[Review] Hat der uralt Sockel 1366 eine Chance gegen Skylake? Westmere als CPU Geheimtipp..

Ja das hab ich auch gelesen aber der mochte aber nur immer das doppelte vom ram ^^

nicht mitbekommen, dass du das MSI Brett nutzt. Dann hast du ja leider eh das Uncore Problem.

Zu dem Ryzen vs Westmere koennte man glaube ich ne ganze Seite schreiben, wenn man Einsatzzweck/PL/Features/Strom etc. einbezieht.

Ein gutes 4,3 4,4 OC bietet ungefaehr 75% ST und 60 % MT Leistung eines 4GHZ 8Core Ryzen (CPU-Z). Daher koennte Westmere gegen den 6Core Ryznen weiterhin anstinken was P/L betrifft (und was man an Features noetig hat AVX(2) FMA3 etc).
 
Ich fürchte, dass dein BIOS irgendwas mit dem x5650 verkackt hat.
Teste es wue gesagt demnächst gerne auch noch mit der 780er, mal sehen was da raus kommt.
Aber dazu brauch ich Zeit.
 
Die Diese 80€-Sofortkauf-Boards haben aber kein USB 3.0 und SATA 6GB/s.
Lohnen tut sich das eher über Auktionen oder Ebay Kleinanzeigen - so kamen ein Kumpel und ich jeweils für 55€ an ein Asus Sabertooth X58 - das hat beides.
Auf USB3 kann man ja noch verzichten wenn man keinen schnellen USB-Stick braucht, aber wenn du nur SATA2 bzw. 3GB/s hast, dann bremst das einfach aktuelle SSDs auf 70% ihrer Leistung.
Von der Leistung fürs Geld her lohnt es sich definitiv. Wenn es ein bisschen mitläuft bekommt man Board, Prozessor und Kühler zusammen für 150€. Dafür kriegst du mit Sicherheit keinen Ryzen, der da mithält.
Das Problem ist eher: willst du wirklich Sockel 1366? Denn das bedeutet nun mal auch: kein USB 3.1, RAM-Speed selbst mit OC maximal 2000Mhz (DDR4-Speicher kannst du aktuell soweit ich weiß schon mit 3400Mhz Stock kaufen), kein M.2, kein Quad Channel.
Die nächsten zwei Jahre wirst du sicher noch alles auf maximalen Details in 1080p spielen können, von der CPU her. Wenn du was langfristigeres willst ist 1366 aber keine Option. Da würde ich für den schmalen Geldbeutel eher ein zukunftssicheres Board mit Mindestens 3000er Speicher und nen G4560 empfehlen, der dann einem aktuellen i5 oder besser i7 weichen kann wenn es benötigt wird. Ich bin tendenziell ein Freund von AMD, würde aber warten bis der Ryzen die Kinderkrankheiten überstanden hat. War ja schon z.B. beim Phenom so, dass der an sich kaum zu gebrauchen war, der Phenom II dann aber ein klasse Prozessor. Ich kenn Leute die sind heut noch mit dem Phenom II x4 965 unterwegs.
 
USB3 ist was schönes an den Boards. Langsames internet, aber Spiele aufn usb und so von main pc auf x58 System übertragen für Tests. N Dutzend Spiele i knapp 45min - 1h. Will nicht wissen wie lange das mit usb2 oder übers inet gedauert hätte :D.
Hab ich glück das das geschenkte Board USB3 hat :D
 
Sata 3Gbit oder Sata 6Gbit macht in der Praxis exakt 0 fühlbaren unterschied.
1366 hat Tripplechannel und läuft daher schneller als die Dualchannel DDR4 Boards bis 3000er Ram. Ram ist das letzte was bei nem x58 System limitieren dürfte, man merkt ja nichtmal zwischen 1600er und 2000er n Unterschied.
Das einzige Problem ist halt der Verbrauch, der ist bei x58 selbst im Idle unverhältnismäßig hoch.
Einen g4560 mit einem 4,4 Ghz Sechskerner zu vergleichen ist meiner Meinung nach einfach nur grober Unfug. Alle spiele der letzten Zeit skalieren mit 4, viele mit 6 und manche sogar mit 8 Kernen. Da kommste mit nem 3,5Ghz Dualcore nicht weit. Zumal du die X58 Board+Cpu für nahezu den gleichen Preis wieder abstoßen kannst, wenn du dann doch mal auf ne vernünftige moderne Plattform wechseln willst. Sicher, 1366 erfordert ein gewisses Maß an Interesse und Arbeit, weil @stock absolut nichts mehr zu holen ist, aber mit ~4Ghz kannst du absolut alles machen und bist außer beim Benchen in keinem Spiel langsamer unterwegs, weil du sowieso ab 1080p im Grafiklimit hängst.
 
