[Politik] Die Grünen reiten die Erfolgswelle, wird Renate Künast Hauptstadtbürgermeisterin?..ein Kommentar

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Gast3737

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[Politik] Die Grünen reiten die Erfolgswelle, wird Renate Künast Hauptstadtbürgermeisterin?..ein Kommentar

Die Grünen schwimmen zur Zeit auf der Erfolgswelle. Profitieren sie doch von der Schwäche der Anderen.
Auch Renate Künast könnte die erste Bürgermeisterin Berlins werden. Doch ist es richtig für Berlin? Ich finde ja wir brauchen die Grünen im Bund und in allen Landtagen. Nicht nur immer in der Opposition.
Es stößt schon lange auf das über Klima, Umwelt und Energie nur gequasselt wird, mit den Grünen erhoffe ich, dass das endlich mal aufhört.
Grün bekennt Farbe zu den Umwelt und Migration, doch können sie das auch bei Bildung und Wirtschaft?

hier ein kleiner Denkanstoß:

http://download.radioeins.de/mp3/_programm/7/20101021/0810_kommentar.mp3
 
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Hey,
schön, dass es Leute gibt, die sich darüber Gedanken machen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob Grünen-Regierungen wirklich optimal wären. Klar haben sie als "kleiner" Koalitions-Partner schon Erfahrung in der aktiven Politik gesammelt, jedoch sind doch weniger Leute unter den Grünen, die aktive politische Erfahrungen haben, als bei der SPD. Ich finde jedoch, dass die Grünen mit einer SPD-Koalition wirklich Potential haben und sogar später gute Arbeit leisten würden.

Wobei regierende Grüne sicher nicht mehr lange klare Stellungen zu Klima, Umwelt und Energie verfolgen und mehr Volkpartei werden würden.
 
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Nein danke.

Die Male davor haben mir bereits zur Genüge gereicht. In meiner Umgebung nennt man die damalige Koalition mitlerweile Buchmacher. Nachdem die rot-grünen von damals das "Schönreden" von Arbeitslosenzahlen quasi neu erfunden haben. Das wurde dann nachher ja auch von der heutigen Regierung aufgegriffen (siehe Arbeitslosenzahlen vom Monat Oktober).
 
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Eine grauenvolle Idee. Ich will nicht in einer Diktatur leben, die das Volk bis aufs Letzte aussaugt und alles und jeden reglementiert. Daher bin ich schon seit über zehn Jahren der Meinung, daß die Grünen besser heute als morgen in der Versenkung verschwinden sollten.
 
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Eine grauenvolle Idee. Ich will nicht in einer Diktatur leben, die das Volk bis aufs Letzte aussaugt und alles und jeden reglementiert. ..................

Die grüne Diktatur ... :lol::lol:
Ich wusste gar nicht, wie witzig du sein kannst...
 
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Ja, wer will denn unsere Freiheit immer weiter beschränken und greift uns schamlos bei jeder Gelegenheit immer tiefer und mit den allerfadenscheinigsten Argumenten in die Tasche? Ein Tip: Die aktuelle Regierung ist es jedenfalls nicht!

Wobei ich natürlich auch mal zugeben muß, daß beispielsweise die Idee, eine Reduzierung der Ökosteuer für Unternehmen durch eine höhere Tabaksteuer aufzufangen reichlich unverschämt ist. Besser wäre natürlich die Abschaffung jeder Ökosteuer. Da hätten wenigstens alle was von.
 
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Ja, wer will denn unsere Freiheit immer weiter beschränken und greift uns schamlos bei jeder Gelegenheit immer tiefer und mit den allerfadenscheinigsten Argumenten in die Tasche? ....

Wer wohl:
Die schwarz/gelbe und davor die schwarz/rote Regierung und davor und davor und und und ....
Nur mit dem Unterschied, dass die schwarz/gelbe Regierung die konsequente Politik contra Menschen und pro Wirtschaft momentan ziemlich unverschämt, ungehemmt und offenkundig auf die Spitze treibt.
Bist du vllt. Hotelier, Banker, Bahner, Netzbetreiber, KKWler oder hast du aus einem anderen Grund gerade mal die rosarote Brille auf?
 
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Ja, wer will denn unsere Freiheit immer weiter beschränken und greift uns schamlos bei jeder Gelegenheit immer tiefer und mit den allerfadenscheinigsten Argumenten in die Tasche? Ein Tip: Die aktuelle Regierung ist es jedenfalls nicht!

