News Intel dränge PC-Hersteller zu teureren 18A-CPUs: Engpässe bei älteren Prozessoren verschärfen sich

PCGH-Redaktion

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Intel und AMD kämpfen laut Nikkei Asia mit knappen CPU-Kapazitäten. Besonders günstige PC-Prozessoren sind betroffen, während Server-CPUs und KI-Rechenzentren Vorrang erhalten. Intel versucht es nun laut einem Bericht mit Einflussnahme bei den OEM-Herstellern.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel dränge PC-Hersteller zu teureren 18A-CPUs: Engpässe bei älteren Prozessoren verschärfen sich

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Der OEM Markt hat gerne mehr Rechenleistung genommen, solange der Preis der alte geblieben ist. Aber die meisten Firmenumgebungen die hunderte bis tausende Geräte an User verteilt haben wissen, dass die meisten User nicht sagen können, ob sie ein Laptop mit einer 10 Generation Intel aus dem Jahr 2020 haben, oder ein ganz neues. Wenn, dann geht es im Einzelfall mal um eine Applikation die mehr RAM braucht, nicht mehr CPU Leistung. Ganz zuschweigen von den Firmen die Laptops nur als Terminals benutzen, weil entweder die Anwendungen virtualisiert wurden, oder gleich eine ganze virtuelle Windows Umgebung zum Einwählen besteht.

Lenovo hat gegenüber Firmen die Preise in den letzten 12 Monaten um 60% angehoben. Wenn die User von den Produkten schon die CPU Leistung nicht brauchen, dann ganz bestimmt nicht die von noch teureren und neuen Intels. Das ist nichts, weswegen Firmenkunden die Palettenweise bestellen sofort zum Hörer greifen. Das haben die meisten eh Anfang des Jahres gemacht, als die große Welle der Preiserhöhung kam und man sich für den Rest des Jahres zu alten Konditionen eingedeckt hat.

Intel muss lernen, was die OEMs schon wissen. Noch teurere Produkte bekommt man 2026 nicht mehr an den Mann.
 
Ist nichts Neues, dass Nvidia und Intel ihre Marktmacht unverhohlt ausnutzen, um die Kunden zu beeinflussen.
Was für ein Zufall, dass die beiden Firmen auch gerade im direkten Machteinflussbereich von Trump operieren.
Gleich und Gleich gesellt sich gern. Win Win Situation im Grauschleier der Korruption.
 
Ob es in der momentanen Situation von Intel lang- und mittelfristig klug ist, Druck auf seine Abnehmer auszuüben sei mal dahingestellt.
Kurzfristig müssen die aufgrund der Gesamtsituation natürlich mitspielen, aber Langfristig könnten jene dann auch ein wechsel zu AMD erwägen, wenn sich die Liefersituation wieder etwas entspannt.
Wenn nicht sogar ARM dadurch noch einmal einen Aufschwung bekommt.
 
Es ist doch nichts neues das Intel seine Abnehmer erpresst ob höhere Margen abzusetzen oder wenn du nicht das nimmst gibt es das andere auch nicht.
 
Jegliche Fokussierung auf KI führt zum Druck auf den Retailmarkt, da sind Intel/ AMD / Nvidia und die Speicherhersteller gleich. Das die günstigen CPU dabei hinten runter fallen ist nur ein "Kriegsschauplatz".
 
Tya das funktioniert nur so lange wie einige mitspielen. Wenn aufeinmal aber die Käufer also Kunden sagen ne mache ich nicht ,dann schaut Intel aber alt aus. Dann wird sich Intel den beugen müssen.
 
Tya das funktioniert nur so lange wie einige mitspielen. Wenn aufeinmal aber die Käufer also Kunden sagen ne mache ich nicht ,dann schaut Intel aber alt aus. Dann wird sich Intel den beugen müssen.
Nö.

Weil die großen Gewinne in der Server-Abteilung sind. Die Consumer-Produkte generieren wesentlich weniger Gewinne. Intel verteilt das entsprechend. Die OEM werden sich schon die neuen Chips holen. Was wollen die sonst machen? Snapdragon? Die sind meh. AMD hat im Laptop-Bereich kaum was günstiges. Neue AI chips sind geil, aber teuer.

Da werden die OEM das schlucken und deren Kunden auch - gibt halt nur diese Modelle dann.
 
Tya das funktioniert nur so lange wie einige mitspielen. Wenn aufeinmal aber die Käufer also Kunden sagen ne mache ich nicht ,dann schaut Intel aber alt aus. Dann wird sich Intel den beugen müssen.
So läuft das aber nicht im B2B Geschäft.
Firmen kaufen das, was sie benötigen. Wenn die (neue) Mitarbeiter neue Laptops brauchen, dann werden sie gekauft.
Wenn nicht, dann nicht.

Ein Hardware-Update kann vielleicht verschoben werden, wenn die Kassen leer sind, aber in Summe des B2B Geschäfts gesehen, ändert sich nicht viel.
Ein Laptop der heute 2-3 soviel kostet wie vor einem Jahr, ist immer noch billiger, als wenn der (neue) Mitarbeiter nicht arbeiten kann, weil ihm sein Werkzeug fehlt.
 
