News Steam Machine: Diese Details hat Valve nun verraten

Nur nochmal kurz Deine Argumente zitiert, die der Ausgangspunkt waren:





Demzufolge ist es also ganz einfach, auf einer Konsole wie der Playstation oder der Xbox einen Flightstick von Moza oder Turtle Beach zum Laufen zu bekommen. OBS gibt es im Playstation-Store für die PS4 und PS5, nur ich Trottel habe da immer drübergescrollt. Und ein Audio-Interface für DAWs, das nicht über das Standard-USB-Protokoll funktioniert, kann man einfach so an eine Konsole anklemmen und das läuft dann!

Wow!

Ich habe es bisher nicht ausprobiert, aber mein Thrustmaster T16000M HOTAS funktioniert angeblich direkt unter Linux, evtl. muss man an den Totzonen noch was einstellen. Für Konsolen ist die Auswahl an HOTAS dagegen eher ... übersichtlich.
Ja, aber SteamOS und entsprechende Geräte sind PCs, nix Konsole.
Da muss halt auch alles laufen was sonst auf dem PC rennt, für PC Spiele. Also auch VR wie Pimax, HOTAS und alles andere, was üblich ist.

Mein Kram funktioniert unter Linux nicht, egal welche Distro. Das wird sich auch mit SteamOS nicht ändern.
Bin auch bei weitem nicht alleine damit.

Und ob ich ein Audio-Interface nutze für Kommunikation im Multiplayer oder sonstwas - das ist egal, muss laufen.
 
Du musst dich halt schon mal entscheiden, mit was Du die Steam Machine vergleichst. Einmal sagst Du, dort funktionieren nicht einmal - Zitat - "einfachste Dinge", weshalb man Konsolenspieler nicht abholt. Wenn man diesen Schwachsinn widerlegt, konterst Du mit irgendwelcher exotischer Hardware, die Du am PC betreibst.

Wir haben ja bereits gemeinsam festgestellt, dass die Steam Machine für ambitionierte PC-Gamer keinen großen Nutzen bringen wird, weil sie weniger Leistung hat als der ohnehin bereits vorhandene PC, und - ja - eher seltene Hard- und Software nicht so einfach zum Laufen gebracht werden kann. DU bist offenbar auch nicht die Zielgruppe, und kannst das offenbar nicht verschmerzen. Tut mir wirklich so unendlich leid, dass Du dich von Valve dermaßen mißachtet und nicht gesehen fühlst :kuss:

Jedenfalls kann man aus all dem - mit ein wenig Restverstand - eben den Schluss ziehen: diese Gruppe an Gamern ist auch gar nicht die Hauptzielgruppe.

Die Leute, die gerne zwischendurch spielen wollen, und das im Wohnzimmer am TV mit der Familie und Freunden zusammen mittels normaler Controller machen wollen, sind dagegen sehr wohl die Zielgruppe. Denen bietet die Steam Machine ein kleines schickes Gerät, das im Wohnzimmer leicht einen Platz findet, das so einfach wie eine Konsole bedienbar ist, an das man allerlei Hardware (mehr als an eine Konsole) problemlos anschließen kann, und für das ein riesiger Katalog an Software existiert, wobei man hier oft viel günstiger an neue Titel kommt, als über die geschlossenen Systeme von Microsoft oder Sony.

Diese Zielgruppe hätte oder hat bereits eine Konsole gekauft.

Diese Zielgruppe ist auch unternehmenstrategisch viel sinnvoller, als einmalig Hardware mit geringer Marge an Bestandskunden zu verkaufen: denn man bekommt neue Kunden für den Store, und damit langfristige Einnahmen.

Dass man mit dem Gerät dann noch viele andere PC-Dinge machen könnte, ist ein netter Nebeneffekt der verwendeten Hard- und Softwarearchitektur und ein Verkaufs- und Marketingargument. Das wird aber sicher nicht im Mittelpunkt der realen Nutzung stehen (es sei denn, die Kiste wird als "erster PC" für Kinder gekauft). Das ist so ähnlich wie die Großstadt: da zieht man hin, weil man da so leicht jeden Tag ins Kino oder die Oper gehen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst dich halt schon mal entscheiden, mit was Du die Steam Machine vergleichst. Einmal sagst Du, dort funktionieren nicht einmal - Zitat - "einfachste Dinge", weshalb man Konsolenspieler nicht abholt. Wenn man diesen Schwachsinn widerlegt, konterst Du mit irgendwelcher exotischer Hardware, die Du am PC betreibst.
Gaming ist halt unterschiedlich.
Was für den einen auf dem Sofa mit Controller aufhört, endet bei anderen mit 4 Monitoren, Simracing/HOTAS Setup, Livestreaming/Recording Setup usw.

