Wir müssen es auch in passendem Umfang unterbekommen

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Die Bühnenabbildung wird von vielen Faktoren beeinflusst, nicht zuletzt (

) vom eingespielten Quellmaterial. Ich versuche mich mal daran ein paar Beispiele zu nennen und diese zu erläutern

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Zum einen wird beispielsweise die Position des Sängers beziehungsweise der Sängerin in der Tiefendimension der Bühne durch eine Anhebung (nach vorne rücken) oder eine Absenkung (nach hinten versetzen) von Frequenzen im Bereich von 1200 bis knapp 2000 Hz bestimmt. Habe ich selber durch Herumexperimentieren in einigen eigenen Mixes reproduzieren können. Spielt ein Lautsprecher also in diesem Bereich recht linear (maximal +/- 2dB) in diesem Bereich, so kann davon ausgegangen werden, dass auch die Position halbwegs stimmt. Wenn die folgenden Punkte ebenfalls "stimmen":
Klirrfaktor und akustische Phasenlage
Bei zu hohem Klirrfaktor werden unabhängig von der Filterung der Frequenzweiche Oberwellen und Verzerrungen vom Chassis wiedergegeben. Diese können - um beim Beispiel zu bleiben - Anteile die zur Vocalpositionierung gehören überlagern und sie so fürs Ohr "schlecht verwertbar machen". Ebenfalls in die Kerbe der Überlagerung (in dem Fall auch Auslöschung) haut die akustische Phasenlage. Die kann gemessen werden und aus ihr kann unter anderem entnommen werden, wie gut die einzelnen Komponenten (Chassis) "ineinandergreifen", besser gesagt sich überhaupt zu einem Lautsprecher addieren. Sie wird zum Beispiel von der Flankensteilheit der Filterung und der Filterfrequenz der Weiche beeinflusst. Stimmt das nicht, so kann es zum Beispiel zu einem hörbarem Bruch im Übergang zwischen Mittel- und Hochtonbereich kommen. So erscheint der Klang dem Ohr disharmonisch und die Räumlichkeit wird stark beeinflusst. Nicht zuletzt, weil die Hallelemente, die im Song den Raum "aufbauen" oft in diesem Bereich liegen. Da Breitbänder keinen Übergang zwischen Hoch- und Mitteltöner besitzen, wird ihnen oft eine sehr gute Räumlichkeit nachgesagt (wenn der Klirrfaktor stimmt und das Amping sauber ist - haut aber in die selbe Kerbe).
Auch wird die Abbildungsschärfe vom Bündelungsverhalten bestimmt. Je weniger ein Chassis bündelt, desto mehr Schallanteile werden von den Seitenwänden reflektiert und gelangen als Diffusschall mit einer Verzögerung von 10ms oder weniger zum Ohr. Dieses kann diese Unterschiede nur sehr schwer verarbeiten und nimmt so einen Klangbrei war. Wieder Überlagerungen. Auch messbar (Winkelmessungen im Freifeld).
Ich hoffe, ich habe deine ersten Fragen halbwegs verständlich beantworten können. Mehr dazu später, nach dem Umzug (ca. 3-6Wochen) - ihr könnt euch wenn mir der Sinn danach steht übrigens auf eine kleine Entstehungsstory zum neuen Hörraum für PCGH-Soundequipmenttests freuen

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