Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Nö, müssen wir nicht. Man muss nur die paar Spinner aussortieren, die sich überall in der Gesellschaft verstecken.

Nur zieht die Bundeswehr diese Spinner einfach schon grundsätzlich an, aber schlimm ist halt, dass hier die Führung solches Gedankengut auch noch verbreitet und zumindest wissend duldete. Solche Sonderkräfte sind ein eingeschworener Haufen, müssen sie auch sein, aber mal wieder war die Führung auf dem rechten Auge blind und ich sehe nicht wie das besser werden soll, wenn sogar die Offiziere in so einer herausgestellten Einheit massive Defizite bei der Grundgesetztreue zeigen. Die Frage ist halt zu stellen ab wann eine solche Armee zu einer Gefahr für die innere Sicherheit wird.
 
Nur zieht die Bundeswehr diese Spinner einfach schon grundsätzlich an, aber schlimm ist halt, dass hier die Führung solches Gedankengut auch noch verbreitet und zumindest wissend duldete. Solche Sonderkräfte sind ein eingeschworener Haufen, müssen sie auch sein, aber mal wieder war die Führung auf dem rechten Auge blind und ich sehe nicht wie das besser werden soll, wenn sogar die Offiziere in so einer herausgestellten Einheit massive Defizite bei der Grundgesetztreue zeigen. Die Frage ist halt zu stellen ab wann eine solche Armee zu einer Gefahr für die innere Sicherheit wird.
Das Militär zieht immer radikale Kräfte an, weil die da den Waffengebrauch lernen können.
 
Nur zieht die Bundeswehr diese Spinner einfach schon grundsätzlich an.
Darum ist eine allgemeine Wehrpflicht so wichtig. Damit kommt Demokratie in den Verein, weil ein Bevölkerungsquerschnitt vertreten ist. Ich bin weiterhin für das soziale Jahr für alle, sei es beim Bund, bei mTHW, Krankenhaus oder sonst so. Von mir aus auch ein halbes Jahr. Erfahrungsgemäß hilft das allen Schulabgängern bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung und der Auswahl des folgenden Bildungs- und arbeitsweges.

Da scheint es viele Ungereimtheiten zu geben. Für mich bleibt die Frage offen, ob im kleiner Kreise weniger Entscheider billigend in Kauf genommen wurde, dass ein Anschlag passierte, weil es in die politische Agenda passte. Ich wehre mich noch, solche Gedanken zuzulassen, sie kommen aber immer häufiger und zu vielen Gelegenheiten. Es bracht dafür keine große Verschwörung, da reichen Einzelpersonen in bestimmten Positionen. Und wenn man die größe rechter Netzwerke bewertet, ist das nicht unwahrscheinlich.
Hatte Anis Amri bei seiner Flucht doch ein Handy bei sich? | Telepolis
 
Wenigstens hat Rotkaeppchen eine Entschuldigung: Sie unterstützt einen traditionellen deutschen Industriezweig, während sie sich mit den Problemen der Welt auseinandersetzt. :)

Nebenbei bemerkt unterschlägst Du geflissentlich, dass die einen Kosten für 184.000 Menschen sind (ja gut, gerne mit 80.000 Zivilabgestellten, also 265000) und auf der anderen Seite fast zwanzig mal mehr Menschen mit der Häflte der Bezüge klar kommen muss. Wir haben entsprechend fast einen Faktor 40 zwischen den Kosten eines Angestellten des Kriegsministeriums gegenüber den verteilten Almosen am unbeschäftigten Ende.

Ja, aber doch nur so lange, wie man die sog. "Almosenempfänger" nicht als vierte Teilstreitkraft in die Bundeswehr eingliedert und die Ausgaben dem Verteidigungsbudget zuschlägt!
Null Arbeitslosigkeit in Deutschland. Die Bundeswehr ist noch mehr Querschnitt der Gesellschaft. Die Verteidigungsausgaben überschreiten endlich die geforderten 2 Prozent *und* dienen gleichzeitig sozialen Zwecken! Und man hat Millionen Befehlsempfänger, die man an der Heimatfront einsetzen kann. Die Menschen streuen wieder Blumen, wenn Soldaten der "Kuschelwaffe" aufmarschieren, um in der Pflege zu helfen, Parks und Straßen sauber zu halten und bei zunehmenden Naturkatastrophen einzuschreiten. Und wenn - Seine Nudeligkeit sei davor! - es mal Krieg gibt, können sich die sog. Berufsmörder aller anderen Teilstreitkräfte voll auf ihre Aufgabe konzentrieren. :D
 
