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Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Mich würde neue Kühler interessieren. Also was ist für dieses Jahr geplant?
Und was ist aus dem Alpenföhn Everest geworden?
 
Was ist eigentlich aus der Flüssigmetall Technik von Danamics geworden, ich war ja einer der wenigen der so einen Kühler hatte und fand die Technik eigentlich toll.
 
AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?


Interressant; ich dachte bisher das es sich dabei nur um eine Stoppuhr handelt.

Was ist eigentlich aus der Flüssigmetall Technik von Danamics geworden, ich war ja einer der wenigen der so einen Kühler hatte und fand die Technik eigentlich toll.

http://extreme.pcgameshardware.de/user-news/121836-danamics-konkurs-3.html#post2372026
 
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das mit dem Konkurs wusste ich, hatte auch damals eine User News geschrieben, die Technik war aber vielversprechend, daher richtete sich meine Frage dahin ob sie inzwischen irgendwo wiederauferstanden ist.
 
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Nein, ist sie wohl nicht.

Heatpipes sind technisch einfacher, billiger, etablierter und brauchen keine Energieversorgung. Sie leisten zwar nicht das selbe wie Flüssigmetall reichen aber durchaus aus um alle aktuellen CPUs zu kühlen. Die etablierten Hersteller scheuen daher wohl Investitionen in solch radikal neue (oder zumindest nicht etablierte) Technologien auch wenn man damit ein gewichtiges Alleinstellungsmerkmal hätten.

hatte auch damals eine User News

Ich hab deine News verlinkt :ugly:
 
AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Vor allen Dingen wird die Nische der Kühler-mit-etwas-besseren-Wärmetransport-als-mit-Heatpipes-möglich mittlerweile sehr erfolgreich von Kompaktwasserkühlungen ausgefüllt, die deutlich billiger, flexibler und prinzipiell leichter sind, als die Flüssigmetalltechnik.
 
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Die KompaktWaküs, die es mit dem alten Danamics-Kühler aufnehmen können (oder mit den üblichen Verdächtigen aus der Twin-Tower-Heatpipe-Oberliga), liegen auch schon im dreistelligen Eurobereich - von deutlich billiger kann da wohl kaum die Rede sein.

Im Kühlbereich herrscht im Grunde Stillstand - von den innovativen Neuerungen, von denen man ab und zu in diversen News liest, hat es entweder keine in den Alltag geschafft oder ist eben wieder sang- und klanglos verschwunden.
 
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Eine Flüssigmetallkühlung hat auch gegenüber einer WaKü erhebliche Vorteile: das Flüssigmetall hat eine höhere Wärmeleitfähigkeit und es kann mit einer Magnetohydrodynamischen Pumpe bewegt werden welche keine beweglichen Teile enthält und daher absolut verschleißfrei und lautlos ist.

Dem stehen aber auch Nachteile gegenüber: zumindest das auch von Danamics eingesetzte NaK ist chemisch sehr aggressiv, und an der Luft selbstentzündlich, ein Einsatz von Schläuchen ist aus Brandschutzgründen riskant. Eine Magnetohydrodynamische Pumpe benötigt ein Vorschaltgerät das eine hohe Stromstärke mit geringer Spannung erzeugen kann und die Herstellung ist natürlich auch teuer.
 
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Die höhere Wärmeleitfähigkeit ist bei aktiver Bewegung des Mediums egal, die niedrigere Wärmekapazität gegenüber ein Wasser ein Nachteil. Einzig die geringe Lautstärke (bei hohem Stromverbrauch und Aufwand) ist ein handfester Pluspunkt - aber wie der boomende Markt mit lauten Kompaktwaküs beweist, honorieren die Kunden diesen viel zu wenig. Ein-Bißchen-stärker-als-Heatpipe-Kühler-leiser-als-Kompaktwakü-etwas-billiger-als-echte-Wakü war offensichtlich eine zu kleine Nische, als dass Danamics darin hätte überleben können.


