Realer Irrsinn: Neue digitale Stromzähler ("Moderne Messeinrichtung")

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Kinder, diese Infrarotschnittstelle gibts schon jahrelang und hat sich ( warum auch immer ) bei den Stromanbietern durchgesetzt.

Wäre ja auch zu einfach, einen NFC Chip o.ä. dort zu verbauen...
 
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So, seit ein paar Wochen hab ich jetzt auch so einen smarten Zähler. Es wurde sogar schon ein Modell mit zusätzlichem Taster verbaut. :D:top:

Die ganzen unterschiedlichen Werte sind schon sehr interessant (Durchschnittsverbrauch 1/7/30 Tage usw), zumal man mit so einem Teil auch den aktuellen Verbrauch von zb. E-Ofen, Geräten an der Starkstrom-Steckdose, und auch der elektrischen Durchlauferhitzer o.ä. erkennen kann, an deren Leitung man ja ansonsten nicht so einfach einen Strommesser stecken kann. Was mir allerdings gerade aufgefallen ist:

Es reicht schon Sonnenlicht, zb. durch ein in der Nähe befindliches Fenster, um "wild" durch die Statistiken durchzuschalten. Sprich: Die Standard-Einstellung ist zb. die Anzeige kWh-Stand in der obersten Reihe, aktueller Stromverbrauch in Watt in der unteren Zeile. Wenn der Zähler jetzt frei hängt, oder man die Tür des Zählerschranks offen gelassen hat, steht dort beim nächsten Zähler-Besuch irgendeine andere Angabe im Display - was schon nervig sein kann, da es einige Anzeige-Modi gibt, durch die man anschließend erst wieder durchschalten muß, bis man da ist wo man hin will.

Also immer die Tür geschlossen halten, oder bei freie hängendem Zähler den Sensor zukleben. ^^


Edit: Beim Zählerablesen wurde mir übrigens mitgeteilt, dass die klassische Wasseruhr bei uns in Kürze auch gegen ein elektronisches Modell ausgetauscht werden muß. Witzigerweise kann man deren Stand dann per Funk von draußen, aus dem Servicefahrzeug, ablesen. Aber um den Stand des neuen Smart-Stromzählers abzulesen muß man noch in die Wohnung kommen, und auf das Display schauen. :schief:
 
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So, seit ein paar Wochen hab ich jetzt auch so einen smarten Zähler.
Meiner kommt Anfang Mai. Ich bin schon ganz aufgeregt. Wie kann man die eigentlich manipulieren? Auf dem alten liegt noch ein Haar auf der Scheibe. Hach, das muss icvh noch dringend rausziehen.
 
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Wieder ein Fall für das Allzweck-Duo im Haushalt: Panzertape und WD40 - löst die meisten probleme im Haushalt schnell und zuverlässig. :haha:

Panzertape übern Sensor --> Problem gelöst. :ugly:
 
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Moment, muss ich kurz kontrollieren...

Does it move? Die Anzeige "rotiert", also ja.
Should ist move? Nö.
OK, hast Recht das ist ein Fall für Panzertape.
 
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Wir haben auch so einen bekommen. Mussten beim Hausbau extra nen Anschluss am Haus anbringen damit man von aussen ablesen kann. Nen Jahr später kam dann ein neues Modell. Das ist jetzt der Stand der Technik. Der hat eine Simkarte drin und sendet die Daten automatisch. Die waren alle begeistert davon :daumen: Bis sie das Teil im Keller eingebaut haben und gemerkt dass man da unten nicht im geringsten Empfang hat. Nicht mal das Pager-Netz kommt da unten rein... :nicken: :ugly: :lol:
 
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Ja was für eine Überraschung aber auch. :-D

MfG
 
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Beim Zählerablesen wurde mir übrigens mitgeteilt, dass die klassische Wasseruhr bei uns in Kürze auch gegen ein elektronisches Modell ausgetauscht werden muß. Witzigerweise kann man deren Stand dann per Funk von draußen, aus dem Servicefahrzeug, ablesen. Aber um den Stand des neuen Smart-Stromzählers abzulesen muß man noch in die Wohnung kommen, und auf das Display schauen. :schief:

Ich bin bestürzt, das smarte am SMART-Meter ist doch die Fernablesung durch den Stromversorger! Spart Personalkosten, hilft Tarife und Verbrauchszeiten in Übereinstimmung zu bringen und ist notwendig um die gesetzliche Verpflichtung der Energieversorger seine Kunden zum Energiesparen zu bringen zu erfüllen.
 
