Gelegenheiten.

Hobby ist nur solange Hobby, wie man eben nichts dafür verlangt. Aber schon so manch einer hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Daran ist grundsätzlich mal überhaupt nichts "frech". Frech ist hingegen der Egoismus, der hier in den Kommentaren zu diesem Thema grassiert. Hauptsache ICH bekomme nach wie vor alles kostenlos. Als ob ICH irgendeinen Anspruch auf kostenfrei Inhalte anderer Leute hätte. WIR als Spieler sollten hingegen dankbar sein, dass andere überhaupt so was machen. Wenn sie dafür Geld verlangen wollen, ist das ihr gutes Recht und es liegt an uns zu entscheiden, ob wir dafür bereit sind, Geld zu bezahlen.

The entitlement is really strong in the gaming community! ;)
 
Ich frage mich warum das so negativ aufgenommen wird, es ist doch toll wenn Leute für ihre Arbeit entlohnt werden können, warum sollte das das modding zerstören? Es könnte auch genau das Gegenteil bewirken und viel mehr Leute dazu bringen.
Das wirklich anstössige ist die Verteilung des Preises, Steam krallt sich einen dicken Batzen, aber fragt mal Buchautoren wieviel sie pro Buch bekommen. 1 Euro ist da absolut üblich.
Der Grundgedanke beim Modding war halt das es kostenlos bleibt. Die Community arbeitet zusammen, hilft sich gegenseitig aus und viele Mods bauen auf anderen auf. Wenn nun eine dieser Mods kostenpflichtig wird, dann zerstört es das ganze Grundgerüst. Plötzlich kannst du eine Vielzahl anderer Mods nicht mehr verwenden ohne eine bestimmte zu kaufen.

Dazu weckt es die Gier in den Leuten. Bestes Beispiel dürfte dann ja auch Midas Magic sein, wo nun auch noch "Kauf mich" Pop Ups in die Mods gebastelt wurden:
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Es zerstört die Moddingcommunity und gleichzeitig sprießen raubkopierte Mods. Ja auch jetzt schon.

Dann eben die Sache mit dem ohnehin schon winzigen Anteil den die Modder bekommen. Valve und Bethesda als Beispiel verdienen sich einfach dumm und dämlich. Valve kommt dann mit der Ausrede daher das der jeweilige Publisher seinen Anteil bestimmt und doch bleibt Valve bei ihren 35%.
Ein einfacher Knopf für "Pay what you want" wo der User auch selber einteilen kann, welche Partei welchen Anteil bekommt, würde das Problem in meinen Augen schon lösen.


Übrigens gut zu wissen das es aber dennoch Entwickler gibt die auch nicht einverstanden sind mit Valves Bezahlmods.
Tripwire Interactive hat ihre Eula von Killing Floor 2 abgeändert und verbietet dadurch eben jene Bezahlmods.


Bezüglich von seinem Hobby leben:
Es gibt nicht selten Modder die dank ihrer wirklich fantastischen Mods auch von großen Studios angeheuert wurden bzw es gibt auch den einen oder anderen Modder der seine Mod durch ein großes Studio zu einem eigenen Spiel weiterentwickeln konnte ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
seltsames Argument. Es ist doch das tollste wenn man von seinem Hobby leben könnte :D
Ich finde das ist eine Entwicklung aus der sehr viel gutes kommen kann. Gerade billig produzierte Massenspiele wie BF Hardline wird soetwas nämlich wehtun. Gäbe es die Möglichkeit für Modder Battlefieldmods von einem Umfang wie früher zu erstellen würden die weggehen wie warme Semmeln.

Wenn man von seinem Hobby Leben möchte, dann sollte man sein Hobby zum Beruf machen und bei einem Entwicklerstudio anfangen.
Und nicht das Hobby anderer Leute untergraben.
Modding ist eigentlich eine Freizeitbeschäftigung, aber hey, demnächst ist es ja dann knallhartes Business.
Ein Hoch auf Valve, sie müssen ja unbedingt die Raffgier der Spieleindustrie dem Rest der Menschheit schmackhaft machen.
Das wird ja ein schönes Hauen und Stechen im Workshop inkl gekaufter positiver Bewertungen, drei DIN A4 Seiten Beschreibung zu Mods in denen Dinge für kommende Versionen der mod versprochen werden, die sowieso nie hinzugefügt werden etc etc.
Nicht zu vergessen die ganzen Leute, die jetzt meinen auch mal fix irgendwas verbuggtes im World Creator zusammen zu ******.
Hey wird auch bestimmt irgendwann gefixt. Maybe. Maybe not.

