Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

@ Poulton

Lasse es doch sein, du weißt doch mittlerweile das er in der Hinsicht nicht normal ist, das Wort Verhältnismäßigkeit kommt in seinem Sprachschatz nicht vor, Gewaltfantasien dafür um so mehr.

Die "Früchte" harten Polizeieinsatzes, teilweise mit willkürlicher gesetzlicher Legitimation und ohne Verhältnismäßigkeit kann man jeden Tag in den USA bestaunen, Gott sein Dank sind Leute wie du hier absolut in der Minderzahl!
Dazu erzählst du augenscheinlich Lügen, jeder der in Deutschland die Polizei attackiert, muss mit Gewalt rechnen und erfährt sie auch in der Regel, allerdings im Verhältnis seiner eigenen Attacke!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Die "Früchte" harten Polizeieinsatzes, teilweise mit willkürlicher gesetzlicher Legitimation und ohne Verhältnismäßigkeit kann man jeden Tag in den USA bestaunen, Gott sein Dank sind Leute wie du hier absolut in der Minderzahl!

Und außer den USA gibt es keine weiteren Länder, die man zum Vergleich heranziehen kann?

Dazu erzählst du augenscheinlich Lügen, jeder der in Deutschland die Polizei attackiert, muss mit Gewalt rechnen und erfährt sie auch in der Regel, allerdings im Verhältnis seiner eigenen Attacke!

Stimmt, weil das ja offensichtlich so ist, wie du sagst, nimmt ja auch – logischerweise – die Gewalt gegen Einsatzkräfte seit Jahren ab, oder?

Weil man ja befürchten muss, dass man mit Gewalt zu rechnen hat, richtig?

Siehe hier:

Gewalt gegen Einsatzkraefte: Vater und Sohn attackieren Feuerwehr – Rocker verpruegeln Polizei

Nach einem Spiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in Nürnberg wurden bei einer Schlägerei mit Straubinger Rockern außerdem sieben Polizisten verletzt. Ein Beamter sei nach Faustschlägen gegen den Kopf und Stichen mit Fingern in die Augen bis auf Weiteres dienstunfähig, teilte die Polizei am Montag mit. „Es ist nur glücklichen Umständen geschuldet, dass der Polizeibeamte keine bleibenden Augenschäden erlitt.“

Ich lese nichts davon, dass irgendeiner der Angreifer entsprechend mit Gewalt durch die Polizei bedacht wurde. Und genau so entsteht das Bild eines schwachen und wehrlosen Staates.

Es sein denn natürlich, du hast Steuerschulden. Da kommt der Staat und pfändet auch gerne mal den Hund oder versucht einen Rollstuhl zu pfänden:

Stadtverwaltung Ahlen: Mops Edda gepfaendet und bei Ebay verkauft

Oder halt Gefängnis für nicht gezahlte Zwangsgbühren:

Gefaengnis bei GEZ-Beitragsverweigerung: Rundfunkanstalten in der Klemme

Ja, wo der Staat keine Angst haben muss, da fährt er gerne mal alle Mittel auf.
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Wenn du wirklich glaubst, das diese Rocker nichts abbekommen haben, bist du wirklich naiv.
Aber du kannst ja gerne mal den Selbstversuch machen und einen Polizist verbal attackieren und dazu ein bischen schubsen, mal sehen wie lange du auf den Beinen bist....

Alleine dein gesunder Menschenverstand, wenn du einen hast, müsste dir schon sagen, wie absurd deine Überlegungen sind!
Teilweise haben Migranten in ihrem Heimatland ganz andere Polizeigewalt erfahren, insoweit ist es dort mit der Abschreckung der deutschen Polizei wirklich nicht sehr weit her, allerdings leben wir in einem Rechtsstaat und somit gilt die Verhältnismäßigkeit von Polizeigewalt für/gegen alle Bürger. Mit der Härte die du einforderst wären plötzlich auch alle anderen Bürger konfrontiert und das kann ja nun nicht wirklich das Ziel sein, das die Verhältnismäßigkeit der Polizeigewalt zur Abschreckung daran ausgerichtet wird, was in Unrechtsstaaaten gemeinhin als Abscheckung gilt oder dort durchgeführt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Wenn du wirklich glaubst, das diese Rocker nichts abbekommen haben, bist du wirklich naiv.
Aber du kannst ja gerne mal den Selbstversuch machen und einen Polizist verbal attackieren und dazu ein bischen schubsen, mal sehen wie lange du auf den Beinen bist....

