PCGH.de: PCGH-Retro: Das Betriebssystem der Zukunft und die schnellste 3dfx-Grafikkarte

schade das mit 3dfx hätten die die 6000er rausgebracht dann würden es die bestimmt noch heute geben und nvidia wäre das schlusslicht ...

aber leider hats die geschichte nicht so gewollt :heul: ...
3dfx hatte damals viele Probleme, die sie erst nach und nach hätten lösen müssen, aber es waren deutlich mehr als die finanziellen: Produkte hatten viel Verspätung, man hat sich bei Käufen von STB und Gigapixel verspekuliert, hatte hohe Schulden und die guten Entwickler waren längst zu ATI und Nvidia abgewandert. Hoffnung gab es nur im Sinne vom Rampage/Sage der als Specter (also offizieller Voodoo 5 Nachfolger) in den Markt kommen würde. Die Featureliste las sich für damalige Zeiten wie der totale wahnsinn. Tesselation ähnliche Fähigkeiten, Shader, HSR etc...
Aber es sollte nicht mehr sein. Selbst wenn dieser Chip es in den Markt geschafft hätte, wäre dies nur eine der Hürden gewesen, die man nehmen hätte müssen. Bessere DirectX Treiber, Schulden abbauen, Entwickler zurückholen und mehrere Chips parallel entwickeln (man hat ja bis zum Ende immer nur die Voodoo 1 weiterentwickelt, nichts neues gebracht, bis auf den "Rampage" der allerdings nie kam). 3dfx wäre noch ein Stück gefallen bevor es nach Oben gegangen wäre. Ich glaube sie sind am besten Zeitpunkt "gestorben", als sie noch als Pioniere und Revolutionäre galten. Außerdem wären sie keine Technikgenies mehr gewesen, immerhin muss heute eh alles mit DirectX gemacht werden, die zusätzlichen Features einer 3dfx Karte wären nach und nach ausgestorben...

Wir haben doch bei der PCGH 1,2 Leute die die Karte haben.
Wir wäre die leistung eigentlich gewesen im vergleich zur damaligen GeForce. Ich weiß es gibt keine bzw keine optimierten Treiber, aber eine abschätzung könnt ihr doch bestimmt trotzdem geben.
Sagt nicht, ihr habt sie nie getestet und laßt sie in einem schrank einstauben?
Es gibt auf 3DCenter.org | 3D-Grafikkarten-Benchmarking, Downloads, News & Reviews einen ausführlichen Test der Voodoo 5 6000, den hat glaub ich sogar Raff gemacht, musst mal nachsehen : 3DCenter - 3dfx Voodoo5 6000 Review
 
@heArd: Manchmal geht eine bei eBay weg, die letzte mir bekannte wurde für 1700€ verkauft.
Wobei es da Unterschiede zwischen den Revisionen gibt (A34 und A37 glaub ich).
 
Hoffnung gab es nur im Sinne vom Rampage/Sage der als Specter (also offizieller Voodoo 5 Nachfolger) in den Markt kommen würde. Die Featureliste las sich für damalige Zeiten wie der totale wahnsinn. Tesselation ähnliche Fähigkeiten, Shader, HSR etc...

Der Rampage wäre der erste Directx 8 Chip noch vor dem NV20 (GeForce 3) gewesen :)
Die Pixel-Shader Version 1.0 war hier eigentlich für den Rampage vorgesehen.

Für mich ist eigentlich der Specter 1000 die schnellste 3dfx Karte und nicht die V5 6000 :schief:
 
Ich bin mir nicht sicher, ob der Spectre 1000 schneller wäre als die V5 6000. Immerhin hat er nur die Hälfte der Füllrate der V5 6000.
 
Ich habe im letzten Jahr auch noch einen Pentium III Coppermine (700 MHz) als Arbeits- und Spielerechner gehabt. Ich ärgere mich ziemlich, das ich den abgebaut habe. In dem Rechner saß eine Voodoo 3 3000. Das ist einfach die Burnerkarte schlechthin. Unreal Tournament 1 flüssig. Oah... :rolleyes:

Die Karte habe ich natürlich noch.
Ich denke, das ich mir irgendwann nochmal so einen Rechner mit 2 Karten zusammenbauen werde. :-)
 
ich hatte auch mal eine Voodoo2 Karte, das waren noch zeiten...
wollte mir auch nochmal aus herumliegenden teilen nen retro pc zusammenbauen, aber leider konnte ich dieses externe monitorkabel zum durchschleifen des monitorsignals nicht mehr finden...
 
Wir haben doch bei der PCGH 1,2 Leute die die Karte haben.
Wir wäre die leistung eigentlich gewesen im vergleich zur damaligen GeForce. Ich weiß es gibt keine bzw keine optimierten Treiber, aber eine abschätzung könnt ihr doch bestimmt trotzdem geben.
Sagt nicht, ihr habt sie nie getestet und laßt sie in einem schrank einstauben?