>Sata 3Gbit oder Sata 6Gbit macht in der Praxis exakt 0 fühlbaren unterschied.
Stimmt so nicht. Ich habe einen sehr deutlichen Unterschied gemerkt, als ich mein Asus-Board beim zweiten Defekt gegen ein Gigabyte mit SATA 6GB/s tauschte. Also nicht nur sieht man es in Benchmarks schwarz auf weiß, ich kann auch ganz klar sagen: Ladezeiten in Spielen (Skyrim Remastered, League of Legends) sind jetzt ganz objektiv gut >30% kürzer. Der Rest der Hardware ist gleich geblieben.

>1366 hat Tripplechannel und läuft daher schneller als die Dualchannel DDR4 Boards bis 3000er Ram
Abgesehen davon, dass du offensichtlich fehlinterpretierst, was Dual- und Triple Channel genau machen, haben DDR4-Boards teilweise bereits Quad Channel.

>Einen g4560 mit einem 4,4 Ghz Sechskerner zu vergleichen ist meiner Meinung nach einfach nur grober Unfug.
Die wenigsten hier betreiben ihren Xeon über 4,0 Ghz, aber darum soll es hier nicht gehen. Es ist überhaupt kein Unfug, diese Prozessoren miteinander zu vergleichen. Sie sind zum gleichen Preis erhältlich, und während der Xeon deutlich schneller ist, kann der Pentium jederzeit durch einen besseren Prozessor ersetzt werden, weil er eben auf zukunftssicheren Boards daherkommt und mit zukunftssicherem RAM zusammenarbeitet. Beide Anschaffungen haben ihre Berechtigung, je nachdem ob man in zwei Jahren ein ganz neues System kaufen kann/will oder lieber nur Prozessor und GPU auswechseln.

>Zumal du die X58 Board+Cpu für nahezu den gleichen Preis wieder abstoßen kannst, wenn du dann doch mal auf ne vernünftige moderne Plattform wechseln willst.
Steile These, aber das gilt jetzt noch, weil die Xeons eben noch nicht limitieren in Spielen. In zwei Jahren kann das ganz anders aussehen, grade jetzt wo AMD bezahlbare Achtkerner anbietet und Intel noch im Sommer nachlegen wird, wird sicherlich der Durchschnitts-PC eines Gamers stärker aufgestellt sein, und die Anforderungen von Spielen werden deshalb, und weil eine neue Konsolengeneration ins Haus steht, ansteigen. Wenn der Xeon dann nicht mehr oben mitspielt wird die Nachfrage entsprechend weit geringer sein.

Auch wird hier mal wieder Xeon @ 50% OC mit Stock-Vierkernern verglichen, das ist albern. Auch moderne Prozessoren mit mehr IPC und neuen Befehlssätzen wie AVX (darf man nicht unterschätzen!) kann man übertakten. Ich sag nicht man soll sich keinen 1366er holen - im Gegenteil, es kann ne super Lösung sein, und ich bin grade im Begriff es selbst zu tun. Aber es ist nun mal nicht in jeder Situation die optimale Lösung. Mehr habe ich nicht behauptet.
Ich wäre da jetzt gar nicht so detailliert drauf eingegangen, aber der Ton macht die Musik, und mir "groben Unsinn" vorzuwerfen wenn die eigenen Argumente so dünn sind, das ist schon ein bisschen frech.
 
Ich sag ja man kann Seiten dazu schreiben :D

Greif mal nur 2 Sachen raus :
Thema USB / Sata3 /NVME
USB / Sata3 kann man mit anstaendigen Adpatern fullspeed nachruesten, bei den letzten X58 Boards mit 9182 Controller ist Sata3 nahezu fullspeed schon mit an Board, die Boards mit 9128 Controller (wie das Asus Sabertooth) kann man Sata3 maessig eher vergessen, wenn man daran das OS betreiben will. Da sind die wichtigen 4K Werte selbst mit aktuelle OROMS fuers Bios schlechter als am ICH10R Sata II. USB 3.0 ist bei den "neueren" Boards auch dabei.
NVMe geht als BOOTDEVICE ohne basteln mit der Samsung 960 dank Rom, fuer alle anderen Platten ohne Rom gibt's ne Bastelloesung, siehe hier : Booting Samsung SM961 on ASUS P6T SE mainboard

4Kerner + AVX(2)
Kenne aktuell keine Spiele Engine die AVX unterstuetzt. Bis Engines davon profitieren wirds gemessen an der Zeitspanne bis SSE 4x Unterstuetzung gefunden hat wohl noch ne Weile dauern. Bis dahin wird man denke ich mit 12 Threads besser fahren als mit 8, auch wenns nur auf Spiele bezogen ist. Wenn man sich hier teilweise die Skalierungsbenches von PCGH anguckt, wo ein 10kerner mit 2ghz pro Kern ausreicht um ins GPU Limit zu Laufen, dann sieht man doch wohin der Trend geht. Nen 4 Kerner wuerde ich mir jetzt absolut nicht mehr kaufen.
 