Stimmt, die 2% Grenze der Nato sollte man immer im Kopf haben. Also dringend alle Arbeitslosen und deren Bezahlung über das Verteidigungsministerium laufen lassen. Dann heißen die "Angestellten" ehemaligen Hartz IVler dann "Heimatschutz", ähnlich den USA. Das technische Hilfswerk auch gleich integreiren. Ja, das sollte man diskutieren, da kommen wir mit einem Schlag von 1,2% auf 1,8%. Sehr guter Ansatz, da kommt man nur mit Bier drauf!

- Offtopic -
Wenigstens hat Rotkaeppchen eine Entschuldigung: Sie unterstützt einen traditionellen deutschen Industriezweig
Ergänzung: Einem regionalem traditionellem Handwerksbereich, ich bevorzuge Bio Biere, weil die in Ruhe reifen und nicht mit Enzymen zum Ergebnis gebracht werden. Grauenvoll, wenn man ein typisches 3-Tage Industriebier mit einem vier Wochen gereiftem Handwerksbier vergleicht.
https://www.stoertebeker.com/stortebeker-brauspezialitaten

Und ja, so manche Themen lassen sich nur noch nach einer Dosis Störtebeker ertragen


Nachtrag: Etwas zum Schmunzel:
Der Postillon: Bundeswehrskandal! Soldat ohne jegliche Verbindung zu rechtsextremen Netzwerken schlich sich in Truppe ein
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Realität ist aber, dass da "draussen" überall gehörige Spinner an der Macht sind.

Die Republik wird ja schon von einem Verbündeten oberschräg angemacht, fast erpresst, weil sie zu wenig für Verteidigung ausgibt(!!!)

Jetzt stell sich mal einer vor, wir wären nicht in einem Verteidigungsbündnis und so einem faschistoiden Oberarsch wie Putin, Trump, Bolsanaro oder Xi Jinping, um mal die "Wichtigsten" zu nennen, geht der Lampenschirm durch.

Ne, ne, da drücke ich als braver Steuerzahler lieber mal ein paar Euro mehr ab und hab da ne eigene Truppe in Form der Bundeswehr im Garten stehen.

Tatsache ist, dass dank Nato und auch EU wir jetzt in D. 75 Jahre Frieden haben, mithin einer der längsten Friedensperioden überhaupt, seit sich Menschen als Deutsch bezeichnen.

Sind wir doch froh, dass es so ist und dass es auch noch lange so bleibt.

Selbst den ärmsten Schluckern hier, die es leider auch noch gibt und was auch nicht in Ordnung ist, geht es vielfach besser als dem Normalbürger in einen schwarzafrikanischem Land.

Dafür sollte man auch ein wenig Dankbarkeit haben und Demut zeigen.

just my 2 cents
 
Auch im kleinen sieht es nicht besser aus:
Gruenes Gewoelbe: Veraltete UEberwachungstechnik schon 2018 festgestellt | MDR.DE

Wobei man vermuten kann, dass die Täter beim Einbruch am 25. November 2019 halt dieses Insiderwissen über die unbrauchbare Technik hatten.

Edit:
Nach aktuellem Stand wird gegen 4 Mitarbeiter ermittelt.
Welche Rolle spielte das Wachpersonal beim Einbruch in das Gruene Gewoelbe? | MDR.DE


Edit2:
Neubesetzung beim saechsischen Verfassungsschutz wirft viele Fragen auf | MDR.DE
Dirk-Martin Christian: Rechter Bremser (neues-deutschland.de)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Realität ist aber, dass da "draussen" überall gehörige Spinner an der Macht sind.

Die Republik wird ja schon von einem Verbündeten oberschräg angemacht, fast erpresst, weil sie zu wenig für Verteidigung ausgibt(!!!)

Jetzt stell sich mal einer vor, wir wären nicht in einem Verteidigungsbündnis und so einem faschistoiden Oberarsch wie Putin, Trump, Bolsanaro oder Xi Jinping, um mal die "Wichtigsten" zu nennen, geht der Lampenschirm durch.

Ne, ne, da drücke ich als braver Steuerzahler lieber mal ein paar Euro mehr ab und hab da ne eigene Truppe in Form der Bundeswehr im Garten stehen.