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Irgendwann gibts "Stromversorger" die uns nicht mit Strom versorgen. :hmm:
 
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Unser "neuer" Stromzähler hat eine IP Adresse aufgeklebt,was angeblich eine Ablesung online ermöglichen sollte.Die Verbindung wird dafür durch das Lichtnetz selbst,also die bereits vorhandenen Kabel gemacht und wahrscheinlich dann irgendwo auch Ausgelesen und Online gestellt.
Soviel zur Theorie,denn in der Praxis klappts nicht gibt auch unser Stromlieferant zu.
Also immer noch Klinkenputzen statt Hightech.

Aber wir bekommen grundsätzlich immer lustige Karten auf dem Postweg wo wir selbst unsere Stromzähler ablesen sollen.
Allerdings wohne ich auch in einer Stadt wo wahrscheinlich 75% der Stromkunden ihre Rechnung eh nie Zahlen würden.
 
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Und dabei kanns auch altmodisch so einfach sein. Mein Energieversorger hat eine Homepage auf der ich mich mit meiner Kundennummer einloggen kann. Da kann ich dann zu beliebiger Zeit (aber mindestens 1x pro Jahr) meinen aktuellen Zählerstand eintragen und das wars. Ich kann sogar meinen monatlichen Abschlag auf Wunsch beliebig wählen.
Arbeitsaufwand 30 Sekunden pro Jahr und das Thema ist durch.

Und das alles mit nem uralten Drehscheibenzählerkasten ganz ohne bling-bling. Krass, oder? :D
 
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Und dabei kanns auch altmodisch so einfach sein. Mein Energieversorger hat eine Homepage auf der ich mich mit meiner Kundennummer einloggen kann. Da kann ich dann zu beliebiger Zeit (aber mindestens 1x pro Jahr) meinen aktuellen Zählerstand eintragen und das wars. Ich kann sogar meinen monatlichen Abschlag auf Wunsch beliebig wählen.
Arbeitsaufwand 30 Sekunden pro Jahr und das Thema ist durch.

Und das alles mit nem uralten Drehscheibenzählerkasten ganz ohne bling-bling. Krass, oder? :D
Aber mit den neuen Geräten haben die Energieversorger die Option, betrügende Selbstständige zu finden, die zu wenig Geräte angemeldet haben. Denn die Anschlussgebühren richten sich nach der Anschlussleistung. Und wenn Du z.B. als Copy shop 10KW anmeldest und einmal 10,1KW verbrauchst, ja dann ....

Das wird eine Gelddruckmaschinerie
 
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dann... YouTube :ugly:

Klar, die "Betrüger" fallen da auf. Aber ich würde auch auffallen da ab und an alle paar Jahre schon jemand vorbeikommt und schaut ob der Zähler noch ok ist und abliest. Wenn der dann da kurioserweise 5000 kWh mehr abliest als ich eingetragen habe gibts Lack. :D

Aber im Ernst, wie lächerlich ist das eigentlich dass die es nicht gebacken bekommen Zähler zu installieren, die ein paar Bytes in der Woche übers Stromnetz schicken können? Hier gehts ja wirklich nur um ein einziges Datenpaket, sprich null Bandbreiten- und null Latenzanforderung. Das geht übertrieben gesagt mit Morsezeichen. Das sollte doch von den Haushalten bis zum nächsten Umspannwerk gehen wos dann ein Empfänger per Internet zum Energieversorger schickt. Aber da verlange ich wohl zu viel am Industriestandort Deutschland^^
 