.

Beste Vorschlag:D
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Wenn du wirklich glaubst, das diese Rocker nichts abbekommen haben, bist du wirklich naiv.
Aber du kannst ja gerne mal den Selbstversuch machen und einen Polizist verbal attackieren und dazu ein bischen schubsen, mal sehen wie lange du auf den Beinen bist....

Alleine dein gesunder Menschenverstand, wenn du einen hast, müsste dir schon sagen, wie absurd deine Überlegungen sind!
Teilweise haben Migranten in ihrem Heimatland ganz andere Polizeigewalt erfahren, insoweit ist es dort mit der Abschreckung der deutschen Polizei wirklich nicht sehr weit her, allerdings leben wir in einem Rechtsstaat und somit gilt die Verhältnismäßigkeit von Polizeigewalt für/gegen alle Bürger. Mit der Härte die du einforderst wären plötzlich auch alle anderen Bürger konfrontiert und das kann ja nun nicht wirklich das Ziel sein, das die Verhältnismäßigkeit der Polizeigewalt zur Abschreckung daran ausgerichtet wird, was in Unrechtsstaaaten gemeinhin als Abscheckung gilt oder dort durchgeführt wird.

Dann hast du sicher eine Erklärung parat, warum die Gewalt gegen Einsatzkräfte gestiegen ist, oder?

Weil es kann ja nicht daran liegen, dass die Polizei sich nicht wehrt, das hast du ja bereits ausgeschlossen.
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

An mangelnder Erziehung, Respekt gegenüber dem Staat (den Menschen die diesen Staat vertreten) in dem sie Leben, Verrohung (durch mangelnde Erziehung) und Dummheit quer durch die Gesellschaft, ich gebe zu hier sind teilweise Migranten aus bestimmten Ländern besonders betroffen, allerdings nehmen die sich nicht wirklich viel mit rechtsgerichteten Demonstranten, wie wir in Chemnitz, Dortmund oder Dresden gesehen haben. also durchaus auch ein "Biodeutsches" Problem!
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

An mangelnder Erziehung, Respekt gegenüber dem Staat (den Menschen die diesen Staat vertreten) in dem sie Leben, Verrohung (durch mangelnde Erziehung) und Dummheit quer durch die Gesellschaft, ich gebe zu hier sind teilweise Migranten aus bestimmten Ländern besonders betroffen, allerdings nehmen die sich nicht wirklich viel mit rechtsgerichteten Demonstranten, wie wir in Chemnitz, Dortmund oder Dresden gesehen haben. also durchaus auch ein "Biodeutsches" Problem!

Absolut. Ich bin auch dafür, dass die Polizei gegen "biodeutsche" Kriminelle robuster auftreten soll. Auch die sind ein Problem. Und zwar eins, dass man meiner Meinung nach nicht mit Stuhlkreisen löst.
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Natürlich wieder nur ein Einzelfall...

Natürlich ist das ein "Einzelfall", oder muss dir dafür erst jemand ein Schild hochhalten das du das bemerkst? :D

attachment.php
 

Anhänge

  • large.jpg
    large.jpg
    85,7 KB · Aufrufe: 84
Zuletzt bearbeitet:
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Ist es tatsächlich für ihn, denn dann bekommt er Recht. War einer von euch mal bei Stuttgart21? Wir spucken sie auf Polizisten, treten nach ihnen, werfen Steine und brüllen sie durchs Megaphon an und nichts passiert. Irgendwann war dann mal das Maß voll, aber unsere Polizei ist friedlicher als alle anderen angegriffenen Menschen die ich je irgendwo gesehen habe. Vor ein paar Jahren beispielsweise war Theater um diese Personen die einen Wasserstrahl ins Auge bekommen haben. Die Wasserwerfer kamen aber auch erst nach ewig vielen Aufforderungen zum tragen und auch nur weil die Polizei in mehr als deutlicher Unterzahl war. Wenn ich so oft aufgefordert werde zu gehen, das aber nicht tue, selbst nach Stunden und nachdem diese Fahrzeuge in Position gebracht wurden, dann bin ich vieles, aber nicht friedlicher Demonstrant.