Tatsache ist, dass dank Nato und auch EU wir jetzt in D. 75 Jahre Frieden haben, mithin einer der längsten Friedensperioden überhaupt, seit sich Menschen als Deutsch bezeichnen.

Sind wir doch froh, dass es so ist und dass es auch noch lange so bleibt.

Selbst den ärmsten Schluckern hier, die es leider auch noch gibt und was auch nicht in Ordnung ist, geht es vielfach besser als dem Normalbürger in einen schwarzafrikanischem Land.

Dafür sollte man auch ein wenig Dankbarkeit haben und Demut zeigen.

just my 2 cents
Ich liebe diese Vergleiche mit Afrika. Selbst wenn wir von Russland besetzt wären würde es uns besser gehen, als dem Afrikaner. Also Armee auflösen im Vergleich ist es ja nicht so schlimm.
 
Das müsste ich eigentlich persönlich nehmen, vor allem als Panzeroffizier, aber ich kann dem halt einfach nur zustimmen. Wobei die Probleme einfach in der kompletten Struktur verankert sind.

Die Struktur ist halt das Problem. Verteidigung der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht zwar bei der Bundeswehr irgendwo in der Präambel, hat aber nichts mit dem Alltag und nichts mit den Beförderungsstrukturen zu tun. Wenn man aber einen Verein, dessen Spitze zur Gründung mit Nazis besetzt wurde und der bevorzug Fans von Law&Order sowie ""Patrioten"" anzieht, sich selbst überlässt, dann ist es vollkommen selbstverständlich, dass rechtsextreme Tendenzen nicht ausgesiebt, sondern über alle Ebenen hinweg verstetigt werden. Naheliegenderweise hat man weiter oben intelligenteres Personal, dass besser beurteilen kann, was es in der Öffentlichkeit und was nur hinter verschlossenen Türen sagt, aber es ist praktisch unvermeidbar, dass der Faschisten-Anteil auch in den höchsten Rängen der Bundeswehr deutlich über dem Bevökerungsschnitt liegt. Die einzige potentielle Gegenmaßnahme ist das politische Aufsichtspersonal, aber wir hatten ja gerade erst die Diskussion, dass Verteidigungsminister und Wehrbeauftragter "aus der Truppe" kommen (also Teil des Problems) sein sollen, weil sonst niemand geeignet sein kann...

Viel wichtiger wäre in meinen Augen, dass man die Auswirkungen begrenzt. Man wird eben keine Armee ohne Rechtsextreme hinbekommen. Aber eine Armee, in der das bemerkte (!) Verschwinden größerer Mengen Sprengstoff nicht untersucht wird, die muss nun wirklich nicht sein.


Wobei ein Bekannter mal meinte, ihm hat ein Bekannter erzählt, dass so eine große angelegte Sicherheitsüberprüfung bis zu 100.000€ kostet.

Was ziemlich traurig wäre, wenn man bedenkt dass dafür nur BW-eigenes Personal benötigt wird und viele der in letzter Zeit durch die Medien geisternden Rechtsextreme in/aus der Bundeswehr von privaten Recherche-Kolloquien relativ leicht in der Freizeit ermittelt wurden.


Da wo man ihn braucht schon. Im technischen Bereich braucht man ihn nur vielfach nicht.

ÖD kann auch Master ausschreiben, wo man nicht braucht. Ich habe in meiner Bekanntschaft jemanden, der für ein Amt arbeitet und dessen Kollegen mussten laut Ausschreibung irgend ein Studium mitbringen. Also "Master" "Ja", aber "Wissen aus Master brauchen" "Nein".


Für jeden Deutschen eine verpflichtende Grundwehrzeit von 3 Monaten zur Einführung in Waffenkunde und die Nutzung von Sprengstoffen und dann dann soll der phöse Russe mal kommen. Meine Prognose: Der wird nie kommen

Die Bundeswehr beschäftigt sich seit 30 Jahren weniger mit dem bösen Russen, als mit Diktatoren, Terroristen und Piraten rund um den Globus. Man kann viele dieser Einsätze kritisieren, aber wenn die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt auf finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage ist, bei internationalen Krisen einzugreifen, wer soll dann überhaupt noch UN-Mandate umsetzen?


