Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Ich weiß nicht, was sie sich gewünscht hätte und ich persönlich vermisse allenfalls eine weitere Beobachtung der Leute (mit Einschreiten bei der eigentlichen Reaktion und erneutem Platzverweiß). Aber wenn 18 organisiert auftretende Linksextremisten mit Schlaginstrumenten und Brandbeschleuniger (eine Fackel ist ja nur eine Kombination aus beidem), möglicherweise schlimmerem, im Gepäck erwischt worden wären, die sich gerade zwischen zwei einschlägigen Brennpunkten (analog zu Reichsparteitaggelände und Flüchtlingsheim würde ich mal die EZB und eine Polizeidienststelle vorschlagen) bewegen, dann wäre ein Ausflug aufs Revier mit detaillierter Befragung vermutlich das Mindeste gewesen.
Gerade mit Blick auf das neue bayrische Polizeigesetz wären auch mehrere Tage Untersuchungshaft und eine Anzeige wegen Bildung einer kriminiellen Vereinigung und Planung von Anschlägen nicht auszuschließen. Nicht, weil sowas am Ende Erfolg hätte, aber weil es ungeliebte Leute einige Wochen wegsperrt.

Ihr beide überrascht mich. Dass du beim Thema Demonstranten gegen Polizei nicht ganz objektiv sein könntest habe ich aufgrund deines Avatars vermutet, aber dass ihr derart wenig Weitsicht an den Tag legt...
Du möchtest diese Personen für ein paar Wochen in Haft sehen um sie dann was? Einfach weiter machen zu lassen? Sie vielleicht auch. Hier wurde erwähnt dass man mehr Befragungen durchführen, oder näher beleuchten sollte. Soweit ich das verstanden habe sind diese Typen der Polizei bereits bekannt. Also könnte es für die Beamten vielleicht ein Ziel sein, sie langfristig dingfest zu machen, nicht wahr? Was braucht es dazu? Weiter beobachten und kurz vor der vermeintlichen Tat, mit stichhaltigen Beweisen zugreifen. Dann gehts nicht um Wochen hinter Gittern, sondern um Jahre.

Euer Pessimismus, oder Misstrauen in Ehren, aber ihr könntet den unliebsamen Beamten eventuell auch etwas vertrauen entgegenbringen und Daumen drücken.

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Wir spucken sie auf Polizisten, treten nach ihnen, werfen Steine und brüllen sie durchs Megaphon an und nichts passiert.
Darf man fragen woher deine Informationen über den Stuttgarter Augenfriedhof stammen?

aber nicht friedlicher Demonstrant.
Stimmt, man ist ein gewaltfreier bleibender Demonstrant.
Was die Gerichte zum Polizeieinsatz bei S21 sagen:
Gericht: Stuttgart-21-Polizeieinsatz war rechtswidrig - Politik - Sueddeutsche.de
Polizisten wegen Wasserwerfer-Einsatz bei Stuttgart 21 verurteilt - SPIEGEL ONLINE
S 21: Strafbefehl gegen Stuttgarter Ex-Polizeipraesident - WELT
 
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Darf man fragen woher deine Informationen über den Stuttgarter Augenfriedhof stammen?
Von meiner kurzweiligen Anwesenheit. Ich war auf Montage in Stuttgart und mein Chef meinte spaßig dass falls ich noch nichts vor hätte, ich mir sowas mal geben könnte. Ich war eine Stunde dort, hab versucht mal Meinungen einzuholen und darüber zu reden und letztlich resigniert wegen der Sturheit mancher. Als dann einige immer mal zwischendurch provoziert haben, wurde mir das zu blöde und ich bin essen gegangen und wieder ins Hotel.
Da wurde beispielsweise zwei Meter neben mir einem Polizisten Pfefferspray ohne Vorwarnung und vor allem ohne irgendwelche Gründe, einfach ins Gesicht gesprüht, aber nicht ein, zwei Sekunden, sondern voll lange und die Polizisten haben versucht die Hände davor zu halten, sonst blieben sie ruhig. Irgendwann als ich schon lange da weg war kamen erst die Infos dass die Polizei auch aktiv wurde. Ganz sicher aber nicht ohne Grund, oder zuerst.