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ist notwendig um die gesetzliche Verpflichtung der Energieversorger seine Kunden zum Energiesparen zu bringen zu erfüllen.
"Sie haben diesen Monat zu viel Strom verbraucht. Jetzt gibts keinen mehr."
"Leider scheint heute die Sonne nicht. Jetzt gibts keinen Strom mehr."
"Da gerade zu viele Elektroautos geladen werden und wir nicht genug Strom produzieren können, wird jetzt ihre Stromversorgung eingeschränkt."

Sorry, die digitalen Stromzähler sind nicht nur überflüssig, sondern durch die Anbindung an externe Datennetze auch unsicher und stellen einen Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte dar. Und das allerbeste: Die Dinger sind prinzipiell fernsteuerbar. Stelle dir jetzt mal vor, man schränkt dir den Stromverbrauch ein (eine Komplettabschaltung ist wohl laut dem BSI ausgeschlossen), weil man dank des überstürzten Setzens auf erneuerbare Energien bzw. das überstürzte Abschalten konventioneller Kraftwerke, während man immer mehr auf Elektromobilität setzt, ein instabiles Stromnetz erzeugt.
Lastmanager – Wikipedia

Oder die potenzielle Anfälligkeit für Hackerangriffe...

Und die Kosten erhöhen tun diese modernen Messeinrichtungen auch noch.
Intelligente Stromzaehler - Smart Meter wird zur Pflicht: Strom ablesen und Kosten von Smart Metern - Finanztip

Bis zu 100€ im Jahr, je nach Funktionsumfang und Stromverbrauch. :wall:
Einzig tun die Stromversorger und Netzbetreiber sparen, da die Infrastruktur weniger aufwändig ausfallen muss. Der Endkunde ist Und dann noch die gesetzlich vorgeschriebene Möglichkeit, Nutzungsprofile erstellen zu können... Was, wie im Wikipedia-Artikel beschrieben wird, bestens dazu genutzt werden kann um Profile über die Lebensgewohnheiten erstellen zu können.

Klingt zwar in der Theorie toll, die Nutzer durch die mögliche Visualisierbarkeit der Verbrauchsdaten zum bewussten Stromverbrauch treiben zu wollen - würde es die Nutzer aber interessieren, hätten die sich schon längst selber erkundigt.
Dafür gibts mal wieder nur Nachteile.
 
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Einzig tun die Stromversorger und Netzbetreiber sparen

...gab es daran jemals einen ernsthaften Zweifel? Natürlich gehts bei der Sache nur darum Kosten zu sparen und/oder mittelfristig Kontrollfunktionen zu erhöhen.

Mich interessiert mein Stromverbrauch durchaus auch - aber ich habe einen ausreichend genauen Durchblick wenn ich am 1. des Monats die Zahl ablese und die in meine Excel-Tabelle in die Spalte Strom schreibe. Das ist die neben der Spalte Wasser. :ka:
(Seitdem ich meine Notlösungs-PC-Kartoffen habe hat sich mein Stromverbrauch um ~15-20 kWh/Monat reduziert... kurios... :haha:)
 
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Du scheinst ja genau zu wissen, was Du nicht willst. Was ist Deine Vision der Stromherstellung in der Zukunft?

Was spricht zur Netzstabilisierung gegen z.B. temporäres Abschalten von bestimmten unwichtigen Anschlüssen,. z.B. dem Ladestrom des Elektrofahrzeuges? Wenn das acht Stunden auf dem Firmenparkplatz steht, kann das problemlos sechs Stunden abgeschaltet werden. Oder?

Die Meldungen, dass es nicht genug Strom gibt, kennen Franzosen im Sommer und Winter sehr genau. Immer dann, wenn Flüsse zu wenig Wasser haben oder eingefroren sind. Das war es dann mit Kühlwasser für thermische Kraftwerke. Und im Rahmen des Klimawandels werden auch wir immer weniger Kühlwasser im Extremfall haben. Wind- und Solarenergie braucht keine Wasserkühlung. Toll, oder?
 