... plus 80.000 Zivilbedienstete, die alle brav Steuern zahlen; einschließlich Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die auch oder sogar primär zivile Nutzen hat und der Unterhalt von Immobilien, die auch nach Wegfall ihrer jetzigen Funktion unterhalten werden müssen (Man kann ja nicht alle ehemaligen Militäranlagen an Betreiber von Darknet-Rechenzentren verpachten ... :ugly:) und als lokale Wirtschaftsfaktoren wegfallen, wodurch manche Gemeinden und dortige Gewerbetreibende, ebenso wie überhaupt alle Zulieferer der Bw in Schwulitäten kämen - was die Zahl derer, die sich deswegen zu den Leistungsempfängern gesellen, noch weiter erhöht.

Egal, wie lange du diese Liste noch fortsetzt: Am Ende steht eine Summe, die schon heute der Staat zahlt. Die gleiche Summe in der gleichen Region in etwas sinnvollers zustecken, wird also immer ein volkswirtschaftlicher Gewinn sein.

Ich möchte es vorsichtig formulieren: Ich bin mir sehr, sehr sehr unsicher, ob noch mehr Kernwaffen, noch mehr distanzierte Tötungskapazität und Kriegswaffen in Privathaushalten angesichts der derzeitigen weltweiten und nationalen Stimmungslage eine gute Idee sind.

Kernwaffen in Privathaushalten könnten das Problem mit dem Klimawandel (und mit der Menschheit allgemein) recht schnell lösen :ugly: .
Allerdings beinhaltet eine auf Ex-Wehrpflichtigen basierende Verteidigung nicht die Verteilung von Waffen. Die können außerhalb des Ernstfalls weiterhin ... äh ... "erstmals"? ... zentral unter Verschluss gelagert werden.


Darum ist eine allgemeine Wehrpflicht so wichtig. Damit kommt Demokratie in den Verein, weil ein Bevölkerungsquerschnitt vertreten ist.

Demokratie kommt dadurch ganz sicher nicht zusammen, es sei denn die Kompanie stimmt künftig darüber ab, ob marschiert oder Bier getrunken wird. Und eine Wehrpflicht ändert auch nicht wahnsinnig viel am Problem in den oberen Rängen, denn die kannst du nicht alle 3 Monate austauschen, sondern die werden weiterhin mit den gleichen Mechanismen wie bisher besetzt. Rein von der durchschnittlichen Dienstzeit her dürften aktuell sowieso rund 50% der Bundeswehrmitglieder Ex-Wehrpflichtige sein und das hat offensichtlich wenig Verfassungstreue gebracht.

Ich bin weiterhin für das soziale Jahr für alle, sei es beim Bund, bei mTHW, Krankenhaus oder sonst so. Von mir aus auch ein halbes Jahr. Erfahrungsgemäß hilft das allen Schulabgängern bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung und der Auswahl des folgenden Bildungs- und arbeitsweges.

Das muss ich mir notieren, wenn wir mal wieder darüber diskutieren, warum es unter den heute >35-jährigen Männer im Schnitt weiter im Leben gebracht haben, als Frauen. Die Förderung der "Persönlichkeitsentwicklung und der Auswahl des folgenden Bildungs- und arbeitsweges" war es :) .

(Was in vielen Fällen vermutlich sogar stimmt. 10 Monate gemeinsame Besäufnisse sind nicht nur für Nazis eine gute Gelegenheit zum Netzwerken, sondern auch für Leute, die wissen, dass Qualifikationen nicht über Einstellungen entscheiden.)


Stimmt, die 2% Grenze der Nato sollte man immer im Kopf haben. Also dringend alle Arbeitslosen und deren Bezahlung über das Verteidigungsministerium laufen lassen. Dann heißen die "Angestellten" ehemaligen Hartz IVler dann "Heimatschutz", ähnlich den USA. Das technische Hilfswerk auch gleich integreiren. Ja, das sollte man diskutieren, da kommen wir mit einem Schlag von 1,2% auf 1,8%. Sehr guter Ansatz, da kommt man nur mit Bier drauf!

Und die wehrtechnische Forschung, die Küstenwache und große Teile von Luft- und Raumfahrtförderung sowie Athmosphärische- und ozeanographische Forschung bitte auch noch. Und Rüstungsgüter werden natürlich nur noch aus deutscher Produktion akzeptiert, selbst die zehnmal so teuer und halb so gut wie Alternative ist!
Ich hege ja seit langem den Verdacht, dass wir unsere NATO-Verpflichtungen mehr als erfüllt hätten, wenn wir einfach wie die USA zählen würden...
NATO 2%-Ziel: Was zählt eigentlich?