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Doppelpost, sorry.


Bitte nicht falsch verstehen. Die Polizei hat dort Mist gebaut, aber mir ging es darum dass sie sehr wohl sehr lange ruhig und standhaft geblieben sind und dass einige der Demonstranten richtig aggressive Arschlöcher waren und überhaupt erst eine Reaktion provoziert haben.

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Doppelpost, sorry.


Bitte nicht falsch verstehen. Die Polizei hat dort mega großen Mist gebaut, aber mir ging es darum dass sie sehr wohl sehr lange ruhig und standhaft geblieben sind und dass einige der Demonstranten richtig aggressive Arschlöcher waren und überhaupt erst eine Reaktion provoziert haben.

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AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Ich würde ja immer noch gerne wissen, vor welchen schlimmen Zuständen man aus unseren Nachbarländern "flüchtet". Dass man vor dem Krieg aus Syrien flieht, klar, dass ist absolut verständlich. Nur herrscht in keinem unserer Nachbarländer Krieg oder politische Verfolgung. Ergo sind das keine Flüchtlinge, sondern Wirtschaftstouristen.

Da muss auch keiner Flüchten oder gar Asyl beantragen. In der gesamten EU herrscht freie Wohnortwahl, nennt sich Freizügigkeit. Das einzige Land, neben uns, dass nicht in der EU ist, ist die Schweiz und dort fliehen die Wirtschaftsflüchtlinge wie Hoeneß von uns aus hin. Uli Hoeness: Hoeness zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt | ZEIT ONLINE
 
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Ich würde es mal so sagen: Sowohl "Verschlampen" als auch "verschwinden" sind aktive Prozesse. Ich habe noch nie erlebt, dass Personalmangel zu gesteigerter Aktivität führt...
Da käme höchstens "vergessen" in Frage, was aber als Hilfsmittel ungeeignete, unübersichtliche Lagerbedingungen und vergleichsweise kleine Zielobjekte braucht. Z.B. keine große Kiste in Regalen einer Aservatenkammer.

Alles sehr Fragwürdig.
Auch das ein Polizeianwärter innerhalb von nur 5 Stunden das Material gesichtet haben soll, ist bei 155 Datenträgern praktisch unmöglich. Kann natürlich sein, das es eine Kiste mit 6x 25er Spindeln unbeschriebener Rohlinge war und er die 5 Stunden nur damit verbracht hat DVDs/CDs einzuschieben. Alles andere ist unmöglich. Allein mit einem beschriebenen Datenträger kann man sich Stunden oder Tagelang beschäftigen (eigene Erfahrung).
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-02/nordrhein-westfalen-luegde-missbrauch-behoerdenskandal-kinderpornographie schrieb:
Auch der von Reul eingesetzte Sonderermittler sprach von "schweren handwerklichen Fehlern, die sich potenziert haben". So sei der eigentlich zu sichernde Asservatenraum meistens offengeblieben. Mit der Sichtung von 155 Datenträgern vom Campingplatz sei ein Polizeianwärter beauftragt worden, der alles in fünf Stunden gesichtet haben will. Doch dies sei unmöglich.
Wer den Anwärter beauftragt habe, sei nicht zu klären. Die Durchsuchungsberichte der Polizeibehörde seien oberflächlich, die Dokumentation schlecht.
Campingplatz in Nordrhein-Westfalen: Missbrauchsfall in Luegde bekommt groessere Dimension - Panorama - Gesellschaft - Tagesspiegel
Nordrhein-Westfahlen: Wie der Missbrauchsfall Luegde zum Behoerdenskandal wurde | ZEIT ONLINE
Direktor versetzt: Neue Konsequenzen im Polizeiskandal von Luegde - ZDFmediathek

