Test RAM OC anhand eines 5800x3D. Was bringt es?

Uff, da ist aber einer ganz schön empfindlich, weil nicht alle ihn nun uneingeschränkt loben. Kritik gehört auch dazu.
Die Tests belieben nun einmal nicht akkurat, egal was noch für Argumente kommen. Wenn man genaue Ergebnisse möchte, versucht man immer so viel Variablen wie möglich zu eliminieren und verändert nur eine, hier die RAM Geschwindigkeit. Dann werden die Test unter selben Bedingungen mehrmals wiederholt und ein Durchschnitt gebildet. Dann kann man erkennen, ob sich was getan hat und wieviel.
 
Uff, da ist aber einer ganz schön empfindlich, weil nicht alle ihn nun uneingeschränkt loben. Kritik gehört auch dazu.
Klar. Berechtigte Kritik ist gerne gesehen.

"Kritik" die aber fernab der Realität ist, wo andere Dinge wie Messtoleranz viel mehr mit reinspielen, ist aber keine "Kritik", sondern schlicht "Unwissenheit" oder "bewusst irgendwas negatives suchen, auch wenns keinen Sinn macht".

Dann werden die Test unter selben Bedingungen mehrmals wiederholt und ein Durchschnitt gebildet.
Exakt das mache ich. So wie eben PCGH testet.
Was du wüsstest wenn du dir die zur verfügung gestellten CFX Files angeschaut und dich damit beschäftigt hättest :ka:
Das scheint aber leider nicht passiert zu sein.


Dann kann man erkennen, ob sich was getan hat und wieviel.
Nein kann man nicht, weil selbst beim Durchschnitt noch Toleranzen dabei sind, wie dir von mir und @blautemple erklärt wurden.
Wenn ich kleinere Anpassungen am RAM vornehme, z.b. tRFC von 160ns auf 140ns reduziere, habe ich, logischerweise, eine höhere Leistung. Wenn mein Benchmark jetzt aber 0,4% weniger FPS ausspuckt... ist dann der tRFC wert irrelevant und bringt nichts?
Nein, es ist Messtoleranz.


Klingt so als hättest du noch nie vernünftigte Benches angefertigt und analysiert mittels CFX. Frag mal die PCGH Redaktion wie das mit den Messtoleranzen aussieht. Da sind die 0,5% Taktunterschied wirklich absolut lächerlich im vergleich. Nach dem rausrechnen sowieso. Ich habe sogar 2 Spiele nachträglich aussortiert, weil da die P0.2 FPS um 30%(!!!!) geschwankt sind innerhalb von den 3 Durchläufen.

Warum denkst du hat sogar der PCGH CPU Fachredakteur meinen Test gelobt, der Chefredakteur ihn angepinnt und Sven ihn auf die Homepage gebracht? Weil der Test inakkurat und schwachsinnig ist? Wohl kaum. Die wissen wie Benches funktionieren. Sie machen das ständig. Sie wissen dass die Messtoleranz größer ist als der, sogar herausgerechnete, Taktunterschied.
 
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Warum denkst du hat sogar der PCGH CPU Fachredakteur meinen Test gelobt, der Chefredakteur ihn angepinnt und Sven ihn auf die Homepage gebracht? Weil der Test inakkurat und schwachsinnig ist? Wohl kaum.
Vor Kritik sollte man keine Angst haben :)
Als Fachred. lernt man als Erstes, dass man nicht sofort auf Kritik reagiert (emotional), sondern sie erst mal wirken lässt. Dann verfasst man im Ruhigen eine Antwort. Dein Artikel ist definitiv ein Mehrwert, trotzdem kann Kritik gestellt werden. Insofern, schnapp dir eine Tasse Kaffee und betrachte die Sache einfach etwas später noch mal.
 
Unabhängig jetzt von dem Thread.

Die Sachen sind vielen Leuten zu abstrakt und an die Infos zu kommen, dauert manchmal länger und erfordert mehr Arbeit, als das eigentliche Doing.

Übertakten. Ist griffig. Ich knall hoch. Bekomm mehr ab. Bam.

Ram OC mit Timings, Subtimings und Widerständen wird in manchen Foren eingangs gut erklärt, das man ungefähr weiss, welcher Wert was ist, aber die Zusammenhänge und Abhängigkeiten bleiben oft unklar oder sind in hunderten von Seiten versteckt.