Nö?
Auf wessen Politik basieren nochmal diverse Krankenkassenzuzahlungen?
Wer spricht sich gegen Demonstrationsfreiheit aus?
Wer versucht festgelegte Regierungsbeschlüsse zu ungunsten der Bürger unter Umgehung demokratischer Strukturen (wieviel näher kann man einer Diktatur kommen, ohne den Notstand aufzurufen?) durchzusetzen?

Da hätten wenigstens alle was von.

Vor allem diejenigen, die der Welt CO2-Emissionen und dem deutschen Wirtschaftssystem Ölimporte ersparen. Die haben die volle Umlage auf andere Steuern/Abgaben und gratis dazu bekommen sie die vollen Nachteile einer Gesellschaft mit zu hohem Ölverbrauch :daumen:
 
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Türkei in die EU, Ideen wie ein "Integrationssoli", teure ineffiziente Umweltpolitik, Ächtung von AKWs usw.
Gründe für mich die Grünen nicht zu wählen.

Grün bekennt Farbe zu den Umwelt und Migration
Das machen sie, jedoch die Falsche. Will mal sehen wie die Grünen den Austritt aus fossilen Brennstoffen und AKWs bewerkstelligen wollen.
 
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AW: [Politik] Die Grünen reiten die Erfolgswelle, wird Renate Künast Hauptstadtbürgermeisterin?..ein Kommentar

...Will mal sehen wie die Grünen den Austritt aus fossilen Brennstoffen und AKWs bewerkstelligen wollen.
das braucht garnicht bewerkstelligt zu werden. denn wir haben eine Solarzellenüberkapazität in Dtl.. deshalb möchte die Lobby ja auch, dass die Förderung für Solarzellenmontage gekürzt wird. Ich sage weiter fördern und alle AKW's bis 2015 weg. Bis dahin wo diese abgestellt werden, haben wir genügend Solarstrom zum Ausgleich und sogar Überkapazität! Fossil dauert etwas länger. schätze bis 2025 ist auch dieses Thema hoffentlich vorbei..:daumen:

Zukunft statt Atom das grüne Energiekonzept!
 
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Das machen sie, jedoch die Falsche. Will mal sehen wie die Grünen den Austritt aus fossilen Brennstoffen und AKWs bewerkstelligen wollen.

Zu ersterem erzählen sie seit den 80ern was (wenn du mehr als erzählen willst, musst du sie es wohl ausprobieren lassen. Je länger man wartet, desot schwieriger wird es zugegebenermaßen. Desto dringender und unausweichlicher auch. Und zwar für alle, nicht nur für die Grünen), zu letzterem haben sie vor 8,5 Jahren in Abstimmung mit der Energiewirtschaft und (nach aktuellem Stand) unter erfolgreicher Berücksichtigung des Energiebedarfs ein Gesetz erlassen.
Leider haben sie vergessen, dass Gesetze und Versprechen für Lobbyisten nicht unbedingt dauerhaft bindend sind.
 
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Bruttostromerzeugung (2007): 0,5% Solarenergie 22,1% Kernenergie

Ich weiß jetzt nicht genau wie die Daten heute aussehen, aber das Solarenergie die AKWs bald absetzen kann ich nicht erkennen.

Und das die ganzen Windkraftanlagen die Aussicht verschandeln und kein Gramm CO2 einsparen, sagen die Grünen auch keinem. Aber Umweltschutz ist, im globalem Kontext, sowieso sehr schwierig, vor allem wenn man die Angebotsseite ausser Acht lässt, dann hilft auch kein Emissionshandelssystem oder ein EEG.
Auch das AKWs nur in D. so geächtet werden finde ich schon komisch.
 
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Atomkraftwerke werden bei weitem nicht nur in Deutschland geächtet. England stand kurz davor, ebenfalls den Ausstieg zu beschliessen, Schweden hat seinerzeit ein Moratorium für Neubau gehabt, iirc Finnland wollte auch entweder stoppen oder gar nicht erst bauen - die Deutschen waren nicht alleine, sie waren Vorreiter. Heute finanzieren wir wieder Brasilianern, Litauern,... neue AKWs und wundern uns, wenn Länder wie z.B. der Iran sich das Recht rausnehmen, genau das gleiche zu machen, wie wir.

