Ryzen 5000 im Userbenchmark: Immer noch gegenüber Intel benachteiligt?

PCGH-Redaktion

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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ryzen 5000 im Userbenchmark: Immer noch gegenüber Intel benachteiligt?

Nachdem der Userbenchmark sein Ranking zuungunsten der Ryzen-3000-Serie verändert hatte, führte das innerhalb der Community zu hitzigen Diskussionen, erst recht nach den fragwürdigen Äußerungen der Plattformbetreiber. Mit der Ryzen-5000-Serie hat AMD nun signifikant bei der Gaming-Leistung aufgeholt - doch Userbenchmark erlaubt sich immer noch Spitzen.

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Tja, noch offentsichtlicher kann man es ja nicht machen...

Ich hoffe nur, das mittlerweile möglichst viele diesen Umstand erkennen und die Wertungen entsprechend werten.

Intel scheint dort gut Geld investiert zu haben, aber wie gesagt, die machen es zu offensichtlich...
 
Das wichtigste fehlt doch noch im Artikel: Die Bewertungskriterien wurden für den Zen3 Launch wieder verändert, sodass jetzt selbst die Singlecore Performance nicht mehr so viel zählt. Statdessen wird jetzt ein sehr großer Fokus auf die RAM Latenzen gelegt, ob sie in Spielen oder anderswo durch den großen Cache ausgeglichen werden, wird außer Acht gelassen. RAM Latenz höher = CPU schlechter.

Wie groß der Fokus auf die RAM Latenz ist? Nach dem neuen System kommt ein i5-2500K plötzlich wieder ganz nah an den i9-10900K dran, einfach weil die RAM Latenzen ähnlich sind.

10900K vs 2500K
Average score: +80%
OC Score: +55%

Effective Speed: +35%
Die einzelnen Kerne des 10900k sind über 50% schneller, bei mehr als 4 Kernen gehts Richtung 200%+(wobei alles über 8 Kernen schon seit Zen2 aus dem Average Score entfernt wurde und nur noch mit 2% unter "Nice to haves" fällt), am Ende bleiben +35% Gesamtwertung stehen.

Es ist schon sehr auffällig, dass sich mit jeder Ryzen Generation passend die Bewertungskriterien bei Userbenchmark verändert haben und den Fokus immer auf genau den Punkt gelegt haben, wo Intel besser ist.
 
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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ryzen 5000 im Userbenchmark: Immer noch gegenüber Intel benachteiligt?

"... Wer AMDs "Marketing-Gebühren" nicht mitbezahlen wolle, könne sich auch Intels i5-9600K ansehen. ..."
Als ich den unteren Satz im Text las, musste ich schmunzeln. Aus persönlicher Sicht finde ich das gut, dann werden die AMD-Prozessoren schneller verfügbar sein und günstig werden. Aus AMD Sicht ist es eine Unverschämtheit, und die armen Käufer, die sich einen i5-9600 andrehen lassen, tun mir leid.

Aber so war es, so ist es und so bleibt es: Dumm zahlt
... Nach dem neuen System kommt ein i5-2500K plötzlich wieder ganz nah an den i9-10900K dran, einfach weil die RAM Latenzen ähnlich sind. ...
Dann kann ich mit meinem alten i7-4770K ja noch lange glücklich werden. Da wäre ich doch fast auf diesen Bauerfängertest der PCGH reingefallen, wo dir als mündigem Bürger verkauft werden soll, dass ein billiger AMD Sechskerner den hochwertigsten und allerbesten, den großartigsten und unbesiegbaren I9-10900K schlägt.

Ohne Worte. Soso, die RAM Latenz macht also alles, soso .... Wer glaubt so einen Mist eines fingierten "Benchmarks"?
 
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Das wichtigste fehlt doch noch im Artikel: Die Bewertungskriterien wurden für den Zen3 Launch wieder verändert, sodass jetzt selbst die Singlecore Performance nicht mehr so viel zählt. Statdessen wird jetzt ein sehr großer Fokus auf die RAM Latenzen gelegt, ob sie in Spielen oder anderswo durch den großen Cache ausgeglichen werden, wird außer Acht gelassen. RAM Latenz höher = CPU schlechter.