Wobei ich auch bei der Anzahl der Datenträger eher von DVDs/CDs oder USB-Sticks bzw. Speicherkarten ausgehen würde, da über 100 Festplatten sehr (zu) viel Platz und Gewicht einnehmen.
Eine 3,5" Festplatte liegt bei um die 500g. AKtion! - 500GB Toshiba DT01ACA050 3,5 Festplatte | 3,5 Zoll | SATA | ARLT Computer
Damit wäre man dann bei etwa 75 kg Gesamtmasse.
Das Volumen liegt pro Platte bei etwa 300 cm^3 [Maße: 102 x 20 x 147 mm (B x H x T)]
Gesamtvolumen ist also 46,5 dm^3 = 46,5 l.

Kindesmissbrauch in Luegde: Polizei findet versteckten USB-Stick - WELT
Luegde: Missbrauchsfall wird zum Behoerdenskandal | ZEIT ONLINE
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/luegde-sonderermittler-101.html

Edit: Ich habe gerade neuen Artikel entdeckt. Es soll sich wirklich um 155 optische Datenträger handeln, also DVDs und CDs.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-02/nordrhein-westfalen-luegde-missbrauch-behoerdenskandal-kinderpornographie schrieb:
Welche Beweismittel sind verschwunden?Der Staatsanwaltschaft zufolge handelt es sich um 155 CDs und DVDs. Die Ermittler stellten sie am 6. Dezember des vergangenen Jahres auf dem Campingplatz und in der Wohnung des 56-Jährigen Hauptverdächtigen sicher. Am 30. Januar sollten die Datenträger in einer schwarzen Mappe und in einem Aluminiumkoffer in einen extra eingerichteten Asservatenraum bei der Polizei Lippe umgelagert werden. Dabei fiel auf, dass Material fehlte. Bislang wurde es nicht wiedergefunden. Zuletzt gesehen wurden die Datenträger kurz vor Weihnachten in einem Auswertungsraum.

Für die Anklage dürfte ihr Verschwinden allerdings kaum Folgen haben, denn auf den fehlenden Datenträgern befindet sich mit 0,7 Terabyte nur ein kleiner Teil der Datenmenge.

Reul zufolge werteten die Ermittler nur drei CDs aus dem verschwundenen Beweismaterial aus. Ein Polizist habe gesagt, auf ihnen sei nichts Verdächtiges gefunden worden. Dennoch sei nicht auszuschließen, dass auf den verschwundenen CDs und DVDs auch kinderpornografisches Material war. Normalerweise müssen von Datenträgern, die als Beweismaterial gelten, Kopien gemacht werden. Wie Reul mitgeteilt hatte, sei das nur für drei CDs geschehen.

Um zu klären, wie die Beweise verschwinden konnten, setzte das Innenministerium nun einen Sondermittler ein. Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Asservate aufgrund nachlässigen Umgangs nicht auffindbar sind. Ein Diebstahl sei aber nicht auszuschließen.

Bei rund 700 GB Material müssen es fast ausschließlich DVDs sein, denn 155 mal 4,5 GB sind 697,5 GB.

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@ruyven_macaran

Polizeirecht

Insbesondere 9.6 und 9.7

Wobei Polizeirecht Ländersache ist und in jedem Bundesland anders. Inbesondere der finale Rettungsschuss ist in allen Ländern unterschiedlich geregelt.
Das kann Probleme machen, denn bei einem Einsatz in einem anderen Bundesland, gilt das dortige Polizeirecht. Der Polizist kennt aber mehr oder weniger nur das aus seinem Heimatland.
https://de.wikipedia.org/wiki/Finaler_Rettungsschuss schrieb:
Die Polizeigesetze in Berlin (UZwG / ASOG), Mecklenburg-Vorpommern (SOG) Schleswig-Holstein (LVwG), sowie der Bundespolizei (UZwG), beinhalten den finalen Rettungsschuss nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Finaler_Rettungsschuss
 
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Was soll das denn schon für ein Zeichen sein? Dass jeder Bürger das Recht hat seine Meinung frei zu äußern, ganz egal ob verklatscht oder nicht? Die haben dort ein Propagandavideo gedreht, so wie es unfassbar viele Menschen auf YouTube jeden Tag tun und ebenfalls andere Personen versuchen von sich und ihrer Meinung zu überzeugen.


Der Innenminister Bayerns sieht das anders:
"...Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete den Polizeieinsatz im Bayerischen Rundfunk (BR) als "nicht sehr glücklich". Dass sich Neonazis an diesem Ort inszenierten, sei "völlig indiskutabel" und müsse in Zukunft strikt unterbunden werden. Es werde an einem Konzept für den als Mahnmal der NS-Geschichte gedachten Ort gearbeitet. Die Stadt müsse aber überlegen, ob der Zugang zu der Tribüne beschränkt werden solle...."

Quelle: Nuernberg: Polizisten beobachteten Fackelmarsch auf Reichsparteitagsgelaende | ZEIT ONLINE

Es ist nicht harmlos. Es ist dasselbe wie das Beschmieren von jüdischen Grabsteinen oder das Malen von Hakenkreuzen an Türen von Ausländern. Es sind keine Streicher dummer Jungen, es sind gewollte Provokationen. Und die Polizei lässt das rechtsextreme Pack immer schon gewähren. Darauf verlassen sich die Rechtsdeppen. Und man gibt den Rechten jetzt sogar noch die Information, dass unter den 18 Teilnehmern zwei verdeckte Ermittler waren. Toll, so klappt es mit dem Ermitteln sicherlich noch besser....

Selbst die Polizei traut sich nicht mehr an die gewaltbereiten Rechtsradikalen heran, da läuft doch etwasschief, oder?
" ...Ein unmittelbares Eingreifen sei aus Gründen des Eigenschutzes der Beamten aber "taktisch nicht zielführend" gewesen..."
 
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Da gehts um den Schutz der beiden Ermittler in deren Mitte, das ist dir klar, oder? Du hast Angst vor einer kleinen Gruppe rechter Deppen (gegenüber knapp 80.000.000 anderer), wie du so schön schreibst, gleichzeitig sollen sich aber zwei von den 18 umgebenden auf diese Überzahl stürzen, ja? Ist das diese Verhältnismäßigkeit die hier so oft angesprochen wurde?

Warum wurde denn bekanntgegeben dass es dort zwei verdeckte Ermittler gab? Weil man so ein Fass daraus gemacht und den rechten dadurch überhaupt erst eine Bühne gegeben hat. Dadurch dass manche vor ihrer Tastatur so übertreiben ist jetzt die gesamte Ermittlung gefährdet, wenn nicht gar beendet.

Man muss die Polizei auch einfach mal ihre Arbeit machen lassen und nicht erst alle Meter ein Beinchen stellen und dann schimpfen dass sie nicht gebacken bekommen.

Bei deiner Einleitung fällt mir gar die Kinnlade runter. Du zeigst mir einen Artikel in dem ein Politiker sich äußert wie es die Presse und die Wähler gern hören wollen... echt? Oh Wunder. Politiker reden einem nach dem Mund. So ein Artikel und die darin enthaltenen Aussagen sind mMn das Papier nicht wert auf dem sie stehen.

Klar wäre es besser gewesen den Typen nicht die Möglichkeit zu geben, aber das sind nun einmal Taten die man braucht um diese Typen länger festsetzen zu können. Erst durch diese Aufregung in der Presse kommen die Typen jetzt wahrscheinlich ohne Folgen davon. Zufrieden? Erreicht was du dir erhoffst? Die lachen sich jetzt schlapp. Statt zufrieden zu sein dass die Polizei diese Idioten längst infiltriert hat, macht man ihre Arbeit lieber zunichte und sie zu Buhmännern/frauen.

