Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

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Gast1675465802

Guest
Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Mir geht es um das Thema das Menschen sich ständig bekämpfen müssen ob im Alltag ist oder irgendwo im Krieg spielt keine Rolle. Neid,Hass,Rassenunterschiede oder sonstwas. Würden wir aufhören zu existieren wenn es nicht so wäre, eure Meinung ist gefragt.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ich glaube nicht das wir aufhören würden zu existieren, aber gewisse Leute würden aus solchen sachen keinen Profit mehr schlagen können...
Bei den Themen Krieg und Machtstreben hängt viel mehr dahinter als man im ersten Moment auch vielleicht sieht.

Wie kommst du denn darauf? Und was ist deine Meinung dazu? :)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

.......

Wie kommst du denn darauf? Und was ist deine Meinung dazu? :)

Das wäre interessant zu erfahren...

@topic:
Wenn der erste Teilsatz des letzten Satzes des Eingangsposts eine Frage darstellen soll, ist meine Antwort darauf: Nein.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Überall wo es verschiedene Positionen gibt kann es zu einem Konflikt kommen.

Die,die Französisch in der Schule gewählt haben,könnten sich mit den Lateiner bekriegen.

Audi-gegen Opfelfahrer.

Minerallwasser-gegen Leitungswassertrinker etc.

Ich glaube nicht das wir aufhören würden zu existieren,aber ich glaube wenn es in der Vergangenheit keine Kreige gegeben hätte,würde heute die ganze Welt nur so vor Krieg platzen
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Wir würden nicht aufhören, zu existieren, wenn es so wäre, ABER: wenn es so wäre, dann wäre das der Beweis, dass die Menschheit ganz offenbar nicht mehr existiert :D

Einen Zustand, in dem alle zufrieden sind, kann es nicht geben, ohne die Dinge, die den Menschen menschlich machen, irgendwie abzustellen zB per Gehirnwäsche.

Auch wenn jeder materiall alles haben könnte und in Sekundenschnelle jeden Ort der Welt ereichen könnte, wird dann immer den geben, der nicht den Partner/Freund findet, den er haben will, oder der unzufrieden ist, weil jemand irgendwas besser kann als er selbst. Auch beruflich: das geht natürlich nicht, dass jeder jeden Beruf jederzeit wahrnehmen darf. Es wird immer so sein, dass der eine lieber nen Bürojob hätte, der andere lieber draußen arbeiten würde, der nächste hätte gern mehr zu sagen, der nächste lieber weniger usw. , und auch wird es einfach immer Leute geben, die gerne anderen Schaden zufügen möchten.

Und auch wenn die Konflikte weltweit auf einem extrem niedrigen Niveau sind und es zB keine Körperverletzungen mehr gibt: dann wird es halt schon was GANZ schlimmes sein, wenn man einen einfach nur anschreit - das wird dann relativ gesehen genauso schlimm sein wie für uns heute ein Mord... und wenn die Leute sich nicht mal mehr anschreien, dann wird es halt extrem schlimm sein, wenn man zB jemandem nicht die Türe aufhält oder so... daran wird ein "opfer" dann zerbrechen und sein Leben lang leiden :ugly:


Spontan fällt mir dazu auch eine Folge von Star Trek, bei dem die Crew auf einem vermeintlichen Paradis-Planeten landet - was die nicht wissen: dort ist ALLES verboten, was ansatzweise Schaden verursachen kann. Wesley Crusher gerät bei einem Ballspiel auf den Rasen und weiß natürlich nix von den Gesetzen, das Betreten des rasens hat ein Todenurteil zu Folge... jetzt wird ach klar, warum es keinerlei Strit und Gewalt auf dem Planeten gibt... Star Trek; The Next Generation; Das Gesetz der Edo (Justice)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Wenn das alles so wäre wie du es beschreibst, und wenn ich dann noch dein Star Trek Vergleich weiterführe, dann wären wir die Borg =).
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Wenn es kein Neid,Hass,Mord,Krieg,etc etc... geben würde wär der Mensch nicht der Mensch das liegt einfach in unserer Natur, schon in den ältesten Skeletten wurden Spärspitzen gefunden, zu der Frage ob wir dann noch exitieren würden ? Weiß nicht wir würden vieleicht an Überbevölkerung verrecken :ugly:
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