Und dann gibts dann eben noch die FPS Fraktion. Der Balken muss wachsen.
Was die lows machen ist erstmal egal.

Ich hab da meine eigene Theorie wie das entstanden ist, die garantiert nicht stimmt aber zumindest konnte ich die schon beobachten.
Die Counterstrike Community.
Wenn man betrachtet wie da nach den FPS getrachtet wurde, was da an configs gebastelt wurde, wie da Pros nachgestellt wurde. Man wollten wissen welche cfgs sie nehmen, wie ihre Grafikkartensettings aussehen, man wollte immer mehr FPS. Und am Ende blieb das als einzige Kennzahl.
Ist besonders interessant wenn man mal betrachtet, wie wenig Ahnung die meisten Pros von Hardware und Systemen haben.

Jedenfalls würde ich @Jaffech nicht darum bemühen das ganze Spiel nochmal ohne CO und PBO (und mit Luftkühlung!) aufzuarbeiten und würde Kritik erst näher betrachten, wenn hier jemand sein System mit dem eigenen Anspruch eben durch bencht und uns das präsentiert.
 
@Kubiac ich mache für dich die Tage nochmal ein paar Benches mit dem 3800er Setting ohne CO. Aber nur mit dem 5800x3D, da der 5900X bereits verkauft ist.
Zumindest in den 3 (von 7) Spielen, bei dem es überhaupt einen geringeren Takt gab.

Jedenfalls würde ich @Jaffech nicht darum bemühen das ganze Spiel nochmal ohne CO und PBO (und mit Luftkühlung!) aufzuarbeiten
Hab nichtmal einen Luftkühler da :ugly:
Wie weiter oben erwähnt waren das eigentlich nur Benches für mich selbst. Aber wenn ich die Benches eh schon habe, kann ichs auch gleich veröffentlich war das Motto. Dass wegen herausgerechnetem und daher unrelevanten Taktunterschied so ein Fass aufgemacht wird, hatte ich tatsächlich nicht erwartet :ka:

und würde Kritik erst näher betrachten, wenn hier jemand sein System mit dem eigenen Anspruch eben durch bencht und uns das präsentiert.
Das wäre sowieso das beste. Weil alleine die Kühlung und die ICs einen größeren Unterschied machen als CO.
CO mag bei Luftkühlern evtl einiges bringen weil die CPU kühler bleibt und besser taktet, aber bei einer Custom Wakü ist die CPU nunmal immer kühl. Daher gibts auch nur in 3 Spielen überhaupt einen Taktunterschied
 
Als ich vom 5900X auf den 5800X3D umgestiegen bin hab ich auch danach den 3200er CL16 Speicher verkauft und gegen 3600er CL16 getauscht der hier 24/7 ohne Probleme mit 3733 CL16 läuft mit dem X3D. Ich hatte ein paar Wochen den 3200er Ram beim X3D im Einsatz und man merkt schon ein wenig eine Besserung beim Spielen wenn du schnelleren Ram nutzt. Gerade beim Spielen und gleichzeitigem Streamen hat sich die Performance verbessert (Ich Streame über die CPU). Das ist mitllerweile der dritte Prozessor auf dem X570 Board (3700X, 5900X, 5800X3D) und mir tut das schon irgendwie leid das ich wohl aufrüsten muss da der 5800X3D shon hin und wieder die RTX 4080 limitiert. Da ich ja wie immer bei jeder GPU Generation neu kaufe werde ich für die RX 8900XTX oder eine RTX 5080 wohl dann auf einen Ryzen der 9000er Serie wechseln. Eigentlich Schade, da das AM4 System wirklich seit Jahren ohne irgendein Problem läuft.
 
Jetzt zu der CO/PBO/Takt Diskussion:
Was glaubt "ihr" eigentlich was das bisschen mehr Takt ausmacht? 3% bedeuten in dem Fall kaum mehr als Messtoleranz. CPUs skalieren nicht linear mit Takt, 3% mehr Takt bedeuten vllt 1,5% mehr Leistung im Schnitt und das ist schon sehr optimistisch.
Die PCGH wäre hier im Forum in Streifen geschnitten worden, wenn sie mit solchen Testmethoden so ein Fazit veröffentlichen hätten.

