News PC-Markt gerät unter Druck: Engpässe ab diesem Quartal

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der PC-Industrie steht eine "harte Periode" bevor, warnt das international tätige Marktforschungsunternehmen IDC und geht davon aus, dass die Hardware-Engpässe erst in diesem Quartal so richtig durchschlagen und die Preise anziehen lassen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu PC-Markt gerät unter Druck: Engpässe ab diesem Quartal

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Naja, die Consumer-Kuh kann man nicht ewig melken.
Die irren Preise, welche diverse Anbieter so draufpinseln, werden die Leute zu Apple-Geräten treiben - die in der aktuellen Lage als durchaus günstig bezeichnet werden können.

Entweder machen die Anbieter Druck und bewegen die Preise in die vernünftige Richtung oder die sitzen dann rum mit vollem Lager und kaum Umsatz. Irgendwann reicht es den Kunden.
 
KI, Öl, Helium, Transport, Kaufkraftverlust, Materialkosten ec.ec. brechen dem Markt das Genick. Man will und man kann es sich nicht mehr leisten. Eine Anschaffung von Hardware steht, sofern man nicht wirklich benötigt, ganz weit hinten auf der Liste. Sofern diese Prognose eintrifft, war das was wir erlebt haben, nur die Vorsuppe.
Dennoch hoffe ich, daß der Markt sich reguliert, der Wahnsinn im nahen und fernen Osten endlich aufhört.
 
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Naja, die Consumer-Kuh kann man nicht ewig melken.
Die irren Preise, welche diverse Anbieter so draufpinseln, werden die Leute zu Apple-Geräten treiben - die in der aktuellen Lage als durchaus günstig bezeichnet werden können.

Entweder machen die Anbieter Druck und bewegen die Preise in die vernünftige Richtung oder die sitzen dann rum mit vollem Lager und kaum Umsatz. Irgendwann reicht es den Kunden.
Apple Geräte kaufen ist wie Spaghetti mit Ketchup essen weil man keine Bolognese Soße hat. 😎✌️
 
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Apple Geräte kaufen ist wie Spaghetti mit Ketchup essen weil man keie Bolognese Soße hat. 😎✌️
Die sind halt top was die Leistung, Qualität und alles andere angeht. Nur der Preis war grausam hoch.
Der Preis ist zwar nach wie vor grausam hoch, nur hat der Rest so angezogen - da sind die Dinger von Apple günstiger geworden für Normalos :fresse: Ja, ich hatte es auch nicht gedacht, Apple als Budget Option anzubieten in 2026, hier sind wir aber. Nutze Apple seit Ewigkeiten, das Zeug ist alles andere als schlecht, vor allem die Basis-MacBooks.
 
gut das ich vor ein paar jahren meine kiste komplett neu gemacht habe und jetzt ein wirklich gutes setup hier stehen habe. meine gpu ist etwas lahm, aber laut ranking auf platz 11, also doch nicht so wirklich schei$$e ^^

das einzig doofe ist das ich den ram vom proxmox eigentlich aufrüsten müsste, aber das sind so krasse luxus probleme, das macht alles nichts. zumal er ja läuft. ich werde den mist aussitzen da ich eh die nächsten 5 jahre nicht wirklich was brauche. das einzige auf das ich schiele ist die 6080 super, aber nur wenn sie auch so ist wie gedacht: mindestens 24gb ram und deutlich mehr rt und ki power.
 
Die International Data Corporation kommt recht spät zu dieser Erkenntnis. Das es so kommen wird habe schon gleich zu Beginn der Speicherkrise gesagt, denn ohne Speicher geht nichts. Hinzu kommt noch die allgemeine Weltpolitische/ wirtschaftliche Situation. Dies ist leider noch nicht das Ende. Es wird noch viel schlimmer werden. Alle die sich zu Beginn der Krise neu Geräte, Computer, Laptop TV gekauft haben können sich glücklich schätzen. All diese werden spürbar teurer oder weniger werden.
 