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Und auch wenn die Konflikte weltweit auf einem extrem niedrigen Niveau sind und es zB keine Körperverletzungen mehr gibt: dann wird es halt schon was GANZ schlimmes sein, wenn man einen einfach nur anschreit - das wird dann relativ gesehen genauso schlimm sein wie für uns heute ein Mord... und wenn die Leute sich nicht mal mehr anschreien, dann wird es halt extrem schlimm sein, wenn man zB jemandem nicht die Türe aufhält oder so... daran wird ein "opfer" dann zerbrechen und sein Leben lang leiden :ugly:
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Wie so ziemlich alles relativ schlimm sein kann. Es kommt immer darauf an wie man etwas betrachtet.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Einen Zustand, in dem alle zufrieden sind, kann es nicht geben, ohne die Dinge, die den Menschen menschlich machen, irgendwie abzustellen zB per Gehirnwäsche.

Es geht ja nicht darum, dass alle zufrieden sind - es geht nur darum, dass niemand seine Unzufriedenheit am anderen auslässt. Das scheint zwar mit dieser Menschheit, nicht aber theoretisch unmöglich.

Star Trek bzw. zumindest die Föderation in sich ist somit ein sehr gutes Beispiel. Kein Krieg und (quasi) keien Gewalt sind bereits erfüllt, die dokumentierten Fälle von exzessivem Machtstreben sind sehr selten. D.h. nicht, dass alle zufrieden sind - aber alle haben eingesehen, dass sich ihre Unzufriedenheit durch Gewalt nicht beseitigen lässt.

Aber Star Trek lässt sich leider nicht auf die Realität übertragen :(
Hier funktionieren weder Phaser noch Schilde noch Warp-Antriebe noch Kommunismus. (siehe parallel Thread)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ich definiere anders herum.Wachstum ist nicht undenlich. Die Welt ist aufgeteilt udn neues kann man nur erschaffen in dem altes zerstört.

Das Machtstreben ist ein Form des Ausdrucks von Überlebenswillen. Andere Arbeiten bis zum umfallen oder halten Teamwork für besser und einige brauchen die Sicherheit ganz oben sein zu wollen.

In dem Sinne finde ich das Krieg und Machtbestreben zwar "gute" Kombinationen sind und oft zusammen auftreten aber in Wahrheit relativ unabhängig sind. Machtmenschen können sich durchaus für Frieden einsetzen.

Deine Frage nun ob sie für den Erhalt der Menschheit wichtig sind? Ich habe bisher nichts anderes kennengelernt. Alle Gesellschaftsbeispiele sind an diesen Menschen gescheitert (Sozialismus, Die griechische Kultur, Demokratie himself)
Die Utopie des besseren Zusammenlebens bedingt einen höheren Willen aller sein Leben selbst gestalten zu wollen.
In dem Sinne sind sie nötig, lassen uns aber nicht wirklich Alternativen testen.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Wie kommst du denn darauf? Und was ist deine Meinung dazu? :)

Mir sagte mal jemand vor ungefähr 11 Jahren ein Wissenschaftler hat das behauptet und dazu gibt es auch ein Buch. Es handelt davon das man als Mensch ohne Konflikte sterben würde oder wie auch immer, wie das Buch heisst kann ich net sagen ist zu lange her. Ich bin der Meinung der Mensch braucht immer einen Feind und Dinge gegen die er bekämpfen muss sonst würde er verwahrlosen. Aus meiner Sicht würde das aber heissen das wir alle irgendwann am Abgrund stehen und in einem Endzeitszenario leben. Wenn jemand weiss wie das Buch heisst könnte er sich ja mal zu Wort melden.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

gewalt erzeugt immer gegengewalt!

zu glauben, dadurch würde irgendetwas produktiv herangetrieben werden, ist einer der großen irrglauben seit jeher (produktiv höchstens im negativsten sinne von absoluter vernichtung und ausrottung). durch dieses herrschaftsdenken mit dem dadurch verbundenen machtstreben, ist es, u.a. soweit gekommen, dass die schere zwischen arm und reich immer größer wird. reiche werden reicher, meistens auf kosten der menschen, die ohnehin bereits ums nackte überleben kämpfen müssen (hunger, krieg, elend, krankheit), arme immer ärmer.

