AW: sind die H4 sätze zu niedrig ?
Wem kann man dafür Danken? Wieder diesen sklerosierten treumerischen Merchenerzählern was behaupten das wen man GLOBALISIERT und jede Unentwickelte Länder in der EU Stopft, Fliegen hier die Gebratenen Spatzen durch der Gegend und die hunderter Scheine kann man vom Baum Pflücken.
Das aber firmen Abhauen in Billigländer, Daran hat keiner Gedacht.
Oh doch, daran haben einige gedacht. Und zwar diejenigen, die es als einen Vorteil bezeichnen und sich deswegen bis heute sehr intensiv (mal offen, mal weniger offen) für "freie Märkte" einsetzen. Wer nicht dran gedacht hat, das waren die Wähler. Aber da wäre mir auch an kaum einer anderen Stelle aufgefallen, dass die denken würden (jedenfalls nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze), weder damals noch heute.
Da ist es trotzdem nicht Aufgabe des Staates, in irgendeiner Art und Weise in die Lohnfindung einzugreifen.
Das entscheidet wohl immer noch der Wähler.
Zurück zum Thema H4 in Verbindung mit das eben Gepostete, frage Ich mich wozu brauch ein H4 Empfänger ein HANDY? Um Erreichbar zu sein? Von Wem wen er keine Arbeit hat?
Z.B. von Leuten, die ihn Arbeit geben könnten?
Wenn man von Discounter zu Discounter pendelt, dann siehts eher schlecht mit "zu Hause erreichbar" aus. (was in gewissem Umfange aber sogar vorgeschrieben ist, HartzIV dürfen sich bekanntermaßen nicht frei bewegen)
Abgesehen davon: Seit wann ist ein Handy Luxus? Bekannte von mir (50% HartzIV, 50% Frührente) sind jetzt von Festnetz auf Handy gewechselt, weil es billiger ist, wenn man wenig bis gar nicht telefoniert.
Ah, ja... Eine HD plasmaglotze mit 1,5 meter Bilddiagonale brauch er doch auch. Die Alte Röhrenglotze Stört bei den Augen, was? und.......Um Bewerbungen zu Schreiben brauch er genau so ein 2500 EURO Notebook.
Hast du irgendwelchen statistischen Anhaltspunkte, dass diese Aussage etwas mit dem durchschnittlichen HartzIVer zu tun hat, oder willst du nur Polemik ablassen?
Meiner Meinung nach, wen diese H4 Regelsatz Geändert wird zum Vorteil von Kindern, sollte das nicht durch Bargeld gemacht werden sondern WAREN COUPONS was in den Entsprechenden Läden gegen Wahre Eingelöst werden.
So werden wir den freien Markt auch wieder los

Vielleicht finden wir unter den HartzIVern auch noch jemanden, der weiß, wie man so eine Planwirtschaft organisiert. Nicht das es am Ende jede Menge blaue Pullover, aber keine passenden Schuhe gibt...
Einen Betriebsrat gruenden
zweiter Lacher, nur das du dann schon gekündigt bis, wenn er lacht !
Betriebsratsvorsitzende können nicht so ohne weiteres gekündigt werden und sie können ihrerseits die Kündigung anderer Mitarbeiter stoppen.
Zugegeben: Wenn man keine Rückendeckung von einer Großgewerkschaft hat, dann wird das entweder mit hohen Anwaltskosten zwecks Rechtsberatung oder mit Streik&Firmenbesetzung enden. Letztere sind aber auch nicht ganz wirkungslos und kaum ein Chef kann es sich leisten, alle zu feuern. Blöd ist es natürlich, wenn ein nenneswerter Teil der Belegschaft nur an sein eigenes Wohl denkt...
(aber dazu bleibt nur zu sagen: Wer den Konkurrenzkampf von jedem mit jedem will, der landet halt in einer kündigungsreichen Welt)
das würde das komlette ende der Binnenwirtschaft sein, oder kennst du jemanden der sich BAR ein neues Auto kaufen kann?
Hängt vom Auto ab, aber: Ja. Mehrere. (kein einziger davon in der Kategorie "Besserverdiener")
Es wäre zugegebenermaßen aber trotzdem ein schwerer Schlag für unsere Binnenwirtschaft, wenn eine größere Zahl von Leuten ihr Verhalten vom jetzigen Schulden-/Kredit-/Konkurs-System auf ein derartiges Sparkonzept umstellen. Im Gegenzug gäbs dann aber keine Wirtschaftskrise, wenn das amerikanische Kreditsystem schwächelt.
Da kann man aber sehen, wie absolut Schwachsinnig die Abwrackpramie doch war.

Die Leute haben günstige, kleine Autos gekauft.
Die bieten die Deutschen Firmen aber gar nicht erst an, also kauft man Japaner oder Koreaner, ist für mich nachvollziehbar.
Dann hätte der Deutsche Staat es wie Frankreich machen sollen, Abwrackprämie gibts nur, wenn man Deutsche Autos kauft.
Aber das verstoßt gegen EU Recht und deshalb hat Frankreich eins auf den Deckel gekriegt.
Nur mal so als Anmerkung: Die meisten Verschrottungsprämien wurden wohl im Zuge von VW-Käufen gezahlt.
In die deutsche Wirtschaft fließt das Geld deswegen natürlich trotzdem nicht - schließlich stammt der Großteil von allem, was als "VW" verkauft wird, nicht aus Deutschland. Aber so oder so ist das auch fast egal, denn über 3-4 Jahre gesehen nützt die Abwrackprämie sowieso niemandem, sondern schadet allen.