Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Tickets mussten Zivis schon selbst bezahlen, als sie noch Zivis und keine Frwis waren. Den einzigen finanziellen Vorteil gegenüber anderen Deppen vom Dienst wie Praktikanten oder Hiwis war die Krankenversorgung bis zum Schluss ohne Zuzahlung und das vergleichsweise gute Einkommen, wenn man wie die meisten noch umsonst bei den Eltern gewohnt, aber den entsprechenden Soldzuschlag für selbst organisierte Quartierung bekommen hat.
 
Die SPD ist auf massivem Linkskurs und dann soll die Wehrpflicht im Wahlkampf helfen? Beißt sich mMn.

Sich gegen Nazis in der BW positionieren, bzw. hier AKK was vom Kuchen klauen >>>>> allgemeine Position.
Nennt sich moralische Flexibilität. Und was ist bitte mehr links als gegen Nazis zu sein. Hier gehts nicht um eine langfristige Strategie, oder darum, dass der Wähler noch weiß was man vor 10 Jahren dazu gesagt hat. Es geht darum wie man sich heute für morgen positionieren kann.

Und ich lehn mich mal weit aus dem Fenster, es wird Personen geben, die schon eine Verbindung zwischen Wiedereinführung der Wehrpflicht und Abschaffung der nuklearen Teilhabe finden werden.

Bitte mich nicht falsch verstehen, meine Position ist die folgende:
Die Debatte um die Abschaffung der Wehrpflicht wurde mit teils dummen und falschen Argumenten geführt. Man hat die BW massiv strukturell verändert um die Wehrpflicht aussetzen zu können, bzw. um die beworbenen Effekte zu erzielen.
Jetzt will man mit kurzfristig gedachten Argumenten dass wieder Rückgängig machen? Das ist ebenso falsch wie dumm und nimmt - mal wieder - sicherheitspolitische Erwägungen überhaupt nicht in die Gleichung auf. Ich bin militärisch in einer Wehrpflichtigenarmee groß geworden und hab die Effekte gesehen welche eine Abschaffung nach sich gezogen haben. Nicht alle davon sind positiv, wenngleich eine zunehmende Professionalisierung nicht von der Hand zu weisen ist.

Ich würde mir einfach wünschen, dass man mal vernünftige, auf Fakten basierende Entscheidungen trifft und nicht irgendwelche Schnellschüsse weils grad en Vogue ist.
 
Rückkehr ins "Wehrpflicht" wird es bestimmt nicht mehr geben. Es sei denn die politische Richtung ändert sich in Deutschland :P


Und für Bufdi?
Ich weiß nur für Seminar wird erstattet.
 
Sich gegen Nazis in der BW positionieren, bzw. hier AKK was vom Kuchen klauen >>>>> allgemeine Position.
Nennt sich moralische Flexibilität. Und was ist bitte mehr links als gegen Nazis zu sein. Hier gehts nicht um eine langfristige Strategie, oder darum, dass der Wähler noch weiß was man vor 10 Jahren dazu gesagt hat. Es geht darum wie man sich heute für morgen positionieren kann.

Und ich lehn mich mal weit aus dem Fenster, es wird Personen geben, die schon eine Verbindung zwischen Wiedereinführung der Wehrpflicht und Abschaffung der nuklearen Teilhabe finden werden.
Lass mal die Nazi Sache aus der Diskussion raus, das ist Links der AfD Konsens.
Es geht ja nicht nur um die Nukleare Teilhabe, es geht auch um die F18 selbst, der Fall Högl ist auch ein Teil dieses Linksrucks.
So wie es aussieht wollte man Bartels generell nicht halten, sondern Kahrs.

Bitte mich nicht falsch verstehen, meine Position ist die folgende:
Entschuldige, ich war damals noch jung, aber ich sehe hier die SPD weniger als treibende Kraft bei der Aussetzung oder gar Verkürzung der Wehrpflicht sondern die FDP, die außerdem in Regierungsverantwortung war.
 