Und diese Gewissheit nimmst du woher?

Einfache Logik: Wer etwas besetzt, will davon profitieren. Deutschland hat keine Rohstoffe, Deutschland hat keine spektakuläre Natur, Deutschland hat (verglichen mit Russland) praktisch keine Fläche. Das einzige, was wir haben, sind massenhaft Fachkräfte und darauf aufbauende Betriebe. Die wollen aber halbwegs bei der Stange gehalten werden, Entwicklungsarbeit mit kreativem Anteil kann man gar nicht erzwingen und High-Tech-Produktion nur sehr eingeschränkt (wie wir vor gut 70 Jahren selbst bewiesen haben). Wer Deutschland also besetzt (und nicht einfach in Grund und Boden bombt), der wird einen gewissen Lebensstandard hier aufrechterhalten. Vermutlich nicht auf unserem heutigen Niveau, aber das liegt bekanntermaßen Welten über dem von Zentralafrika und wird das auch nach einer gewissen Reduktion noch machen. (Als Beispiel, wie russische Politiker mit besetztem deutschem Territorium umgehen, braucht man sich übrigens nur die DDR anzugucken. Nicht so toll, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, aber garantiert wesentlich besser als Ostsibieren. Oder auch nur Westrussland EINSCHLIEßLICH großer Teile Moskaus.)
 
Und natürlich sorgt die Wehrpflicht für den Staatsbürger in Uniform und ist das geeignete Mittel rechtsradikale Tendenzen in der Bundeswehr auszumerzen, da kann man getrost auf die Vergangenheit verweisen, linksradikale Spinner sehen das natürlich anders, aber die hatten noch nie wirklich einen Plan, außer RAF Plakate!

Dann sind aber die Rechtsextremen definitiv drinnen.
 
Kriminologe zu sexualisierter Gewalt: "Strafverschaerfung allein bringt wenig" | tagesschau.de


Wobei ein Bekannter mal meinte, ihm hat ein Bekannter erzählt, dass so eine große angelegte Sicherheitsüberprüfung bis zu 100.000€ kostet.
Was ziemlich traurig wäre, wenn man bedenkt dass dafür nur BW-eigenes Personal benötigt wird und viele der in letzter Zeit durch die Medien geisternden Rechtsextreme in/aus der Bundeswehr von privaten Recherche-Kolloquien relativ leicht in der Freizeit ermittelt wurden.

Ich weiß nicht, wie das bei der BW läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liebe diese Vergleiche mit Afrika. Selbst wenn wir von Russland besetzt wären würde es uns besser gehen, als dem Afrikaner. Also Armee auflösen im Vergleich ist es ja nicht so schlimm.

Da ich beruflich relativ oft in Russland bin:
Glaub mir, du willst da einfach nicht als Normalbürger wohnen :)

Ich bin mir nicht ganz sicher im Kontext der Diskussion, was du mir sagen willst.
Armee auflösen und von Putin einkassiert werden? :D

Das wird nicht passieren.
Die Thematik ist doch eher die staatlich/politische Erpressbarkeit bei unglaubwürdiger Eigenverteidigung bzw. nicht vorhandener Einbindung in Sicherheitsarchitekturen.

Wir erleben es gerade auf diversen Themenebenen live.
Die USA begeht gerade Erpressungsversuche ihren Verbündeten Deutschland wg. Nordstream 2 und fehlenden 2%.
Die politische Antwort ist die NATO Sicherheitsarchitektur und der Souveränitätsanspruch D. in wirtschaftspolitischen Fragen, zunächst völlig unabhängig ob man die vorangestellten Problemfelder persönlich für gut oder schlecht befindet.

Und jetzt stell dir mal vor, wir wären ein Staat wie die Insel Grenada, die nur weil sie links gewählt hat, von den USA besetzt worden ist (stark vereinfacht, keine weitere Diskussion notwendig).

Dann kapiert man relativ schnell, dass man so was unbeliebtes wie die BW leider in der heutigen Welt braucht, ob es einem persönlich passt oder nicht.
 
Und natürlich sorgt die Wehrpflicht für den Staatsbürger in Uniform und ist das geeignete Mittel rechtsradikale Tendenzen in der Bundeswehr auszumerzen, da kann man getrost auf die Vergangenheit verweisen, linksradikale Spinner sehen das natürlich anders, aber die hatten noch nie wirklich einen Plan, außer RAF Plakate!

