SB 2500K / 2600K / 2700K OC-Thread

So richtig idle ist es also nicht - mit Sicherheit nicht, wenn ein Scan läuft. Da gibt es zwischendurch bestimmt so manche Spitze.
 
@Abufaso: Testen bedeutet in Deinem Fall einfach mal eine Woche ganz normal damit arbeiten und schauen, ob das Problem weiterhin auftritt. Und wie Octo schon richtig angemerkt hat, ist ein Scan auch kein Idle, die CPU wird also belastet. Dabei kann es zu Spannungsspitzen kommen, welche durch die reduzierte Spannung das System zum Absturz bringen.

In Tools wie Prime komme ich z. B. mit meiner Config niemals über eine Vcore von 1,21. Lasse ich allerdings Hwmonitor einfach mal einen Tag laufen und schauen am Abend nach, wo die maximale Vcore lag, wird mir 1,25 angezeigt! Also irgendwelche Programme oder Operationen rufen mehr Spannung ab. Aus diesem Grund ist ein kleines Polster für den stabilen Betrieb eigentlich unumgänglich.
 
Toll, da läuft mein i5 auf 4,4 GHz bei 1,16 Volt Prime stable und heute Morgen ist mein Monitor kaputt. Wat für ein Mist.
 
Ich dachte, ein stabiles Setting für meine 4,2 Ghz gefunden zu haben. Gestern nach dem Einbau meiner Lüftersteuerung und ein bisshen Spielen dann BSOD :daumen2: Habe die Spannung jetzt ein bisschen angehoben, müssten nun laufen.
 
So, nun "scheint" meine Maschine wieder ordentlich zu laufen. Wie schon geschrieben habe ich nun seit zwei Wochen problemlos damit gearbeitet, absolut stabil und ohne Absturz. Gestern dann, beim Bearbeiten von zwei Bildern, plötzlich Bluescreen (1E). Deutet lt. Code zwar eher auf den RAM hin, der funktioniert aber lt. vielen Tests tadellos. Bei meinen Tests mit 4,5 Ghz hatte ich bei zu wenig Spannung exakt den selben Fehler. Also die Vcore um nochmal 0,05 angehoben und schauen, ob alles funktioniert.

Ein Paradebeispiel dafür, dass weder Prime noch der BurnTest final aussagekräftig sind. Der Rechner lief 8 Stunden mit Prime und 40 Läufe auf Maximum mit dem BurnTest, ohne Fehler. Nun, im praktischen Betrieb zeigt sich nach zwei Wochen, dass doch noch ein bisschen Spannung fehlt. Meine Prime und BurnTests werde ich künftig auch kürzer gestalten, denn die Aussagekraft ist, wenn das Setting knapp kalkuliert ist, eher gering. Hier hilft wirklich nur das Testen im Alltagsbetrieb.
 
Ich glaube, meine 1,12V sind wirklich knapp kalkuliert. Ich hatte mir für meinen Mugen2 einen zweiten Lüfter gekauft (was immerhin 2° gebracht hat) und wollte ihn mal einige Zeit unter Last laufen lassen. Früher benutzte ich dabei Coretemp für die Temperaturüberwachung und CPU-Z für die VCore-Überwachung. Da ich seit ein paar Tagen hwinfo32 drauf habe, wollte ich das benutzen (nur noch ein Programm für alles).

Was passierte? Nach drei Runden Burntest bekam ich einen Error. Verwundert bin ich ins Bios und habe mein gespeichertes Setting noch mal geladen (hätte ja was verstellt sein können). Danach wieder Burntest. Nach drei Runden BSOD. Öhm wie bitte? Da liefen vorher bereits mehrmals 20 Runden fehlerfrei durch.

Also beendete ich hwinfo32 und liess wieder Coretemp + CPU-Z laufen. Und was soll ich sagen? Zehn Runden ohne Probleme. Bis jetzt, am WE lasse ich wieder 20 Runden laufen, aber das wird klappen, da bin ich rel. sicher. Der Burntest deckt Fehler normal recht schnell auf. Bis jetzt immer so in der 3.-5. Runde, wenn da nix passierte, dann liefen auch 20 Runden.

Verträgt sich das Ganze nicht mit hwinfo32 oder wie soll ich das deuten?
 
Da gibt es nix zu deuteln. ;) Das System semmelt dann und wann unter Last ab. Kommt vor, wenn man ihm den Saft sperrt. Was erwartest du?
 
Interessante Feststellung, da ich bei meinem BSOD auch ausnahmsweise mal hwinfo anstelle von Coretemp oder hwmonitor verwendet habe. Evtl. erzeugt hwinfo besondere Spannungsspitzen...
 
War mein erster BSOD. Ich lasse den offset erst mal, im Alltag läuft ja alles tutti, seit fast drei Wochen nun. Stundenlanges BF3-Zocken lässt ihn ja auch kalt. Und das belastet die Kerne ganz schön. Bei BF3 geht jeder Thread auf mind. 90% (nicht gleichzeitig), das Höchste waren 99,3%. Und das bei 4 GHz :ugly:.

Was erwartest du?

Naja, so was ja nicht gerade. Klar, kann sein, wenn ich prime 12 Stunden laufen lasse, dass dann irgendwann ein Worker aussteigt. Aber ich habe es nicht so mit Prime-Orgien. Bislang war es ja so, dass er die 20 Runden Burntest @max problemlos meisterte (3x bis jetzt). Dann war er auch im Alltag stable (was er ja immer noch ist).

Aber ich hätte nicht erwartet, dass er auf einmal deutlich (nach drei Runden ist deutlich) abkackt. Und nachdem ich hwinfo nicht mehr mitlaufen liess, ist so weit wieder alles ok. Die Aussage von jdphotography spricht auch nicht gerade gegen meine These.
 
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Oder vielleicht sind es auch Erdstrahlen. Ist alles normal.
Du lässt Prime 20 Stunden laufen oder IBT zigmal hintereinander - läuft alles rund. Einmal wackelst du dabei mit der Maus und schon knallts. Die Dinger sind ja sehr einseitig, die nudeln immer das gleiche durch.
Den IBT setze ich immer auf Idle-Priorität und lasse ihn rennen. So kann man wenigstens arbeiten - sonst ruckt ja sogar der Mauszeiger. Und das mache ich dann auch. Ich mach mein Ding, während der Lasttest läuft, egal ob Texte verunstalten oder einfach nur Surfen. Muss mir ja niemand glauben - aber dabei knallt es eher, als wenn man die Tests einfach so allein laufen lässt.
 
Ich teste eigentlich immer so. ;) Maximum Stress - der eigentliche Nachteil ist, dass ein einzelner Durchlauf mit 16 GB unheimlich lange dauert - der ist nicht einfach nur doppelt so lang wie ein 8 GB-Durchllauf.
 
Wenn ich den IBT laufen lassen öffne ich nebenbei auch gerne meine rechenintensivsten Programme, einfach um noch mehr Last zu erzeugen. Dauert zwar ewig bis sie offen sind, aber ich will ja auch nur Last erzeugen.

Anschließend lasse ich noch 500 RAW Files nach 16Bit Tiff konvertieren. Viel mehr Last kann ich für mich nicht erzeugen ;-)
 
Last ist nicht alles - sieht man ja am HWMonitor. :)
Und dass das bevorzugte Lastprogramm plötzlich aussteigt, obwohl es den ganzen Tag fehlerfrei lief, nur weil man plötzlich nebenbei was ganz Simples machen wollte, haben wohl die meisten OCer schon erlebt. ;)
 
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