Und Windkraftanlagen sparen CO2, Aussehen ist Geschmackssache. Mich persönlich stören sie nicht, jedes Industrie-, Gewerbe- und viele Wohngebiete sehen schlimmer aus als Wald, Feld oder Wasser mit Windrad drauf. Erstere will afaik keiner verbieten. Von anderen Anblicken ganz abgesehen
 
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Aber alle Länder haben sich dazu entschlossen doch keinen Atomausstieg zu machen. England 4 AKWs werden abgeschafft aber 8 neue sind in Planung. Gerade in Schweden erlebt die Kernergeie ein Comeback. Der Ausstieg wurde revidiert. Insgesamt steht D. alleine da mit dem Atomausstieg.
Kernkraft ist die Strategie die von der EU gefahren wird um die Umwelt zu schützen. D. wird schon in Frage gestellt ob man es mit dem Umweltschutz wirklich ernst meint. Klar ist Atomenergie problematisch vor allem bei der Endlagerung trotzdem sollte ein Land, welches Verantwortungsbewusst mit einer solcher Technologie umgehen kann dieses auch machen.

A. Merkel hat den AKW- Neubau in Litauen auch begrüßt. Würde man das hier aber sagen würde man wahrscheinlich zu viele Wählerstimmen verlieren.

Solarzellen und Windkraftanlagen usw. sparen kein CO2 ein. Sie helfen uns auch nicht dabei die Kyoto Kriterien einzuhalten. Die Stromerzeugung unterliegt dem Emissionshandelssystem (CO2 Zertifikate werden frei, verbilligen sich und werden woanders in der EU verbraucht). Ein sehr wirksamer Mechanismus zur Vermeidung von CO2, der jedoch von nationalen Einzelmaßnahmen in seiner Wirkung konterkariert wird.

Der CO2 Ausstoß in der EU ist gedeckelt. Wir können hier auch zehn neue Braunkohlekraftwerke bauen, der CO2-Ausstoß wird nicht größer.
 
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Nö?
Auf wessen Politik basieren nochmal diverse Krankenkassenzuzahlungen?

Ich denke nicht, daß man Krankenkassenzuzahlungen einer bestimmten Regierung anlasten kann. Immerhin ist die Regierung nicht für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen verantwortlich. Das Problem ist, daß der medizinischer Fortschritt eben nicht halt macht. Dadurch laufen aber auch immer höhere Kosten auf, weil man eben immer mehr Krankheiten auf immer aufwendigere Weise behandeln kann. Daß manche Krankenkassen dann mit den normalen Beitragszahlungen nicht mehr hinkommen, ist eigentlich wenig überraschend. Meine hat mich übrigens bisher noch nicht um Zusatzzahlungen gebeten.

Wer spricht sich gegen Demonstrationsfreiheit aus?
Wäre mir neu, daß sich da irgendwelche Parteien unterscheiden. Der einzige Unterschied mag darin liegen, welche Gruppierungen und welche Zwecke der jeweiligen Regierung denn nun mißliebig sind.
Wer versucht festgelegte Regierungsbeschlüsse zu ungunsten der Bürger unter Umgehung demokratischer Strukturen (wieviel näher kann man einer Diktatur kommen, ohne den Notstand aufzurufen?) durchzusetzen?
Es liegt in der Natur der Sache, daß Regierungsbeschlüsse von einer nachfolgenden Regierung aufgehoben werden können. Andernfalls wären Richtungswechsel in der Politik schlechterdings unmöglich.
Falls Du hier auf den Ausstieg vom Atomausstieg anspielen solltest: Der eigentliche Ausstieg ist auch nicht gerade höchstdemokratisch per Volksentscheid - woran Du jetzt vermutlich wieder denkst - zustandegekommen, sondern auch einfach von der Regierung beschlossen worden. Dieses Vorgehen war an keiner Stelle demokratischer als das der aktuellen Regierung, auch wenn Du das jetzt so wahrscheinlich nicht sehen willst.