Also was Qualität und Quantität betrifft darf man wohl skeptisch sein..

Davon ab ging es beim Modding nie um Geld. Da stand eher das Teilen mit anderen, Feedback erhalten, neues testen und neue Dinge in Editoren lernen, vielleicht eine Top Platzierung im mod charts, der Lob und das Wissen, dass andere Leute Spaß daran haben, was man erstellt hat etc etc im Vordergrund.
Modding hat man aus eigenen Antrieb betrieben, so wie andere Leute das auch in ihrer Freizeit gemacht haben und an ihrem Heimkino, Gartenteich oder Ihrem Motorrad geschraubt haben.
Da hat man was gebastelt, einfach in erster Linie weil man auf sich Stolz sein wollte und es haben die Schulterklopfer der anderen schon gereicht als "Bezahlung" für die freiwillige "Arbeit".

Ok ok, die Zeiten werden dann halt vorbei sein und jetzt wird Modding halt Business.

Echt toll. Wirklich.
Wo ist der Kotzeimer?
 
@Sholdarr

Deine Zeilen, von wegen Marktwirtschaft etc., zeigen dass du keine Ahnung von der Moddingszene hast, deren Grundgedanke
das kostenfreie Anbieten von Modifikationen ist.
Die Modder, die meinen jetzt auch noch Spieler aussaugen zu können, haben selbst Jahrelang nach diesem "Grundgedanken" gehandelt.
 
seltsames Argument. Es ist doch das tollste wenn man von seinem Hobby leben könnte :D
Ich finde das ist eine Entwicklung aus der sehr viel gutes kommen kann. Gerade billig produzierte Massenspiele wie BF Hardline wird soetwas nämlich wehtun. Gäbe es die Möglichkeit für Modder Battlefieldmods von einem Umfang wie früher zu erstellen würden die weggehen wie warme Semmeln.

Ähm ... nee ... du verstehst da etwas VOLLKOMMEN falsch .

Es könnte nämisch leider auch in DIESE Richtung gehen :

Game-Designer entlassen immer mehr eher unfertige Games in die Welt für eher moderate Preise und machen es besonders leicht MODS zu machen , an denen sie dann versuchen sich dumm und dämlich zu verdienen .... wenn DAS aufgeht haben wir bald keine AAA Spiele mehr .....
 
Der Grundgedanke beim Modding war halt das es kostenlos bleibt. Die Community arbeitet zusammen, hilft sich gegenseitig aus und viele Mods bauen auf anderen auf. Wenn nun eine dieser Mods kostenpflichtig wird, dann zerstört es das ganze Grundgerüst. Plötzlich kannst du eine Vielzahl anderer Mods nicht mehr verwenden ohne eine bestimmte zu kaufen.
Der Grundgedanke beim Modding ist, dass es von Usern erstellt Inhalte für Spiel XYZ gibt. Es gibt Mods, für die mehrere Leute zusammen arbeiten und es gibt Mods, die von Einzelpersonen erstellt werden. Eine komplette "Community" gibt es normalerweise nicht in dem Maße, wie sie hier propagiert wird, gibt es doch überhaupt nicht. Bestenfalls gibt es einige bekannte Modder, die andere mal um Rat fragen. Und wenn manche Mods auf anderen aufbauen, ist das immer ein problematischer Fall, Kostenpflichtigkeit hin oder her. Es kann nämlich auch ohne Bezahlschranke einfach der Fall sein, dass manche Mod nach einem Update der Basismod nicht mehr funktioniert. Und in diesem Fall sind die vorhandenen Versionen ja noch kostenlos und bleiben es auch. Dann muss man sich halt mit denen begnügen. Dadurch geht die Welt nicht unter...

Dazu weckt es die Gier in den Leuten. Bestes Beispiel dürfte dann ja auch Midas Magic sein, wo nun auch noch "Kauf mich" Pop Ups in die Mods gebastelt wurden:
Anhang anzeigen 821083
Jaja, die bösen gierigen Modder. Erstellen einfach keine kostenlosen Inhalte für uns guten Zocker mehr sondern verlangen jetzt einen (sehr) kleinen Betrag dafür. Schande über sie. Das haben wir gute Zocker nicht verdient, das man uns einfach so den Hahn an guten, kostenlosen Inhalten von völligen Fremden abdreht...