läuft es so weiter wie bisher, wage ich zu behaupten, dass sich die menschheit in absehbarer zeit selbst endgültig von der oberfläche des planeten befördern wird. vielleicht liegt es wirklich in der natur des menschen, sich selbst zu vernichten? für die erde an sich gäbe es kaum eine bessere lösung! traurig dabei ist nur, dass bei diesem selbstzerstörungstrieb und machtkampf des menschen, unzählige tiere, pflanzen, lebensformen in mitleidenschaft gezogen und für immer ausgelöscht werden.

alles leben auf unserem planeten würde gut, mit sicherheit sogar um einiges besser, ohne jeden einzelnen menschen funktionieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Nach unserem heutigen denken ist Konflikt nicht mit Gewalt gleich zu setzen.
Ich denke das es durchaus ohne Gewalt, aber nie ohne Konflikt klappen kann.
Wäre auch irgendwie langweilig.:D
Und ich hoffe das noch genug von uns und dem Planeten übrig ist bis alle das kapiert haben.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

schon wahr, aber konflikte sind und waren meistens die ursache von gewalt, krieg und totaler vernichtung...mir wäre es auch lieber, selbst in 1000 jahren noch menschen auf der erde zu begegnen, wenn ich es könnte. es sind ja nicht alle solche gewaltverherrlichenden, zerstörerischen wesen. manche denken auch anders, was konflikte, macht und gewalt betrifft...:)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Und genau da sollte eigentlich der Verstand Einsetzen.
Nur weil man anderer Meinung ist braucht man sich nicht den Schädel einschlagen.
Ansonsten hätte ich innerhalb kürzester Zeit die Hälfte aller Leute die ich kenne abgeschlachtet.

In dem Zusammenhang fällt mir ein Zitat aus Spiderman ein:
Aus großer Kraft ( oder Macht) entspringt eine große Verantwortung.
Leider halten sich nicht alle dran.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ohne Krieg oder Gewalt gäbe es die Menschheit entweder heute nicht oder wir wären technisch nicht so weit.

Warum gewalt? weil ohne gewalt der mensch kein Tier hätte töten können um sich zu ernähren.

Warum krieg? Krieg fördert die technologische Entwicklung, viele techniken werden immer erst für das Militär entwickelt und dann Zivil. Das Internet war auch nie dafür gedacht was es heute ist und wurde auch nicht fürs zivile entwickelt.

Ob man das jetzt als gut oder böse sieht, ist jedem selbst überlassen.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Und du glaubst uns ginge es schlechter wenn wir noch auf den Bäumen wohnen würden?
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Mir sagte mal jemand vor ungefähr 11 Jahren ein Wissenschaftler hat das behauptet und dazu gibt es auch ein Buch. Es handelt davon das man als Mensch ohne Konflikte sterben würde oder wie auch immer, wie das Buch heisst kann ich net sagen ist zu lange her. Ich bin der Meinung der Mensch braucht immer einen Feind und Dinge gegen die er bekämpfen muss sonst würde er verwahrlosen. Aus meiner Sicht würde das aber heissen das wir alle irgendwann am Abgrund stehen und in einem Endzeitszenario leben. Wenn jemand weiss wie das Buch heisst könnte er sich ja mal zu Wort melden.

Die Tatsache, dass es sowas wie Zivilisation gibt (also den Verzicht auf gegenseitige Gewalt zugunsten eines gewissen Kooperationsniveaus) zeigt, dass eine Entwicklung weg vom Abgrund möglich ist. Es könnte allenfalls sein, dass irgendwann ein Punkt kommt, an dem eine weitere Konfliktminimierung nicht mehr möglich ist, aber mir würden keine Anzeichen dafür einfallen und die derzeitige Welt lässt defininitiv noch viel Raum für Optimierungen.



Warum krieg? Krieg fördert die technologische Entwicklung, viele techniken werden immer erst für das Militär entwickelt und dann Zivil. Das Internet war auch nie dafür gedacht was es heute ist und wurde auch nicht fürs zivile entwickelt.

