Robotik- Was ist Science Fiction, was ist realisierbar?

... und was hatten die letzten zwei Seiten mit dem Thema zu tun? ;)

Willst du den Thread hier am Leben erhalten, musst du wieder zu dem zurück kommen, um was es eigentlich geht.

Wie also soll die Sache mit den künstlichen Extremitäten funktionieren, und welcher Soldat lässt sich freiwillig Arme und/oder Beine abschneiden?
 
/sign. Ich möchte allgemein anmerken, dass dieser Thread bald geschlossen wird, wenn sich weiterhin keine Bereitschaft zu wissenschaftlichen Diskussionen zeigt.


Für die hypothetischen künstlichen Muskeln müsste man nicht unbedingt einen tragbaren Fusionsreaktor mit sich rumschleppen. Die würden ähnlich funktionieren wie echte Muskeln. Die kann man auch mit elektrischen reizen zum Zucken bringen. ;) Kannst ja mal nen Frosch demontieren und ausprobieren.

Du kannst sie elektrisch ansteuern - aber die Energie fürs zucken ist chemischer Natur. Nach ner gewissen Zeit wird sich beim Frosch nichts mehr tun, wenn die Zellen am Ende sind. Es gibt einfach keine Energie aus dem nichts, weder in elektromechanischen Exoskeletten, noch in Kunstmuskeln.


Mal was anderes -gibt es eigentlich "künstliches" Blut? Also das nicht nur so aussieht sondern auch wie das echte Blut arbeitet.

Die erwähnten Blutersatzstoffe sind afaik Flüssigkeiten mit sehr gutem Sauerstoff-Lösungvermögen. Aber so etwas wie künstliches Hämoglobin gibt es nicht.


Also Ironman hatte einen ARK-Reaktor(Name stammt aus dem Film) der -so denke ich- entweder mit Magnetismus oder mit Kernfusion arbeitet, das weiß ich leider nicht so genau.
...
Und wenn es sowas irgend wann gibt, dann, dann... ja dann hamma gewonnen.

Dummerweise ist Magnetismus eine Kraft, keine Energiequelle, und Kernfusion etwas, das mit steigender Größe einfacher wird. Aktuell sind wir da bei "hausgroß ist zu klein, groß wie die Sonne funktioniert prima". Praktikable Zwischengrößen werden seit einem halben Jahrhundert für "in 2-3 Jahrzehnten angekündigt", aber was faustgroßes kannst du vergessen.


Wir imitieren mit unseren Maschinen ja die Natur. Viele tragende Elemente unserer maschinen bestehen aus Metall. Genau wie bei uns. Unsere Knochen bestehen zu einem großen Teil aus Calzium. Das ist ein Metall.

Reines Calcium ist ein Metall, die Knochen bestehen aus stark Calciumhaltigen Mineralien :rollen:
 
... und was hatten die letzten zwei Seiten mit dem Thema zu tun? ;)

Willst du den Thread hier am Leben erhalten, musst du wieder zu dem zurück kommen, um was es eigentlich geht.

Wie also soll die Sache mit den künstlichen Extremitäten funktionieren, und welcher Soldat lässt sich freiwillig Arme und/oder Beine abschneiden?
Also! ...wer redet hier von freiwillig...
:devil:

Nein, wenn ein Soldat im Krieg einen Arm verliert, dann könnte man ihn so ersetzen. Das haben wir heute schon! Zwar nicht so mega hightech wie in Terminator, aber wir haben es!
 
Nein, wenn ein Soldat im Krieg einen Arm verliert, dann könnte man ihn so ersetzen. Das haben wir heute schon! Zwar nicht so mega hightech wie in Terminator, aber wir haben es!

Aber ein Soldat, der ein künstlichen Arm/Bein hat, wird aber nicht mehr in den Krieg geschickt (oder eher Auslandseinsatz).

Das Problem der Energie könnte man eigentlich nur auf nuklearem Weg lösen, den chemisch kann man einfach vergessen.
Ich weiß nicht, welche Leistung die Plutoniumbatterie der Raumsonden haben, die ja schon lange unterwegs sind (werden sicher nur ein paar Watt sein, aber immerhin halten sie mehrere Jahrzehnte). Man könnte es also umdrehen, deutlich mehr Leistung rausholen und dafür sind sie dann in einer Woche alle.
 