Es zerstört die Moddingcommunity und gleichzeitig sprießen raubkopierte Mods. Ja auch jetzt schon.
Das kann man so kurzfristig überhaupt nicht sagen. Zumal Skyrim ein Spezialfall ist, weil man hier bezahlte Mods erst Jahre nach Release eingeführt hat. Führt man das schon zu Release ein, ändert sich das ganze Playing Field und die Moddingcommunity stellt sich ganz anders auf. Die Szene ist bei weitem nicht so gut organisiert oder vorhersehbar, wie hier angedeutet. Das Ganze könnte sich in viele Richtungen entwickeln. Und Valve hat bereits angekündigt, dass man auch bereit ist, das System wieder abzuschaffen, wenn mittel- und langfristig kein Mehrwert für die Spieler entsteht.

Klar wird es raubkopierte Mods geben, wenn sie kostenpflichtig sind. Das liegt in der Natur der Sache. Ich kann jetzt aber nicht erkennen, wie du daraus ein Argument gegen kostenpflichtige Mods ableiten willst...

Dann eben die Sache mit dem ohnehin schon winzigen Anteil den die Modder bekommen. Valve und Bethesda als Beispiel verdienen sich einfach dumm und dämlich. Valve kommt dann mit der Ausrede daher das der jeweilige Publisher seinen Anteil bestimmt und doch bleibt Valve bei ihren 35%.
Ein einfacher Knopf für "Pay what you want" wo der User auch selber einteilen kann, welche Partei welchen Anteil bekommt, würde das Problem in meinen Augen schon lösen.
Dumm und dämlich? Naja. Vielleicht die Kirche auch mal im Dorf lassen...

Außerdem ist es im Endeffekt für uns Spieler GUT, wenn der Publisher/Entwickler gut daran verdient. Denn dann wird Modding insgesamt viel attraktiver. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch betonen muss, aber in den letzten Jahren hatte Modding einen SEHR schweren Stand, gerade bei großen Multiplatspielen. Welches große Spiel abseits von Skyrim hat denn heute noch offizielle Moddingunterstützung und stellt sogar Tools bereit? Außer Witcher 3 fällt mir da jetzt keines ein...
 
Ich verstehe nichts vollkommen falsch, die Moddingszene ist am sterben und zwar schon seit Jahren und warum? Weil die Publisher es abstellen um sich die Gewinne durch Addons/DLCs und Fortsetzungen nicht entgehen zu lassen.
Dies könnte ein Schritt sein um dem Modding einen neue Grundlage zu geben aus der alle proftieren.
Mag sein das es für Skyrim ein Rückschritt ist weil es eine blühende Moddingszene hat, für unzählige andere Spiele die aus weiss der Teufel was für Gründen unfertig released wurden wäre es eine Bereicherung. Gerade in Zeiten in denen viele AA-Games sich absolut nichts neues mehr trauen und nur noch nach Schema F programmiert werden.
Ich wäre auf jeden Fall bereit für gute Weiterentwicklung von Spielen die ich gerne spiele Geld zu bezahlen.
 
Ähm ... nee ... du verstehst da etwas VOLLKOMMEN falsch .

Es könnte nämisch leider auch in DIESE Richtung gehen :

Game-Designer entlassen immer mehr eher unfertige Games in die Welt für eher moderate Preise und machen es besonders leicht MODS zu machen , an denen sie dann versuchen sich dumm und dämlich zu verdienen .... wenn DAS aufgeht haben wir bald keine AAA Spiele mehr .....

Gähn, das Argument ist in etwa so alt wie das "PC Gaming ist tot" Argument. Ist schon erstaunlich, wie viel und wie schnell im Gamingbiz diverse Genres, Spielearten usw. immer totgeredet werden... :D

Das Argument übersieht schlicht, dass letztlich der Spieler entscheidet, was gekauft wird. Und scheinbar gibt es viele Spieler mit verschiedenen Geschmäckern, die eine gewisse Nachfrage haben. Darunter sind viele Spieler, die mit Mods wenig anfangen können bzw. wenig Interesse daran haben. Dann gibt es auch noch die Spieler, die nur online zocken (und hier sind Mods eh schwierig). Und Spieler, die vor allem auf eine gute Story stehen (auch schwierig mit Mods). Kurz: dass es in Zukunft nur noch Spiele gibt, die praktisch keine Inhalte haben sondern praktisch nur Moddingtools sind, ist mehr als zweifelhaft.

