Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Das Problem ist nicht die sogenannte "Polizeigewalt".

Eher sind es die lächerlichen Strafen, welche die Gerichte verhängen.

20 Jahre für Straftäter in Noriisk oder Workuta,

danach brauchen die auch keine Therapie mehr. :daumen:
 
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Und nicht nur da...

Höhere Haftzeiten dagegen sind wirkungslos bis kontraproduktiv. Niemand stellt sich hin und sagt "najagut, dann verbring ich halt von 6 Jahren je 5 im Gefängnis, klingt nach einem geilen Lebensentwurf". Schon 1-2 Jahre Knast bedeuten faktisch das Ende eines zivilen wirtschaftlichen Lebens in Deutschland, spätestens bei 4-5 Jahren ist typischerweise auch alles soziale weg. Wer spätestens bei Androhung von 10 Jahren nicht realisiert, was die Folgen des Erwischtwerden wären, der rafft es auch bei 30 oder 50 Jahren nicht, weil er vermutlich keine Sekunde darüber nachdenkt. Da halte ich eher noch Gedanken zu verschärften Haftbedingungen für nachvollziehbar, auch wenn das gerade in Anbetracht der deutschen Geschichte ein verdammt schweres Thema ist. Aber höhere Haftzeiten haben keine Wirkung auf die Kriminalität, nur auf die Kosten für deren Ahndung. Und bei einigen Taten wären sie sogar hochgradig kontraproduktiv; die Krönung ist immer noch "Höchststrafe für Vergewaltiger". :wall: :wall: :wall:
 
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Bei Affekttaten wird sich sich selbst über die Tat selbst keine Gedanken gemacht. Also z.B. Totschlag.
 
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Wobei da eh nur eine Strafbakeit vorliegt, wenn es explizit geregelt ist.


Edit:
Aktuelle Ereignisse und Berichte:
Polizisten erschiessen zwei Maenner | MDR.DE
Ermittlungen: 32-Jaehriger stirbt nach Festnahme in Erfurt | MDR.DE

Bundesinnenministerium: Warnung vor rechten "Buergerwehren" | tagesschau.de
Sicherheitsbehoerden: "Atomwaffen Division" seit 2018 im Visier | tagesschau.de

Edit2:
Bei Sat1 lief heute Abend eine Doku zum Thema K.O.-Tropfen. Bestürzend ist, das die Kosten für eine Laboruntersuchung nur übernommen werden, wenn Anzeige erstattet wird. In dem Fall würde die Polizei die Kosten tragen. Empfohlen wird in dem Fall zumindest eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
Sendung: AKTE - Lautlos und lebensgefaehrlich - so wirken K.o.-Tropfen - Sat.1 / Video: https://www.sat1.de/tv/akte/video/2...hichte-date-raping-in-deutschland-ganze-folge
Dazu auch: https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-ko-getropft-100.html
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/armband-gegen-ko-tropfen-im-club-xantus-drinkcheck-100.html
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich halte unser Rechtssystem immer noch für eines der besten der Welt. Es leidet nur unter der Bearbeitungsdauer durch die Polizei (wie lange hat man den Clans und Rockern zugeschaut) und an den Gerichten. Solange man sich wegen jedem Bockmist vor Gericht treffen kann, bleiben diese hoffnungslos überlastet. Bräuchte man in Straffällen nur zwei-drei Monate bis zum ersten Urteil (Revision und Berufung will ich gar nicht ausschließen), dürfte das schon eher einen Eindruck auf die Täter und ihre Umgebung machen.
Alles andere - längere Haftzeiten, härtere Bedingungen, sind vollkommen wirkungslos.
Dafür muss man sich nur auf der Welt umsehen. USA Three-Strikes-Law plus Todesstrafe...wirkungslos. China Umerziehungslager, öffentliche Hinrichtungen im Stadion plus Organverkauf....wirkungslos. Süd-Mittelamerika Gefängnisstädte, Todesschwadrone, lange Haftstrafen mit miesen Gefängnissen...wirkungslos.
Verbrechen wird niemals aussterben, man kann damit nur bestmöglich umgehen.
 