Entweder machen die Anbieter Druck und bewegen die Preise in die vernünftige Richtung oder die sitzen dann rum mit vollem Lager und kaum Umsatz. Irgendwann reicht es den Kunden.
Wie sollen denn die Anbieter Druck machen? Rohstoffpreise, Energiepreise, Lohnkosten, völlig irre steigende Transportkosten (bis zu 6 mal höher in den letzten 4 Jahren), höhere generelle Abgaben in diversen Bereichen, steigende Zölle u.s.w.! Mal ganz davon abgesehen, dass durch immer neue Regelungen und Gesetze die Bürokratie in Firmen ein absurdes Ausmaß angenommen hat und dadurch massive Kosten aufwirft. Neue Verpackungsregelungen, neue Richtlinien für bestimmte Stoffe, das darf man nicht, dies darf man nicht, das muss geändert werden. Es ist in den letzten 5-6 Jahren völlig absurd geworden. Und das kostet unglaublich viel Zeit und Geld.
Inwiefern sollen die Anbieter hier Druck machen können auf Bereiche, auf die sie keinen Einfluss haben? Die Gewinne brechen bei allen Consumer Brands zusammen, trotz höherer Preise die sie verlangen müssen wenn sie nicht mit Verlust verkaufen wollen. Das ist aktuell überhaupt kein Spaß, denn die Anbieter haben, ganz im Gegenteil.

Es würde an ein Wunder grenzen, wenn einige Brands nicht die Türen schließen oder sich aus bestimmten Bereichen zurück ziehen.
 
Es würde an ein Wunder grenzen, wenn einige Brands nicht die Türen schließen oder sich aus bestimmten Bereichen zurück ziehen.
Einige Brands haben viel Marktmacht. Natürlich ist nicht auf dem Level von Apple (die halt long-term Deals aushandeln für die Lieferungen).
Aber die meisten werden daraus lernen. Anstatt kurzfristiger Lieferverträge (üblicherweise auf 3 Monate begrenzt) werden die längere Verträge mit Preisbindung bevorzugen. Was früher ein Vorteil war (bei sinkenden Preisen kann man besser verhandeln und die Kosten entsprechend senken), das wurde zum massiven Nachteil aktuell - die müssen aktuelle Preise bezahlen anstatt zumindest für 1 Jahr die alten Preise zu behalten.

Richtig dicke Firmen wie ASUS, Gigabyte und MSI werden auch ordentlich Druck machen. Deren Produkte sind überwiegend auf Consumer und Prosumer ausgerichtet, nicht auf dicke B2B Kunden (die halt die steigenden Preise bezahlen und teils auch verursachen). Und kleinere Firmen werden einfach über die Bestellmengen Druck machen. Wenn die nix kaufen, wird es weiter oben in der Lieferkette ein klares Signal geben - Preise senken sonst bleibt alles liegen.
 
Die großen Hersteller machen trotz allem immer noch genug Gewinn. Das sagt einem die Logik. Wenn ich an die Preise z.B. von Asus denke, welche prinzipiell immer die teuersten Produkte am Markt haben und sogar vor lauter Größenwahn goldene Grafikkarten verkaufen .... Ehrlich gesagt gönne ich denen mal einen Dämpfer. Nvidia als Preistreiber Nummer 1 soll auch mal ruhig wieder vore eine Wand laufen.
Aber das sind wohl nut Tagträume, die die Großkonzerne nicht jucken. Der Markt wird sich ganz sicher anderes regulieren.
 
Aber die meisten werden daraus lernen. Anstatt kurzfristiger Lieferverträge (üblicherweise auf 3 Monate begrenzt) werden die längere Verträge mit Preisbindung bevorzugen.
Schön gesagt, nur werden langfristige Lieferverträge aufgrund der ungünstigen geopolitischen Lage gar nicht mehr groß angeboten. Theorie und Praxis kollidieren hier.
Richtig dicke Firmen wie ASUS, Gigabyte und MSI werden auch ordentlich Druck machen
Die können auch keinen Druck auf die geopolitische Lage machen. Im Vergleich zur Weltwirtschaft sind das kaum Fußnoten. Deine Argumentation ist theoretisch nicht falsch, auf die aktuelle Lage bezogen, ist sie aber schlichtweg viel zu oberflächlich betrachtet.
 
Die alte Devise war, dass Firmen wie Apple, AMD, Intel nur die Chips hergestellt haben, die für sie maximal profitalbel waren und alles was jemand anderes billiger fertigen konnte hat man halt nicht hergestellt. Man denke nur an Intels Ausflug in die Welt des Flashspeichers.