Wie groß der Fokus auf die RAM Latenz ist? Nach dem neuen System kommt ein i5-2500K plötzlich wieder ganz nah an den i9-10900K dran, einfach weil die RAM Latenzen ähnlich sind.

10900K vs 2500K
Average score: +80%
OC Score: +55%

Effective Speed: +35%
Die einzelnen Kerne des 10900k sind über 50% schneller, bei mehr als 4 Kernen gehts Richtung 200%+(wobei alles über 8 Kernen schon seit Zen2 aus dem Average Score entfernt wurde und nur noch mit 2% unter "Nice to haves" fällt), am Ende bleiben +35% Gesamtwertung stehen.

Es ist schon sehr auffällig, dass sich mit jeder Ryzen Generation passend die Bewertungskriterien bei Userbenchmark verändert haben und den Fokus immer auf genau den Punkt gelegt haben, wo Intel besser ist.
ich warte darauf mein alter intel q6600 die benchmark spitze wieder anführt.
 
Ganz ganz üble Machenschaften...hier wird systematisch betrogen und gelogen und komplett falsche Tatsachen dem unwissenden User vorgegaukelt.

Wie kann man sowas verbieten??
Muss da erst eine Klage seitens AMD her und alles aufgeklärt werden damit das ein Ende hat??
Kann ja nicht sein, dass sowas ohne Folgen weiter seinen Lauf nimmt und man kann nur dabei zusehen?
 
Die Überschrift ist eigentlich totaler Unsinn, eigentlich sollte ein Ausrufezeichen dahinter sein. Denn die Frage, ob AMD immer noch benachteiligt wird, stellt sich erst gar nicht. Das ist so offensichtlich, selbst Stevie Wonder würde es sehen!
Und die Verantwortlichen hinter Userbenchmark rechtfertigen sich sogar noch. Das Einzige wofür die Seite taugt ist ein direkter Performancevergleich identischer Komponenten, um etwa einschätzen zu können ob die Performance stimmt oder ob ein Problem vorliegt. Für alles Andere ist die Seite komplett indiskutabel und gehört eigentlich geächtet.
 
Eine weitere Perle ist der Ryzen 5 1600X gegen einen FX8370

Screenshot 2020-11-14 190944.png


In allen Szenarien ~50% schneller, aber weil die RAM Latenz beim 8370 12% niedriger ausfällt, reichts natürlich nur noch für 38%.

In der "Effective Speed" Wertung kommt dann übrigens nur noch +14% raus^^
 
Die Zen2 und Zen3 Prozessoren haben neben Shill-Seiten wie Userbenchmark auch das Problem, dass viele Gaming- und Hardwareseiten die Prozessoren falsch bzw. zuungunsten von AMD testen. Da sieht man Tests mit 2933er Riegeln, um die Intel Prozessoren nicht zu benachteiligen. Werden die Prozessoren dann übertaktet, kommen 3200er-Riegel zum Einsatz, um AMD nicht zu benachteiligen. Doch die Intel profitieren vom Übertakten der Prozessoren mehr, während die AMD möglichst hohe und synchrone f-, m- und uclock mit straffen Timings zu schätzen wissen.

Davon ab ist eine Seite wie Userbenchmark nur dreist. Ich finde es gut, dass ihr darauf mit einem Artikel aufmerksam macht. Danke.
 
Ganz ganz üble Machenschaften...hier wird systematisch betrogen und gelogen und komplett falsche Tatsachen dem unwissenden User vorgegaukelt.

Wie kann man sowas verbieten??
Muss da erst eine Klage seitens AMD her und alles aufgeklärt werden damit das ein Ende hat??
Kann ja nicht sein, dass sowas ohne Folgen weiter seinen Lauf nimmt und man kann nur dabei zusehen?
Da kannst du nix verbieten. Das Problem ist, das die Kriterien so gesetzt sind, das Intel immer gewinnt. Die Werte stimmen ja und sind korrekt.

Es ist immer so wenn ein Gutachten für einen Auftraggeber (intel) erstellt wird, fällt es sicher nicht negativ aus.....
 