[...]dazu bekommen sie die vollen Nachteile einer Gesellschaft mit zu hohem Ölverbrauch :daumen:
Ich würde gerne mal wissen, was denn eine Gesellschaft mit "zu hohem Ölverbrauch" überhaupt ist. An welcher Maßzahl wird denn festgemacht, wann der Verbrauch zu hoch ist? Die ist doch bestimmt völlig willkürlich gewählt. Und über eins müssen wir uns auch mal keine Illusionen machen: Das Erdöl wird verbraucht, bis praktisch keins mehr da ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Punkt nun in 20, 40, 60, 200 Jahren oder erst in noch fernerer Zukunft erreicht wird. Wer das Öl letztendlich verbraucht, kann uns auch völlig egal sein.

Und zwar für alle, nicht nur für die Grünen), zu letzterem haben sie vor 8,5 Jahren in Abstimmung mit der Energiewirtschaft und (nach aktuellem Stand) unter erfolgreicher Berücksichtigung des Energiebedarfs ein Gesetz erlassen.
Leider haben sie vergessen, dass Gesetze und Versprechen für Lobbyisten nicht unbedingt dauerhaft bindend sind.

Und schon wieder mißt Du mit zweierlei Maß. Erstens ist es, wie oben schon gesagt, notwendig, Gesetze und Regierungsbeschlüsse auch mal ändern zu können. Andernfalls hätten wir heute noch die Todesstrafe, Homosexualität wäre weiterhin illegal und eine Abschaffung der Steinkohleförderung wäre völlig unmöglich.
Besonders unverständlich an Deiner Einstellung zu genau diesem Punkt ist für mich allerdings die Tatsache, daß Du doch, wenn ich das richtig verstanden habe, gegen Stuttgart 21 bist. Wenn wir jetzt mal annehmen, daß dieses Projekt nun nicht umgesetzt würde, würden wieder Regierungsbeschlüsse gekippt werden müssen. Und in diesem Fall wäre Dir das recht? Eigentlich finde ich es höchst seltsam, daß man auf der einen Seite auf der Unabänderlichkeit einmal getroffener Beschlüsse beharrt, auf der anderen aber eine Abkehr von genau solchen Beschlüssen einfordert.
 
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Aber alle Länder haben sich dazu entschlossen doch keinen Atomausstieg zu machen. ......

Nicht "die Länder" haben sich entschlossen, sondern deren korrupte Regierungen. So oder so hat Atomstrom (in der derzeitigen "Herstellungs"form) keine Zukunft.
Die Risiken sind unberechenbar, die Lagerung der Abfälle ebenso. Zumal es ja Alternativen gibt. Nur müssen die auch entsprechende Förderung erfahren, wie zuvor die favorisierte Atomstromgewinnung. Aber über deren Fördermittel, Forschungsgelder und Folgekosten schweigt man sich zu gern aus, wenn man im Gegenzug an den Fördermiteltöpfen für erneuerbare Energie schraubt.

Wer übrigens noch immer glaubt, dass die Stromgestehungskosten und Endkundenpreise wegen der EEG-Umlage in die Höhe schnellen, der sollte sich mal beim BMU ein paar Schautafeln ziehen und zur Recherche die vergangenen Quartalszahlen unserer 4 großen EVU´s ziehen.
Da staunt der Laie, wie die so einfach 3-stellige Millionenbeträge an Gewinnzunahmen im Quartal einfahren.

Wie funktioniert das also mit dem Strompreis?
BMU-Dokument
http://www.sfv.de/pdf/MeritOrder_Effekt_040409pdf.pdf
Merit-Order ? Wikipedia
http://data.bi-unterelbe.net/Daten/pdf/Merit-Order-Effekt-080409-150dpi.pdf

Und wer hat was dagegen? Wer sind nun die wahren Kostentreiber:
Telepolis enews: Wer zahlt die Öko-Strom-Umlage?
Vattenfall verdreifacht Gewinn im dritten Quartal - Service - sueddeutsche.de
Geschäftsberichte, Quartalsberichte und weitere Finanzberichte - geschaeftsberichte-portal.de (gleich auf Seite 2)
Geschäftsberichte, Quartalsberichte und weitere Finanzberichte - geschaeftsberichte-portal.de (S. 2)
http://www.enbw.com/content/de/investoren/_media/_pdf/halbjahresberichte/zwischenbericht_q2_2010.pdf (S. 2)
EWE Aktiengesellschaft - Geschäftsberichte und Quartalsberichte - geschaeftsberichte-portal.de (S.2)
 
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So wies momentan aussieht wird wahrscheinlich erst der Fusionsreaktor die Atomkraft ersetzen und bis dahin dauerts noch en par Jähr(zehnt)chen. Ich würd die Forschung daran mit Milliarden vollpumpen damit das ma schneller geht.
 
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Nicht "die Länder" haben sich entschlossen, sondern deren korrupte Regierungen.
Es gibt doch genügend Parteien die den Atomausstieg wollen. Die kann man doch wählen wenn man das will.

Man hat den Ausstieg bei den meisten Ländern nicht in Betracht gezogen weil man feststellt, dass eE. leider noch nicht in der Lage sind AKWs und fossile Brennstoffe zu ersetzen. Oder wie soll z.B. Frankreich (ca.60% des Stroms wird mit AKWs hergestellt) seinen Atomstrom ersetzen?
Das Problem mit dem Endlager ist in der Tat das größte Problem. Aber vielleicht hätten wir ja schon ein Lager wenn die Grünen die weitere Erforschung von Endlagerstätten nicht gestoppt hätten.
Jetzt liegt das Zeug eben die ganze Zeit auf der Oberfläche herum. Auch Wiederaufbereitung kann die Menge verkleinern aber das machen wir in D. ja auch wieder nicht.

Wer wo wie gefördert wird ist vielleicht schwer zu durchschauen. Beide Lobbygruppen leisten gute Arbeit und alle machen gute Gewinne. Da tun sich beide nicht viel.
 
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Klar ist Atomenergie problematisch vor allem bei der Endlagerung trotzdem sollte ein Land, welches Verantwortungsbewusst mit einer solcher Technologie umgehen kann dieses auch machen.

Bilanz der "verantwortungsvollen Umganges" mit Kernenergie in Deutschland durch den Staat:
- In der Asse wurde Stoffe eignelagert, die nie genehmigt wurden, in der Asse wurden Stoffe eingelagert, die nicht dokumentiert wurden, das ganze Ding ist nach 50 von 50.000 nötigen Jahren so marode, dass mit gigantischem Kostenaufwand geräumt werden muss
- aberMillionen DM und € werden in den Ausbau von Gorleben verschwendet, bevor die Eignung geklärt ist (das die gegen ist wird dabei zunehmend zweifelhafter - bei Auswahlkriterien wie "Einkommen der Bevölkerung im Umkreis" auch kein Wunder)
- In Schacht Konrad ist noch fast gar nichts passiert. Aber allein die Planung war so teuer, wie es das ganze Lager werden sollte

Wie es mit dem "verantwortungsvollen Umgang" bei den Unternehmen aussieht, sollte nach den Ereignissen der letzten Jahre in Krümel wohl jedem klar sein: Nichts sehen, nichts sagen, nichts tun. Außer abkassieren. Aktueller Konsenz: Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen nur zu Kosten der Förderung erneuerbarer Energien, nicht zu lasten des eigenen Gewinns.

Deutschland hat nicht einmal die Qualifikation, "verantwortungsvollen Umgang" zu beurteilen, geschweige denn die Kompetenz, ihn um/durchzusetzen.

A. Merkel hat den AKW- Neubau in Litauen auch begrüßt. Würde man das hier aber sagen würde man wahrscheinlich zu viele Wählerstimmen verlieren.

Tjo. Kann eine Regierung, deren Spitzenperson den Wähler die Wahrheit vorenthalten möchte, um wiedergewählt werden, die Kriterien für "verantwortungsvollen Umgang" erfüllen? Oder auch nur die für "demokratisch"?

Ehe mir einer das Wort im Mund umdrehen will: jup, es wurde auch in Deutschland gesagt. Möglichst so, dass es niemand mitbekommt

Solarzellen und Windkraftanlagen usw. sparen kein CO2 ein. Sie helfen uns auch nicht dabei die Kyoto Kriterien einzuhalten. Die Stromerzeugung unterliegt dem Emissionshandelssystem (CO2 Zertifikate werden frei, verbilligen sich und werden woanders in der EU verbraucht). Ein sehr wirksamer Mechanismus zur Vermeidung von CO2, der jedoch von nationalen Einzelmaßnahmen in seiner Wirkung konterkariert wird.

Der CO2 Ausstoß in der EU ist gedeckelt. Wir können hier auch zehn neue Braunkohlekraftwerke bauen, der CO2-Ausstoß wird nicht größer.