Kann man nicht, es sei denn, du kennst einen Weg, die Zerfallskontante radioaktiver Elemente drastisch zu senken.
Selbst wenn du das schaffst, hast du eine schwere, glühend heiße und radioaktive Energiequelle.
 
Ja, stimmt, die Plutoniumbatterie bezieht ihre Energie ja nur aus dem radioaktiven Zerfall (Radionuklidbatterie), daher ist sie auch für langfrsitige Aufgaben gedacht, bei der man nur ein paar Watt braucht.
Ist mir nachher auch aufgefallen... :klatsch:
Aber immerhin liefert eine Plutoniumbatterie über 200 Watt und das über Jahrzehnte, für den Betrieb eines kleinen Computers sollte das also locker reichen.
 
Dafür sicherlich. Selbst kleinere mechanische Dinge wären damit möglich. Aber so ein 200 W Modell liegt eben afaik auch schon in der 40 kg Klasse. Und die Leistung der Dinger nimmt schnell ab (man nimmt eben nicht die Isotope mit den extrem langen Halbwertszeiten). Cassini-Huygen trägt laut Wiki drei Batterien zu je 56 kg (inklusive einer akzeptablen Ummantelung), die sollen letztes Jahr bei 670 W gelegen haben und bis 2017 auf 600 W runtergehen. Wohlgemerkt: Elektrische Energie. Die thermische lag Anfangs aber bei 3x 4400 W. Klingt für mich seeeeehr unpraktisch.
 
Der Wirkungsgrad ist in der Tat fürn Arsch, im Weltraum ist es egal, da kann man es strahlen lassen, aber als Energieversorgung eines Soldaten ist es weniger Geschickt, denn er kann ja nicht mal mehr Ausrüstung mitnehmen, wenn sein Rucksack voll ist.
Also kann man das nur in einer Gruppe realisieren, wo jeder Soldat seine spezielle Aufgabe hat.
 
/sign. Ich möchte allgemein anmerken, dass dieser Thread bald geschlossen wird, wenn sich weiterhin keine Bereitschaft zu wissenschaftlichen Diskussionen zeigt.

Ruyven: Ich weiß deine fundierten Beiträge wirklich zu schätzen, unabhängig davon, ob ich mit den Inhalten konform gehe oder nicht. Aber manchmal solltest du es doch etwas lässiger angehen lassen.
Das ist hier doch die Offtopic/Gott und die Welt-Ecke und wenn der Threadersteller selbst zu früher Stunde von der Ebene der Ernsthaftigkeit abgleitet und damit vielleicht deine private Befindlichkeit stört (was nicht ganz unverständlich ist), so ist das trotzdem kein Grund, mit den Moderatorenmöglichkeiten zu wedeln.
Nimm's nicht zu persönlich, aber das stieß mir mal negativ auf. ;)
 
@quante: Heißt das also, dass jemand sozusagen der Batterieträger ist und mit dem Schleppen einer Konstruktion beschäftigt ist, bei der man nicht weiß, ob überhaupt ausreichend abgeschirmt ist:ugly:?

Oder meintest du das jetzt anders, d.h. jeder hat sich auf etwas spezialisiert, da es zu kompliziert ist, einen Allround-Kampfanzug zu bauen, bei dem man noch nicht mal weiß, ob er überhaupt realisierbar ist?
 
Das ist hier doch die Offtopic/Gott und die Welt-Ecke

Trotzdem werden hier die Beiträge gezählt (falls dir das noch nicht aufgefallen ist), im Gegensatz zur Rumpelkammer, daher muss man nun mal darauf achten, dass ein Thread nicht in sinnlosem Gespame endet.

@quante: Heißt das also, dass jemand sozusagen der Batterieträger ist und mit dem Schleppen einer Konstruktion beschäftigt ist, bei der man nicht weiß, ob überhaupt ausreichend abgeschirmt ist:ugly:?

Tja, ich weiß, dass mein Konzept noch ein paar Detailschwächen hat. :D

Oder meintest du das jetzt anders, d.h. jeder hat sich auf etwas spezialisiert, da es zu kompliziert ist, einen Allround-Kampfanzug zu bauen, bei dem man noch nicht mal weiß, ob er überhaupt realisierbar ist?