Klar wäre es noch besser gewesen nur mit Ram OC zu testen, aber es ändert auch nicht viel an den Ergebnissen.
Vermutlich nicht. Es bleibt aber eine Unschärfe, die unnötig ist. Wobei ich das Argument natürlich verstehe, dass dies eigentlich nur für den eigenen Gebrauch gedacht war.

Sage ich doch.
Aber es gibt einen unterschied zwischen Kritik und "Kritik". Gerade du solltest das wissen :ugly:
Bei RAM OC muss man teilweise ja schon mit der Lupe schauen, um Änderungen messen zu können. Und so wertend und anspruchsvoll, wie du selbst sonst argumentierst, müsste es für dich erkennbar sein, dass bei so einem Test Luft nach oben ist, was die Testparameter angeht.
 
Die PCGH wäre hier im Forum in Streifen geschnitten worden, wenn sie mit solchen Testmethoden so ein Fazit veröffentlichen hätten.
Kannst du mir sagen welche Umgebungstemperatur und Lüfterdrehzahlen des Kühlers bzw. welcher Kühler überhaupt verwendet wurde oder welche Timings vom RAM beim Test des 7800x3D verwendung fanden? Also nur Infos aus dem Artikel selbst natürlich.

Das hat alles mehr Einfluss als die 0,5% mehr Takt durch das CO bei meiner Custom Wakü.

Übrigens, CFX ist (auch bei PCGH!) so eingestellt, dass die Messung nur ins Ergebnis einfließt, wenn die Messtoleranz unter 5% liegt. Da würde ich mir über die sogar herausgerechneten 0,5% keine Sorgen machen :)

Ja, es wäre besser wenn kein CO aktiv gewesen wäre, aber es ist hinreichend genau um eine Aussage zur Skalierung treffen zu können

Bei RAM OC muss man teilweise ja schon mit der Lupe schauen, um Änderungen messen zu können.
Kommt auf den Test an. Bei Cinebench: ja.
Bei realen Spielen im CPU Limit: Nein, wie ich gezeigt habe.

Sicherlich gibts das eine Spiel, welches nicht mit RAM skaliert oder nur im homoöpathischen (<1%) Bereich, aber die sind ehr die Ausnahme.

Und so wertend und anspruchsvoll, wie du selbst sonst argumentierst, müsste es für dich erkennbar sein, dass bei so einem Test Luft nach oben ist, was die Testparameter angeht.
Bei einer LuKü würde ich dir definitiv zustimmen, da macht CO einen größeren Unterschied durch die niedrigere Temperatur. Aber wie du an den CFX Files sehen kannst, tritt hier nur bei 3 von 7 Spielen überhaupt ein Unterschied im Takt durch das CO auf.

Aber wie geschrieben, liegt bei 4 von den 7 Spielen, bedingt durch meine Custom Wakü, kein Taktverlust ohne CO vor. Da macht das CO also nichtmal einen Unterschied.

Bei den 3 Spielen die mit CO an Takt gewinnen, werde ich eine Nachmessung durchführen, die aber - und das weiß ich jetzt schon - durch die Messtoleranz untergehen wird. Zu gering ist der Unterschied im Takt.
 
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Kannst du mir sagen welche Umgebungstemperatur und Lüfterdrehzahlen des Kühlers bzw. welcher Kühler überhaupt verwendet wurde oder welche Timings vom RAM beim Test des 7800x3D verwendung fanden? Also nur Infos aus dem Artikel selbst natürlich.

Das hat alles mehr Einfluss als die 0,5% mehr Takt durch das CO bei meiner Custom Wakü.

Übrigens, CFX ist (auch bei PCGH!) so eingestellt, dass die Messung nur ins Ergebnis einfließt, wenn die Messtoleranz unter +/-5% liegt. Das heißt, dass die Schwankung der Ergebnisse 10% betragen kann. Da würde ich mir über die sogar herausgerechneten 0,5% keine Sorgen machen :)

Ja, es wäre besser wenn kein CO aktiv gewesen wäre, aber es ist hinreichend genau um eine Aussage zur Skalierung treffen zu können


Kommt auf den Test an. Bei Cinebench: ja.
Bei realen Spielen im CPU Limit: Nein, wie ich gezeigt habe.

Sicherlich gibts das eine Spiel, welches nicht mit RAM skaliert oder nur im homoöpathischen (<1%) Bereich, aber die sind ehr die Ausnahme.