Bezüglich von seinem Hobby leben:
Es gibt nicht selten Modder die dank ihrer wirklich fantastischen Mods auch von großen Studios angeheuert wurden bzw es gibt auch den einen oder anderen Modder der seine Mod durch ein großes Studio zu einem eigenen Spiel weiterentwickeln konnte ;)
Und daran ändert sich auch überhaupt nichts - außer einer Sache: der Selbstbestimmung und Unabhängigkeit des Modders. Und das ist eigentlich eine gute Sache... ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und Valve hat bereits angekündigt, dass man auch bereit ist, das System wieder abzuschaffen, wenn mittel- und langfristig kein Mehrwert für die Spieler entsteht.

Echt - hast du einen Link dafür?
Hatte eher den Eindruck,dass GabeN überzeugt davon ist (sein Statement von gestern) ,dass man durch das neue System die Modding Szene verbessern wird.
Wenn man jetzt den Mumm hat,zieht man es durch - oder eben auch nicht.
Und was bedeutet Mehrwert für den Spieler? Valve ist eine Firma,denen geht es um Gewinnmaximierung,wenn dann sollte die Aussage eher lauten :"Wenn wir daraus keinen Gewinn machen,dann schaffen wir das System ab."
 
Echt - hast du einen Link dafür?
Das hat Gabe auf Reddit selbst gesagt: Gabe Newell to the internet: "You need a more robust Valve-is-evil hypothesis" | GamesIndustry.biz

Hatte eher den Eindruck,dass GabeN überzeugt davon ist (sein Statement von gestern) ,dass man durch das neue System die Modding Szene verbessern wird.
Wenn er das nicht wäre, hätte er kein grünes Licht gegeben. Aber da ist eben viel Spekulation dabei. Ob es wirklich positiv ist, kann nur die Praxis zeigen.

Und was bedeutet Mehrwert für den Spieler? Valve ist eine Firma,denen geht es um Gewinnmaximierung,wenn dann sollte die Aussage eher lauten :"Wenn wir daraus keinen Gewinn machen,dann schaffen wir das System ab."
Naja, ein Kapitalismuskritiker wird eine Firma immer als reines Übel sehen. Es soll aber auch Firmen bzw. Personen geben, denen es nicht ausschließlich nur um Gewinnmaximierung geht. Und selbst wenn es nur darum geht: wenn das bezahlte Moddingsystem dazu führt, dass Spieler Steam eher den Rücken kehren, der Workshop weniger genutzt wird und Spieler sich nach Alternativen umsehen, dann tut Valve besser daran, wieder was zu ändern. Denn das wäre langfristig eine gefährliche Strategie für Valve, wenn man mehr Spieler abschreckt bzw. verärgert. Valve sieht Steam ja als umfassende Dienstleistung, die durch eine angenehme Benutzererfahrung punkten soll beim Spieler nach dem Motto "Du kaufst dein Spiel bei uns, weil wir deine Gamingerfahrung ausbauen und dir Mehrwert bieten, den Raubkopien oder andere Plattformen nicht bieten". Wenn bezahlte Mods dieser Philosophie widersprechen sollte in der Auffassung der Spieler, dann hat Valve ein Problem. Denn dann würde das Geschäft mit den (eher vernachlässigbaren) Moddingeinnahmen auf Kosten des Kerngeschäfts und zu Lasten von Steam insgesamt gehen, und das kann ein cleveres Unternehmen wie Valve nicht wollen. Denn ohne möglichst viele zufriedene Kunden, die Steam regelmäßig nutzen und Spiele dort kaufen, sind bezahlte Mods für Valve absolute gar nichts wert. ;)
 
. Eine komplette "Community" gibt es normalerweise nicht in dem Maße, wie sie hier propagiert wird, gibt es doch überhaupt nicht.
Und was ist dann der Nexus? Was sind die unzähligen anderen Webseiten auf denen sich teils hunderte Leute rumtummeln und du immer wieder Forenthreads siehst in denen sich mehrere Leute zusammentun und sich beraten? Also wenn das keine Community ist, was ist es dann? Im Nexus ist es vielleicht schwer zu erkennen da die Seite einfach so groß ist und sich tausende "Normalos" herumtreiben. Aber auch dort findest du sowas. Außerdem sind es auch nicht grade wenige Mods die auf den Mods von anderen aufbauen.

Außerdem ist es im Endeffekt für uns Spieler GUT, wenn der Publisher/Entwickler gut daran verdient. Denn dann wird Modding insgesamt viel attraktiver. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch betonen muss, aber in den letzten Jahren hatte Modding einen SEHR schweren Stand, gerade bei großen Multiplatspielen. Welches große Spiel abseits von Skyrim hat denn heute noch offizielle Moddingunterstützung und stellt sogar Tools bereit? Außer Witcher 3 fällt mir da jetzt keines ein...