Rafael hat eine, das wars.
Die Leistung wurde mehrfach gebencht, für einen "Vergleich" stellt sich aber die Frage, was man mit was vergleichen möchte.
Die ursprünglich angekündigte 6000 mit den ursprünglich geplanten Taktraten hätte jede Geforce2 radikal geschlagen (in einigen Einstellungen konnte ja sogar die 5500 Siege erringen)
Die Taktraten, die zum Zeitpunkt der 3dfx Pleite dauerhaft stabil liefen, hätten es afaik schwer gegen eine GF2 Ultra gehabt. Gegen die 2-3 Monate später erschienenen Geforce 3 hätten sie klar verloren, dazu kommt der technische Rückstand im Bereich Shader.
Die V5 6000, die man heute zum laufen bringt (und die dafür nötigen Tricks wurden afaik erst 1-2 Jahre nach der 3dfx Pleite perfektioniert), kann sich je nach Feature mit einer Geforce 3 messen (ohne Hardware T&L und ohne Shader ist sie zu einigen Anwendungen gleich komplett inkompatibel oder auf eine starke CPU angewiesen, in 32 Bit und bei hochwertigem AA ist sie dagegen im Vorteil. Wobei seinerzeit CRT-Monitore dominierend waren, so dass man mehr Leistung eher in höheren Auflösungen denn AA angelegt hätte). Allerdings stellt sich die Frage, ob das Monstrum in der Herstellung nicht ~doppelt so teuer und deswegen markttechnisch trotzdem ein Flopp gewesen wäre, zumal ATI in dem Zeitraum auch konkurrenzfähig wurde.

So oder so hätte die V5 6000 3dfx nicht retten können - der Ultra-High-End-Markt ist zu klein für große Gewinne. Um zu überleben hätte man die V5 5500 ohne Verzögerung rausbringen müssen und die Kartenfertigung deutlich früher verkaufen müssen.
 
Rafael hat eine, das wars.
Die Leistung wurde mehrfach gebencht, für einen "Vergleich" stellt sich aber die Frage, was man mit was vergleichen möchte.
Die ursprünglich angekündigte 6000 mit den ursprünglich geplanten Taktraten hätte jede Geforce2 radikal geschlagen (in einigen Einstellungen konnte ja sogar die 5500 Siege erringen)
Die Taktraten, die zum Zeitpunkt der 3dfx Pleite dauerhaft stabil liefen, hätten es afaik schwer gegen eine GF2 Ultra gehabt. Gegen die 2-3 Monate später erschienenen Geforce 3 hätten sie klar verloren, dazu kommt der technische Rückstand im Bereich Shader.
Die V5 6000, die man heute zum laufen bringt (und die dafür nötigen Tricks wurden afaik erst 1-2 Jahre nach der 3dfx Pleite perfektioniert), kann sich je nach Feature mit einer Geforce 3 messen (ohne Hardware T&L und ohne Shader ist sie zu einigen Anwendungen gleich komplett inkompatibel oder auf eine starke CPU angewiesen, in 32 Bit und bei hochwertigem AA ist sie dagegen im Vorteil. Wobei seinerzeit CRT-Monitore dominierend waren, so dass man mehr Leistung eher in höheren Auflösungen denn AA angelegt hätte). Allerdings stellt sich die Frage, ob das Monstrum in der Herstellung nicht ~doppelt so teuer und deswegen markttechnisch trotzdem ein Flopp gewesen wäre, zumal ATI in dem Zeitraum auch konkurrenzfähig wurde.

So oder so hätte die V5 6000 3dfx nicht retten können - der Ultra-High-End-Markt ist zu klein für große Gewinne. Um zu überleben hätte man die V5 5500 ohne Verzögerung rausbringen müssen und die Kartenfertigung deutlich früher verkaufen müssen.
danke. das ist doch mal eine konkrete aussage
 
Ich bin mir nicht sicher, ob der Spectre 1000 schneller wäre als die V5 6000. Immerhin hat er nur die Hälfte der Füllrate der V5 6000.

Wen interessiert die Füllrate wenn die nötigen Features für die Zukunft fehlen? Rohleistung ist schlichtweg nicht alles, sieht man ja auch schon an der GeForce2 vs GeForce3.

Die Geforce3 war ca im April 2001 wirklich erhältlich, zum selben Zeitraum hätte es vermutlich auch die Specter Serie geschafft.
 
ja habe von nem kumpel erfahren das sie in technik dingen sehr gut waren aber wenns um die finanzielle planung ging überhaupt keinen plan hatten ...
 
Man könnte es vllt so zusammenfassen: Das Ende von 3Dfx war kein Technisches, sondern menschliches Versagen...
Sie hatten sich auch in der Technologie verrannt. Die Idee mit 4 Chips war zwar nett, hätte vllt auch im Ultra-High-End bei Flugsimulatoren o.ä. funktioniert, aber nicht im privat-Gewerbe. Die Karte wäre einfach deutlich zu teuer geworden.
 
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