Zuletzt hier in Bielefeld konnte man gut sehen wie es oft abläuft. Die rechten wollten durch die Stadt ziehen und friedlich demonstrieren (allen der Gedanke ist schon krass). Die Polizei hat versucht die Wege zu sichern und wurde von den linken überrannt und teilweise angegriffen, weil sie den rechten ans Leder wollten und die Polizei dazwischen stand.

Da fasst man sich doch an den Kopf. Polizisten sind heutzutage eher Opfer als irgendwas anderes.

Gesendet von meinem HTC mit Tapatalk
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Auf der Arbeit(pflegeheim) werde ich andauernd bei der pflege bespuckt , getretten , geschlagen und gekratzt und muss dennoch meine Aufgaben erledigen und man erwartet von mir das ich es mit Ruhe darauf reagieren soll und nicht wie ein berserker, und weil man in spätdienst wir nur zweit für eine Station sind und ich diese meist alleine bewältigen muss ,(Weil man sonst mit der Zeit hinterher hinkt) und diese alleine sein mit Bewohnern ich nicht ausnutzen soll(weil kein andere da ist , zurückschlagen (gab ja mal viele.vorfälle + immer noch )

Das gleiche erwarte ich von der Polizei (soweit möglich) wen Gefahr gebannt ist die nicht extra Gewalt anwenden müssen + wegen heimzahlen
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Ein schönes Beispiel fü+r Themen, die heute endlich aktuell werden, obwohl sie seit Jahren vor sich hin gären. Würde die Polizei sinnvoll ermitteln, würde es auch mehr Verurteilungen geben.

Klar schmerzt es, aber deshalb darf man sie dennoch nicht anders richten.
Das ist die Reaktion der Betroffenen. Auch sie klagen die Untätigkeit der Polizei an. Die Polizei kennt die Täter. Und was passiert? Was sind das für Zeichen in die rechte Szene?
Nuernberg: Zentralrat der Juden kritisiert Nuernberg nach Neonazi-Aufmarsch - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Was soll das denn schon für ein Zeichen sein? Dass jeder Bürger das Recht hat seine Meinung frei zu äußern, ganz egal ob verklatscht oder nicht? Die haben dort ein Propagandavideo gedreht, so wie es unfassbar viele Menschen auf YouTube jeden Tag tun und ebenfalls andere Personen versuchen von sich und ihrer Meinung zu überzeugen.
Viel eher können wir uns doch freuen. Diese Fackelzüge dorthin waren DAS Ding für Hitler damals. Für die rechten hat das Symbolwert und dennoch waren es so so wenig. Das ist wie ein Eingeständnis dass sie verloren haben heutzutage und gleichzeitig ein derber Tritt in die Nüsse ihrer Propagandaphilosophie.
Besser gehts doch gar nicht. Alle rechten im Land bekommen mit wie schwach und erbärmlich ihr harter Kern eigentlich ist.

Das aber sieht der Zentralrat der Juden nicht. Sie haben sich meiner ganz persönlichen Meinung nach viel zu sehr auf ihre angestammte Sichtweise eingeschossen und sehen positive Veränderungen gar nicht mehr.

Gesendet von meinem HTC mit Tapatalk
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Anscheinend sind der Polizei über 100 Datenträger abhanden gekommen.
Luegde: Beweismittel bei der Polizei verschwunden - SPIEGEL ONLINE

Allerdings gab es wohl schon voher akuten Personalmangel.
Vorwuerfe gegen die Polizei Lippe — BDK: Bund Deutscher Kriminalbeamter

Die große Frage, wird jetzt sein, ob die einfach nur verschlammpt wurden, oder verschwunden sind, weil die Fotos darauf jemanden belasten und der oder ein dritter die Datenträger nun verschwinden ließ.

Ich würde es mal so sagen: Sowohl "Verschlampen" als auch "verschwinden" sind aktive Prozesse. Ich habe noch nie erlebt, dass Personalmangel zu gesteigerter Aktivität führt...
Da käme höchstens "vergessen" in Frage, was aber als Hilfsmittel ungeeignete, unübersichtliche Lagerbedingungen und vergleichsweise kleine Zielobjekte braucht. Z.B. keine große Kiste in Regalen einer Aservatenkammer.


