ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Der böse Mod empfiehlt hierzu den zweiten Absatz der ForenregelnOkay... ich wills nicht im Thread diskutieren. Sowas stört noch mehr als Albereien.
Mit der Wärmequelle kann er immerhin den Innenraum eines Zeltes aufheizen.![]()
Zum heizen auf langen Einsätzen wären die Dinger in der Tat geeignet. Aber mit Ausnahme der russischen Streitkräfte (und dem Land sind schon genug Radionuleotidbatterien abhanden gekommen
) scheint sich sowieso niemand Gedanken über längere Einsätze in der Kälte zu machen.Eine Plutoniumbatterie ist halt auch nicht dafür gemacht, aber chemische Energie ist nun mal begrenzt, willst du über mehrere Tage ein Team im Einsatz haben (ohne extra Versorgung), reicht es nicht, ein paar Akkus zu haben, die bei voller Nutzung in 3 Stunden leer sind.
Deswegen schrieb ich ja: 20h sind minimum drin, 40h wären zumindest in warmen Gegenden denkbar. Die Frage ist halt, was dein Team machen soll, wofür es in den 3-4 Tagen, die es zu Fuß autononm agieren kann, ohne extrem durch die Tragekapazität limitiert zu werden, mehr Strom benötigen könnte.
Oder denkst du Solarzellen um die Akkus wieder aufzuladen? Tarnung ist jedenfalls was anders.
Solarzellen sollten sich leichter tarnen lassen, als eine große Wärmequelle. Flach auf den Boden gelegt sind sie nur aus der Luft erkennbar und praktischerweise sind sie ja dafür konstruiert, möglichst wenig Licht zu reflektieren. Da man wohl nur in sicheren Phasen in Deckung laden würde, könnte man sie außerdem unter einem Sichtschutz platzieren (und regelmäßig nachrücken), der nur genau in Sonnenrichtung über eine Öffnung verfügt. Vor allen Dingen darf man nicht vergessen, dass die Nukleotidbatterie auch nachts durch die meiste Tarnung glühen würde, wenn Infrarotsysteme routinemäßig eingesetzt werden.
Aber siehe oben: Realistischer ist "nicht nötig haben". Oder vielleicht noch ne Brennstoffzelle.
Die Nuklearbatteriegeschichte kannst du wirklich knicken. Du musst nicht nur den Träger abschirmen, sondern auch die Elektronik.
Falls du damit die Strahlung meinst: Das geht bei Plutonium ganz gut, eben weil es quasi keine Gammastrahlung aussendet. Den ganzen Raumsonden würden die Thermoelemente vollkommen ausreichenden Strahlungsschutz bieten - die restliche Ummantelung dient umgekehrt dazu, das radioaktive Material zu schützen.
Wenns denn unbedingt eine On-The-Fly-Aufladung während des Tragens sein muss, kann man anstatt Sonnenenergie die uralte Idee vom Sonnenkraftwerk in der Umlaufbahn wieder aufwärmen, die Energie per Mikrowellen zum Boden strahlt. Da bräuchte man aber auch einen großen Empfangschirm und handelt sich andere Probleme ein. Faltet man den Empfangsschirm nicht auf, ist man bei ausreichender Energiedichte Kentucky Fried Chicken.
Eben. Wer in der Lage ist, via Mikrowellen große Energiemengen gezielt an einen Feldtrupp zu liefern, der braucht keinen Feldtrupp mehr. Der grillt seine Gegner, sobald sie den Kopf zur Tür rausstrecken.
Es kommt jetzt darauf an, wie groß die Gruppe ist. Hast du ein Team, das zu Fuß unterwegs ist, wird das schwer, keine Frage. Hast du aber ein Team mit Fahrzeugen, kann da schon was gehen, die Frage ist dann jedoch, wozu Solarzellen, wenn sie eh Fahrzeuge haben, die Strom liefern?
Die Frage stellt sich aber umgekehrt bei jeder anderen Technik oberhalb kleiner Akkus: Ne Nukleotidbatterie oder n Generator ließen sich ohne Fahrzeug (oder Laufmaschienen, um mal beim Thema zu bleiben), nicht ausreichend schnell transportieren.