Entschuldige, ich war damals noch jung, aber ich sehe hier die SPD weniger als treibende Kraft bei der Aussetzung oder gar Verkürzung der Wehrpflicht sondern die FDP, die außerdem in Regierungsverantwortung war.
Es war ein extrem wichtiger Schritt für die persönliche Selbstbestimmung der Bürger. Ich bin da egal wem auch immer sehr dankbar, dass ich nicht gezwungen werden, deren Arbeit zu erledigen.
 
Werd erstmal erwachsen DJ.
Weißt du was passiert, wenn dein Ort keinen freiwillige Feuerwehr mehr hat? Richtig, es werden Leute verpflichtet.
Jetzt kannst du sagen, dass das schlecht ist, wenn es aber erstmal dein Haus ist das brennt wirst du froh sein.
 
Werd erstmal erwachsen DJ.
Weißt du was passiert, wenn dein Ort keinen freiwillige Feuerwehr mehr hat? Richtig, es werden Leute verpflichtet.
Jetzt kannst du sagen, dass das schlecht ist, wenn es aber erstmal dein Haus ist das brennt wirst du froh sein.

Die Feuerwehr macht Arbeiten, die erforderlich sind. Was hat denn die Bundeswehr in den letzten 10 Jahren getan, was uns Privatleuten irgendwie geholfen hätte?
Sie hat uns nur Geld gekostet.
Die könnten Arbeiten erledigen, die auch im Realbetrieb gebraucht werden, so Erntehelfer oder Straßenbauer wären viel hilfreicher als Soldaten, die die ganze Zeit irgendwelche Trainingsmanöver durchführen und nur Geld kosten.
Der kalte Krieg ist vorbei und die NATO wurde auch auf ehemalige Satellitenstaaten der Sowjetunion ausgeweitet.
 
Nach all den Geschichten um Rechtsextremismus, Misshandlungen und miserable Kleiderbeschaffung traut sich doch sowieso keiner mehr in diesen Sauhaufen von Bundeswehr.:schief:

Der Kalte Krieg ist vorbei. Wir sind nicht in Südkorea, welches sich de facto noch im Krieg befindet, da hat der Militärdienst schon seinen Sinn.
Irgendwo jemanden reinzwingen bringt überhaupt nichts. Sei es der Wehrdienst oder der Wehrersatzdienst. Ich hätte z.B. keine Lust mich als alter und/oder Pflegebedürftigem mich von einem untermotivierten Zivi, der lieber was anderes machen würde, betreuen zu lassen.;)
 
Entschuldige, ich war damals noch jung, aber ich sehe hier die SPD weniger als treibende Kraft bei der Aussetzung oder gar Verkürzung der Wehrpflicht sondern die FDP, die außerdem in Regierungsverantwortung war.

Die Positionen damals, vereinfacht ausgedrückt, waren:
CDU: Wehrpflicht abschaffen spart Geld (stimmt nicht wirklich, aber das lassen wir mal)
SPD: Wehrpflicht ist ungerecht
FPD: Wehrpflicht ist ungerecht

Was ist rausgekommen? Deutscher Bundestag - Aussetzung der Wehrpflicht stoesst auf Zustimmung

Redner von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen warfen dem Minister vor, diese Neuausrichtung der Bundeswehr nicht gründlich vorbereitet zu haben. Wichtige Fragen, etwa nach deren künftigen Strukturen, der Nachwuchsgewinnung oder dem Finanzierungskonzept seien nicht hinreichend geklärt. Zu Guttenberg laufe Gefahr, diese wichtige Reform zu verpfuschen.

Kompromissvorschlag: SPD fuer „freiwillige Wehrpflicht“ - Inland - FAZ
Erklärt ein wenig den Hintergrund der SPD Positionen. Die SPD wollte die Wehrpflicht abschaffen, aber einen freiwilligen Wehrdienst einführen, die Haltung war, Wehrpflicht abschaffen ja, aber nicht so wie Guttenberg (damals ja als zukünftiger Kanzlerkandidat fest gehandelt), auf garkeinen Fall.
 