Die Zen2 und Zen3 Prozessoren haben neben Shill-Seiten wie Userbenchmark auch das Problem, dass viele Gaming- und Hardwareseiten die Prozessoren falsch bzw. zuungunsten von AMD testen. Da sieht man Tests mit 2933er Riegeln, um die Intel Prozessoren nicht zu benachteiligen. Werden die Prozessoren dann übertaktet, kommen 3200er-Riegel zum Einsatz, um AMD nicht zu benachteiligen. Doch die Intel profitieren vom Übertakten der Prozessoren mehr, während die AMD möglichst hohe und synchrone f-, m- und uclock mit straffen Timings zu schätzen wissen.
Die überwiegende Anzahl der verkaufen Rechner sind Fertigrechner und in denen kommt der RAM zum Einsatz, der spezifiziert ist. Punkt
 
Das wichtigste fehlt doch noch im Artikel: Die Bewertungskriterien wurden für den Zen3 Launch wieder verändert, sodass jetzt selbst die Singlecore Performance nicht mehr so viel zählt. Statdessen wird jetzt ein sehr großer Fokus auf die RAM Latenzen gelegt, ob sie in Spielen oder anderswo durch den großen Cache ausgeglichen werden, wird außer Acht gelassen. RAM Latenz höher = CPU schlechter.

Wie groß der Fokus auf die RAM Latenz ist? Nach dem neuen System kommt ein i5-2500K plötzlich wieder ganz nah an den i9-10900K dran, einfach weil die RAM Latenzen ähnlich sind.

10900K vs 2500K
Average score: +80%
OC Score: +55%

Effective Speed: +35%
Die einzelnen Kerne des 10900k sind über 50% schneller, bei mehr als 4 Kernen gehts Richtung 200%+(wobei alles über 8 Kernen schon seit Zen2 aus dem Average Score entfernt wurde und nur noch mit 2% unter "Nice to haves" fällt), am Ende bleiben +35% Gesamtwertung stehen.

Es ist schon sehr auffällig, dass sich mit jeder Ryzen Generation passend die Bewertungskriterien bei Userbenchmark verändert haben und den Fokus immer auf genau den Punkt gelegt haben, wo Intel besser ist.
Kann ich so nur bestätigen, die Seite spuckt weiterhin einen höhere 'Effektiv Speed' für so gut wie jeden Intelprozessor aus, wenn man das im Vergleich zu AMD sieht. Das obwohl sie sich in ihren eigenen Benchmarks eingestehen müssen, dass Zen 3 überall vorne liegt. Es ist mittlerweile schon echt lächerlich, wie man bei mehr FPS trotzdem 'Effektiv' langsamer sein soll.
Man kann ohne Ende bullshit Beispiele raussuchen und darüber Lachen (vor allem wenn man sich uralte CPU's anguckt, die teilweise ~50% weniger FPS bringen als aktuelle) aber das sollte gar nicht nötig sein um den Bias hinter dem System zu erkennen.
 
Ich kannte diese Seite bis jetzt gar nicht und würde so eine Seite auch nicht verwenden. Schon immer habe ich mir die Tests von PCGH und anderen bekannten Seiten/Zeitschriften angeschaut, wenn ich eine neue CPU kaufen wollte.
 
Kommt mir irgendwie so bekannt vor.
Ich glaube, das macht der Mensch, denen Gehörlose mit einem Handwisch vor dem Pony, nicht nur eine besonders "nette Geste" damit bescheinigen.
Hat dieser Mensch, der einfach nie Verlieren kann, den Laden aufgekauft?
 
Mein erster Suchmaschinen-Treffer: https://www.dubaro.de/GAMING-PC/Gamer-PC-Ryzen-9-5900X-mit-RTX3070::3304.html

Auch wenn Du vermutlich recht hast und viele mit 3200er Riegeln angeboten werden, gibt es keinen Grund die Ryzen auf die Intel Spezifikation zu drosseln.
Das ist kein klassischer Fertigrechner. Geh auf die Seiten von Mediamarkt, HP, DELL, und den übrigen verdächtigen. Bei Dubaro gibt es individuell zusammengebaute Rechner. Das ist etwas ganz anderes.

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