Was hättest du dir denn für eine Reaktion gewünscht? Lebenslang, Kerker samt Streckbank? Letztlich haben 18 Idioten ein Video gedreht um ihre Gedanken festzuhalten die eh keine Sau interessieren.

Persönlich finde ich gut, dass sich an diesem Platz, zu so einer Aktion, gerade mal 18 Pfeifen zusammengefunden haben. Daran sieht man doch gut wie wenigen das Thema ernst genug ist um so einer Aktion beizuwohnen. Denen kann man beim Aussterben zugucken.

Gesendet von meinem Spamphone mit Spamapp

Ich weiß nicht, was sie sich gewünscht hätte und ich persönlich vermisse allenfalls eine weitere Beobachtung der Leute (mit Einschreiten bei der eigentlichen Reaktion und erneutem Platzverweiß). Aber wenn 18 organisiert auftretende Linksextremisten mit Schlaginstrumenten und Brandbeschleuniger (eine Fackel ist ja nur eine Kombination aus beidem), möglicherweise schlimmerem, im Gepäck erwischt worden wären, die sich gerade zwischen zwei einschlägigen Brennpunkten (analog zu Reichsparteitaggelände und Flüchtlingsheim würde ich mal die EZB und eine Polizeidienststelle vorschlagen) bewegen, dann wäre ein Ausflug aufs Revier mit detaillierter Befragung vermutlich das Mindeste gewesen.
Gerade mit Blick auf das neue bayrische Polizeigesetz wären auch mehrere Tage Untersuchungshaft und eine Anzeige wegen Bildung einer kriminiellen Vereinigung und Planung von Anschlägen nicht auszuschließen. Nicht, weil sowas am Ende Erfolg hätte, aber weil es ungeliebte Leute einige Wochen wegsperrt.

Nazis zählen für die Nürnberger Polisten aber offensichtlich nicht zum Kreis der ungeliebten Leute, sondern werden zuvorkommend behandelt. Und diese Einstellung betrifft weitaus mehr als nur 18 Idioten.


In einem Rechtsstaat muss man sich nicht freiwillig stellen. Man darf flüchten. Niemand muss stehen bleiben. Und dann geht es um Abwägung der Tat. Einen Mörder mit Waffe in der Hand darf man unter bestimmten Vorraussetzungen den "finalen Rettungsschuss" geben. Aber natürlich keinem unbewaffnetem Kriegsflüchtling. Aber so sind unsere neurechten "Freunde". Man muss es ertragen. Denn die Menschenrechte gelten auch für sie,

"Mörder" oder nicht hat damit nichts zu tun. Rettungsschüsse sind ausschließlich zur Verhinderung von weitaus schlimmerem erlaubt, dass aber in allen Fällen. Da kann Charles Manson stehen und einem kleinen Mädchen einen Finger nach dem anderen brechen und ein Schuss wäre nicht verhältnismäßig. Wenn die kleine eine Pistole auf Manson richtet, durchlädt und entsichert und "3", "2", "1" sagt dagegen schon.


Die Wasserwerfer kamen aber auch erst nach ewig vielen Aufforderungen zum tragen und auch nur weil die Polizei in mehr als deutlicher Unterzahl war. Wenn ich so oft aufgefordert werde zu gehen, das aber nicht tue, selbst nach Stunden und nachdem diese Fahrzeuge in Position gebracht wurden, dann bin ich vieles, aber nicht friedlicher Demonstrant.

Auch ein Wasserwerfer hat mehr als einen Betriebsmodus. Eine Eskalation von "aus" auf "mitten in die Fresse rein" ist nichts weiter als ein Manöver, dass gezielt Körperverletzungen herbeiführen soll. Ggf. nicht zu heftige, dass gestehe ich den nie-zur-Verantwortung-gezogenen zu, aber wer nur eine Menge auseinandertreiben möchte, kann diese zunächst indirekt beregnen (gerade bei dem damaligen kalten Wetter sehr wirkungsvoll) und dann erstmal auf Hüfthöhe und tiefer loslegen. Insbesondere kann er sich auf die vorderen Reihen konzentrieren, denn die von dir beschriebenen Spucker und Schimpfer stehen für gewöhnlich nicht 20 m weiter hinten, wo meiner Erinnerung nach der erblindete erwischt wurde.