Das weiß ich noch nicht, aber wenn es darum geht, Diktatoren aus Erdlöchern zu ziehen oder Terrorchefs in einem Vorort unschädlich zu machen, braucht man halt ein schlagkräftiges Team, das aus einer Handvoll Speziallisten besteht.
Jeder hat also sein Päckchen zu tragen. :ugly:
 
Wenn man postuliert, dass so eine Konstruktion mal existiert (einsatzfähig und nicht als Prototyp), dann wird man auch wissen, ob die Abschirmung reicht.
Genauso wird auch eine Logistik existieren müssen, die dafür sorgt, das frische - nennen wirs mal diffus Energiezellen und sonstiges Verbrauchsmaterial bei Bedarf am Mann ist.
Ist nicht zu weit hergeholt, das hinter einem kampfanzugbewehrtem Infanteristen mehrere Leute für den Support sorgen.
 
Der Wirkungsgrad ist in der Tat fürn Arsch, im Weltraum ist es egal, da kann man es strahlen lassen, aber als Energieversorgung eines Soldaten ist es weniger Geschickt, denn er kann ja nicht mal mehr Ausrüstung mitnehmen, wenn sein Rucksack voll ist.
Also kann man das nur in einer Gruppe realisieren, wo jeder Soldat seine spezielle Aufgabe hat.

Ich kann mir, seit Erfindung des ersten Infrarotsensors, kein Szenario mehr vorstellen, in dem eine Soldat von einer nicht abstellbaren Wärmequelle im Kilowattbereich profitieren könnte ;) Da wäre ein Verbrennungsmotor noch die näherliegende Alternative.
Davon abgesehen ist ein Leistungsgewicht von 4 W/kg einfach miserabel, wenn es bei Miniaturisierung überhaupt gehalten werden kann. Ein LiIo-Akku kann dir diese Leistung für 40-50 h bereitstellen, unter Gefechtsbedingungen sicherlich noch für 20 h. Finde erst einmal einen Stromverbraucher, der solange kontinuirlich eingesetzt wird. Denn für unregelmäßige Nutzung sind Nuklearbatterien noch schlechter geeignet, weil man sie nicht regeln kann. Somit braucht man entweder zusätzliche Puffersysteme oder muss gar das ganze Ding auf Maximalleistung auslegen.


Das ist hier doch die Offtopic/Gott und die Welt-Ecke und wenn der Threadersteller selbst zu früher Stunde von der Ebene der Ernsthaftigkeit abgleitet...

Es ist aber nicht die Rumpelkammer, 13 Uhr ist nicht zu "früher Stunde" und dieser Thread gleitet nicht "mal" von der Ernsthaftigkeit ab, sondern besteht bislang zu einem recht großen Teil aus Wunschvorstellungen fernab der Realität.
Man muss nicht immer bierernst sein (siehe z.B. einige Passagen der Threads zu Raumfahrt oder Quantenmechanik), aber es sollte wenigstens einen ernsthaften Kern geben.
 
Ruyven: Ich bezog das auf die Zeit um 3/4 Uhr morgens, als ich mitgeflapst habe. Und ich kreide auch nicht die Kritik als solche an.

Trotzdem werden hier die Beiträge gezählt (falls dir das noch nicht aufgefallen ist)

Ist es nicht... und tut auch nix zur Sache. Wen interessieren denn irgendwelche Zählungen?

muss man nun mal darauf achten, dass ein Thread nicht in sinnlosem Gespame endet.

Auch wenns flapsig wird, was hat das mit Gespamme zu tun?
Okay... ich wills nicht im Thread diskutieren. Sowas stört noch mehr als Albereien.
Ich hatte Kritik zu äußern, das hab ich getan. Damit bin ich durch.
Wenn irgendwas noch ist: PN. Okay?
 
Ich kann mir, seit Erfindung des ersten Infrarotsensors, kein Szenario mehr vorstellen, in dem eine Soldat von einer nicht abstellbaren Wärmequelle im Kilowattbereich profitieren könnte ;)

Mit der Wärmequelle kann er immerhin den Innenraum eines Zeltes aufheizen. :ugly:

Davon abgesehen ist ein Leistungsgewicht von 4 W/kg einfach miserabel, wenn es bei Miniaturisierung überhaupt gehalten werden kann. Ein LiIo-Akku kann dir diese Leistung für 40-50 h bereitstellen, unter Gefechtsbedingungen sicherlich noch für 20 h. Finde erst einmal einen Stromverbraucher, der solange kontinuirlich eingesetzt wird. Denn für unregelmäßige Nutzung sind Nuklearbatterien noch schlechter geeignet, weil man sie nicht regeln kann. Somit braucht man entweder zusätzliche Puffersysteme oder muss gar das ganze Ding auf Maximalleistung auslegen.