Da die Machine als ein GamingPC daherkommt, sollte es genau das abdecken was halt ein GamingPC kann. Wird auch so beworben.

Und ja ich erwarte da eine Kiste die wirklich was kann. Und vor allem alles hauseigene vollständig ausfahren kann. Siehe das neue VR Headset, Machine wird das Teil kein Meter weit ausfahren in nativer Auflösung.
 
Gaming ist halt unterschiedlich.
Was für den einen auf dem Sofa mit Controller aufhört, endet bei anderen mit 4 Monitoren, Simracing/HOTAS Setup, Livestreaming/Recording Setup usw.

Genau!

Du bist sooo nah dran...

Da die Machine als ein GamingPC daherkommt, sollte es genau das abdecken was halt ein GamingPC kann. Wird auch so beworben.

Die Steam Machine kommt als kleine Kiste mit den Abmessungen ~16x16x16cm "daher". Das ist kleiner als eine Xbox-Konsole. Beworben wird die Steam Machine ja eigentlich noch gar nicht aktiv.

Auf der Webseite ist der Headliner allerdings "Ihre Spiele auf großen Bildschirmen". Und dann sitzen da zwei Personen auf dem Sofa mit Controller. Was mag das wohl bedeuten?

Der ganze PC-Kram steht immer nur an 2. Stelle.

Macht ja auch total Sinn so. Auch wenn Du es nicht verstehst.
Aber Du bist ja auch nicht Zielgruppe. So what!
 
Genau!

Du bist sooo nah dran...
Naja, der PC kann all das abdecken. Konsolen der aktuellen Generation nicht.
Machine ist aber ein PC mit vorinstalliertem Linux, nix anderes. Es gibt tausende Barebones auf dem Markt die ähnlich aufgebaut sind.

Auf der Webseite ist der Headliner allerdings "Ihre Spiele auf großen Bildschirmen". Und dann sitzen da zwei Personen auf dem Sofa mit Controller. Was mag das wohl bedeuten?

Der ganze PC-Kram steht immer nur an 2. Stelle.
Auf der gleichen Seite ist auch ein Designer mit nem Editor zu sehen und da steht auch ganz dick "...and it's a PC"

Entsprechend sind auch die Ansprüche - it is a PC. Abmessungen und die Wahl der Hardware obliegen Steam, wir Kunden werden uns dann entscheiden, ob das Produkt passt. PC-Spieler gibt es in allen Varianten.Valve ist ja nicht Nintendo mit einem limitierten Katalog und bestimmten Spielen in einem geschlossenen System. Zielgruppe ist also jeder PC-Spieler mit Steam. Egal ob Indie, TripleA, Spacesim oder Racingsim, egal welche Eingabegeräte und Konfiguration.
 
Naja, der PC kann all das abdecken. Konsolen der aktuellen Generation nicht.

Deshalb wendet sich die Steam Machine ja nicht an den ethusiastischen PC-Gamer, sondern eher an Konsolen-Gamer...

Machine ist aber ein PC mit vorinstalliertem Linux, nix anderes. Es gibt tausende Barebones auf dem Markt die ähnlich aufgebaut sind.

Wie andere Konsolen ja auch PC-Hardware mit vorinstalliertem und spezialisiertem Betriebssystem sind.

Die Zielgruppe dafür sind Menschen, die nichts selbst installieren wollen, daher freuen die sich, dass man so ein Gerät einfach einschaltet und dann direkt zocken kann. Denen ist es meist auch egal, was hinter dem Vorhang der Benutzeroberfläche werkelt, und die benutzen Standard-Controller und vielleicht noch Tastatur und Maus.

Dass ausgerechnet diese Leute sich einen Wohnzimmer-PC umständlich auf Basis eines Barebones zusammenbauen, halte ich für unwahrscheinlich. Ein Forist schrieb dazu hier im Thread ganz treffend:

Konsolenspieler wollen sich nicht mit dem Gerät beschäftigen.


Auf der gleichen Seite ist auch ein Designer mit nem Editor zu sehen und da steht auch ganz dick "...and it's a PC"

und zwar - ich schrieb es ja - an zweiter Stelle.

Im Vordergrund steht das einfache Spielen im Wohnzimmer am großen TV, alles andere - als Link zur Steamwelt - kommt dahinter.

Und ob ich ein Audio-Interface nutze für Kommunikation im Multiplayer oder sonstwas - das ist egal, muss laufen.

Dir zu Ehren habe ich mal mein Focusrite Scarlett 2i2 Gen4 aus dem Regal geholt und an meinen PC mit CachyOS gestöpselt, das wie SteamOS auf Arch-Linux beruht.

Was soll ich sagen: es funktioniert out of the box! Alle Ein- und Ausgänge kann ich über den Lautstärke-Mixer sehen und steuern. Allein das Umstellen der Sample-Frequenz habe ich nicht direkt gefunden, es operiert standardmäßig offenbar auf 44KHz/16Bit und wenn man mehr will, muss man an irgendwelche Konfigurationsdateien.