Der OEM Markt hat gerne mehr Rechenleistung genommen, solange der Preis der alte geblieben ist. Aber die meisten Firmenumgebungen die hunderte bis tausende Geräte an User verteilt haben wissen, dass die meisten User nicht sagen können, ob sie ein Laptop mit einer 10 Generation Intel aus dem Jahr 2020 haben, oder ein ganz neues. Wenn, dann geht es im Einzelfall mal um eine Applikation die mehr RAM braucht, nicht mehr CPU Leistung. Ganz zuschweigen von den Firmen die Laptops nur als Terminals benutzen, weil entweder die Anwendungen virtualisiert wurden, oder gleich eine ganze virtuelle Windows Umgebung zum Einwählen besteht.

Lenovo hat gegenüber Firmen die Preise in den letzten 12 Monaten um 60% angehoben. Wenn die User von den Produkten schon die CPU Leistung nicht brauchen, dann ganz bestimmt nicht die von noch teureren und neuen Intels. Das ist nichts, weswegen Firmenkunden die Palettenweise bestellen sofort zum Hörer greifen. Das haben die meisten eh Anfang des Jahres gemacht, als die große Welle der Preiserhöhung kam und man sich für den Rest des Jahres zu alten Konditionen eingedeckt hat.

Intel muss lernen, was die OEMs schon wissen. Noch teurere Produkte bekommt man 2026 nicht mehr an den Mann.

Intel hat die Preise für die alten Produkte schon in 2025 anzuheben begonnen, während die der neuen immer weiter gesenkt werden. Insofern ist das mit dem "noch teurer" langsam relativ. Selbst im deutschen Retail-Markt, welcher der Entwicklung des B2B-Einkaufs in Asien um mindestens drei Monate hinterherhinkt, ist ein aktueller 250K günstiger als ein veralteter 14600K oder 13600K.

Da Einzelverkäufe aber so oder so immer noch Einzelverkäufe sind, wird es hier um Rabattangebote geben: Billig-OEMs wollen alte CPUs zu besseren Konditionen haben, aber scheinbar gibt es keine Mengenrabatte mehr, wenn man nur das bestellt, was sich ohnehin schneller verkauft, als nachproduziert werden kann. Überraschung? Nur für Leute, deren Verständnis von Marktwirtschaft aus "wenn ich nicht den ganz großen Reibach mache, liegt eine Verschwörung vor" besteht. Ich habe noch keine Primärquelle gesehen, die behauptet, dass Intel alte Generationen gar nicht mehr einzeln verkaufen würde. Es wird nur "gedrängt", also bessere Preise für gute Kunden gemacht, welche das gesamte Portfolio in ihren Produkten nutzen.
 
Der Grund wird doch im Artikel genannt?
Stimmt. Als ich den Golem Artikel gelesen habe, war halt mein erster Gedanke, warum die den echt alten Intel 7 für die Server-CPUs brauchen. So alt die sind die CPUs doch gar nicht. Mit dem Wissen über den IO-Chip kann man sich erklären, warum die Margen-Starken Server-CPUs die alte Fertigung brauchen, während der für Intel uninteressanter Desktop auf die deutlich modernere Fertigung gedrängt wird.

Der Compute Die wird übrigens in Intel 3 gefertigt.
 
Die I/O-Tiles der aktuellen Xeons sollten trotz allem kleiner sein als die komplett in Intel 7 gefertigten Vorgängergenerationen. Gegenüber Saphire Rapids MCC würde ich die Hälfte bis 2/3 schätzen, gegenüber Emerald Rapids wäre es dann 1/3. Da Intels Quartalsbilanzen bislang keinen mehr verdoppelten oder verdreifachten Stückzahlen ausweisen, ist die Begründung also nicht ganz so einfach.
 
Intel hat die Preise für die alten Produkte schon in 2025 anzuheben begonnen, während die der neuen immer weiter gesenkt werden. Insofern ist das mit dem "noch teurer" langsam relativ. Selbst im deutschen Retail-Markt, welcher der Entwicklung des B2B-Einkaufs in Asien um mindestens drei Monate hinterherhinkt, ist ein aktueller 250K günstiger als ein veralteter 14600K oder 13600K.

Lenovo hat Laptops im Programm, die sind innerhalb eines Jahres von 875€ auf 1434€ im Preis gestiegen, ohne dass man als Anwender einen Vorteil davon hat. Teurer als ein MacBook Air!

Man hebt die Preise an, weil die neue CPU besser ist, aber niemand hat eine bessere CPU gebraucht.
Man hebt die Preise wegen CoPilot und KI Unterstützung an, aber niemand benutzt lokale Modelle und eine KI die nur ein Webinterface ist läuft auf einem RaspberryPI genauso.
Dann immer wieder Gebetsmühlenartik der Vortrag über die RAM Preise, worauf ich sage, ok, ich sehe ein, dass ein 16GB RAM Riegel jetzt 180€ kostet, aber das Laptop 550€ teurer geworden, für wie blöd haltet Ihr Eure Kunden?

Die Krise ist leider nur die halbe Wahrheit, wir stecken auch in einer Phase in der viele Firmen einfafch ausloten wie stark sie den Bogen spannen können was Gewinnmargen angeht. Einfach mal bis ins Extrem ausreizen und sehen wer übrigbleibt.

Da würde ich soweit gehen zu sagen, dass ich das schon mal gesehen habe Ende der 90er bis ca. 2005 und das wurde dann ein Gemetzel unter den damaligen OEMs von denen nur wenige überlebt haben und viele von den chinesischen OEMs ersetzt wurden, die man heute kennt. Von Fujitsu durfte man sich ja inzwischen schon verabschieden, bin mir sicher, weitere werden folgen.
 
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