- Ein (Ex-)Mitglied einer verbotenen rechtsextremen Vereinigung, der Partei "die Rechte", nach weiteren Quellen vorgestraft und bekennender Neofaschist fügt einem Mitglied der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" einen Nasenbeinbruch zu, prügelt und tritt weiter auf ihm ein als der schon am Boden liegt und droht weitere derartige Taten an. Richter: "politischer Hintergrund offen", "Schädliche Neigungen" beim Täter "nicht feststellbar".
Prozess wegen neonazistischer Gewalttat | Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Koeln
- "Der Angeklagte ... riefen sodann sinngemäß, dass sie jetzt "rübergingen" und Asylanten bzw. Ausländer "abschlachten", "umbringen", "fertig machen" oder "platt machen" würden. ... Der Angeklagte, ... betrat das Asylbewerberheim und ging in das erste Obergeschoss. Dort rief er wiederholt: "Heil Hitler!", "Scheiß-Ausländer!", "***!"
"Eine politische Tat?"[Nein]
...
"Im Übrigen hat [1. Gerichtsinstanz] ... rechtsfehlerfrei eine politisch rechte Gesinnung des Angeklagten, welche geeignet gewesen wäre, ein Tötungsmotiv zu begründen, nicht festzustellen vermocht."
3 StR 172/17 - Urteil BGH vom 27.07.2017
Angriff mit Machete: Kein Mord- und Toetungsversuch >> Regensburg Digital
-"...eine Gruppe von Frauen und Kindern losging und sie zunächst ausländerfeindlich beleidigte und bedrohte ... trat dabei der im siebten Monat schwangeren Frau mit dem Fuß in den Bauch ... einen Fünfjährigen ... trat er demnach in den Rücken ... Dem Gericht zufolge hatte sich der junge Mann die türkischen Frauen ausgesucht. Er hätte auch andere Personen an dem Spielplatz angreifen können, doch er habe sich diese Gruppe vorgenommen."
„Ich gehe nicht davon aus, dass die Tat politisch motiviert ist. ... 100 Stunden gemeinnützige Arbeit,“
Urteil
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Schwangere in Bauch getreten – Bewaehrungsstrafe - MOZ.de
-"10.07.2003: Der Obdachlose Gerhard Fischhöder (49) wurde am 10. Juli 2003 in einer Obdachlosenunterkunft in Scharnebeck bei Lüneburg (Niedersachsen) von einem 38 Jahre alten Mann mit Tritten zu Tode getreten. Bereits vorher pöbelten Neonazis vor dem Obdachlosenheim und wendeten Gewalt gegen die Obdachlosen an.
Vor der Tat hatte der Täter gemeinsam mit Gerhard F. getrunken. Als Gerhard F. den Täter „arbeitsscheu“ nennt, fängt dieser an auf ihn einzutreten, zertrümmert ihm den Brustkorb, manche seiner Rippen durchstoßen die Lunge.
Im Dezember 2003 wird der Nazi wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu vier Jahren Haft verurteilt. Die milde Strafe begründet das Gericht damit, dass sich der Täter durch die Bezeichnung als arbeitsscheu „subjektiv gekränkt“ gefühlt hätte."
"nicht als politisch motivierte Kriminalität -rechts- geführt"
Chronik obdachloser Opfer << Blog fuer Strasse & Leben
https://www.julia-hamburg.de/im-lan...03-in-die-polizeiliche-kriminalstatistik.html
-"Mike B., ... Mitglied der rechtsextremen Szene ... Hakenkreuztattoo am Hinterkopf." versus "Falko Lüdtke. ... Als Jugendlicher färbt er sich die Haare ... gehört zur Punkszene der Stadt ... aber kein Asi-Punk. Das war einer, der sehr viel mit Leuten diskutiert hat"
"Lüdtke spricht Mike B. auf das Hakenkreuztattoo am Hinterkopf an"
"Bäther fordert Falko Lüdtke mehrfach auf, auf den Hinterhof des Hauses Spechthausener Straße Nr. 5 zu kommen, um dort ein Bier zu trinken ... Er begann ihn zu schubsen und mit der Faust zu schlagen. ... Als ... Falko Lüdtke ... am Rand zur Fahrbahn – standen, versetzte der Angeklagte, der in Richtung Straße blickte, dem mit dem Rücken zur Fahrbahn stehenden Falko Lüdtke einen Schlag auf den Brustkorb"
"Gericht: Motiv konnte angeblich nicht geklärt werden"
Forscher kommen 15 Jahre nach dem Tod, 11-12 Jahre nach der Freilassung Bäthers auf Grundlage der gleichen Informationen zu einem anderen Schluss. Wieso wohl?
https://www.opferperspektive.de/aktuelles/der-tod-von-falko-luedtke-argumente-statt-geruechte
https://www.sueddeutsche.de/politik/opfer-rechtsextremer-gewalt-tod-eines-punks-1.2537020-2