Bei einer LuKü würde ich dir definitiv zustimmen, da macht CO einen größeren Unterschied durch die niedrigere Temperatur. Aber wie du an den CFX Files sehen kannst, tritt hier nur bei 3 von 7 Spielen überhaupt ein Unterschied im Takt durch das CO auf.

Aber wie geschrieben, liegt bei 4 von den 7 Spielen, bedingt durch meine Custom Wakü, kein Taktverlust ohne CO vor. Da macht das CO also nichtmal einen Unterschied.

Bei den 3 Spielen die mit CO an Takt gewinnen, werde ich eine Nachmessung durchführen, die aber - und das weiß ich jetzt schon - durch die Messtoleranz untergehen wird. Zu gering ist der Unterschied im Takt.
Gibt es irgendwo eine Aufschlüsselung der Taktrate pro Kern? Das, was der Link zu CapframeX ausgibt ist viel zu ungenau. Bei einem 5800X3D boosten nicht alle Kerne auf 4450Mhz mit Werkseinstellungen.

Die 10% Schwankung erlaubt PCGH vielleicht innerhalb einer Messreihe. Verstehe das in diesem Zusammenhang nicht.
 
Gibt es irgendwo eine Aufschlüsselung der Taktrate pro Kern? Das, was der Link zu CapframeX ausgibt ist viel zu ungenau.
Nein, es gibt nur den Mittelwert aller Kerne. Und der beträgt ohne CO oft 4550 MHz, wie du sehen kannst.
Wenn der Mittelwert aller Kerne 4550 MHz beträgt... dann natürlich auch jeder Kern einzeln.

Bei einem 5800X3D boosten nicht alle Kerne auf 4450Mhz mit Werkseinstellungen.
Doch, tun sie bei nicht maximaler auslastung (also nicht bei prime oder CB) und wenn die Kühlung passt. Das ist genau der Knackpunkt um den es mir geht wenn ich die Kühlung anspreche

Die 10% Schwankung erlaubt PCGH vielleicht innerhalb einer Messreihe. Verstehe das in diesem Zusammenhang nicht.
Sorry, sind 5% schwankung. Hab ich schon korrigiert
Und ja, die Messreihe besteht aus 3 Messungen zu je 20s (PCGH Standard). In diesen 3 Messungen sind 5% Messtoleranz erlaubt. Das heißt, dass ich jetzt eine 3er Messung mache, danach noch eine und der Unterschied sind dann 100% zu 105% im Extremfall. Wenn ich aber 0,5% Taktunterschied durch CO habe dann ist der Einfluss von CO 1/10 der möglichen Messtoleranz. Und das sogar ohne es herausgerechnet zu haben.

p.s. die Infos zum 78x3D Artikel fehlen noch :P
 
@Birdy84 @Kubiac
Wie angekündigt habe ich nun in den 3 Spielen (Starfield, HZD und SotTR), welche durch CO einen Taktunterschied gezeigt haben nochmal benches mit 3800 MT/s ohne CO durchgeführt (zu erkennen daran, dass der Takt nicht bei 4450 MHz liegt).
CFX Files (3200er, 3800er CO-30, 3800er ohne CO):

Im Orginaltext habe ich das CO Thema nochmal mit "Hinweis 1" und "Hinweis 2" am anfang behandelt und die Benches natürlich am Ende noch hinzugefügt. Danke für eure Kritik.

Hier die Ergebnisse:
1719354217925.png

Mit CO sind es 0,3% mehr AVG, 0,1% mehr P1, 2% weniger P0.2

1719354288666.png

Hier sind es mit CO 0,6% mehr AVG, 0,9% mehr P1 und 0,6% weniger P0.2

1719354358139.png

Hier sind es mit CO 0,0% mehr AVG, 0,7% mehr P1 und 0,8% weniger P0.2

Das ergibt im Durchschnitt über die drei Spiele also:
0,3% mehr AVG FPS durch CO
0,56% mehr P1 FPS durch CO
1,13% weniger P0.2 FPS durch CO -> Messtoleranz, lassen wir mal außen vor.

Da ich pauschal 0,5% bei meiner normalisierung wegen dem CO abgezogen habe würde das bedeuten, dass ich mit meiner Rechnung um 0,2% AVG und 0,06% P1 FPS daneben lag. Da die Messtoleranz von CFX 5% beträgt, also vernachlässigbar. Aber ich habe es auf euren Wunsch hin dennoch nachgereicht.