Ich sehe das, wie gepostet, auch anders. Sowohl historisch als auch beim künftigen Potential. Ich Nehme aber auch zur Kenntniss, dass du darauf nicht mit Argumenten antwortest.



Ach, statistisch wird die schon helfen, wenn man viel mehr leicht ermittelbare, vergleichsweise harmlose Grenzfälle zu schweren Verbrechen erhöht, kann man auch leichter Erfolge erzielen... :(

Ich weiß nicht, wie das bei der BW läuft.

Wissen tue ich das auch nicht. Aber wenn es so teuer ist, dann vermutlich extrem ineffizient und aufgeblasen - wie so vieles in staatlichen Institutionen, die praktisch nur sich selbst rechenschaft ablegen.


Wir erleben es gerade auf diversen Themenebenen live.
Die USA begeht gerade Erpressungsversuche ihren Verbündeten Deutschland wg. Nordstream 2 und fehlenden 2%.

Das ist allerdings keine militärische, sondern eine wirtschaftliche Erpressung. Ob hier US-Kampfeinheiten stationiert sind, ist für Deutschland praktisch egal. Wäre es Lollieinwickler, würde das sogar ein paar interne Spannungen lindern. Aber US-Einrichtungen mit einem Jahresbudget von XYZ, die wollen wir ungern ans Ausland abgeben, weil sie ein paar tausend deutsche Arbeitsplätze am Arsch der Welt sichern.

Aber machen wir uns nichts vor: Auch wenn wir wie die USA rechnen oder unseren Verteidigungshaushalt sonstwie auf über 2% aufblähen würden, würde Trump uns von vorne bis hinten als Gegner und Polen als Freund betrachten und somit die Verlegung vorantreiben. Das Aushängeargument hat damit nichts zu tun, also ist es unter dem Gesichtpunkt auch egal. Und 30 Milliarden für Rüstung zusätzlich auszugeben, damit ein paar 1000 Arbeitsplätze rund um US-Kasernen erhalten bleiben, ergibt auch wenig Sinn. (Hat eigentlich jemand genaue Zahlen, wieviel Geld dadurch tatsächlich in die deutsche Wirtschaft fließt? Für gewöhnlich sind die Dinger als geschlossene Versorgungsstruktur organisiert, die einen Großteil ihres Materials aus dem Heimatland bezieht und abseits der Feierabendunterhaltung und außerhalb des Stützpunktes privat wohnender wenig Geld vor Ort ausgibt.)
 
Eine neue Wehrpflicht sollte im Rahmen einer Gesellschaftspflicht, vielleicht sogar auf EU Ebene durchgeführt werden.

Dazu muss die neue Wehrpflicht unbedingt auch auf Frauen ausgeweitet werden, es darf nicht sein, dass Frauen zwar das Recht haben, aber nicht die Pflicht Dienst an der Waffe zu leisten.
Man sollte weiter auf möglichst viele Freiwillige setzen, aber wenn man das Soll nicht voll bekommt muss im Rahmen der Wehrgerechtigkeit gelost werden.
 
Eine neue Wehrpflicht sollte im Rahmen einer Gesellschaftspflicht, vielleicht sogar auf EU Ebene durchgeführt werden.

Dazu muss die neue Wehrpflicht unbedingt auch auf Frauen ausgeweitet werden, es darf nicht sein, dass Frauen zwar das Recht haben, aber nicht die Pflicht Dienst an der Waffe zu leisten.
Man sollte weiter auf möglichst viele Freiwillige setzen, aber wenn man das Soll nicht voll bekommt muss im Rahmen der Wehrgerechtigkeit gelost werden.

Da braucht man aber keine Wehrpflicht.
Da sollte man besser Feuerwehr/THW, Rettungsdienst und Polizei nehmen, und hätte direkt Vorteile für die Bevölkerung, indem es da mehr Personal gibt. Bei der Polizei ist dann auch die Waffe dabei.

Damit sollte dann auch der Respekt für Einsatzkräfte wieder steigen, wenn es die Leute selbst mal gemacht haben.

In BW gibt es so einen freiwilligen Polizeidienst übrigens seit 1963.
Abendschau: Freiwillige Polizeireserve in Baden-Wuerttemberg (25.09.1963) | ARD Mediathek
Freiwilliger Polizeidienst: Ministerium fuer Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Wuerttemberg
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück