hoffgang
BIOS-Overclocker(in)
Das ist nur mit einem Netzwerk zu erklären, dass dank weitereichender Mitwisserschaft Fahrzeuge beladen konnte, oder mit einer großen Zahl verteilter Soldaten, die über längere Zeiträume hinweg regelmäßig einzelne Schüsse oder, bei Abstimmung innerhalb des Trupps, vielleicht auch mal ganze Magazinladungen oder Teilgurte veruntreut haben. Ich tippe, wie gesagt, vor allem auf Ausbildungsveranstaltungen, bei denen innerhalb weniger Tage große Mengen Munition verbraucht werden sollten und eine etwas geringerer Verbrauch gerade bei Spezialeinheiten, die von ihrer Struktur her nicht jedem Trupp einen unabhängigen Aufseher zur Seite stellen können, niemanden aufgefallen wäre. Sobald mehr als 1-2 Personen was anderes als Einzelschuss praktizieren, wird mitzählen kaum noch möglich sein => "29 Schuss ins Magazin, 1 Schuss in die Tasche".
Nochmal, das KANN nicht die Ursache sein.
Wenn man auf die Art Mun abzweigt, dann geht jeder davon aus, dass diese Munition wie vorgesehen verbraucht wurde. Somit wird sie als verschossen eingetragen und nicht als Fehl. Man kann sowas nicht Jahre später rekonstruieren und sagen " da fehlt Munition". Wenn du auf der Schießbahn, beim Gruppengefechtsschießen, jemand 180 Schuss fürs G36 gibst und der nach der Übung mit 0 zurückkommt, dann stehen in der Schiesskladde 180 verschossene Patronen für diesen Schützen. Selbst wenn der Schütze 5 eingesteckt hat, es gibt kein "Fehl".
Wir reden also von Munition, von der bekannt ist dass sie abhanden gekommen ist.
Ich weiß nicht wie ich das jemandem erklären soll der das Procedere auf einer Schießbahn offensichtlich nicht durchlebt hat, aber glaub mir, wenn die Schiesskladde stimmt, also was ausgegebene, verschossene und zurückgegebene Munition angeht, dann kann NIEMAND im Nachhinein feststellen, dass Munition fehlt, es sei denn, es werden beim Schützen direkt Patronen gefunden. Aber die fehlen ja dann nichtmehr, weil sie ja gefunden wurden.