Davon abgesehen braucht eine gewaltsame Demonstrationsauflösung auch ein Bisschen mehr Anlass als "die Polizei hat keinen Bock mehr und das mehrere Stunden vorher mitgeteilt". Andernorts wurden Demonstranten umgekehrt auch schon mehrere Stunden eingekesselt, in beiden Fällen zum überwiegenden Teil Leute die keinerlei Gewalt gegen Polizisten ausgeübt haben. Hier wird schlichtweg polizeiliche Willkür angewandt und politische Meinungsäußerung so unangenehm wie möglich zu machen und dadurch zu unterbinden. Rechtsstaat geht anders.
Und, das sollte man an der Stelle vielleicht mal sagen: Mehr Respekt braucht man sich dann beim nächsten Mal auch nicht zu erbitten. Auge für Auge ist ein Scheiß Grundsatz, aber wenn die eigenen Rechte von Polizisten mit Füßen getreten werden, reagieren einige leider immer damit, dass sie ab sofort die Rechte von Polizisten mit Füßen treten. Und da die Polizei nunmal naturgemäß immer mehrere tausend Menschen gleichzeitig drangsaliert und hinterher auch noch als Held feiern lassen möchte, kommen schnell ein paar gewaltbereite Arschlöcher zuviel zusammen.
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

"Mörder" oder nicht hat damit nichts zu tun. Rettungsschüsse sind ausschließlich zur Verhinderung von weitaus schlimmerem erlaubt, dass aber in allen Fällen. Da kann Charles Manson stehen und einem kleinen Mädchen einen Finger nach dem anderen brechen und ein Schuss wäre nicht verhältnismäßig. Wenn die kleine eine Pistole auf Manson richtet, durchlädt und entsichert und "3", "2", "1" sagt dagegen schon.

Zumindest in Bayern sieht das anders aus, da wurde doch vor nicht so langer Zeit ein Dealer welcher flüchtete von hinten erschossen.
Der Polizist hatte bis auf etwas Urlaub am Ende nichts bekommen.
Polizist erschiesst jungen Marihuana-Dealer – Ermittlungen eingestellt | muenchen.tv
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

"Mörder" oder nicht hat damit nichts zu tun. Rettungsschüsse sind ausschließlich zur Verhinderung von weitaus schlimmerem erlaubt, dass aber in allen Fällen. Da kann Charles Manson stehen und einem kleinen Mädchen einen Finger nach dem anderen brechen und ein Schuss wäre nicht verhältnismäßig. Wenn die kleine eine Pistole auf Manson richtet, durchlädt und entsichert und "3", "2", "1" sagt dagegen schon.

Ich habe dir das schon einmal gesagt, in der Regel sind deine Beiträge vernünftig, aber des öfteren haust du einfach nur Schwachsinn heraus.
Die Vortaten einer Person spielen neben dem Bewaffnungsstand eine zentrale Rolle, wenn nicht die zentralste Rolle, bei der Verhältnismäßigkeit von Schusswaffengebrauch!
Wenn ein Serienmörder vor der Polizei flieht, ist das was ganz anderes als ein Ladendieb, weil die Gefahr für die Allgemeinheit eine völlig andere ist! Um so höher eine Gefahr für die Allgemeinheit von einem Täter ausgeht, um so mehr verhältnismäßig ist es, ihn auch mit dem letzten Mittel daran zu hindern, zu stoppen, das scheint noch nicht zu dir durchgedrungen zu sein!

Und selbstverständlich darf das kleine Mädchen Charles Manson die Birne wegknallen, wenn er es bedroht oder körperlich misshandelt, nennt sich Notwehr!
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Zumindest in Bayern sieht das anders aus, da wurde doch vor nicht so langer Zeit ein Dealer welcher flüchtete von hinten erschossen.
Der Polizist hatte bis auf etwas Urlaub am Ende nichts bekommen.