Wie dir sicherlich bekannt ist, werden CO2-Zertifikate in Deutschland (und auch dem Rest der EU) primär verschenkt und es hagelt Ausnahmeregelungen ohne Ende. Die Gesamtzahl der Zertifikate ist obendrein auch noch viel zu hoch, um die benötigte Wirkung zu erzielen.
Was Leute gern vergessen: Kyoto war ein Minimalkompromiss dessen, was die Staaten bereit waren zu leisten. Und das war weit, weit weniger, als notwendig war und ist. Wirkliches Handeln wurde, wie in jeder anderen Klimakonferenz, auf die nächste verschoben.

Davon abgesehen sparen CO2-Zertifikate genau 0 CO2 und sie deckeln in ihrer heutigen Masse auch nichts. Sie könnten (wenn sie teuer wären) einen Anreiz schaffen, um CO2 zu vermeiden - die bevorzugte Technik, mit der man das macht, wären dann wieder Windkraftanlagen (zumindest für Deutschland). Oder halt Atomenergie, wenn der Staat weiterhin die Unkosten übernimmt und die Einnahmen überlässt.


Ich denke nicht, daß man Krankenkassenzuzahlungen einer bestimmten Regierung anlasten kann.

Aber Kostenerhöhungen an anderer Stelle und den daraus resultierenden Abgabenbedarf kann man?

Das ist wohl wieder diese Form von Logik, bei der ich mir weitere Argumentation sparen kann.

Wäre mir neu, daß sich da irgendwelche Parteien unterscheiden.
man hat nie ausgelernt.
Der einzige Unterschied mag darin liegen, welche Gruppierungen und welche Zwecke der jeweiligen Regierung denn nun mißliebig sind.

Bedenklich wird, wenn es die von jeder ersten Gruppierung (einschließlich der eigenen (Ex-)Wähler sind) und man selbst davon ausgeht, dass es die Mehrheit ist. (-> Mehrheitsentscheide verweigert)

Es liegt in der Natur der Sache, daß Regierungsbeschlüsse von einer nachfolgenden Regierung aufgehoben werden können. Andernfalls wären Richtungswechsel in der Politik schlechterdings unmöglich.

Für die neuen Atomverträge sind interessanterweise Klauseln angekündigt, die eben sehr wohl etwas ausschließen.

Falls Du hier auf den Ausstieg vom Atomausstieg anspielen solltest: Der eigentliche Ausstieg ist auch nicht gerade höchstdemokratisch per Volksentscheid - woran Du jetzt vermutlich wieder denkst - zustandegekommen, sondern auch einfach von der Regierung beschlossen worden. Dieses Vorgehen war an keiner Stelle demokratischer als das der aktuellen Regierung, auch wenn Du das jetzt so wahrscheinlich nicht sehen willst.

Wie jeder mit Kenntnissen über die deutsche Demokratie wissen sollte, gibt es in dieser keine Volksentscheide auf Bundesebene. Es gibt Bundestag und Bundesrat. D.h.: Es gab. Im Falle der neuen Vereinbarungen möchte die Regierung letzteren außen vorlassen.

Ich würde gerne mal wissen, was denn eine Gesellschaft mit "zu hohem Ölverbrauch" überhaupt ist. An welcher Maßzahl wird denn festgemacht, wann der Verbrauch zu hoch ist?

ökologisch: Wenn die dadurch erzeugte Verschmutzung und Flächennutzung nicht mehr ausgeglichen werden können. (Infrastruktur zum Ölverbrauchen eingeschlossen)

klimatologisch: Wenn die erzeugten CO2-Emissionen die Absorptionskapazitäten des Systems übersteigen.

volkswirtschaftlich: Wenn das Wechselspiel aus steigenden Ölpreisen, Gewinn aus Nutzung des Öls und technischem Fortschritt zur effektiveren Nutzung/Verbrauchssenkung von ersteren dominiert wird. D.h. wenn die Kosten für den Ölverbrauch schneller steigen, als die Einnahmen, die er generiert (insbesondere für den Teil der Gesellschaft, der einen Großteil seiner Einnahmen für die Grundversorgung aufwenden muss)

politisch: Wenn die Außenpolitik an die Interessen der Öllieferanten angepasst werden muss

ethisch: Wenn der Ölkonsum zu Menschrechtsverletzungen führt / diese unterstützt

Wer das Öl letztendlich verbraucht, kann uns auch völlig egal sein.