Kleiner Nachtrag für @Birdy84
Ich habe dir mal von Starfield und HZD einen Screenshot vom CFX Overlay gemacht, zwecks den Taktraten. SotTR ging leider nicht, das hat sich immer minimiert wenn ich einen machen wollte.
Zu beachten ist natürlich, dass die Screenshots im Stand passiert sind, daher etwas höher als beim benchen selbst. Aber du siehst, eine gute Kühlung sorgt schon für einen hohen Takt.
In den anderen 4 getesteten Spielen eben für 4450 MHz, siehe CFX Files des 3200er Settings.
Man beachte auch die schnuckeligen 37°C auf der GPU bei 241W (Starfield) oder 39°C bei 318W (HZD)

4425 MHz.jpg

4450 MHz.jpg
 
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Du hast auch ein Helfersyndrom...

Wer nicht lernen will und keine Tipps akzeptiert oder Ratschläge befolgt (eben von Leuten die es besser wissen), sollte man die auch mal ignorieren.

Nur so als Tipp für deine weiteren Ausführungen und Hilfestellungen... Du musst lernen zu sondieren. ;)
Wertschätzung bleibt halt oftmals aus. Stattdessen wird sich, ohne den Kontext des Gesamtbildes im Blick zu behalten, an absolut vernachlässigbaren Kleinigkeiten aufgehangen, ohne einmal selbst etwas zu liefern oder einen Mehrwert für die Community zu bieten. Na schönen Dank auch. Da ist dieser Thread mal wieder ein Paradebeispiel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen (sonst wird der Beitrag wieder zensiert).

Die Benches sind augenöffnend. Ich habe bei meinen beiden alten Platformen (10900K auf Z490 und 7800X3D auf B650E) das Gros der Perzentilanhebungen im CPU-Limit nachweislich auf's RAM-OC zurückführen können. CO/CPU-OC bringt natürlich was, aber das verbuche ich schon unter Feintuning. Als Optimierer und Tuner sowie zugleich Effizienzbefürworter steht für mich RAM-OC im Verbund mit sowohl CPU- als auch GPU-Undervolting an erster Stelle. Auch wenn man bei der Kühlung kein Enthusiast ist, kriegt man über das Tuning des Arbeitsspeichers günstig (im Sinne von ohne nennenswerter Erhöhung der thermischen Verlustleistung) mehr FPS auf den Screen, vor allem untenrum.

Für mich ist RAM-OC (bzw. eher RAM-Optimierung) tatsächlich wichtiger als alles andere, was das Tuning vom gesamten System anbelangt. Das kann letztendlich das Zünglein an der Waage sein, ob man noch 1-2 Jahre länger auf ein Upgrade verzichten kann, weil optimierte Latenz und erhöhte Bandbreite vom alten Node noch adäquate Performance in neuen Games auf die Straße bringen oder eben nicht. Genau das zeigen die Benches von Jaffech. Man kann mit einem 5900X auch in 2024 noch Spaß in neuen Spielen haben, auch bzw. gerade dann, wenn man auf Mikroruckler und unrunde Frametimes recht empfindlich reagiert. Das sollte meiner Meinung nach der Takeaway sein und lässt mich aus dieser Perspektive recht gelangweilt auf Zen 5 blicken.
 
und lässt mich aus dieser Perspektive recht gelangweilt auf Zen 5 blicken.
Aber nur, bis du meinen Tuning-Artikel inkl. RAM-OC lesen wirst :-D
Der ist fest eingeplant. Es kann nur passieren, dass der erst etwas nach dem Launch-Test erscheint, das weiß ich noch nicht. Ansonsten kann ich deinen Beitrag nur unterstreichen.
 
Aber nur, bis du meinen Tuning-Artikel inkl. RAM-OC lesen wirst :-D
Der ist fest eingeplant. Es kann nur passieren, dass der erst etwas nach dem Launch-Test erscheint, das weiß ich noch nicht. Ansonsten kann ich deinen Beitrag nur unterstreichen.
So war das natürlich nicht gemeint, sondern, dass das Alte auch noch gut genug sein kann und man nicht unbedingt immer den neuesten Kram braucht (daher "dieser Perspektive").

Natürlich interessiert es mich vom technischen Standpunkt her gesehen, was neue Architekturen so drauf haben und was sich auch da wieder rausholen lässt. :)
 
Mehr power!

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