Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Da wo man ihn braucht schon. Im technischen Bereich braucht man ihn nur vielfach nicht.
 
Und genau das ist eben das Problem. Es wird fast nichts was als Master ausgeschrieben.
Ich weiß nicht wonach oder wo Du suchst, aber die Aussage so stimmt nicht. Du kannst ja u. a. mal bei Interamt nachsehen. Evtl. bringst Du eben Qualitäten mit, die in der freien Wirtschaft eher gefragt sind. Der ÖD ist nicht automatisch immer die erste Wahl, auch wenn er zweifelsohne seine Vorteile hat.
 
Danke seahawk genau das hatte ich mit meiner Aussage gemeint. War vlt nicht deutlich genug.
 
Du kannst ja u. a. mal bei Interamt nachsehen.

Danke für den Tipp, hab ich gerade mal ausprobiert.
Kamen jetzt 5 Treffer, von denen nur die Projektmanangerstelle einen Master erfordert ist. Und bei denen in BW hatte man mal wieder einen häufig anzutreffenden Medienbruch, wo man erstmal eine PDF herunterladen musste, um Infos über die Stelle zu bekommen.

Interamt.png
 
Es wäre auch billiger die Bundeswehr einfach einzustampfen.
Habe nichts dagegen.

Ist ja auch nicht so, dass Bundeswehrstandorte ein Wirtschaftsfaktor in etlichen Regionen wären oder die 182.000 Soldaten und rund 80.000 zivilen Mitarbeiter irgendwelche Kosten verursachen würden, wenn sie sich zu den bereits existieren 2.853.000 Millionen Arbeitslosen gesellen.

Ich würde sogar noch weiter gehen und beispielsweise auch die Feuerwehr einstampfen. Schließlich brennt's ja nicht ständig und wenn mal Feurio gibt, der Keller voll läuft oder ein Baum unglücklich fällt, kann auch der Bürger selbst tätig werden. Werkzeug und Eimer sind bitte bei DJKuhpisse abzuholen, da er einschlägige Vorerfahrung hat: Schon bei Hochwasser standen bekanntlich er und seine jetzige Abschlussklasse bis Oberkante Unterlippe in der Brühe, während die Bundeswehr sich die Eier schaukelte.

Und wenn es dann doch, was das Fliegende Spaghettimonster verhüten möge, zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommen sollte, stellt sich DJKuhpisse dem Widersacher entgegen und erläutert ihm, dass sich das Ganze doch überhaupt nicht rechnet, worauf sicherlich sämtliche Kampfhandlungen eingestellt werden. War ja bisher immer der Fall. :ugly:
 
Ist ja auch nicht so, dass Bundeswehrstandorte ein Wirtschaftsfaktor in etlichen Regionen wären oder die 182.000 Soldaten und rund 80.000 zivilen Mitarbeiter irgendwelche Kosten verursachen würden, wenn sie sich zu den bereits existieren 2.853.000 Millionen Arbeitslosen gesellen.
Milchmädchenrechnung

Was kosten den Staat ein Bundeswehrsoldat mit Ausrüstung und was ein Arbeitsloser?
- Etat des Kriegsministers 2020: 45 Milliarden für 184.000 Kämpfende
- Etat Arbeitslosengeld I und II: 28.5 Milliarden für knapp 5 Millionen Leistngsempfangende

Und jetzt stell Dir einmal vor, diese 184.000 bestens ausgebildeten Spezialisten und hoch intelligenten Bundeswehrsoldaten würden anstatt Kriegsspiele zu machen und faschistische Netzwerke aufzubauen, produktiv in diesem Staate arbeiten. Ein Traum. Pro Bundeswehrsoldat gibt es knapp 250.000,-€ Kosten. Da lässt sich was mit machen, oder?

Stattdessen bauen wir Atombomben aus den Abfällen der Kernkraftwerke (Die besten Anreicherungszentrifugen stehen auf deutschem Boden), nutzt autonome bewaffnete Drohnen und geben jedem Deutschen eine Waffe zur Selbstverteidigung, wie es die Schweiz macht, in der auch jeder ehemalige Soldat seine Waffe zuhause hat. Für jeden Deutschen eine verpflichtende Grundwehrzeit von 3 Monaten zur Einführung in Waffenkunde und die Nutzung von Sprengstoffen und dann dann soll der phöse Russe mal kommen. Meine Prognose: Der wird nie kommen
 
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Was kosten die Staat ein Bundeswehrsoldat mit Ausrüstung und was ein Arbeitsloser?
- Etat des Kriegsministers 2020: 45 Milliarden für 184.000 Kämpfende

... plus 80.000 Zivilbedienstete, die alle brav Steuern zahlen; einschließlich Ausgaben für Forschung und Entwicklung, die auch oder sogar primär zivile Nutzen hat und der Unterhalt von Immobilien, die auch nach Wegfall ihrer jetzigen Funktion unterhalten werden müssen (Man kann ja nicht alle ehemaligen Militäranlagen an Betreiber von Darknet-Rechenzentren verpachten ... :ugly:) und als lokale Wirtschaftsfaktoren wegfallen, wodurch manche Gemeinden und dortige Gewerbetreibende, ebenso wie überhaupt alle Zulieferer der Bw in Schwulitäten kämen - was die Zahl derer, die sich deswegen zu den Leistungsempfängern gesellen, noch weiter erhöht.

Etat Arbeitslosengeld I und II: 28.5 Milliarden für knapp 5 Millionen Leistngsempfangende

Das Problem mit Milchmädchenrechnungen ist, dass sie zumeist beim Liter und beim Groschen aufhören, sich aber ausbauen lassen.
Was ist besser: Einen Euro ausgeben, der dann einfach nur weg ist, oder 2 Euro ausgeben, aber aktiven und passiven Nutzen davon zu haben und 50 Cent wieder herein zu bekommen?