Was einem nicht egal sein sollte: Wer es sich als erster nicht mehr leisten kann.

Und schon wieder mißt Du mit zweierlei Maß.

a) schonwieder?
b) tue ich?
c) Unterstellungen bitte unterlassen

Erstens ist es, wie oben schon gesagt, notwendig, Gesetze und Regierungsbeschlüsse auch mal ändern zu können.

Wenn neue Erkenntnisse vorliegen durchaus richtig. Wenn nicht, dann nicht.

Besonders unverständlich an Deiner Einstellung zu genau diesem Punkt ist für mich allerdings die Tatsache, daß Du doch, wenn ich das richtig verstanden habe, gegen Stuttgart 21 bist.

Ich war seit jeher gegen Stuttgart 21, vor allem bin ich aber gegen den Umgang mit diesem Thema (auf beiden Seiten)

Wenn wir jetzt mal annehmen, daß dieses Projekt nun nicht umgesetzt würde, würden wieder Regierungsbeschlüsse gekippt werden müssen. Und in diesem Fall wäre Dir das recht? Eigentlich finde ich es höchst seltsam, daß man auf der einen Seite auf der Unabänderlichkeit einmal getroffener Beschlüsse beharrt, auf der anderen aber eine Abkehr von genau solchen Beschlüssen einfordert.

Siehe oben: Ich beharre nicht auf der Unabänderlichkeit von Beschlüssen. Wenn neue Argumente vorliegen, die eine alte Entscheidung abändern können, dann muss diese Entscheidung neu getroffen werden. Siehe z.B. Gorleben:
Gesucht war mal ein Standort für eine Wiederaufbereitungsanlage in einem dünn besiedelten, grenznahem Gebiet - die Ausschreibung hat der Standort gewonnen. Heute gesucht ist eine über Jahrtausende Lagermöglichkeit. Neue Argumente - neue Entscheidung (gegenteiliges Ergebniss)
Die einzigen Argumente zur Atomproblematik, die vor 8,5 Jahren nicht auf dem Tisch lagen, sind imho aber die Probleme in der Asse und die Pannenserie in Krümmel. D.h. die Feststellung, dass die bislang mit dem Betrieb von AKWs und mit der Entsorgung ihrer Hinterlassenschaften Beauftragten, nicht das nötige Verantwortungsbewußstein haben. Dieses zusätzliche Argument würde noch mehr für einen Ausstieg sprechen.

Davon abgesehen geht es nicht nur um einen Beschluss der heutigen Politik. Die Atomkonzerne tun seit 4-5 Jahren alles in ihrer Möglichkeit stehende, um den Vertrag zu umgehen, in der Hoffnung, dass ihre Pflichten erlassen werden.
Imho liegt hier Vertragsbruch vor und dieser sollte nicht belohnt werden. Das ist imho auch ein weiteres Anzeichen, dass diese Personen nicht mit dem Schutz von Millionen von Menschenleben betraut werden dürfen.


So wies momentan aussieht wird wahrscheinlich erst der Fusionsreaktor die Atomkraft ersetzen und bis dahin dauerts noch en par Jähr(zehnt)chen. Ich würd die Forschung daran mit Milliarden vollpumpen damit das ma schneller geht.

So sieht das seit einem halben Jahrhundert aus und man hat Milliarden reingepumpt. Allein die ~16 Milliarden (Tendenz: Steigend) für das ITER-Programm (erwartete Nettoenergieerzeugung: hoffentlich >0) hätten gereicht, 14 von 17 deutschen Reaktoren durch Windkraftanlagen (bei einer Million pro MW. Offshore wäre um den Faktor 3-4 teurer) zu ersetzen. Und das ist nur eins von einer Vielzahl von Kernfusionsprogrammen. Wenn das nächste halbe Jahrhundert in gleichem Maße Geld verpulvert wird, bis endlich mal ein Nutzen kommt, dann haben wir unterm Strich genauso viel ausgegeben, wie für einen Umstieg auf erneuerbare. Zugegeben: Wenn wir dann nochmal gigantische Summen in die praktische Umsetzung der Forschungsergebnisse investieren, haben wir enorme Mengen Energie.