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Die Diese 80€-Sofortkauf-Boards haben aber kein USB 3.0 und SATA 6GB/s.
Lohnen tut sich das eher über Auktionen oder Ebay Kleinanzeigen - so kamen ein Kumpel und ich jeweils für 55€ an ein Asus Sabertooth X58 - das hat beides.
Auf USB3 kann man ja noch verzichten wenn man keinen schnellen USB-Stick braucht, aber wenn du nur SATA2 bzw. 3GB/s hast, dann bremst das einfach aktuelle SSDs auf 70% ihrer Leistung.
Von der Leistung fürs Geld her lohnt es sich definitiv. Wenn es ein bisschen mitläuft bekommt man Board, Prozessor und Kühler zusammen für 150€. Dafür kriegst du mit Sicherheit keinen Ryzen, der da mithält.
Das Problem ist eher: willst du wirklich Sockel 1366? Denn das bedeutet nun mal auch: kein USB 3.1, RAM-Speed selbst mit OC maximal 2000Mhz (DDR4-Speicher kannst du aktuell soweit ich weiß schon mit 3400Mhz Stock kaufen), kein M.2, kein Quad Channel.
Die nächsten zwei Jahre wirst du sicher noch alles auf maximalen Details in 1080p spielen können, von der CPU her. Wenn du was langfristigeres willst ist 1366 aber keine Option. Da würde ich für den schmalen Geldbeutel eher ein zukunftssicheres Board mit Mindestens 3000er Speicher und nen G4560 empfehlen, der dann einem aktuellen i5 oder besser i7 weichen kann wenn es benötigt wird. Ich bin tendenziell ein Freund von AMD, würde aber warten bis der Ryzen die Kinderkrankheiten überstanden hat. War ja schon z.B. beim Phenom so, dass der an sich kaum zu gebrauchen war, der Phenom II dann aber ein klasse Prozessor. Ich kenn Leute die sind heut noch mit dem Phenom II x4 965 unterwegs.


Ramspeed geht zumindest auf 2100 oder bis nahe 2200 mhz. Ersteres lief bei mir schon selbst mit normalen Spannungen. Im overclock.net Forum haben es auch welche hoeher geschafft.
Aber DDR3 vs DDR4 nur mit puren Taktraten zu Vergleichen is eh Banane bei unterschiedlichen Architekturen. Man brauch sich ja nur mal die Aida-Benches anschauen was den Durchsatz angeht.
Zukunftssicher wuerde ich LGA 1151 nicht gerade nennen. Bis in 2 Jahren EOL und keine 6-8-10 Kerner die man dann kostenguenstig draufpacken koennte, da schlicht nicht vorhanden.
 
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Norstein, quad channel ist aber Enthusiast Markt, also hier vernachlässigbar.

Und der dritte Channel bringt ehen mehr RAM-Durchsatz., hinzu kommen deutlich niedrigere latenzen :)

Zeig mir mal ddr4 mit 2133-7-7-7-24 :)
 
Hier mal ein kurzer Realitycheck für alle die meinen, Triple Channel wäre Dual Channel haushoch überlegen.
Was die Latenzen angeht: das stimmt, aber es gibt ja durchaus auch DDR3-Boards mit Skylakesupport.
Ein 1366er-Board (das MSI zähle ich mal nicht, weil das mit schnellem RAM gar nicht klarkommt) bekommt man um ca 110€. Dann darf man noch SATA/USB3 nachrüsten für ~30€, braucht im Prinzip nen Kühler für mindestens 50€. "Kann man auch günstiger kriegen" zieht nicht, denn das selbe gilt für 1151er Hardware. Da man außerdem aus mindestens 2 Quellen kauft, rechne ich 10€ Versand drauf, macht ~200€ ohne RAM (macht am meisten Sinn, denn beide Systeme könnten ja identischen RAM nutzen).
Für 30€ bekommt man auf Ebay das Gigabyte H170M-HD3, ein 1151er Board von Gigabyte, mit Support für schnellen Speicher, SATA 6GB/s, USB3 bereits vorhanden. Dazu für 159€ nen i5 6500 mit Stock Kühler. Auch hier wieder ~10€ für Versand aus zwei Quellen, et voilà: 2 Board-Prozessor-Kühler-Kombinationen für 200€.
Den Xeon kann man nun, mit etwas Geschick, auf 6*4Ghz prügeln, der Skylake hat erstmal "nur" 4*3,2Ghz - dafür aber erheblich mehr Instruktionen pro Takt und einige neue Features dank denen er und der übertaktete Xeon in Spielebenchmarks annähernd gleichauf liegen, dabei braucht er weniger als halb so viel Strom.

Ich will den Xeon nicht bashen, im Gegenteil, ich bin selber grade im Begriff mir einen anzuschaffen. Ich sage nur, dass es keine ultimative Lösung gibt und Sockel 1366 nicht das second coming of Jesus ist wie man so schön sagt, sondern "nur" eine gute, und völlig legitime, Option, die wir hier eben aus Gründen gewählt haben.
 

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