Stattdessen bauen wir Atombomben aus den Abfällen der Karnkraftwerke (Die besten Anreicherungszentrifugen stehen auf deutschem Boden), nutzt autonome bewaffnete Drohnen und geben jedem Deutschen eine Waffe zur Selbstverteidigung, wie es die Schweiz macht, in der auch jeder ehemalige Soldat seine Waffe zuhause hat.

Ich möchte es vorsichtig formulieren: Ich bin mir sehr, sehr sehr unsicher, ob noch mehr Kernwaffen, noch mehr distanzierte Tötungskapazität und Kriegswaffen in Privathaushalten angesichts der derzeitigen weltweiten und nationalen Stimmungslage eine gute Idee sind.

Selbst wenn wir einmal so tun, als würde jede Bundesbürger sowohl zivil verantwortungsvoll damit umgehen als auch dadurch vollumfänglich wehrfähig sein, sehe ich es doch beispielsweise kritisch, Bundesbürger nach dreimonatiger Wehrausbildung ins Ausland zu schicken, damit sie dort - sagen wir mal - der Ermordung von Zivilisten durch Leute entgegen wirken, die gewiss nicht weniger bekloppt sind als Säbelrassler in westlichen Nationen.
Auch mit Unterstützung durch Drohnen und Kernwaffen, deren Zweckmäßigkeit ich übrigens in diesem Anwendungsfall ebenfalls sehr kritisch sehe, könnte bei besagten Bürgern eine gewisse Überforderung mit der Gesamtsituation entstehen.

Für jeden Deutschen eine verpflichtende Grundwehrzeit von 3 Monaten zur Einführung in Waffenkunde und die Nutzung von Sprengstoffen und dann dann soll der phöse Russe mal kommen. Meine Prognose: Der wird nie kommen

Was zukünftige weltpolitische Entwicklungen angeht, bin ich persönlich absolut ideologiefrei und ergebnisoffen. Sollte es beispielsweise einst so kommen, dass Krauts zusammen mit den Russkis eine Gaspipeline vor marodierenden Freischärlern der kollabierten USA beschützen müssen, wäre das unsererseits immer noch eine Aufgabe der Bundeswehr, bei der weder Kernwaffen, noch Drohnen, noch rudimentär ausgebildete Bürgersoldaten sonderlich hilfreich sind.

Die Schweiz kann sich solche Späße leisten, weil sie hauptsächlich dadurch geschützt wird, seit Jahrzehnten total neutral sowohl ehrlich und ethisch erworbenes Vermögen als auch Blutgeld gleichermaßen treu aufzubewahren. Ob der Schweizer eine Knifte im Schrank hat und alle Jubeljahre mal eine Auffrischung bekommt, wo an dieser das gefährliche Ende ist, hat zumindest in den letzten Weltkriegen keinerlei Rolle bei Erwägungen gespielt, ob man die Neutralität der Schweiz nun respektiert oder nicht. Bei anderen neutralen Nationen wurde bei solchen Gelegenheiten einfach durchmarschiert.
 
Wieso nicht?
Man kann es auch einfach wie die Schweiz machen.
Die Schweiz hat auch ein Militär.

Außerdem stellt euch vor es hätte im Zweiten Weltkrieg kein US Militär und keine Rote Armee gegeben, ja beide auch nicht super sauber, aber stellt euch vor was passiert wäre.



Der Anmerkung von Rk muss ich teilweise zustimmen, Militär als Wirtschaftsfaktor ist vielleicht für einige wichtig, aber wirklich eine Milchmädchenrechnung.
Das Militär ist so anzusehen wie eine Feuerwehr, wenn es brennt sind wir bereit.
 
Ich möchte es vorsichtig formulieren: Ich bin mir sehr, sehr sehr unsicher, ob noch mehr Kernwaffen, noch mehr distanzierte Tötungskapazität und Kriegswaffen in Privathaushalten angesichts der derzeitigen weltweiten und nationalen Stimmungslage eine gute Idee sind.
Dazu müsste man zuerst Ziele definieren. Ich bin inzwischen, sehe ich bestimmte Probleme in der Welt, zynisch geworden und halte Waffeneinsatz in bestimmten Regionen für eine Reaktion der Mutter Gaia. :D

Das ist, mit dem Bier auf dem Sofo liegend ziemlich vermessen gegenüber den armen krepierenden Menschen, aber mit meiner sichtlich überzeichneten Antwort auf Deinen Beitrag, hoffentlich erkennbar sarkastisch und zynisch. So sind alte verzweifelte Menschen, die Veränderungen ablehnen.

Nebenbei bemerkt unterschlägst Du geflissentlich, dass die einen Kosten für 184.000 Menschen sind (ja gut, gerne mit 80.000 Zivilabgestellten, also 265000) und auf der anderen Seite fast zwanzig mal mehr Menschen mit der Häflte der Bezüge klar kommen muss. Wir haben entsprechend fast einen Faktor 40 zwischen den Kosten eines Angestellten des Kriegsministeriums gegenüber den verteilten Almosen am unbeschäftigten Ende.

Nun stell Dir mal für, wir hätten für 5 Milliarden pro Jahr Kernwaffen, für 5 Milliarden Drohnen und für 5 Milliarden Waffenverteilungen in der Bevölkerung, alles Geld, was in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt und würden die anderen 30 Milliarden zum Aufbau von moderner Industrie nutzen.
 
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