Nur das Problem mit dem Atommüll, der bis dahin und dann auch weiterhin anfällt, das haben wir immer noch nicht gelöst. (alle, die Glauben, Fusionskraftwerke würden keinen produzieren, der informiere sich mal über die Lebensdauer der verwendeten Spulen und die freiwerdende Strahlung)
Das Problem mit der Proliferation auch nicht. Bzw.: Bis dahin wird es sich von alleine gelöst und jeder interessierte Staat, Terrorist,... seine Atomwaffen haben.
 
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ruyven_macaran Wie dir sicherlich bekannt ist, werden CO2-Zertifikate in Deutschland (und auch dem Rest der EU) primär verschenkt und es hagelt Ausnahmeregelungen ohne Ende. Die Gesamtzahl der Zertifikate ist obendrein auch noch viel zu hoch, um die benötigte Wirkung zu erzielen.
Was Leute gern vergessen: Kyoto war ein Minimalkompromiss dessen, was die Staaten bereit waren zu leisten. Und das war weit, weit weniger, als notwendig war und ist. Wirkliches Handeln wurde, wie in jeder anderen Klimakonferenz, auf die nächste verschoben.

Davon abgesehen sparen CO2-Zertifikate genau 0 CO2 und sie deckeln in ihrer heutigen Masse auch nichts. Sie könnten (wenn sie teuer wären) einen Anreiz schaffen, um CO2 zu vermeiden - die bevorzugte Technik, mit der man das macht, wären dann wieder Windkraftanlagen (zumindest für Deutschland). Oder halt Atomenergie, wenn der Staat weiterhin die Unkosten übernimmt und die Einnahmen überlässt.
Jedes Land erhält eine gewisse Gesamtmenge an Zertifikaten (Z.). Diese kann durch die EU Kommission gekürzt werden. Dabei wird auf die Vereinbarung mit dem Kioto-Zielen beachtet. Sondertatbestände die zu einer Mehrzuteilung führten waren: freiwillige bereits geleistete Vorleistungen, Starrheiten bei der Produktionsstruktur und abschalten von AKWs.
Ab 2013 (2020) sollen die Z. dann versteigert werden.

Ob die Z. zugeteilt (eine Verssteigerung findet dann eben unter den Firmen selbst statt) oder verkauft/versteigert werden hat auf die Wirkung des Handelssystem keine Auswirkung. Bei der Versteigerung/verkauf bekommt das Geld am Ende der Staat weil er der „Eigentümer“ der Umwelt ist, darin liegt der Unterschied. Für die Umwelt ist das egal. Die Z. müssen bei den Firmen landen, die die höchsten Vermeidungskosten haben. Somit wird durch diesen Mechanismus CO2 eingespart und das zu den geringsten Kosten (ca. 20€ pro 1t und nicht wie mit Solarzellen ca.2000€ pro 1t CO2).
Ob nun zugeteilt oder verkauft/versteigert beides führt zu gleichen Z.-Preisen und zu gleichen Ausstoßmenge an CO2. (Coase-Theorem)

Das Gute an der Versteigerung ist, dass man zum Teil das rent-seeking vermeiden kann (z.B. Ressourcenverschwendung durch Lobbyarbeit um möglichst viele Z. zu erhalten).
E.On hat sich auch für die Versteigerung ausgesprochen. Weil die Versteigerung unpolitischer und fairer vonstattengeht.

Die Anzahl der Zertifikate werden auch Phasenweise verringert. In der ersten Phase wurde das Ziel erreicht, 5% Verringerung des CO2 Ausstoßes. Bis 2020 soll die Menge um 21% gekürzt werden.
Der Mechanismus wirkt. Das man nicht direkt ambitioniertere Ziele gesteckt hat, mag zum Teil gute Lobbyarbeit sein aber auch zum Teil den realistischen Verhältnissen zu schulden sein.
Ein Förderungsstopp für die e.E. würde ebenfalls für den CO2-Ausstoß ohne belangen sein, weil dieser gedeckelt ist.
Genau wegen diesem System wird durch z.B. Windkraftanlagen kein CO2 gespart.

Für das Weltklima bleibt ein solcher Mechanismus, der nicht alle Länder (oder fast alle) umfasst, natürlich wirkungslos.



Störfälle und Unfälle in Krümmel sind nicht höher als Stufe 2 eingestuft worden. Da gibt es ja genau Definitionen weiß die gerade auch nicht.
Also weit entfernt von einem GAU.
Für ein Endlager muss ein bestmöglicher Platz gefunden werden egal wo.
 
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