Polizisten kriegen erstaunlich oft ziemlich wenig, wenn sie die Rechte (und Körper) anderer verletzten. Siehe Hamburg. :( (wenn sie es nicht machen kriegen sie übrigens wenig Urlaub :ugly:)
In dem Fall ging es aber nicht um einen Rettungsschuss, sondern um die Vereitlung eines Fluchtversuches. Der Polizist hätte ihn keinesfalls erschießen dürfen, aber es wurde ihm nicht zur Last gelegt, dass er versehntlich den Kopf statt des anvisierten Beins getroffen hat. (Was imho schon Bände spricht. Wer mit einer Höhengenauigkeit von ±1 m einen Stoppschuss versucht, hat eine derart falsche Einschätzung seiner Fähigkeiten, dass ihm nicht nur die Dienstwaffe entzogen wird, sondern auch sämtliche Personen einer genauen Prüfung unterzogen werden müssen, die ihm die überhaupt erst ausgehändigt haben. So jemand ist offensichtlich unfähig, mehr als einen Taser oder Schlagknüppel einzusetzen)

Weiß eigentlich jemand, wie der Fangschuss als solcher beurteilt wurde? Auch ein korrekter Schuss ins Bein kann lebensgefährlich sein, leicht lebenslange Beeinträchtigungen nach sich ziehen und verursacht auf alle Fälle erhebliches leiden. Das erscheint mir für die Festnahme eines Dealers als kaum verhältnismäßig. Zumal wenn es um weiche Drogen geht und es offensichtlich ein so kleiner Fisch war, dass er nicht vor dem Zugriff mit einem SEK eingekreist wurde. Das erinnert mich verhängnissvoll an US-Polizisten, die vier Schüsse in den Oberkörper jagen, weil der Fahrer bei der Verkehrskontrolle seinen Führerschein aus der Mittelkonsole und nicht hinter der Sonnenblende hervorziehen wollte.


Ich habe dir das schon einmal gesagt, in der Regel sind deine Beiträge vernünftig, aber des öfteren haust du einfach nur Schwachsinn heraus.
Die Vortaten einer Person spielen neben dem Bewaffnungsstand eine zentrale Rolle, wenn nicht die zentralste Rolle, bei der Verhältnismäßigkeit von Schusswaffengebrauch!

Kannst du das entsprechende Gesetz vielleicht verlinken? Mir wäre vollkommen fremd, dass es von einem Polizisten erwartet wird, in so einer Situation das Vorstrafenregister und den Schuldzustand einer Person zu recherchieren und anschließend ein Urteil über das Gefahrenpotential des Charakters zu fällen. Normalerweise braucht es dafür in unserem Rechtsstaat ein halbes Dutzend Gutachter, mehrere Monate und mindestens einen Richter, nicht selten noch ein paar Beisitzer. Judges, die ohne Berücksichtigung der Judikative (Todes-)Urteile fällen, kenne ich dagegen aus der deutschen Rechtssprechung nicht - aber ich lasse meine Lücken gerne auffüllen. Bis dahin gehe ich weiterhin davon aus, dass Polizisten Situationen nach der offensichtlichen Lage beurteilen (-sollen). Und dass es dabei keine Rolle spielt, ob sie Person X überhaupt (er)kennen, geschweige denn deren Vorstrafenregistern, sondern nur was Person X gerade macht, was sie ankündigt und welchen Handlungsspielraum (z.B. Waffen) sie hat. Und wenn diese drei Parameter keine Akute Gefahr für das Leben anderer Personen beinhalten, dann ist eine gezielte Tötung nicht zulässig.

Und selbstverständlich darf das kleine Mädchen Charles Manson die Birne wegknallen, wenn er es bedroht oder körperlich misshandelt, nennt sich Notwehr!

Sorry, habe mich undeutlich ausgedrückt: Das war keine Erweiterung des ersten Beispiels, sondern ein unabhängiges zweites mit vertauschten Rollen. Manson sitzt also ganz friedlich irgendwo rum (naja - viele Lokalitäten kommen nicht in Frage) und klein Erna, im Besitz von 10 voll funktionsfähigen Fingern, kommt an und zieht die Knarre. (Wie auch immer sie damit in den Sicherheitstrakt gelangt ist. Aber alles was hinkt ist ein Beispiel, oder? Burghausener Dealer also z.B. nicht, denn die haben ja zwei gesunde Beine)
 
Zurück