Die jetzige Situation bei der RAM Hersteller höhere Gewinne bekanntgeben als AMD oder Intel, wird sicherlich ein Umdenken erzwingen. In wie weit es umsetzbar ist, oder umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn AMD und Intel den Kunden jetzt daran gewöhnen, dass der RAM zu einem AMD Chip immer von AMD kommen muss und der RAM zu einem Intel Chip immer von Intel, dann könnten beide einen Zustand erreichen, bei dem die anderen RAM Hersteller permanent ausgesperrt sind, bzw, nur unter Lizenz verkaufen könnten. Apple hat bereits diesen Zustand erreicht und bei der Gelegenheit die Erweiterbarkeit seiner Produkte ganz abgeschafft (YT Sellbstlöter ausgenommen). Nvidia hat diesen Schritt ebenfalls schon lange vollzogen und seine Chips immer mit dem passenden RAM an die OEMs verkauft. Nvidia macht aktuell da etwas den Rückzieher, aber das korrigieren die langfristig eher über die Produktion, als dass es der neue Normalzustand wird.
 
Schön gesagt, nur werden langfristige Lieferverträge aufgrund der ungünstigen geopolitischen Lage gar nicht mehr groß angeboten. Theorie und Praxis kollidieren hier.
Die werden sich schon einigen. Vor allem auf längere Sicht. Kurzfristige Profite in einer stabilen Wirtschaft etc. sind cool.
Langfristige Verträge schützen aber vor extremen Preissprüngen in kurzer Zeit, sollte irgendwo was schief gehen.
Was denkste warum Apple sich aktuell relativ wohl fühlt - weil die nicht auf kurzfristige Profite setzen sondern auf stabile Langzeitlieferungen ohne Überraschungen.


Die können auch keinen Druck auf die geopolitische Lage machen. Im Vergleich zur Weltwirtschaft sind das kaum Fußnoten. Deine Argumentation ist theoretisch nicht falsch, auf die aktuelle Lage bezogen, ist sie aber schlichtweg viel zu oberflächlich betrachtet.
Natürlich können die Druck machen. Die machen VIEL Geld, sehr viel Geld. Nicht so viel wie TSMC, Apple oder Samsung, aber mehr als genug, um zu sagen - wir lassen uns nicht so abzocken.
Ja, es gibt nur 3 Hersteller für RAM. Auch bei NAND sieht das nicht besser aus. Aber alle Seiten haben genug Verhandlungsspielraum, damit nicht der Kunde am Ende für alles und jeden dreifach bezahlt - nur weil die sich da nicht einigen wollen. Samsung kann das recht egal sein - die sind sehr breit aufgestellt und können die Chips auch selbst in Produkte verbauen. Aber Micron und TSMC sind auf andere Hersteller angewiesen, die dann eben die Chips verbauen. Micron hat ja schon Crucial umgebracht, die eigene Consumer-Sparte. Das fällt denen auf die Füße, wenn die Nachfrage sich dem Nachschub anpasst.
Wenn AMD und Intel den Kunden jetzt daran gewöhnen, dass der RAM zu einem AMD Chip immer von AMD kommen muss und der RAM zu einem Intel Chip immer von Intel, dann könnten beide einen Zustand erreichen, bei dem die anderen RAM Hersteller permanent ausgesperrt sind, bzw, nur unter Lizenz verkaufen könnten. Apple hat bereits diesen Zustand erreicht und bei der Gelegenheit die Erweiterbarkeit seiner Produkte ganz abgeschafft (YT Sellbstlöter ausgenommen). Nvidia hat diesen Schritt ebenfalls schon lange vollzogen und seine Chips immer mit dem passenden RAM an die OEMs verkauft. Nvidia macht aktuell da etwas den Rückzieher, aber das korrigieren die langfristig eher über die Produktion, als dass es der neue Normalzustand wird.
Das kannste im Consumer-Bereich durchsetzen.
Nicht im B2B Bereich bei Workstations, Servern und diversen anderen Geräten die aufrüstbar und vor allem auch reparierbar mit verfügbaren Ersatzteilen sein müssen.

Wie stellst du dir nen Server mit verlötetem RAM vor? Da steigen die Kunden denen aufs Dach für solche Ideen.

Intel und AMD werden nach wie vor ihre Produkte so anbieten wie bislang. Mobile, Consolen und Laptops werden verlötet, der Rest bleibt und der Kunde kann und wird sich woanders nach Speicher umsehen. Das ist auch gewollt. Selbst die OEM wollen das, weil die damit verschiedene Konfigurationen mit einfachsten Bausteinen anbieten können. Und die jeder Student zusammensetzen kann nach n paar Tagen Training, das ist ja wirklich keine Kunst (und das was so in den Shops angeboten wird, sieht auch oft danach aus wie vom Studenten am Montag nach einem sehr erfolgreichen Wochenende gebaut :lol: ).
 
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