Welche Loser-Hardware eines Loser-Haushalts unter Linux nicht mit Plug&Play funktioniert, weiß ich nicht. Alles was ich anschließe, läuft jedenfalls. Wobei ich nicht erwarte, dass mein Fanatec Clubsport laufen würde. Simhub dagegen gibt es sogar unter Linux. Aber ich werde mein Simrig nicht ins Wohnzimmer zerren. Das ist ein ganz eigenes Setup.
 
Dir zu Ehren habe ich mal mein Focusrite Scarlett 2i2 Gen4 aus dem Regal geholt und an meinen PC mit CachyOS gestöpselt, das wie SteamOS auf Arch-Linux beruht.

Was soll ich sagen: es funktioniert out of the box! Alle Ein- und Ausgänge kann ich über den Lautstärke-Mixer sehen und steuern. Allein das Umstellen der Sample-Frequenz habe ich nicht direkt gefunden, es operiert standardmäßig offenbar auf 44KHz/16Bit und wenn man mehr will, muss man an irgendwelche Konfigurationsdateien.

Welche Loser-Hardware eines Loser-Haushalts unter Linux nicht mit Plug&Play funktioniert, weiß ich nicht. Alles was ich anschließe, läuft jedenfalls. Wobei ich nicht erwarte, dass mein Fanatec Clubsport laufen würde. Simhub dagegen gibt es sogar unter Linux. Aber ich werde mein Simrig nicht ins Wohnzimmer zerren. Das ist ein ganz eigenes Setup.
ESI rennt aber auch ohne Einstellungen. Yamaha AG-03 rennt auch so halb, aber nicht mit 24bit und Software rennt nicht. Will ich also Compressor oder FX bearbeiten - geht nur auf Win/Mac. Und das sind ja nun wahrlich keine Loser-NoName-Dinger von Aliexpress. Von den ganz großen Geräten schweige ich mal, weil die wie erwartet nix mit Linux am Hut haben und kein normaler Mensch das Teil live benutzen würde.

Alter Kram wie das Numark NS6 II funktioniert mit Mixxx - also es ist benutzbar. Limitiert, aber benutzbar.
Fanatec muss laufen, das ist das Erste, was einem im Simracing-Bereich in den Kopf kommt (zusammen mit Moza).
Bei irgendwelchen exotischen HOTAS wie Virpil (eigenvertrieben, kriegt der normale Kunde also nicht mal im PC-Laden zu sehen) ist es aber auch klar - läuft nicht. Star Citizen kriegt man z.B. unter Linux zum laufen. Dank AMD Hardware sogar mit FSR aber ohne funktionierendes Vulkan (wobeí das auch auf Windows so stabil ist wie die Politik von Trump :P ).
Zusammen mit dem neuen Headset wäre die Machine halt das perfekte Gerät für VR was man sofort auf TV umschalten kann - gerade für Star Citizen. Blöd nur dass die Hardware absolut nix taugt, das Spiel ist hardcore CPU limitiert - will im VR aber auch noch etwas GPU - da wäre so n GabeCube mit 9800X3D und 9070XT angesagt im Mini-ITX Format.
Das ist definitiv nix was ein Konsolero sich hinstellen würde, für die meisten Konsolenspieler sind solche Setups einfach Voodoo - weil die eben brutal viel Feintuning erfordern in einer Beta mit viel Zubehör was alles verkabelt werden will.
Aktuell gibt es aber nur eine Option - Mini-ITX selbst bauen. Es gibt einfach keinen MiniPC der das stemmen kann, und genau da wäre die Machine als Enthusiasten-Spielzeug zusammen mit dem VR-Headset reingeflogen. Sim-Spieler geiern danach, eine kleine Kiste, die in jedes Setup passt und nicht in einem 20-kg-Aquarium mit Weihnachtsbeleuchtung ausartet.

Mit fallen da noch viele Einsatzgebiete ein, wie z.B. das Teil in einen 19" Rack (6U oder größer) reinklatschen für VJ-Arbeit. Was die Kollegen vor drölfzig Jahren schon mit Trashcan-Macs gemacht haben, einfach der Performance wegen und weil die Teile im Roadie-Alltag besser liefen als in der Sonne grillenden Macbooks, die irgendwann mit Staub und Hitze nicht mehr klargekommen sind. Die Möglichkeiten sind endlos. Kurz: wir wollen etwas im Format vom Mac Mini, was aber brutal schnell ist und in jedes Regal reinfliegt, dabei mit allem kompatibel bleibt. Dafür sind wir aber auch bereit, einen Preis zu bezahlen der sich im Bereich von Mac Mini bis Mac Studio bewegt.
 
Zurück