Wie heißt es noch so schön? Es ist nicht alles Gold was glänzt. Richtig und es gibt keinen Schatten (scheinbar schlechte Polizei) wo kein Licht ist (machen längst ihre Arbeit).

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AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Da gehts um den Schutz der beiden Ermittler in deren Mitte, das ist dir klar, oder? Du hast Angst vor einer kleinen Gruppe rechter Deppen (gegenüber knapp 80.000.000 anderer), wie du so schön schreibst, gleichzeitig sollen sich aber zwei von den 18 umgebenden auf diese Überzahl stürzen, ja? Ist das diese Verhältnismäßigkeit die hier so oft angesprochen wurde?
Und da gehen die Meinungen auseinander. Wenn hier des Nachts 18 besoffene Ruhestörer pobeln und grölen, rufe ich die Polizei und erwarte, dass diesen Menschen Einhalt geboten wird, wenn 18 Rocker Schutzgeld von Frauen einsammeln, ruft man die Polizei, und wenn eine 18 köpfige Diebesbande ihr Unwesen treibt, möchte ich ebenso, dass die Polizei durchgreift. Genauso sehe ich Steineschmeißer auf einer Demontration. Die haben da nichts zu suchen und genau der einzelne Steineschmeißer hat heraus gegriffen zu werden, anstatt kollektiv alle zu bestrafen, Passanten zusammen zu prügeln und die Demonstration aufzulösen.

Es geht hier nicht um 18 Kinder, die niedlich spielen, es geht um übelste und verbotene Provokation und Verherrlichung eines der übelsten und menschenfeindlichsten Kapitel unserer Geschichte. Und wenn Polizisten so etwas sehen, ruft man Verstärkung, wie man es auch bei 18 Rockern tun würde und nimmt die Straftäter fest. Was macht unsere Polizei wieder einmal beim rechten Pack? Nix, mal lässt sie gewähren.... Darum geht es.

Wehret den Anfängen. Das passierte nicht, seit Jahrzehnten nicht und jetzt sind wir mitten drin. So verhalten sich unsere rechten "Freunde" im Bundestag und ich will nicht, dass diese unerträglichen Menschen unser freiheitliches Leben noch weiter aushölen.
Bundestag: Mitarbeiter fuehlen sich von AfD-Angestellten bedroht - SPIEGEL ONLINE

...
 
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Und die nächsten Übertritte unserer Sicherheitsbehörde:
Hamburg: Funkgeraete verschwunden - Polizisten unter Verdacht - SPIEGEL ONLINE

Natürlich wieder nur ein Einzelfall...

Den Belgier haben gerade ein paar Cellebrite-iPhone Cracker verkauft. :D
iPhone-Hacking-Tools von Cellebrite auf eBay gesichtet | heise online

Mit 100-200€ sind die Dinger gerade zu ein Schnäppchen. Cellebrite | eBay
Ich hab für meinen CRU-Writeblocker (neu) 380€ bezahlt und das Gerät hat keinerlei magische Hacking-Fähigkeiten, sondern unterdrückt einfach nur Schreibbefehle auf die SATA bzw. IDE Festplatte. Die Geräte von Tableau sind als "Mercedes" unter den Writeblockern noch mal ein Stück teurer.
 
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Berater machen halt viel Mist. Bei von der Leyen hat ja schon der Berufsberater versagt. :D
Was lief schief im Leben von Ursula von der Leyen | extra 3 | NDR - YouTube

Vertraege der Bundeswehr verbieten ihr das Reparieren von Waffen ... | Telepolis
Kein Wunder, dass da nur noch Schrott rumsteht.

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Edit: Interessante Entwicklung zu den verschwundenen Beweismitteln in NRW. Jetzt hinterfragt sogar schon der BDK MeckPom öffentlich, ob möglicherweise Polizeibeamte in den Missbrauch auf dem Campingplatz verwickelt sind und die Beweismittel deshalb weg mussten. Langsam wirds böse.
Es darf nicht sein, was nicht sein darf… Was ist, wenn es doch so ist? — BDK: Bund Deutscher Kriminalbeamter

Interessant sind auch die Kommentare unten drunter.
 
