Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Und im IT-Bereich legen die dann noch mal ordentlich was drauf.

Gehalt und Perspektive
unbefristete Einstellung in die Entgeltgruppe 13 TVöD Bund sowie Möglichkeit der Verbeamtung
Übernahme von Beamtinnen und Beamten bis nach A 14 BBesG bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen
Zahlung einer IT-Fachkräftezulage sowie weitere Gehaltsanhebungen nach Einzelfallprüfung möglich
Sicherheitszulage i.H.v. 201,32 €
Bundesamt fuer Verfassungsschutz - Cyberforensiker/innen als technische Referenten/innen (m/w/d) in der Cyberabwehr
 
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Ein Mitschüler von mir, seines Zeichens Polizist, besuchte neulich meinen Vater als ich da war, weil sie ein Hobby teilen und unser Nachbarn kam des iranischer Weges, gut sichtbar durch das Fenster. Da sagte dieser Polizist allen ernstes: "Ehhh, ein scheiß Kanake, den knall ich ab! "Karl-Heinz (also an meinen Vater gerichtet), Du musst Dir Schießscharten in das Haus bauen".

Ich weiß bis heute nicht, ob ich diesen Idioten anzeigen soll.
 
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Ich weiß bis heute nicht, ob ich diesen Idioten anzeigen soll.

Und genau das ist das Problem: Natürlich solltest du! Das sollte der unbedingte Reflex in einer aufgeklärten, funktionierenden Zivilgesellschaft sein.

Das Böse lebt überwiegend von guten Menschen, die nicht das Richtige tun.
 
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Und wieder ein Einzelfall:

Torsten S. muss die Bundespolizei verlassen. Das hat am Mittwoch das Verwaltungsgericht Hannover entschieden. Seine Dienstvergehen seien „nicht mehr tragbar“. Der 44-Jährige hatte 2015 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil er prahlte, zwei Flüchtlinge im Gewahrsam misshandelt zu haben.
Hannover: Skandal-Beamter Torsten S. muss die Bundespolizei verlassen
 
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Eher liegt hier das Problem darin,

dass jeder Vollidiot die Polizei beschimpfen kann wie er will,

"Sogenannte Grundrechte" halt.

Irgendwie verstehe ich den Frust dieser Beamten,
welche tagstäglich ihren Kopf hinhalten,
damit es nicht noch schlimmer wird.

Ein Dankeschön an diese Menschen :daumen:.

Das da mal einer ausrastet, ist doch verständlich.
 
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Irgendwie verstehe ich den Frust dieser Beamten,
welche tagstäglich ihren Kopf hinhalten,
damit es nicht noch schlimmer wird.

Das Problem dabei ist: Nach größte Gruppe mit fehlenden Respekt sind - nach eigenen Angaben der Polizei - immer noch alkoholisierte Biodeutsche im erweiterten Pflegelalter, zumeist im Rahmen von Volksfesten und/oder Sportveranstaltungen. Das sind aber nicht diejenigen, die in "bedauerlichen Einzelfällen" misshandelt werden. Inkorrekt behandelt werden gehäuft einzelfällig passiv-renitente Demonstranten und inhaftierte Personen mit Migrationshintergrund - und zwar nicht unbedingt diejenigen, die auch keinen Respekt vor der Polizei haben.

Das ist durchaus erklärlich: Frust wird weniger am Hauptverursacher, sondern an demjenigen ausgelassen, der situativ am besten verfügbar ist und/oder bei dessen Misshandlung die geringsten Folgen zu befürchten sind. Das ist psychologisch betrachtet also durchaus natürlich. Es ist aber dennoch nicht in Ordnung.
 
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Eher liegt hier das Problem darin,

dass jeder Vollidiot die Polizei beschimpfen kann wie er will,
...
Ein Dankeschön an diese Menschen :daumen:.

Das da mal einer ausrastet, ist doch verständlich.
Ich danke diesen Leuten auch. Mein Schwager ist Polizist und ich weiß, was der mitmacht. Dennoch: Dieser Job ist was Besonderes. Darüber sollte man sich klar sein, wenn man ihn ergreift. Und man sollte sich auch darüber klar sein, dass "ausrasten" in diesem Beruf eben genau NICHT geht.
 
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Der Herr Innenstaatssekretär Geerdts und der Herr Landespolizeidirektor Wilksen scheinen Neutralität mit Law&Order-Mentalität und Kadavergehorsam zu verwechseln. Im Interview wird zu aller erst klargestellt, dass es sich um eine persönliche Meinung handelt. Es wird auch keinerlei Zweifel daran gelassen, dass die positive Äußerung dem grundsätzlichen Engagement gilt, während Straftaten explizit nicht gutgeheißen werden.

Das Problem heutzutage besteht doch gerade darin, dass Polizeibeamte, die bei Demonstrationen gegen die eine oder Interessengruppe aktiv werden müssen, als Erfüllungsgehilfe der jeweiligen Gegenseite betrachtet werden. Wenn sich landläufig die Erkenntnis durchsetzen würde, dass Beamte als Menschen Verständnis haben oder sogar sympathisieren könnten, jedoch einschreiten müssen, weil die Durchführung nicht korrekt ist, dürfte sich das derzeitige Klima eher verbessern.
 
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Ich danke diesen Leuten auch. Mein Schwager ist Polizist und ich weiß, was der mitmacht. Dennoch: Dieser Job ist was Besonderes. Darüber sollte man sich klar sein, wenn man ihn ergreift. Und man sollte sich auch darüber klar sein, dass "ausrasten" in diesem Beruf eben genau NICHT geht.

Freilich muss es da Konsequenzen geben,

ich meinte nur,

ein(e) Polizist/-in sind nur auch nur Menschen :)
 
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Genau wie letztes Jahr. Rechte pöbeln, schikanieren und bedrohen und der Bedrohte wird dann von der Polizei abgführt. Wirklich, eine tolle Polizei, aber wir haben ja schon in der Affäire des "Hutbürgers" gesehen, was Polizisten von unserer Pressefreiheit halten.

... Es sind Szenen, die erschrecken. Vergangenen Samstag ist der Journalist Jonas Fedders auf der Frankfurter Buchmesse von Rechtsextremen schikaniert worden. Die Polizei sieht erst tatenlos zu, greift dann ein – aber nicht etwa, indem sie den Journalisten schützt und freie Berichterstattung gewährleistet. Sondern indem sie Fedders an seiner Arbeit hindert. ...
Rechtsextreme schuechtern Journalisten ein: Polizei schaut bei Eklat auf Frankfurter Buchmesse nur zu - Politik - Tagesspiegel

Dasselbe dumme Argument von wegen "Porträtaufnahme" wie beim Hutbürger und die Polizei hat nichts gelernt. Widerwärtig...Einfach mal in den Kommentaren die Bedrohungen und Beleidigungen lesen. Typische rechte Menschenfeinde, von der Polizei gedeckt und geschützt.
Jonas Fedders auf Twitter"

Wie nennen es die Kommentaroren und Besucher der Buchmesse: "Detusche Hochkultur jetzt auch auf der Buchmesse, schon mittags das Bier." .. Erst seit die Rechtspopulisten auf der Buchmesse sind, gibt es jedes Jahr Gewalt und einschreitende Polizei. Aber immergegen die Opfer und nicht gegen die Täter.
 
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