Und ja, mit den Kosten meinte ich die Herstellung - der Endpreis war offensichtlich nicht so hoch angesetzt, dass man davon hat leben können. Wobei man ganz klar sagen muss: In Tests lag der Supperlegra seinerzeit nur knapp vor einer H50 und kostete 100-120 €. Für 80 € bekommt man heute eine H100 mit 240er Radiator, die deutlich besser kühlt. Das ist eindeutig auch für den Endkunden billiger.
 
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Höhere Wärmeleitfähigkeit eines flüssigen Kühlmediums ist sehrwohl von Vorteil- im Grenzbereich zwischen Kühlerboden und flüssigem Kühlmedium.

Auch wenn ich keine Tests kenne bin ich mir sicher das Flüssigmetallkühler Wasserkühler im Bezug auf die Temperaturdifferenz zwischen dem zu kühlendem Bauteil und dem Kühlmedium deutlich schlagen können und das auch mit einer einfacheren Kühlergeometrie.

Das Wasserkühler mit größerer Radiatorfläche Flüssigmetallkühler schlagen können ist nicht weiter verwunderlich aber man könnte auch Flüssigmetallkühler mit größeren Radiatoren bauen.
 
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Kann man eben nicht, weil man keine Schläuche verwenden kann und weil das Gesamtvolumen des Kühlmediums durch den Preis beschränkt ist.

Aber das führt hier langsam zu weit Offtopic.
Antwort auf die Frage lautet jedenfalls: Im Vergleich zu anderen Prinzipien war die Flüssigmetalltechnik am Markt nicht konkurrenzfähig, da zu teuer. Es gab bis dato keine weiteren Versuche, das zu ändern.
 
AW: Offenes Ohr - welche Themen wünscht ihr euch für die nächste PCGH-Ausgabe?

Man *kann* schon Schläuche verwenden und auch mit Rohren könnte man erheblich größere Kühlflächen realisieren als beim Superlaggera.

NaK ist auch nicht sooo teuer. Der Preistreiber sind nicht die Materialkosten sondern die Herstellung, der NaK Kreislauf muss unter Schutzgas befüllt und hermetisch abgeschlossen werden.
 
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War halt echt ein Witz, dass das bockschwere Teil "Superleggera", also superleicht, hieß.:lol:
Ich musste dabei immer an die schicken Sportwagen aus Sant’Agata Bolognese denken. :hail:

Trotzdem interessante Technik. :daumen:
 
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War halt echt ein Witz, dass das bockschwere Teil "Superleggera", also superleicht, hieß.:lol:
Ich musste dabei immer an die schicken Sportwagen aus Sant’Agata Bolognese denken. :hail:

Trotzdem interessante Technik. :daumen:


Geht mir genauso...wobei die Italiensichen Stiere n Witz gegen Lotus, Caterham und co. sind, aber das geht jetz zu weit ins off topic. ;)
Wobei...auf der anderen Seite hätte das auch eine Planung von größeren Modellen ermöglicht...evtl. gab es diese Planungen ja auch.
Allerdings schließe ich mich ruyven_macaran an: Der Preis für Extremgroße Flüssigmetalkühlungen wäre in Maximalgröße bei Marktstart zu hoch gewesen...der Preis wäre zwar eventuell nach und nach leicht gesunken (bei genügend Nachfrage) aber eine WaKü wäre bei gleicher Radiatorfläche immer günstiger gewesen...schon alleine wegen den günstigeren Materialien.
 
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Betrieb/Installation von NAS-Systemen und vergleich von verschiedenen Modellen.
 
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Die XFX Radeon HD 7870 GHz Edition, Black Edition Dual Fan soll eine Überarbeitung des Kühlers bekommen haben, einen kleineren.
Könntet ihr dem nachgehen, und evtl. einen Nachtest durchführen?

Gleichzeitig wäre ein Test der XFX Radeon HD 7870 GHz Edition, Double Dissipation Edition super. Falls diese sich von der Black Edition, stärker unterscheidet, als nur geringfügig im Takt.
 
Der Mitarbeiter Kompetenz-Check.

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