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Ihr beide überrascht mich. Dass du beim Thema Demonstranten gegen Polizei nicht ganz objektiv sein könntest habe ich aufgrund deines Avatars vermutet, aber dass ihr derart wenig Weitsicht an den Tag legt...
Du möchtest diese Personen für ein paar Wochen in Haft sehen um sie dann was? Einfach weiter machen zu lassen?

Bitte noch einmal genau lesen, was ich geschrieben habe. Steht ausdrücklich im ersten Satz, was für einen Umgang mit so einer Situation ich mir gewünscht hätte: Eine weitere Beobachtung und dann ein Einschreiten, wenn sie die Fackeln auspacken.
Der Rest beschäftigt sich nicht damit, was ich mir wünsche, sondern was ich erwartet hätte, wenn ich den Umgang der Polizei mit Linksextremen als Maßstab heranziehe. Die wären unter gleichen Bedingungen (Auftreten als organisierte, eindeutig zu erkennende Gruppe in der Nähe szene-bedeutender Orte, mit als Hiebwaffe und Brandbeschleuniger geeigneten Utensilien im Gepäck) höchstwahrscheinlich festgenommen und angezeigt worden. Sowas halte ich zwar nicht für angemessen/korrekt, aber dass hier mit zweierlei Maß gemessen und Rechtsextremen die Tür offen gehalten wird, das geht einfach mal gar nicht.

Weiter beobachten und kurz vor der vermeintlichen Tat, mit stichhaltigen Beweisen zugreifen. Dann gehts nicht um Wochen hinter Gittern, sondern um Jahre.

Sie wurden nicht beobachtet. Sie sind weitergezogen. Ganz abgesehen davon, dass man jemanden nicht durch einen verzögerten Zugriff in Sicherheit wiegen kann, wenn dieser jemand sich gar nicht erst konspirativ verhält, sondern im Gegenteil sehr plakativ in der Öffentlichkeit agiert.


Bitte nicht falsch verstehen. Die Polizei hat dort Mist gebaut, aber mir ging es darum dass sie sehr wohl sehr lange ruhig und standhaft geblieben sind und dass einige der Demonstranten richtig aggressive Arschlöcher waren und überhaupt erst eine Reaktion provoziert haben.

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Es ist halt keine "Reaktion", wenn man jemand anderem das Auge zertrümmert, während derjenige, der die Staatsgewalt mit Pfefferspray angegriffen hat, straflos davon kommt. "Lange still halten und dann feste zuschlagen" ist nichts weiter als "ausrasten". Provoziertes Ausrasten, ja, aber trotzdem nichts was zu positiven Ergebnissen führt.


@ruyven_macaran

Polizeirecht

Insbesondere 9.6 und 9.7

Da muss eine Verwechslung vorliegen. In meiner Antwort an interessierterUser, auf die du deine Belehrungen folgen ließt, ging es um Rettungsschüsse, also den gezielten Einsatz tödlicher Gewalt zur Verhinderung schlimmeres. Ohne unmittelbare Tatvorgeschichte. In 9.6 und 9.7 geht es um nicht-tödliche Vereitlung von Fluchtversuchen von auf frischer Tat ertappten.


Alles sehr Fragwürdig.
Auch das ein Polizeianwärter innerhalb von nur 5 Stunden das Material gesichtet haben soll, ist bei 155 Datenträgern praktisch unmöglich. Kann natürlich sein, das es eine Kiste mit 6x 25er Spindeln unbeschriebener Rohlinge war und er die 5 Stunden nur damit verbracht hat DVDs/CDs einzuschieben. Alles andere ist unmöglich. Allein mit einem beschriebenen Datenträger kann man sich Stunden oder Tagelang beschäftigen (eigene Erfahrung).