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Alles andere - längere Haftzeiten, härtere Bedingungen, sind vollkommen wirkungslos.

Nö,
das zieht schon.

Du musst nur als Staat lange genug Druck ausüben,
permanent die Straftäter verfolgen und einbuchten.

Das Problem ist, das Personal kostet halt.

Und ohne Geld,

... :D
 
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Nö,
das zieht schon.

Du musst nur als Staat lange genug Druck ausüben,
permanent die Straftäter verfolgen und einbuchten.

Das füllt nur die Gefängnisse und führt zu erschwerter Resozialisierung, weil man so viele Menschen weder "sortieren" noch für das Leben nach der Entlassung fit machen kann. Da werden die Haftanstalten quasi zu Fabriken, in denen aus Gelegenheits- und Dummsinnstätern bestenfalls Sozialfälle und schlimmstenfalls notorische Kriminelle werden.

Und wenn an vorher sortiert und nur die Intensivtäter wegsperrt, hat man halt geballte notorische Kriminalität. Falls da zufällig mal jemand guten Willens ist, sein Leben umzukrempeln, wird das unter diesen Bedingungen nicht klappen. Und da es schon rein rechtlich und auch logistisch nicht nicht geht, die Leute bis zum Ende ihres natürlichen Lebens wegzusperren, muss man sie zwischendurch mal wieder auf die Gesellschaft loslassen, damit man sie sich sozusagen für die nächste Runde drakonischen Strafmaßes "qualifizieren" können.
Kurz gesagt: Ja, man muss mehr Geld in die Hand nehmen und die Ursachen angehen - und Hauptursache sind immer noch verkackte Lebensläufe von Kindesbeinen an. Sicherlich gibt es auch mal Täter, die in intakten Strukturen groß geworden sind, aber die bekommt man verwaltet.

Davon, dass man die schiefe Bahn poliert und die Auffangkiste am Ende tiefer und ungemütlicher macht, wird die schiefe Bahn nicht gerade.
 
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Wirtschaftskriminelle landen ohnehin selten im Gefängnis. Häufiger betreiben sie solche oder halten zumindest Anteile. :D
 
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Das füllt nur die Gefängnisse und führt zu erschwerter Resozialisierung, weil man so viele Menschen weder "sortieren" noch für das Leben nach der Entlassung fit machen kann. Da werden die Haftanstalten quasi zu Fabriken, in denen aus Gelegenheits- und Dummsinnstätern bestenfalls Sozialfälle und schlimmstenfalls notorische Kriminelle werden.

Und wenn an vorher sortiert und nur die Intensivtäter wegsperrt, hat man halt geballte notorische Kriminalität. Falls da zufällig mal jemand guten Willens ist, sein Leben umzukrempeln, wird das unter diesen Bedingungen nicht klappen. Und da es schon rein rechtlich und auch logistisch nicht nicht geht, die Leute bis zum Ende ihres natürlichen Lebens wegzusperren, muss man sie zwischendurch mal wieder auf die Gesellschaft loslassen, damit man sie sich sozusagen für die nächste Runde drakonischen Strafmaßes "qualifizieren" können.
Kurz gesagt: Ja, man muss mehr Geld in die Hand nehmen und die Ursachen angehen - und Hauptursache sind immer noch verkackte Lebensläufe von Kindesbeinen an. Sicherlich gibt es auch mal Täter, die in intakten Strukturen groß geworden sind, aber die bekommt man verwaltet.

"Resozialisierung" ist ein relativer Begriff,

Schwersttäter lassen sich nicht resozialisieren,

da hilft nur noch die Knute. ;)
 
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Wirklich? :Frank Schmoekel – Wikipedia

Sohn eines Polizisten. Solche Härtefälle gehören für immer weggesperrt.

Naja, heutzutage rennen ja immer mehr Gutmenschen rum,

welche meinen, mit Verhaltenstherapien könnte man das Problem lösen.

Das ist aber ein falscher Ansatz,
wenn jemand kriminell wird,
dann hat schon das Elternhaus versagt.

Von daher,

"Null-Toleranz" gegenüber den geringsten Widrigkeiten. :daumen:
 
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