Mahoy
Volt-Modder(in)
AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte
Was im Vergleich zu den (absolut sinnvollen) Vorschriften für private Waffenbesitz absolut lächerlich ist.
Sicherlich könnte man argumentieren, dass die Dienststelle ohnehin ein besonders sicherer Aufbewahrungsort ist, aber ganz offenkundig ist sie es entweder nicht, oder der Verlust findet anderswo statt.
Zudem hebelt dieses Vorgehen nicht die Verantwortungskette aus: Egal, wo genau die Dienstwaffe war, bevor sie verschwand: verantwortlich ist derjenige, der sie zuletzt führte und auf den sie registriert ist. Wurde die Verantwortung (z.B. für die Aufbewahrung) nicht korrekt übergeben oder dokumentiert, ist es schnurz, ob ich die Waffe zu Hause im Waffenschrank, in einem Bankschließfach, auf einer Parkbank, auf dem Spülkasten der Toilette meines Lieblings-Imbisses oder in meinem Spind im Revier abgelegt/verlegt oder der nächsten braunen Kameradschaft zum Angebinde gemacht habe.
Und welche Konsequenzen hat der Verlust der Dienstwaffe eigentlich für denjenigen, unter dessen Verantwortung sie verschwindet?
Und wie laufen die Ermittlungen ab? Ich meine, habe in aller Welt schon Schießeisen gesehen, das glaubt mir kein Mensch, aber Beine zum Weglaufen hatte kein einziges. Die Knifte muss schon jemand nehmen, damit sie verschwindet, egal ob korrekt gelagert oder irgendwo verloren.
Bei allem grundsätzlichen Verständnis für persönliche Schusseligkeit oder undurchschaubare Abläufe im Dienstbereich, aber als jemand, der mehr als einmal mit seiner Trachtengruppe bis in die Nacht zentimeterweise Übungsgelände abgegrast hat, um eine einzige undokumentierte scharfe Patrone wiederzufinden, habe ich hierbei keins.
Mir ist auch klar, dass es deutlich einfachere Wege gibt, um sich in Deutschland Waffen und Munition zu beschaffen und zwar auch solche, die weniger nachverfolgbar und teils deutliche wirksamer sind als Dienstwaffen der Polizei, aber hier geht es mir ums Prinzip: Wer eine Dienstwaffe führt, trägt eine höhere Verantwortung als der Privatmensch, keine geringere.
Die persönliche Waffe wird normalerweise einfach im Waffenschließfach in der Dienststelle eingeschlossen.
Was im Vergleich zu den (absolut sinnvollen) Vorschriften für private Waffenbesitz absolut lächerlich ist.
Sicherlich könnte man argumentieren, dass die Dienststelle ohnehin ein besonders sicherer Aufbewahrungsort ist, aber ganz offenkundig ist sie es entweder nicht, oder der Verlust findet anderswo statt.
Zudem hebelt dieses Vorgehen nicht die Verantwortungskette aus: Egal, wo genau die Dienstwaffe war, bevor sie verschwand: verantwortlich ist derjenige, der sie zuletzt führte und auf den sie registriert ist. Wurde die Verantwortung (z.B. für die Aufbewahrung) nicht korrekt übergeben oder dokumentiert, ist es schnurz, ob ich die Waffe zu Hause im Waffenschrank, in einem Bankschließfach, auf einer Parkbank, auf dem Spülkasten der Toilette meines Lieblings-Imbisses oder in meinem Spind im Revier abgelegt/verlegt oder der nächsten braunen Kameradschaft zum Angebinde gemacht habe.
Und welche Konsequenzen hat der Verlust der Dienstwaffe eigentlich für denjenigen, unter dessen Verantwortung sie verschwindet?
Und wie laufen die Ermittlungen ab? Ich meine, habe in aller Welt schon Schießeisen gesehen, das glaubt mir kein Mensch, aber Beine zum Weglaufen hatte kein einziges. Die Knifte muss schon jemand nehmen, damit sie verschwindet, egal ob korrekt gelagert oder irgendwo verloren.
Bei allem grundsätzlichen Verständnis für persönliche Schusseligkeit oder undurchschaubare Abläufe im Dienstbereich, aber als jemand, der mehr als einmal mit seiner Trachtengruppe bis in die Nacht zentimeterweise Übungsgelände abgegrast hat, um eine einzige undokumentierte scharfe Patrone wiederzufinden, habe ich hierbei keins.
Mir ist auch klar, dass es deutlich einfachere Wege gibt, um sich in Deutschland Waffen und Munition zu beschaffen und zwar auch solche, die weniger nachverfolgbar und teils deutliche wirksamer sind als Dienstwaffen der Polizei, aber hier geht es mir ums Prinzip: Wer eine Dienstwaffe führt, trägt eine höhere Verantwortung als der Privatmensch, keine geringere.