Eine Plutoniumbatterie ist halt auch nicht dafür gemacht, aber chemische Energie ist nun mal begrenzt, willst du über mehrere Tage ein Team im Einsatz haben (ohne extra Versorgung), reicht es nicht, ein paar Akkus zu haben, die bei voller Nutzung in 3 Stunden leer sind.
Oder denkst du Solarzellen um die Akkus wieder aufzuladen? Tarnung ist jedenfalls was anders.
 
Die Nuklearbatteriegeschichte kannst du wirklich knicken. Du musst nicht nur den Träger abschirmen, sondern auch die Elektronik.
Solarenergie... was man da zum Aufladen bekommt, läßt sich wohl einfach berechnen. Auch bei 100% Wirkungsgrad der Solarzellen und einer gleichmäßigen Sonneneinstrahlung wären wohl recht große Flügel nötig, um die Energie in einem tolerierbaren Zeitrahmen zu liefern.

Und wenn du an Akkus denkst - Wofür dann Sonnenenergie? Wenn man die an einer Supportstation aufladen muss, kann man wieder zu herkömmlichen Methoden greifen: Dieselgeneratoren oder ähnliches.

Wenns denn unbedingt eine On-The-Fly-Aufladung während des Tragens sein muss, kann man anstatt Sonnenenergie die uralte Idee vom Sonnenkraftwerk in der Umlaufbahn wieder aufwärmen, die Energie per Mikrowellen zum Boden strahlt. Da bräuchte man aber auch einen großen Empfangschirm und handelt sich andere Probleme ein. Faltet man den Empfangsschirm nicht auf, ist man bei ausreichender Energiedichte Kentucky Fried Chicken.
 
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Es kommt jetzt darauf an, wie groß die Gruppe ist. Hast du ein Team, das zu Fuß unterwegs ist, wird das schwer, keine Frage. Hast du aber ein Team mit Fahrzeugen, kann da schon was gehen, die Frage ist dann jedoch, wozu Solarzellen, wenn sie eh Fahrzeuge haben, die Strom liefern?
 
Momentan habe ich eher das Gefühl, dass ein Threadtitel wie "Welche Ausrüstung nutzt das Militär/der Soldat in Zukunft" oder "Energieversorgung auf dem Schlachtfeld" besser passen würde:D.

Zu den Solarzellen: Wie wäre es denn z.B. mit Solarzellen in Tarnfarben? Ich weiß zwar nicht, wie weit man jetzt ist, z.B. grüne (allerdings stelle ich mir die Tarnfarben-Solarzellen sehr schwierig oder gar unmöglich in der Herstellung vor) Solarzellen zu produzieren (und wie effizient sie wären) und wie gut man Lichtreflexionen vermeiden kann, um nicht unnötig aufzufallen, aber vielleicht könnte man sowas nutzen, um fernab der bzw. ohne die Versorgungsfahrzeuge Kleinverbraucher aufzuladen, da die Radioisotopenbatterie doch eher auf einen konstanten Verbrauch auslegt ist.

P.S.: Achso, du meinst Dieselgeneratoren anstatt Nuklearbatterien. Das habe ich jetzt übersehen:ugly:.

P.P.S.: Die Idee mit dem Nuklearbatterieträger stelle ich mir immer noch sehr wunderlich vor:D.
 
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Da der Thread mit dem Kampfanzug von Crysis anfing, passt das ja.
Mit den Solarzellen: Mach es dir einfach - nimm die durchschnittliche Sonneneinstrahlung pro Jahr in dem Gebiet in dem sich die Starship Troopers befinden (in der Romanvorlage tragen sie anders als im Film solche Exoskelett-Panzeranzüge). Dann errechnest du den Wert, der pro Stunde pro Quadratmeter niedergeht. Und einfach 100%-Wirkungsgrad. Dann kannst du dir ausrechnen, wieviel KWh - was weiß ich - ein Quadratmeter Solarzellen bringt. Oder besser Wh? ;)

Natürlich muss noch festgelegt werden, wieviel der Anzug schluckt, um zu wissen, ob die Solargeschichte lohnt.
 
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