AW: [Politik] Die Grünen reiten die Erfolgswelle, wird Renate Künast Hauptstadtbürgermeisterin?..ein Kommentar
Zum Teil. Vor allem kann man das tun, wenn Kosten künstlich durch sogenannte Lenkungssteuern erhöht werden. "Lenken" sollte alleine der Markt.
Andererseits könnten solche Klauseln natürlich schon wirksam sein, wenn sie nicht im Rahmen eines Gesetzes erlassen oder festgelegt werden, sondern wirklich ein Vertrag zwischen Bund und Kraftwerksbetreibern geschlossen werden sollte, der ein Nichteinhalten des Vertrages mit entsprechenden Vertragsstrafen ahndet. Dies ist zumindest bei den Ausstiegsvereinbarungen nicht passiert. Und Gesetze oder bloße Verabredungen können natürlich geändert werden. Vertragliche Verpflichtungen ließen sich so leicht nicht umgehen.
Aber Kostenerhöhungen an anderer Stelle und den daraus resultierenden Abgabenbedarf kann man?
Zum Teil. Vor allem kann man das tun, wenn Kosten künstlich durch sogenannte Lenkungssteuern erhöht werden. "Lenken" sollte alleine der Markt.
Was für Mehrheitsentscheide sind denn bitte wann und wo verweigert worden?Bedenklich wird, wenn es die von jeder ersten Gruppierung (einschließlich der eigenen (Ex-)Wähler sind) und man selbst davon ausgeht, dass es die Mehrheit ist. (-> Mehrheitsentscheide verweigert)
Man kann ja solche Klauseln ankündigen, aber was die am Ende wert sind, wird sich zeigen. Ich würde auf jeden Fall nicht drauf wetten wollen, daß sich irgendwer darum kümmert, sobald wieder die Grünen in der Bundesregierung sitzen. Und früher oder später wird das wohl so kommen. Da muß man sich nichts vormachen.Für die neuen Atomverträge sind interessanterweise Klauseln angekündigt, die eben sehr wohl etwas ausschließen.
Andererseits könnten solche Klauseln natürlich schon wirksam sein, wenn sie nicht im Rahmen eines Gesetzes erlassen oder festgelegt werden, sondern wirklich ein Vertrag zwischen Bund und Kraftwerksbetreibern geschlossen werden sollte, der ein Nichteinhalten des Vertrages mit entsprechenden Vertragsstrafen ahndet. Dies ist zumindest bei den Ausstiegsvereinbarungen nicht passiert. Und Gesetze oder bloße Verabredungen können natürlich geändert werden. Vertragliche Verpflichtungen ließen sich so leicht nicht umgehen.
Sicher weiß ich ersteres. Aber momentan ist es ja sehr en vogue, nach mehr Plebisziten zu rufen. Und ob letzteres legitim ist, ist zumindest umstritten. Da die Atompolitik ausschließlich Bundeskompetenz ist, kann man sich sehr gut auf den Standpunkt stellen, daß die Zustimmung des Bundesrates eben nicht nötig ist. Im Endeffekt kann sowas dann nur noch das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Gute Argumente gibt es für beide Auffassungen.Wie jeder mit Kenntnissen über die deutsche Demokratie wissen sollte, gibt es in dieser keine Volksentscheide auf Bundesebene. Es gibt Bundestag und Bundesrat. D.h.: Es gab. Im Falle der neuen Vereinbarungen möchte die Regierung letzteren außen vorlassen.
Ich sehe da nur eine belastbare Richtlinie und das ist die ökonomische. Aber wie ich eben schon sagte: Sowas regelt am besten der Markt. Wenn gewisse Produktionsweisen oder Konsummuster nicht mehr gewinnbringend verfolgt werden können, werden in der Regel sehr schnell Substitute bereitgestellt und auch genutzt. Gleichzeitig wird dadurch der Preis des sich verknappenden Rohstoffs niedrig gehalten und sinkt sogar im Verhältnis zu den Lohnstückkosten. Siehe dazu auch Julian Simons Wette mit Paul Ehrlich.ökologisch: Wenn die dadurch erzeugte Verschmutzung und Flächennutzung nicht mehr ausgeglichen werden können. (Infrastruktur zum Ölverbrauchen eingeschlossen)
klimatologisch: Wenn die erzeugten CO2-Emissionen die Absorptionskapazitäten des Systems übersteigen.
volkswirtschaftlich: Wenn das Wechselspiel aus steigenden Ölpreisen, Gewinn aus Nutzung des Öls und technischem Fortschritt zur effektiveren Nutzung/Verbrauchssenkung von ersteren dominiert wird. D.h. wenn die Kosten für den Ölverbrauch schneller steigen, als die Einnahmen, die er generiert (insbesondere für den Teil der Gesellschaft, der einen Großteil seiner Einnahmen für die Grundversorgung aufwenden muss)
politisch: Wenn die Außenpolitik an die Interessen der Öllieferanten angepasst werden muss
ethisch: Wenn der Ölkonsum zu Menschrechtsverletzungen führt / diese unterstützt
Siehe oben.Was einem nicht egal sein sollte: Wer es sich als erster nicht mehr leisten kann.
Wenn Du es selbst dann nicht merkt, wenn man Dich mit der Nase drauf stößt, kann ich Dir da auch nicht helfen.a) schonwieder?
b) tue ich?
c) Unterstellungen bitte unterlassen
Aber was können neue Erkenntnisse im politischen Rahmen sein? Sind das nur neue Fakten? Oder sind es vielleicht auch neue politische Stimmungslagen oder andere Faktoren, die eine Neubewertung opportun erscheinen lassen?Wenn neue Erkenntnisse vorliegen durchaus richtig. Wenn nicht, dann nicht.
Ich war seit jeher gegen Stuttgart 21, vor allem bin ich aber gegen den Umgang mit diesem Thema (auf beiden Seiten)
Siehe oben: Ich beharre nicht auf der Unabänderlichkeit von Beschlüssen. Wenn neue Argumente vorliegen, die eine alte Entscheidung abändern können, dann muss diese Entscheidung neu getroffen werden.
Wenn ein Vertrag mit beiderseitigem Einverständnis gelöst wird, kann kein Vertragsbruch vorliegen.Davon abgesehen geht es nicht nur um einen Beschluss der heutigen Politik. Die Atomkonzerne tun seit 4-5 Jahren alles in ihrer Möglichkeit stehende, um den Vertrag zu umgehen, in der Hoffnung, dass ihre Pflichten erlassen werden.
Imho liegt hier Vertragsbruch vor und dieser sollte nicht belohnt werden. Das ist imho auch ein weiteres Anzeichen, dass diese Personen nicht mit dem Schutz von Millionen von Menschenleben betraut werden dürfen.