Ja natürlich ist es gut für uns, denn jetzt können wir uns sicher sein das Bethesda mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weniger Mühe in ihre Spiele steckt als sie es jetzt schon tun, da es ja wieder die Modder geben wird die die restliche Arbeit für sie erledigen und sie dann auch noch damit Geld verdienen können. :schief: Bethesda wird wohl nicht hingegangen sein und gesagt haben sie würden 45% vom Anteil haben "weil sie es nur gut mit den Moddern meinen".
Aber ja, es werden wohl einige weitere Entwicklerfirmen umsteigen und Mod-Support anbieten. Vorher gab es ja immer das Argument sie würden es ja nicht wollen das andere ihr Spiel verändern und eventuell dadurch das Spielgefühl zerstören. (Aka hört auf damit, wir wollen noch DLC's verkaufen) Jetzt können sie daran mitverdienen und müssen nichtmal einen Finger für den Content krumm machen.

Und Valve hat bereits angekündigt, dass man auch bereit ist, das System wieder abzuschaffen, wenn mittel- und langfristig kein Mehrwert für die Spieler entsteht.
Genauso wie Valve sich um Greenlight kümmern wollte und es bis heute einfach nicht getan hat. Der gute GabeN hat da lediglich Schadensbegrenzung betrieben und ist auf Reddit auch gleichzeitig den wirklich wichtigen Fragen ausgewichen. Das ist lächerlich und es wird sich sicherlich nicht ändern wenn sich die Spieler jetzt davon besänftigen lassen.

Jaja, die bösen gierigen Modder. Erstellen einfach keine kostenlosen Inhalte für uns guten Zocker mehr sondern verlangen jetzt einen (sehr) kleinen Betrag dafür. Schande über sie. Das haben wir gute Zocker nicht verdient, das man uns einfach so den Hahn an guten, kostenlosen Inhalten von völligen Fremden abdreht...
Es geht mir darum das es einen großen Haufen Leute geben wird die nur noch wegen des Geldes modden werden und evtl. auch nur halbfertigen Mist abliefern den sie versprechen noch besser zu machen. Early Access Style halt. Die eine Angelmod wird auch nicht die letzte bleiben die von anderen gestohlen und dann angeboten wurde. Grade die gierigen werden Wege finden andere Mods als ihre eigenen auszugeben und somit daran zu verdienen.
Verdammt jeder der der Meinung war das die Mods etwas wert seien hätte auch genauso gut spenden können. Wie viele von euch Befürwortern hat das überhaupt getan?

Es kann nämlich auch ohne Bezahlschranke einfach der Fall sein, dass manche Mod nach einem Update der Basismod nicht mehr funktioniert. Und in diesem Fall sind die vorhandenen Versionen ja noch kostenlos und bleiben es auch. Dann muss man sich halt mit denen begnügen. Dadurch geht die Welt nicht unter...
Ja klar kann das sein und ja klar natürlich ist das auch aufgetreten. Genau deswegen wurden solche Mods dann auch aktuell gehalten oder man hat nicht geupdated bis die anderen Mods auf dem neusten Stand waren oder man sich sicher war das es zu keinen Problemen kommt (Community sei dank ;)). Klar einige der Bezahlmods bleiben in ihren alten Versionen auch kostenlos. Ja in ihren alten. Wenn andere Mods aber aufrüsten und neue Features bekommen, die nur mit der Bezahlmod funktionieren, dann haste Pech gehabt und musst zur Kasse gehen wenn du ein Update haben willst. Bei z.B. Skyrim üblichen 200+ Mods wird das ganz schnell mal teuer. Grade weil viele für ihre Mods auch 5-10€ verlangen.

Und nun komm mir nicht damit das alle Mods freiwillig seien. Ja das sind sie aber grade Spiele von Bethesda werden erst durch die Mods wirklich interessant. Wenn nun z.B. die Ersteller der Community(;))-Patches aufs Bezahlsystem umsteigen, wird man zukünftig für ein überwiegend fehlerfreies Spiel auch nochmal zur Kasse gebeten. Bethesda patcht ja schon lange nichts mehr in Skyrim oder anderen Titeln. Wozu auch? Gibt ja Mods dafür.
 
Tja, da sind Bethesda und Valve dann aber auch selber daran schild, dass sie mit zukünftigen Spielen weniger verdienen werden. Ohne die ganzen Mods sind ihre Spiele nur mittelmäßig bis gut.
:daumen:
 
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