DAS wiederum kann man in Kombination mit Überlastung nachvollziehen. Schluderhaftes Quersichten - man guckt die Dateiliste jedes Datenträgers an und überprüft stichprobenhaft ein paar Dateien. Wenn die Struktur eindeutig benannt ist und die Stichproben zu den Namen passen, geht man (vorerst) davon aus, dass das restliche Material genauso aussieht, ohne es selbst in Augenschein zu nehmen. Gerade in laufenden Ermittlungen würde ich das sogar als ausreichend erachten; exakt nachzählen wie viele KiPos da nun drauf sind, kann man bis Anklage immer noch. Aber man hat erstmal verifiziert, dass man einschlägige Beweismittel hat und dass es erheblicher Umfang ist.
Was man damit aber eben nicht erklärt: Was mit dem Material danach geschehen ist. Gesichtet => für wichtig erachtet, aber wegen Zeitmangel nur oberflächlich bearbeitet => sicher verwahrt. Ganz, ganz sicher nicht "entsorgt". Das sollte bis zu einem Abschluss des Verfahrens nicht einmal mit vollständig als unwichtig klassifiziertem Material geschehen. Hier ist es aber geschehen und da "entsorgen" eben eine aktive Handlung ist, hat das nichts mit Personalmangel zu tun und da das Material wichtig war, auch nichts mit regulärer Polizeiarbeit.
Das einzige was bleibt, ist Absicht.
Und damit ein weiterer Beitrag zum Thema "da muss man mal Vertrauen haben".
 
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Das Fass wird größer

Geheimdienst enttarnte mehr rechtsradikale Soldaten als bisher bekannt
Ging es um rechtsradikale Soldaten, vermeldete der Militärische Abschirmdienst zuletzt stets niedrige Zahlen. Nach SPIEGEL-Informationen räumt der Geheimdienst nun ein, dass die Statistik nicht ganz stimmt.
Bundeswehr: Mehr rechtsextreme Soldaten als bislang bekannt - SPIEGEL ONLINE

Bleibt die Frage, ob jetzt endlich durchgegriffen wird. Und wann kommt die Wehrpflicht wieder?
 
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

DAS wiederum kann man in Kombination mit Überlastung nachvollziehen. Schluderhaftes Quersichten - man guckt die Dateiliste jedes Datenträgers an und überprüft stichprobenhaft ein paar Dateien. Wenn die Struktur eindeutig benannt ist und die Stichproben zu den Namen passen, geht man (vorerst) davon aus, dass das restliche Material genauso aussieht, ohne es selbst in Augenschein zu nehmen. Gerade in laufenden Ermittlungen würde ich das sogar als ausreichend erachten; exakt nachzählen wie viele KiPos da nun drauf sind, kann man bis Anklage immer noch. Aber man hat erstmal verifiziert, dass man einschlägige Beweismittel hat und dass es erheblicher Umfang ist.
Was man damit aber eben nicht erklärt: Was mit dem Material danach geschehen ist. Gesichtet => für wichtig erachtet, aber wegen Zeitmangel nur oberflächlich bearbeitet => sicher verwahrt. Ganz, ganz sicher nicht "entsorgt". Das sollte bis zu einem Abschluss des Verfahrens nicht einmal mit vollständig als unwichtig klassifiziertem Material geschehen. Hier ist es aber geschehen und da "entsorgen" eben eine aktive Handlung ist, hat das nichts mit Personalmangel zu tun und da das Material wichtig war, auch nichts mit regulärer Polizeiarbeit.
Das einzige was bleibt, ist Absicht.
Und damit ein weiterer Beitrag zum Thema "da muss man mal Vertrauen haben".

Bei Absicht gebe es auch jemanden, der da Interesse gehabt haben könnte.

Kinderpornos und Missbrauch: 15 Faelle bei der Polizei NRW | Luegde - LZ.de


Neuer Fall: https://www.br.de/nachrichten/bayern/fragwuerdige-chats-bei-der-muenchner-polizei,RKnMc6N
 
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