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...gab es daran jemals einen ernsthaften Zweifel? Natürlich gehts bei der Sache nur darum Kosten zu sparen und/oder mittelfristig Kontrollfunktionen zu erhöhen.
Nein, daran gabs nie Zweifel. Dienen tut der Spaß auch dazu, damit dieser Irrsinn des überstürzten Abschaltens konventioneller Energieerzeugungsmöglichkeiten durchgesetzt werden kann, bevor die eneuerbaren Energien eine stabile Alternative darstellen und es für Spitzenlasten bzw. Versorgungsengpässe auch brauchbare Speichermöglichkeiten gibt. Erneuerbare Energien stehen nunmal nicht zu jeder Zeit zur Verfügung, weshalb ne Speicherung zwingend erforderlich ist.

Gerade wegen den Kontrollmöglichkeiten seitens des Anbieters und Kosteneinsparungen auf Kosten der Nutzer gehört sich gehörig gegen die digitalen Messeinrichtungen gewehrt.

@interessierterUser: Konventionelle Energieerzeuger erst abschalten, sobald erneuerbare Energien in ausreichender Anzahl vorhanden sind, während ausreichende Speichermöglichkeiten geschaffen wurden (für den Fall, dass die erneuerbaren Energien nicht zur Verfügung stehen).
Und im Individualverkehr nicht die Elektromobilität als heiligen Gral darstellen, die noch für einen unbeschreibbar großen Strombedarf sorgen wird.

Das Beispiel mit dem Abschalten des Ladestroms für E-Autos ist eigentlich gut :) - nur was ist, wenn du die acht Stunden bräuchtest, um die Karre vollzumachen (Schnellladen ist a) nicht sonderlich gut für den Akku und b) sorgt das für extreme Lastspitzen)...
Prinzipiell sehe ich ja auch ne Menge nützliche Anwendungsgebiete fürs Lastenmanagement, jedoch sehe ich auch ein großes Missbrauchspotenzial hinsichtlich politischer Ideale und der Profitmaximierung. Zumindest sollten die Lastmanagementfunktionen nicht fernsteuerbar sein, d.h. der User sollte selber festlegen können, dass in Abwesenheit bspw. Warmwasserboiler, bestimmte Steckdosen/Verbraucher, Klimaanlage etc. abgeschaltet werden. Und dazu gibts bereit entsprechende Möglichkeiten von SmartHome-Gerätschaften. Dazu brauchts keine moderne Messeinrichtung an öffentlichen Netzen.

Und wie bringt man die Leute dazu, dann freiwillig solche Möglichkeiten zu nutzen? Durch Stromersparnisse - und zwar nicht, indem der Strom für Verweigerer teurer wird, sondern rein durch die geringere Rechnung durch den geringerne Verbrauch.
 
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Nein, daran gabs nie Zweifel. Dienen tut der Spaß auch dazu, damit dieser Irrsinn des überstürzten Abschaltens konventioneller Energieerzeugungsmöglichkeiten durchgesetzt werden kann
Merkel halt, es gab einen langfristigen mit allen Seiten abgestimmten Vertrag. So machen Grüne Politik. Das Sprunghafte raus aus dem Vertrag und dann sofortiges Abschalten fällt unter Populismus.

Erneuerbare Energien stehen nunmal nicht zu jeder Zeit zur Verfügung, weshalb ne Speicherung zwingend erforderlich ist.
Wir haben genug konventionelle Gaskraftwerke, die optimal mit der EE zu kombinieren sind.