Die Wehrpflicht war ja auch ungerecht und sie wäre es heute auch wieder, wenn man sie in der selben Form einführen würden.
Das Thema Wehrgerechtigkeit ist eben sehr wichtig.
 
Die Wehrpflicht war ja auch ungerecht und sie wäre es heute auch wieder, wenn man sie in der selben Form einführen würden.
Das Thema Wehrgerechtigkeit ist eben sehr wichtig.

Es ist noch heute im Gesetz eine Diskriminierung von Männern, da ausschließlich diese dazu gezwungen werden/wurden.
 
Als die Wehrpflicht eingeführt wurde, waren Frauen an der Waffe eben nicht vermittelbar -- Frauen gehörten ja an dem Herd und in die Waschküche. ;)

Heute wollen die aber mit den Ideologien Feminismus und Gender auch alles machen, also sollte das Gesetz entsprechend geändert oder noch besser ganz gestrichen werden.
 
Als die Wehrpflicht eingeführt wurde, waren Frauen an der Waffe eben nicht vermittelbar -- Frauen gehörten ja an dem Herd und in die Waschküche. ;)

Nicht zu vergessen die unterschwellige Angst vor Frauen, die organisiert und womöglich bewaffnet auftreten. :D

Spaß beiseite: Generell halte ich es für sinnvoll, wenn die heutzutage mehr den je orientierungs- und partiell auch gänzlich ahnungslose, aber aufgrund lückenhaften Schulwissens und verfälschenden Eindrücken aus diversen Peer Groups und Filterblasen mit überproportional viel Meinung und Ego ausgestattete Jugend in einer Art "Gemeinschaftsdienstjahr" mit der schnöden Realität vertraut gemacht wird.
Wehrdienst wäre davon nur eine Option, auch Pflegedienste, die Freiwillige Feuerwehr, das THW, die Tafeln und sonstige karitative Einrichtungen kämen in Frage.
Und *alles* für Männlein und Weiblein gleichermaßen.

Mögliche Ausnahmen: Wer sich bereits freiwillig engagiert hat (z.B. in Jugendfeuerwehr etc.) darf damit verdientermaßen den zeitlichen Vorsprung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nutzen.
 
Mit einer Wehrpflicht Armee könnte man Einsätze außerhalb Deutschlands unterbinden. Das wäre sehr gut. Besser wäre aber die komplette Abschaffung der Armee und eine Positionierung als erste pazifistischer Staat in Europa. Schwerter zu Pflugscharen ist heute aktueller denn je!
 
Mit einer Wehrpflicht Armee könnte man Einsätze außerhalb Deutschlands unterbinden. Das wäre sehr gut.

Das wäre gar nicht mal so gut, weil wir dann menschlich gesehen niemandem mehr retten können und uns strategisch gesehen die Butter vom Brot genommen wird.

"Schwerter zur Flugscharen" ist eine super Idee ... Wenn alle mitmachen. Andernfalls kommt man nur irgendwann an den Punkt, an dem man zu eigene Ungunsten oder zu Ungunsten von Hilfsbedürftigen feststellt, dass sich Schwerthiebe mit Flugscharen eher suboptimal abwehren lassen.

Ich persönlich bin ja für Sicheln. Seit den ersten Hochkulturen ein 1A-Gerät für Feldarbeit und dafür, die Früchte dieser Arbeit bei Bedarf zu verteidigen.
Das entspräche nach modernen Begriffen einer Armee, die in Friedenszeiten zivil mit anpacken kann und auch darf (Katastrophenhilfe, Schulen und Brunnen bauen, Arbeitsbeschaffungs- und Ausbildungsmaßnahme etc.), aber auch gerüstet ist, wenn das einem bösen Nachbarn (Es muss nicht der eigene sein ...) nicht gefällt.
 
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