Diese oft geäußerte Sichtweise ist imho durch mehrere Faktoren stark verzerrt bis falsch:

- Zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte hatte das Militär mit Abstand die umfangreichsten ungebundenen Finanzmittel zur Verfügung. Das macht es leicht, viele Entwicklungen zu unterstützen. Hätte man das Geld in die Verantwortung anderer gegeben, wäre ggf. das gleiche möglich gewesen - bzw. sogar noch mehr, denn die z.T. enormen Investitionen in stehende Heere hätten zusätzlich in Fortschritt investiert werden können. Von dem entfallenden Rückschritt, den militärische Einsätze nach sich ziehen, ganz zu schweigen.

- Zumindest in den letzten Jahrhunderten wurden die wenigestens Entwicklungen, die gemeinhin in diesem Kontext genannt werden, im Auftrage des Militärs entwickelt. Nur die Weiterentwicklung eines bestehenden Konzeptes zur Großserienreife wurde auf Initiative des Militärs betrieben - weil nur dieses Mittel im Überfluß erhielt. (s.o.)

- technologischer Fortschritt wird oft an militärisch geprägten Maßstäben gemessen. Z.B. werden Fortschritte im Transportwesen an der Geschwindigkeit gemessen. Nicht aber an der Verfügbarkeit für die Allgemeinheit oder die Effizienz, was für den zivilen Nutzen viel wichtigere Eigenschaften wären.

- Nachteile der militärischen Entwicklung für die Zivilgesellschaft bleiben unberücksichtigt.

Beispiel:
Kernenergie.
Die grundlegende Forschung zur Kernspaltung wurde von nicht-militärischen Grundlagenwissenschaftlern nahezu vervollständigt, soweit ihnen das in ihren beschränkten Möglichkeiten möglich war. Die "technologische Entwicklung" zur erfolgreichen Kettenreaktion war dann, ohne alzu große intellektuelle Hürden, möglich, nachdem das Militär seinen gigantischen Etat zur Verfühgung stellte - und das ganze wurde zur "militärischen Entwicklung". Dass es ein "Fortschritt" war, wird aus den militärischen Erfolgen hergeleitet, die Kernwaffen ermöglichten. Zu guter letzt wurde -wiederum mit militärischen Budgets- die Entwicklung größerer Reaktoren forciert. Forschungsziel primär: Erbrüten von Kernwaffenmaterial. Zivile Stromversorgung, wegen der das ganze als "Bereicherung" bezeichnet wird, war ein Abfallprodukt und diese Tatsache hat uns z.B. Tschernobyl eingebracht. (einer der Gründe, warum die RBMK kein vernünftiges Containment haben, ist der freie Zugang zu den Brennstäben wärend des Betriebes für optimale Brutergebnisse)
Die gesamte Technologie hat zudem militärisch irrelevante, aber zivilgesellschaftlich extrem problematische Langzeitausgaben zur Folge, die vermutlich jeden nutzen weit übersteigen.

In einem Gegenzenario hätte die Gesellschaft z.B. die gleichen Summen in die Entwicklung moderner Wellen- und Windkraftwerke und Energiespartechniken investiert und in den 50er bis 70er Jahren eine vergleichbare Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien aufgebaut...


Beispiel 2:
~20-40% der Gründe für die schlechten Zustände in den Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Wettrüsten mit dem Westen.

Imho stellt die Konzentration auf Krieg eine klare Bremse des Fortschrittes dar.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Diese oft geäußerte Sichtweise ist imho durch mehrere Faktoren stark verzerrt bis falsch:

- Zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte hatte das Militär mit Abstand die umfangreichsten ungebundenen Finanzmittel zur Verfügung. Das macht es leicht, viele Entwicklungen zu unterstützen. Hätte man das Geld in die Verantwortung anderer gegeben, wäre ggf. das gleiche möglich gewesen - bzw. sogar noch mehr, denn die z.T. enormen Investitionen in stehende Heere hätten zusätzlich in Fortschritt investiert werden können. Von dem entfallenden Rückschritt, den militärische Einsätze nach sich ziehen, ganz zu schweigen.