Gerade wegen den Kontrollmöglichkeiten seitens des Anbieters und Kosteneinsparungen auf Kosten der Nutzer gehört sich gehörig gegen die digitalen Messeinrichtungen gewehrt.
Abwarten, prinzipiell erlauben variable Strompreise durchaus Sparen für den Endverbraucher, je nach Umsetzung. Man muss z.B. nicht um 12:00 eine Stunde Staubsaugen. Kann man machen, aber dann wird es halt teurer, als wenn man es um 15.00 oder um 21.00 macht. Im Kapitalismus steuert man weniger mit verboten, denn mit Preisen. Und unsere aktuelle Stromversorgung, die darauf ausgelgt ist, den maximalen jährlichen Strombedarf auch ohne Kernkraftwerke zu decken, ist ziemlich teuer. Jedes Kernkraftwerk wurde durch andere konventionelle Kraftwerke abgesichert, darum haben wir auch soviel konventionelle Kraftwerksleistung, auch wenn davon zig GW abgeschaltet sind und Kraftwerke z.T. eingemottet wurden.

Die Versorungssicherheit ist heute übrigens viel höher als früher, vermutlich auch wegen der EE. Aber lies es selber.

Saidi.JPG
Quelle: Bundesnetzagentur -
Auswertung Strom


Bewerte dazu die regionalen Unterschied. Wenn wir die ehemalige DDR mit völlig maroder Infrastruktur heraus nehmen, fällt z.B. der Vergleich vom Windstromland Nummer 1, Schleswig Holdstein, zu Baden Würtemberg und Bayern auf. Das kann natürlich auch an Baumaßnahmen liegen, denn wo viel gebaut wird, geht auch viel kaputt

Saidi regional.JPG
https://www.bundesnetzagentur.de/Sh...sicherheit/SAIDIStromBL.jpg?__blob=poster&v=3


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Toll, dann fangen alle Leute an abends und nachts ihren Haushalt zu schmeißen - genau dann, wenn man als Nachbar Ruhe und nicht den ganzen Lärm will.
Oder noch besser, wenn man Schichtarbeiter ist und man in der Zeit schlafen will oder auf Arbeit ist, wo der Strom besonders billig ist.

Wie oben schon geschrieben, bestehen doch ohne Fernsteuerzwang durch zweite/dritte Parteien Möglichkeiten, reale Ersparnisse zu erzeugen. Smart Home ist doch bei daran interessierten Leuten schon Alltag.
Die, die sich weigern, können halt nicht sparen, haben aber auch keine Mehrkosten durch diese Stromzähler. Alle anderen Sparen automatisch durch den geringeren Energieverbrauch.

Stromtarife, wo die Kosten abends/nachts/am Wochenende geringer waren als in Stoßzeiten gab es auch für Privatpersonen schon in der Vergangenheit.

Mein eigentliches Problem an der ganzen Sache ist zugegeben einfach bloß der Zwang, Zweiten und Dritten die Möglichkeit zur Fernsteuerung einzuräumen bzw. einräumen zu müssen, und dass dann sogar noch räumlich unbeschränkt. Insbesondere in Verbindung mit den Mehrkosten für den Nutzer und halt dem möglichen Missbrauch und dem Gefahrenpotenzial solcher Möglichkeiten. Und Allgemein halt dem Zwang zu Smart-Funktionen bzw. zum Nutzen von Smart Home inklusive Steuerungsmöglichkeiten gegenüber Zweiten/Dritten. Das will ich genauso wenig, wie ein Smartphone-Verweigerer ein Smartphone benutzen will.
 
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Oder noch besser, wenn man Schichtarbeiter ist und man in der Zeit schlafen will oder auf Arbeit ist, wo der Strom besonders billig ist.
Das sind in der Tat ernste Themen. Ich wollte auch nicht alles als bedingungslos positiv beschreiben, nur lernt man als "Problemlöser", und nichts anderes sind Inschinöre, immer zuerst das Positive an Dingen zu sehen. Und ja, aktuell ist ganz vieles völlig unabgestimmt, undurchdacht und in Gänze vermutlich unsozial. Da sind wir uns vermutlich ziemlich einig.
 
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