- Zumindest in den letzten Jahrhunderten wurden die wenigestens Entwicklungen, die gemeinhin in diesem Kontext genannt werden, im Auftrage des Militärs entwickelt. Nur die Weiterentwicklung eines bestehenden Konzeptes zur Großserienreife wurde auf Initiative des Militärs betrieben - weil nur dieses Mittel im Überfluß erhielt. (s.o.)

- technologischer Fortschritt wird oft an militärisch geprägten Maßstäben gemessen. Z.B. werden Fortschritte im Transportwesen an der Geschwindigkeit gemessen. Nicht aber an der Verfügbarkeit für die Allgemeinheit oder die Effizienz, was für den zivilen Nutzen viel wichtigere Eigenschaften wären.

- Nachteile der militärischen Entwicklung für die Zivilgesellschaft bleiben unberücksichtigt.

Nein, DAkuma hat hier durchaus recht. Einige der bahnbrechendsten Innovationen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte in einem militärischen Kontext gemacht. Wenn man alleine mal daran denkt, welche Erfindungen nur schon in der relativ kurzen Zeit des 2. Weltkrieges aus blanker Not gemacht wurden, und wie lange so etwas (mangels Notwendigkeit) in Friedenszeiten gedauert hätte, sollte einem das schon augenblicklich einleuchten.

Die Sache ist ja auch die, daß ohne militärische Konflikte niemals jemand es plözlich für erstrebenswert gehalten hätte, ein härteres Metall als ein Anderer herzustellen. Wofür auch? Wenn ich mich nicht gegen die Waffen meines Gegners durchsetzen muß, muß ich auch keine Energie darauf verschwenden, etwas mächtigeres herzustellen. Für zivile Anwendungen ist sowas in der Regel eher unerheblich, weil zivile Komplementärtechnologien fehlen.

Beispiel 2:
~20-40% der Gründe für die schlechten Zustände in den Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Wettrüsten mit dem Westen.

Imho stellt die Konzentration auf Krieg eine klare Bremse des Fortschrittes dar.

:huh: Den Zusammenbruch der Sowjetunion als etwas schlechtes verkaufen zu wollen, ist schon abenteuerlich.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Und du glaubst uns ginge es schlechter wenn wir noch auf den Bäumen wohnen würden?

Kontext nicht verstanden, ohne gewalt,kampf,krieg wären wir nicht so weit wie heute. Das ist ein fakt den man nicht abstreiten kann.

Diese oft geäußerte Sichtweise ist imho durch mehrere Faktoren stark verzerrt bis falsch:

[.....................]
In einem Gegenzenario hätte die Gesellschaft z.B. die gleichen Summen in die Entwicklung moderner Wellen- und Windkraftwerke und Energiespartechniken investiert und in den 50er bis 70er Jahren eine vergleichbare Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien aufgebaut...

Diese ansicht ist imo richtig, ohne das Militär hätten wir auch keine AKWs. Die 2 Atombomben im 2.WK waren nur Prototypen.

Unsere autobahnen gibt es nur wegen einem Militärischem zweck,dafür waren sie gedacht, zum schnellen transport von militäreinheiten.

Für Regenerative Stromquellen sind vorraussetzungen nötig, die damals nicht gegeben waren, sei es material,geld oder ähnliches. Damals war vieles nicht so bekannt wie heute.
Und es warum es nicht in den 50er bis 70er gemacht wurde ist einfach, geld, genauso wie heute wird nichts ohne den hintergedanken geld gemacht. damals wären solche stromquellen noch unwirtschaftlicher gewesen.

Beispiel 2:
~20-40% der Gründe für die schlechten Zustände in den Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Wettrüsten mit dem Westen.

Imho stellt die Konzentration auf Krieg eine klare Bremse des Fortschrittes dar.

Du ziehst jetzt aber nicht wirklich einen Rückschluss von Schlechten zuständen in einem Nicht funktionierendem Regime auf den technischen Fortschritt oder?

nehmen wir es genau hat sich in den letzten jahrzehnten nicht viel geändert in der technik. Mit den finanziellen mitteln die eine USA in ihr militär-eta steckt könnte man der NASA mehr als nur ein wenig geld zustecken. warum es nicht gemacht wird ist hier genauso einfach, der gewinn ist zu gering, es bringt kein geld.
 
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